Montag, 29. April 2013

*Rezension* Höllenqualen - Juliane Göttinger


Titel: Höllenqualen - Eva Engel vom Duisburger KK11 ermittelt
Autor: Juliane Göttinger
ISBN:  978-3954001347
Seiten: 336
Verlag: Sutton Krimi
Preis: 12,00 €

Inhalt
Eine weibliche Leiche wird im Wald gefunden. Für Eva Engel vom KK 11 der Duisburger Kripo beginnt ein neuer Fall. An Verdächtigen mangelt es nicht, und so stehen der eifersüchtige Exfreund der Toten, der Boss einer Stripbar und die Dorfjugend in Verdacht. Viel Arbeit für die Kommissarin, welche dabei ihr Privatleben total vergißt und dann fast zu spät merkt, das ihre Lebensgefährtin sich immer mehr und mehr zurückzieht. Auch eine ehemalige Schulkameradin fällt nach einem merkwürdigen Unfall ins Koma. Und wäre das alles nicht genug, so gerät Evas Tochter in die Hände von „sogenannten“ Statanisten. Wird sie alles lösen können und zum Guten bringen? Ein dramatischer und spannender neuer Fall beginnt.

Meinung
Mein Fall sind einfach Krimis und Thriller, und somit konnte ich nicht wider stehen, als ich dieses Rezensionsexemplar bekommen habe. Trotz das ich die beiden Vorgänger nicht gelesen hatte, störte es mich nicht. Es hat mir gut gefallen, die Spannung stieg stetig an und es war ein wahres Lesevergnügen, mich durch die 329 Seiten zu lesen. Gekonnt verstand es die Autorin mit viel Geschick und immer wenn man meinte, man habe den Täter, auf einen anderen zu lenken. Dies stellte eine tolle Abwechslung dar und ich konnte dadurch das Buch gar nicht an die Seite legen.

Der Schreibstil von Frau Göttinger ist recht einfach und flüssig, mit dem „Ruhrpottslang“ der Kommissarin wird das ganze dann noch aufgelockert und ich mußte teilweise richtig über die arrogant, witzige und herrlich biestige Hauptprotagonistin schmunzeln. Die Kapitel sind auch recht kurz gehalten, sodass der Lesefluß nicht gestört wurde.

Man erfährt auch viel über Duisburg und die Umgebung und merkt somit, das Frau Göttinger sehr gut recherchiert hat und einfach eine Liebe zu ihrer Heimat hat. Sehr gefühlsecht sind auch die Charakteren beschrieben. Von einigen meint man, sie haben dunkle Geheimnisse und verbergen etwas. Dadurch kann sich sofort in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen und sich auch ganz toll selber ein Bild von jedem einzelnen machen. Für mich ist dies wichtig, um den Spannungsbogen eines guten Krimis konstant halten zu können.

Bis zum Schluß wußte ich nicht, wer der Mörder war und was es alles auf sich hatte. Das Ende wird klar beschrieben, es bleiben keine Fragen offen und am Anfang hätte ich nicht so damit gerecht, wie es wirklich ausgegangen ist. Alle Handlungsstränge führen zusammen und ergeben einen logischen Schluß.

Cover
Das Cover ist nichts Besonderes. Ganz in schwarz gehalten. Die rote, dicke Schrift und das Rasiermesser, welches die Schrift durchschneidet, stechen heraus und runden das Ganze ab.

Fazit
„Höllenqualen“ ist für mich ein absolut gut recherchierter, fesselnder und spannender Krimi, mit dem ich einige gute Lesestunden verbracht habe. Es erhält von mir 5 von 5 Buchherzen und eine „Must-Have“-Leseempfehlung.

 

Vielen Dank an den Sutton Verlag und die Autorin Frau Juliane Göttinger für die Bereitstellung dieses tollen Krimis.

Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Juliane Göttinger, 1962 im Ruhrpott geboren und seit mehr als zehn Jahren am Niederrhein heimisch, entschied sich nach Mittlerer Reife und Ausbildung für die drei Ks »Kinder, Küche, Krimi«. Sie mordet am Computer, schickt ihre Leichen durch den Drucker und serviert sie ihrem Mann zum Abendbrot (das Messer auf dem Nachttisch lässt ihn schon stutzig werden, aber das gehört zu ihrer nächtlichen Inspiration). Göttinger ist Mitglied im »Syndikat« und bei den »Mörderischen Schwestern«. Ihre KHK Eva Engel hat mit ihrem 3. Fall bei Sutton Krimi eine neue Heimat gefunden.

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