Freitag, 9. August 2013

*Rezension* Winterkill - Josh Ericson


Titel: Winterkill
Autor:  Josh Ericson
ISBN: 978-3800053100
Seiten: 302
Verlag: Ueberreuter
Preis: 14,95 €

Kurzbeschreibung
Sarah rennt um ihr Leben. Im heftigsten Schneesturm, den Chicago jemals gesehen hat, flieht sie durch die nächtliche Stadt. Unheimliche Stimmen und glühende Augen verfolgen sie. Hat es Wendigo, der grausame Wintergeist der Indianer, auf sie abgesehen? Alles nur Einbildung, denkt sie, und fürchtet doch um ihr Leben. Denn mit dem legendären Monster erscheinen zwei eiskalte Killer, die längst ihren Tod beschlossen haben. Nur Ethan, der geheimnisvolle Junge, kann sie noch retten, doch als sich seine Augen rot verfärben, ist sie auch vor ihm nicht mehr sicher ...

Meinung
„Winterkill“ von Josh Ericson, ein Pseudonym für einen ganz bekannten Schriftsteller, beginnt von der ersten Seite an sehr spannungsreich und actionsgeladen. Von Seite zu Seite baut sich der Spannungsbogen immer weiter auf, und es war schön dieses Buch zu lesen. Der flüssig und leicht indianisch angehauchte Schreibstil war wunderbar zu lesen und die 303 Seiten waren viel zu schnell vorbei.

Gekonnt erklärt der Autor in seiem ersten Mystery-Thriller viel über das Leben der Indianer und die Hintergründe der eigentlichen Geschichte. Auch hat Herr Ericson die Elemente Thriller und Mystery sehr gut verwoben, bis ins kleinste Detail erklärt und die zahlreichen unvorhergesehenen Wendungen runden diesen Thriller perfekt ab. Auch das Ende kann sich sehen lassen, mir blieben keine Fragen offen, alles wurde wunderschön zu Ende erzählt.

Die Geschichte selbst handelt von 4 Mädchen, von denen sich eine aus unerklärlichen Gründen von einem Hochhaus stürzt. Es sieht nach Selbstmord aus. Nachdem aber die US-Marschals einige Untersuchungen anstellen, kommen sie auf eine Spur. Vor einigen Jahren hat sich der Sohn des Schamanen umgebracht, angeblich hätten die Mädchen in gehänselt. Nun will dieser Vater Rache und beschwört einen indianischen Geist an, welche die 4 umbringen soll. Eine rasante nächtliche Verfolgungsjagd beginnt, da auch noch ein Mafiaboss hinter einer der Mädchen her ist.

Ganz toll fand ich die Beschreibungen um das nächtliche Chicago. Wundervoll und ins kleinste Detail beschreibt der Autor die rasante Verfolgungsjagd. Man kann sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen und meint, man wäre selbst dabei.

Auch eine kleine entwickelnde Liebesgeschichte darf natürlich nicht fehlen. Ethan und Sarah begegnen sich zufällig und sind sofort von einander fasziniert. Ethan ist immer zur Stelle, wenn Sarah um ihr Leben rennt und ihn braucht. Am Schluß gibt es sogar ein Happy End. Dies zeigt, das Herr Ericson auch sehr großen Wert auf die Charakteren des Mystery-Thrillers geachtet hat. Sie entwickeln sich immer Laufe der Geschichte immer mehr und kommen sehr sympathisch rüber.

Cover
Ein Traum von einem Cover. Die Farben passen sehr gut zueinander und die Skyline sieht richtig mystisch aus. Das größer hervorgehobenen Gesicht von Sarah rundet das Ganze ab. Vorallem muß man sofort auf ihr herausstechendes Auge schauen. Dieses Cover zieht einen einfach sofort an.

Fazit
Für mich war „Winterkill“ ein sehr spannender und mystischer Thriller, der gekonnt miteinander verwoben worden ist. Er war leicht zu lesen und ich kann ihn einfach nur weiterempfehlen. Er erhält von mir 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung.


Infos zum Autor: (Quelle Klappentext)
Josh Ericson hat zahlreiche Thriller und Abenteuerromane (unter Pseudonym) geschrieben. Während eines Schneesturms in seiner zweiten Heimat Chicago und einer Begegnung mit Anishinabe-Indiandern in Minnesota kam ihm die Idee zu diesem Thriller.

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