Samstag, 31. Mai 2014

*Rezension* Entschuldigung? Ich bräuchte mal ihr Kind - Simon Bartsch


Titel: Entschuldiung? Ich bräuchte mal ihr Kind
Autor: Simon Bartsch
ISBN: 978-3862822706
Seiten: 228
Ersterscheinung: 28. April 2014
Verlag: Acabus
Preis: 12,90 €  broschiert

Kurzbeschreibung
Marc Wagner, Endzwanziger und vom Glück verwöhnt, jobbt auf Mallorca, hat eine reiche Verlobte, eine Eigentumswohnung in Köln und jede Menge Erfolg bei anderen Frauen. Ein perfektes Leben – wäre da nicht sein Bruder Christoph. Dieser lässt einen von Marcs One-Night-Stands auffliegen, und Marcs Glückssträhne endet abrupt. Von der Verlobten verlassen, droht ein finanzielles Fiasko. Der Ausweg? Eine ausgelobte Baby-Prämie der Oma. Dazu fehlt nur eine gebärfreudige Frau. Für einen Womanizer scheinbar gar kein Problem. Doch dabei hat Marc nicht mit den Hürden des Alltags, seiner seltsamen Familie und der „grausamen“ Frauenwelt gerechnet.

Meinung
Ja, wie soll ich nun beginnen. Da mir diese Lektüre überhaupt nicht zugesagt hat, fällt es mir etwas schwer, darüber zu berichten. Von der ersten Seite an mußte ich mich übelst aufregen und es ging mir einfach alles nur auf die Nerven. Die Dialoge erschienen mir als überzogen, kitschig und albern, einfach zu sehr klischeemäßig. Der Bezug zur Realität fehlt absolut und ich konnte dem Ganzen nichts positives abringen.

Der Charkater des Marc konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Ganz ehrlich, auf jeder Seite des Buches hätte ich ihm eine geben können. Er kommt egoistisch und absolut macho-mäßig rüber. Ihn auf die Frauenwelt loszulassen, einfach schrecklich. Es geht ihm wirklich immer nur darum, möglichst viele Frauen flachzulegen. Zu Christoph kann ich nur sagen, das er mittendrin gute Züge an sich hatte, die teilweise auch sympathisch bei mir ankamen. Aber auch seine Krankheit wurde mir zu überzogen dargestellt.

Zur Handlung selbst kann ich nicht viel sagen. Frauen flachlegen, Thema Nr. eins. Geld und wie kann ich am besten angeben, Thema Nr. 2. Eigentlich könnte es ja recht witzig sein, aber bei mir ist dieser komische Humor leider nicht angekommen. Mein Kopfschütteln war da schon mehr in Aktion.

Der Schreibstil des Autors ist leicht und flüssig, zum Glück hatte ich dadurch das Buch mit den 228 Seiten an einem Tag durch. Die Kapitel sind von ihrer Länge her auch ok.

Cover
Das Cover sah vom ersten Augenblick an ganz lustig aus und der Klappentext machte mich auch neugierig. Leider stellte sich heraus, das der Titel überhaupt nicht zum Thema passt, weil das mit dem Kind einfach nur im Hintergrund beschrieben wurde.

Fazit
„Entschuldigung? Ich bräuchte mal ihr Kind“ konnte mich nicht überzeugen. Zu kitschig und klischeemäßig. Ich mußte überhaupt nicht lachen und es fehlte mir etwas die Logik hinter der ganzen Handlung. Leider bekommt es dafür dann auch nur 1 von 5 Buchherzen und keine Leseempfehlung.

 
Vielen Dank an den Acabus Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplares.

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
1978 im Schatten der Domstadt geboren wurde Simon Bartsch mit zwei wesentlichen Dingen ausgestattet: Mit der Liebe zu zwei großen kölnern Sportvereinen und dem obligatorischen rheinischen Humor. In einem mehrjährigen Englandaufenthalt während seiner Kindheit feilten Eric Idle, Michael Palin und Co. unwissentlich an seinem Humor. Schon in dieser Zeit entstand die Leidenschaft am geschriebenen Wort. Nachdem der Traum einer Profi-Fußballkarriere bereits früh an einer rudimentären Technik scheiterte, entschied sich Bartsch dem Profisport treu zu bleiben und sein Heil im Sportjournalismus zu suchen. Nach dem Abitur in Bonn folgte das Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln. Bereits während des Studiums arbeitete Bartsch als freier Journalist für den Westdeutschen Rundfunk, den Sport-Informations-Dienst sowie zahlreiche Tageszeitungen. "Entschuldigung? Ich bräuchte mal Ihr Kind!" ist das Erstlingswerk des Journalisten. Weitere skurrile Romane sollen folgen.

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