Montag, 11. Februar 2013

*Rezension* Schule der Nacht - Dennis McFarland


Titel: Schule der Nacht
Autor: Dennis McFarland
ISBN: 978-3442720392
Seiten: 316
Verlag: Btb
   

Inhalt
Francis Brimm kehrt, nachdem er in seinen wohlverdienten Ruhestand gegangen ist, an den Ort seiner Kindheit, einem kleinen Städtchen an der Küste Floridas, zurück. Dort lebt auch seine Schwester Muriel und seine Freunde noch. Beide haben ein völlig unterschiedliches Leben gehabt und finden jetzt erst wieder zueinander und bauen ihr Vertrauen wieder auf. Eines Tages findet Francis mehrere Knochen auf einem Golfplatz vergraben. Das Schicksal nimmt seinen Lauf und Francis und Muriel werden in ihrer frühere Kindheit und ihr damaliges Leben zurückversetzt.

Meinung
Zualler erst einmal muß ich gestehen, das es mir diesmal wirklich schwer fällt, eine Rezension für dieses Buch zu schreiben. Ich konnte mich damit überhaupt nicht identifizieren und weiß bis jetzt noch nicht einmal genau, um was es in dem Buch überhaupt ging. Trotz der eigentlich wenigen 317 Seiten, zog es sich in die Länge, und ich habe ein paar mal überlegt, es abzubrechen. Da es aber dies bei mir nicht gibt, war ich tapfer, und habe es bis zum Schluß durchgelesen.

In seinem 2. Roman beschreibt Dennis McFarland ein Geschwisterpaar im Rentenalter und ihre unterschiedlichen Lebensweisen. Er der Junggeselle, der viel im Leben als Fotograf gereist ist und sie das graue Mäuschen, das aus dem Elternhaus nicht herausgekommen ist. Die Gefühle und Beschreibungen der beiden Hauptprotagonisten wurden ganz gut beschrieben, Sarkasmus durfte nicht fehlen und manchmal huschte mir sogar ein kleines Lächeln über die Lippen. Aber das war schon alles. Mir fehlte es hauptsächlich am Spannendem, ein Bezug zu der Geschichte hat mir einfach gefehlt. Der Schreibstil ist etwas zu literarisch, ich tat mich oft schwer, alles nachvollziehen zu können. Wie gesagt, „Schule der Nacht“ hat mich überhaupt nicht fasziniert und es wird auch keinen Weg in mein geliebtes Bücherregal finden.

Cover
Meines Erachtens haben Cover und Titel des Buches überhaupt nichts mit der Geschichte zu tun. Einen Pluspunkt gibt es aber doch, die Kapitel sind kurz gehalten worden, was für mich ziemlich wichtig ist.

Fazit
Durch „Schule der Nacht“ mußte ich mich wirklich quälen, es war überhaupt nicht nach meinem Geschmack und es fehlte einfach die Spannung. Somit erhält es von mir nur 1 von 5 Buchherzen und diesmal leider keine Leseempfehlung.

 

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Dennis McFarland schrieb Kurzgeschichten für das Magazin The New Yorker, bevor er mit seinem Aufsehen erregenden Debüt "The Music Room" zum gefeierten Bestsellerautor wurde. McFarland lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in der Nähe von Boston.

Kommentare:

  1. Hallo Heike,

    schön, dass Du nicht aufgeben hast mit Lesen.

    Mir erging es so beim schwarzen Turm von Herrn Holbein. Das Buch hat mich Nerven gekostet, weil ich auch immer noch die Hoffnung hat...da muss/kommt vielleicht noch was gutes kommen.

    Ich denke mir, immer jeder Buch hat es verdient bis zum Ende gelesen zu werden. Und dann kann/sollte man es auch erst beurteilen...

    In diesem Sinne einen schönen Rosenmontag..LG..
    Karin...

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    1. Hallo Karin,

      ich bin ganz deiner Meinung. Bei mir hat es das sowieso noch nie gegeben, das ich ein Buch abgebrochen habe.

      Der schwarze Turm von Herrn Holbein kenne ich leider nicht.

      Lg. Heike

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  2. Hallo Heike,

    ist es auch kein großer Verlust, sorry sicherlich gibt es jetzt einen Aufschrei unter Holbein-Fans, aber es gibt besseres von ihm . Zum Beispiel "dreizehn".

    Ich hoffe, halt immer bis zum Schluss, hi hi.

    LG..Karin..

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