Samstag, 30. August 2014

*Rezension* Die wundersame Geschichte der Faye Archer - Christoph Marzi


Titel: Die wundersame Geschichte der Faye Archer
Autor: Christoph Marzi
ISBN:  978-3453529922
Seiten: 384
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 12. August 2013
Preis: 14,99 €  broschiert

Kurzbeschreibung
Eine Liebe, die alle Zeiten überdauert
»Geschichten sind wie Melodien!« Mit diesen Worten verzaubert Alex Hobdon die junge Buchhändlerin Faye Archer vom ersten Augenblick an. Als er sein Skizzenbuch in ihrem Laden vergisst, tut Faye etwas völlig Untypisches: Sie schreibt Alex über Facebook an, und aus ein paar kurzen Chats entwickelt sich eine berührende Liebesgeschichte. Doch dann erfährt Faye, dass Alex ein Geheimnis verbirgt, das so unglaublich klingt, dass es eigentlich nur wahr sein kann, und Faye muss sich entscheiden, ob ihre Liebe zu Alex stark genug ist, dieses Geheimnis zu teilen …

Meinung
Dieses Buch war ein voller Covertausch. Dies und der Klappentext machten mich neugierig und ich mußte es unbedingt haben. Vorallem habe ich ja schon einige Bücher des Autors gelesen und fand sie recht gut.

„Manche Geschichten sind wie Melodien“......dieser Satz kommt mehrmals im Buch vor und zieht sich durch, wie ein roter Faden. Ich wurde in eine Welt katapultiert, die so fantastisch auf mich wirkte, das ich das Taschenbuch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zwar begann die Geschichte etwas zögerlich, nahm aber dann rasant an Fahrt an und begeisterte mich restlos.

Gefühle und Emotionen dominieren im Buch und der Herr Marzi baut eine Atmosphäre auf, die nicht zu toppen ist. Das Werk selbst kann man nicht in romantische Liebesgeschichte oder zum Genre Fantasy-Roman einordnen. Es ist eine Mischung aus beiden und sehr gut umgesetzt. Deswegen wirkt es auch nicht kitschig und übertrieben. Ich spürte einfach vom Autor die Liebe zu den Büchern und nur so kann man einen solchen fantasievollen Roman schreiben.

Die Charakteren wurden sehr gut ausgearbeitet. Sie kommen sympathisch und ziemlich real rüber. Faye ist eine wundervolle Person mit nur guten Eigenschaften. Sie wirkte auf mich besonnen und einfach liebenswert. Alex dagegen kommt geheimnisvoll und nicht durchschaubar rüber. Ich stellte mir oft die Frage, wer er eigentlich ist. Aber auch die Nebencharakteren wie Fayes Freundin Dana und ihr Chef Mica wurden vom Autor sehr gut in Szene gesetzt.

Ganz besonders gut fand ich die Umgebungsbeschreibungen. Gekonnt hat Herr Marzi diese wunderbar dargestellt. Teilweise meinte ich, mitten im Buch mit dabeizusein. Deswegen hatte ich das Buch auch ganz schnell durch. Die 383 Seiten ließen sich super schnell lesen, was natürlich am zwar schlichten und einfachen, aber vorallem bildgewaltigen Schreibstil lag. Die E-Mails zwischen Faye und Alex wurde zudem auch noch in einer anderen Schrift gedruckt und setzten sich somit von der Gesamtheit ab.

Tja, nun zum Schluß. Für diesen bekommt „Die wundersame Geschichte der Faye Archer“ leider einen Punktabzug. Das Ende kam mir zu abrupt und mir blieben viele Fragen offen. Mir fehlte die Erklärung, warum Faye soetwas einfach erlebt hatte. Diesbezüglich erfuhr ich gar nichts. Eigentlich schade.

Cover
Ein Cover das einfach im Kopf hängen bleibt. Ganz in bunt mit geschwungener Schrift und am unteren Buchrand eine Straße, bei der auf der linken Seite Winter und auf der rechten Seite Sommer ist. Ein absoluter Eyecatcher.

Fazit
Soweit konnte mich „Die wundersame Welt der Faye Archer“ überzeugen. Mit viel Gefühl und Fantasie hat Herr Marci die Geschichte um Faye beschrieben. Leider gibt’s einen Punktabzug für das Ende, das mir so gar nicht gefallen hat. Fantasievolle 4 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung gibt’s dennoch.


Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Christoph Marzi, Jahrgang 1970, wuchs in Obermendig nahe der Eifel auf, studierte in Mainz und lebt heute mit seiner Familie im Saarland. Seit dem großen Erfolg seiner Saga um die Uralte Metropole (Lycidas, Lilith, Lumen und Somnia) ist er einer der erfolgreichsten deutschen Phantasik-Autoren.

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