Montag, 9. Februar 2015

Rezension: eShort - Ewig und eine Stunde - Mirjam H. Hüberli




Titel: Ewig und eine Stunde
  Autorin: Mirjam H. Hüberli 
Seiten: 79
  Verlag: Bittersweet 

Preis: 1, 49 Euro    
Ersterscheinung: 14. 01. 15









Kurzbeschreibung:
Immerbald – Fremdbekannt – Lieblichkühl...

Es ist ihr drittes Jahr in Paris – der Stadt der Liebe, wenn auch nicht für Geneviève. Bis sie eines Tages anfängt Botschaften zu finden. Auf Kaffeebechern, Parkbänken und in den Augen eines jungen Mannes, den sie nie zuvor gesehen hat. Aber der sie zu kennen scheint.

Meinung:
Zu Beginn hatte ich relativ wenig Ahnung, was mich in „Ewig und eine Stunde“ erwartet. Protagonistin Gen wirkt anfangs etwas verloren, verwirrt und durch ihre extreme Schwärmerei für Nash fast ein bisschen oberflächlich. Doch mit der Zeit wurde sie mir immer sympathischer, hatte zu jeder Zeit etwas sehr authentisches an sich und wurde auf den wenigen Seiten sehr gelungen beschrieben. 

Auch als Leser kommt man schnell ins Grübeln, was es mit diesen ganzen eigenartigen Begegnungen wohl auf sich haben könnte. Dadurch fühlt man sich der Geschichte gleich noch näher und auch wenn man sich gegen Ende einiges selbst zusammen reimen konnte, habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

Wie bereits angedeutet, war mir das Ausmaß der Schwärmerei für Nash anfangs ein bisschen zu viel und vor allem nicht ganz nachvollziehbar, aber im Verlauf der Geschichte ergibt das alles einen Sinn, weshalb ich mich im Nachhinein noch gut damit arrangieren konnte.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, da ich mich sofort mitten in der Geschichte wieder gefunden habe und sie eine gute Mischung aus der richtigen Menge an Beschreibungen, Romantik, Humor und einem kleinen Schuss Mystik gefunden hat. 

Am Ende hätte ich mir zwar noch ein paar Erklärungen mehr gewünscht, aber auch so kann man zufrieden damit sein.

Ein tolles Highlight waren auch die vereinzelten Zeichnungen der Autorin. Diese fand ich sehr gelungen und haben die Geschichte perfekt abgerundet. 

Fazit:
Eine tolle Geschichte, die trotz ihrer wenigen Seiten gut unterhalten kann und den Leser auch bis zu einem gewissen Teil miträtseln lässt. Am Ende fand ich sie trotz meiner kleineren Anmerkungen stimmig und zufriedenstellend, weshalb ich gute 4 Buchherzen vergebe. 

Infos zur Autorin (Quelle: Amazon):
Vor vielen Jahren erblickte Mirjam H. Hüberli, dicht gefolgt von ihrer Zwillingsschwester, in der schönen Schweiz das Licht der Welt. Erst während des Studiums zur Online-Redakteurin wurde ihr bewusst, was sie wirklich will. So beschloss sie, den Schritt aus dem stillen Schreibkämmerchen in die aktive Szene zu wagen, um das zu leben, was das Herz ihr zuflüstert: Eigene Geschichten schreiben.

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