Freitag, 20. Februar 2015

Rezension: Sakrileg - Dan Brown


 
Titel: Sakrileg - The Da Vinci Code
Autor: Dan Brown

 Seiten: 640
  Verlag: Bastei Lübbe 

Preis: TB: 9,99 €   
Ersterscheinung: 2004
  Reihe: Teil 2 von bisher 4
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Kurzbeschreibung:
Robert Langdon, Symbolologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte - Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Enkeltochter des ermordeten Kurators. Eine aufregende Jagd beginnt ...

Meinung:
Von Sakrileg hatte ich bisher nur die Verfilmung gesehen, welche mir eigentlich ziemlich gut gefallen und mich neugierig auf das Buch gemacht hatte.  Da ich ja eigentlich wusste, was mich erwartet, habe ich mich ganz entspannt und motiviert ans Lesen gemacht.

Dabei haben mich zu Beginn die vielen und ausführlichen Erklärungen und Hintergründe zu Gemälden, Symbolen und Theorien doch etwas überrascht. Durch den Film dachte ich, dass ich diese Zusammenhänge ja schon kennen würde, aber wie sich herausgestellt hat, wurde nur ein Bruchteil davon wirklich übernommen. So fand ich es zwar ganz interessant noch weitere Beschreibungen zu erhalten, aber ich kann mir auch vorstellen, dass solch eine geballte Fülle an Daten und Fakten es schwer macht, die große Spannung des Buches sofort zu spüren. 

Aber spätestens nach 50-70 Seiten dürfte es um alle geschehen sein, da dann das packende Grundgerüst  der Geschichte steht und den Leser im weiteren Verlauf eine unerwartete Wendung nach der anderen überrascht. Diesen großen Ideenreichtum von Dan Brown und die Anlehnung an mehr oder minder reale Verschwörungstheorien fand ich schon immer ziemlich fesselnd und regt zum Teil auch zum Nachdenken an.  

Robert Langton ist ein sympathischer Protagonist, dem man abkauft, dass er eigentlich immer nur durch Zufall in die Probleme gerät und er sich durch Glück und seinen messerscharfen Verstand wieder herausmanövriert. Zwischenzeitlich erfährt man auch immer wieder etwas Privates über ihn, so dass ich mit seiner Darstellung ganz gut leben kann.

Die Nebencharaktere bleiben alle immer etwas geheimnisvoller, aber das gehört zu dieser Art von Geschichte, weshalb ich auch damit zufrieden bin.

Geschrieben ist der Roman einfach top. Dan Brown versteht sein Handwerk, setzt gezielt Cliffhanger am Ende der einzelnen Kapitel ein oder wechselt zu Zeiten der größten Spannung den Handlungsschauplatz. Auch sprachlich habe ich nix zu meckern, da sich der Roman trotz der vielen historischen und teilweise komplizierten Erklärungen flüssig lesen lässt. 

Am Schluss werden die meisten offen gebliebenen Fragen aufgeklärt und der Roman zu einem stimmigen Ende gebracht. 

Fazit:
Ein fesselnder Roman, der sowohl durch seine Ideen und die stimmige Darstellung einiger Verschwörungstheorien, als auch durch die große Spannung und die vielen Wendungen überzeugen kann. Man ist mit Leib und Seele dabei, rätselt mit, kommt ins Grübeln und das Lesen macht einfach Spaß. Manchmal können die vielen Erklärungen und Hintergründe ein bisschen zu ausführlich erscheinen, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Von mir gibt es gute 4 Buchherzen und eine Leseempfehlung.

Die Rezension gehört zur Kunterbunt- Challenge (#KabuCh).
Infos zum Autor (Quelle: Amazon):
Dan Brown - für viele Leser ist sein Name der Inbegriff des Megasellers. Titel wie "Illuminati" und "Sakrileg" erreichen astronomische Auflagenhöhen und machen den am 22. Juni 1964 geborenen Autor zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit. Seine Bücher beziehen ihre Spannung aus einer ganz speziellen Mischung aus Action, Wissenschaft und Historie. Sie erscheinen in über 35 Ländern und wurden zum Teil mit hochkarätiger Besetzung verfilmt. So wird Dr. Robert Langdon in dem Thriller "The Da Vinci Code - Sakrileg" von Oscar-Preisträger Tom Hanks verkörpert. Vor seinem Durchbruch als Schriftsteller unterrichtete Dan Brown Englisch. Und auch für Musik hat der Starautor eine Menge übrig: 1990 produzierte er als Songwriter zusammen mit Freunden sogar ein eigenes Album.

Infos zur Reihe:
2. Sakrileg

1 Kommentar:

  1. Hallöchen,
    ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich deine Rezension auf meinem Blog verlinkt habe. Du kannst dir das HIER anschauen.

    Alles Liebe, Nelly

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