Sonntag, 23. Dezember 2012

Rezension: Hexen, Mörder, Nixen, Dichter... - Todor Todorov


Titel: Hexen, Mörder, Nixen, Dichter... Dunkelmagische Geschichten
Autor: Todor Todorov
Seiten: 91
Verlag: Grössenwahn
Preis: 16, 90 Euro
Ersterscheinung: 14. 09. 2012
Reihe: Nein

*Leseprobe*
 *Klick zu Amazon*





 
Klappentext:
"Die Augen. Offen und zu. Im Schlaf. Im Schmerz und in Tränen. In Angst. Und weit aufgerissen. Einatmende Augen. Ausgedehnte Pupillen. Schmerzhaft und berauschend farbig. Errötet oder türkisblau, grün, sich versinkend verzehrende Augen, eines Träumers, eines Wahnsinnigen ..." Am Rande der Realität, wo Märchen und Mythen Wirklichkeit werden, wandeln jene Erzählungen, die sich geradewegs in den Verstand des Lesers bohren. Vom Paris des 19. Jahrhunderts, über den Dondukov-Boulevard in Sofia, bis ans Ende der Welt. Hexen, Mörder, Nixen und Dichter kreuzen ihre Wege. Ein Blick hinter den Vorhang liefert die Erkenntnis, dass hinter der vertrauten Realität das Unfassbare lauert, und nur ein geringer Anstoß nötig ist, um die Normalität zum Einsturz zu bringen. Zum ersten Mal in deutscher Sprache, Todor Todorov, der neue Autorenstern aus Bulgarien: Einzigartige, verstörende Mysterie à la David Lynch und ein poetischer Akt in Prosa. Ein Buch für schlaflose Nächte, helle Geister und Leser die Sex, Schrecken und Thriller lieben. Doch ganz besonders zu empfehlen für diejenigen die nachts in den Waldestiefen umher wandern, dort, wo Menschen nichts zu suchen haben, böse Nachtgespenster in den Augen sehen, und dunkelmagische Geschichten hören. (Quelle: Grössenwahn-Verlag)

Meinung:
Für Leser von Fantasy und Geheimnisvollem klingt der Klappentext zu Hexen, Mörder, Nixen, Dichter ja wirklich vielversprechend. Dunkelmagische Geschichten, die am Rande der Realität schlummern und den Leser nicht mehr los lassen.  So hatte ich die Vorstellung von kurzen, spannenden und fesselnden Geschichten, aber leider wurde ich auf ganzer Linie enttäuscht.

Eigentlich versuche ich zu Beginn meiner Rezensionen zuerst die positiven Aspekte darzustellen, jedoch finde ich hier einfach nichts, was mir gefallen hätte. 

Bereits nach der ersten Geschichte war ich einfach nur verwirrt. Ich hab den Sinn davon nicht verstanden und vom Schreibstil her hat es mich auch nicht wirklich berauscht. Aber gut, dachte ich mir, es kann ja noch besser werden. Aber auch die nächsten Geschichten gingen im selben Muster weiter. Die Geschichten waren einfach nur befremdlich und haben mich im besten Falle noch gelangweilt.  Negativ aufgefallen ist mir dabei vor allem der Satz: „Er fickte sie“. Egal in welchen Variationen, aber damit ist der Großteil der sexuellen Handlungen in den meisten Geschichten abgedeckt. Manchmal hatte ich wirklich das Gefühl, dass dieser Standartsatz auf Biegen und Brechen einfach nur dabei sein muss.

Da es sich um Kurzgeschichten handelt ist natürlich eine Charakterentwicklung kaum möglich. Jedoch waren mir die einzelnen Charaktere eher unsympathisch und ich konnte ihre Handlungen und Gedanken zumeist nicht nachvollziehen.

Der Schreibstil zeichnet sich vor allem durch eine Mischung von gegensätzlichen Sätzen aus. Teilweise sind sie sehr kurz und prägnant, dann aber auch wieder lang und verschachtelt.  Dabei entwickelte sich, auch in Verbindung mit der zumeist verwirrenden und sehr abstrakten Handlung, kaum ein durchgängiger Lesefluss.

Fazit:
Für mich ein Buch, das man wirklich nicht gelesen haben muss. Die Geschichten sind sehr abstrakt, kaum nachvollziehbar und leider konnte ich selten einen Sinn dahinter entdecken. So erhält das Buch von mir 1 von 5 Buchherzen.   
Auch wenn mir das Buch nun nicht gefallen hat, danke ich dem Grössenwahn-Verlag ganz herzlich für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen