Dienstag, 28. Oktober 2014

*Rezension* Stigmata - Nichts bleibt verborgen - Beatrix Gurian


Titel: Stigmata - Nichts bleibt verborgen
Autor: Beatrix Gurian
ISBN: 978-3401069999
Seiten: 384
Verlag: Arena
Ersterscheinung: Mai 2014
Preis: 16,99 €  gebunden

Kurzbeschreibung
Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

Meinung
Da meine Freundin so sehr von diesem Buch geschwärmt hat und der Klappentext auch sehr ansprechend war, mußte ich das Buch natürlich auch lesen.

Der Einstieg fiel mir dann aber doch etwas schwer, die Story begann zwar spannend und interessant, sprang aber in der Zeit (wochenweise) hin und her. Dies war für mich etwas verwirrend und gewöhnungsbedürftig. Trotzdem fesselte mich das Buch und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

Die Autorin führte mich geschickt immer wieder in Sackgassen, bis zum Schluß blieb mir der Täter unbekannt und ich verdächtigte jeden einmal. Dies gefiel mir ganz gut, dadurch wurde es noch interessanter und irgendwie undurchschaubarer. Außerdem baute Frau Gurian viele Rückblicke in die Vergangenheit mit ein. Somit konnte ich mich noch besser hineinversetzen. Auch wurden im Laufe des Buches immer wieder Tagebucheinschübe abgedruckt, welche anfangs für mich nicht klar waren, wer sie schrieb. Dies klärte sich dann aber gegen Ende auf.

Ich denke dieses Werkt lebt von den vielen Emotionen die die Autorin eingebaut hat. Vorallem Angst, Schmerz und Trauer überflossen mich und hinterliesen teils einen beklemmenden und gruseligen Nachgeschmack. Ein Beispiel dafür wären die Szenen im Keller. Mehr darüber verrate ich nicht.

Die Charakteren erschienen mir als sehr stark und aussagekräftig. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und die Story mitleben. Die Handlung selbst wird aus Sicht von Emma in der Ich-Perspektive dargestellt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, ich hatte das Buch mit den 384 Seiten schnell durch. Auf jeden Fall ist dieses Jugendbuch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene ein wahres Leseerlebnis.

Cover
Welch ein wunderschönes Cover. Farb- und Titelwahl passen perfekt zum Inhalt und ich finde das Silber darauf einfach klasse und auf jeden Fall ein Hingucker.

Fazit
„Stigmata“ ist ein tolles Buch mit viel Spannung und vielen Emotionen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, so fesselte es mich. Darum bekommt es auch von mir 4 von 5 Buchherzen und ein klare Leseempfehlung an jedes Alter.


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Beatrix Mannel studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Erlangen, Perugia und München. Danach arbeitete sie zehn Jahre als Redakteurin beim Fernsehen. Seitdem schreibt sie Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurden. Für ihre aufwändigen Recherchen reist sie um die ganze Welt. Außerdem unterrichtet sie kreatives Schreiben für alle Altersstufen. Sie lebt mit ihrer Familie in München.

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