Samstag, 28. Februar 2015

*Rezension* Unterholz - Jörg Maurer


Titel: Unterholz
Autor: Jörg Maurer
ISBN:  978-3651000421
Seiten: 432
Verlag: Fischer Scherz
Ersterscheinung: 5. Februar 2013
Teil: 5 von ???
Preis: Gebundene Ausgabe nur gebraucht erhältlich

Kurzbeschreibung
Auf der Alm, da mäht der Tod noch selbst: Kult-Ermittler Hubertus Jennerwein vor seinem abgründigsten Fall. Der fünfte Alpenkrimi von Spiegel-Bestseller-Autor Jörg Maurer. Auf der Wolzmüller-Alm oberhalb des idyllischen alpenländischen Kurorts wird eine Frauenleiche gefunden. Jennerweins Bemühungen, etwas über die „Tote ohne Gesicht“ zu erfahren, laufen ins Leere. Niemand im Ort will etwas über geheime Treffen auf der Alm gewusst haben, und der Bürgermeister bangt nur um seine Bollywood-Kontakte. Endlich verrät das Bestatterehepaar a.D. Grasegger dem Kommissar, dass es sich bei der Toten um die „Äbtissin“ handeln soll, eine branchenberühmte Auftragskillerin. Wer hat es geschafft, sie umzubringen? Da geschieht ein weiterer Almenmord, ein mysteriöser Maler gerät ins Fadenkreuz, und Jennerwein pirscht mit seiner Truppe durchs Unterholz…

Meinung
Dies ist der 5. Teil der Reihe rund um den Kult-Ermittler Hubertus Jennerwein. Da ich die Vorgänger nicht gelesen habe, hatte ich etwas Bedenken, mich in die Geschichte hineinzufinden. Aber dies war unbegründet. Man muß die Vorgänger nicht zwingend gelesen haben.

Der Plot besteht aus mehreren Handlungssträngen, die aber nach und nach zusammen führen. Die Geschichte selbst war sehr unterhalsam, aber auch teilweise skuril. Es gab einige unrealistische Szenen, z.B. die Fahrt auf den rollenden Baumstämmen. Dies war für mich schon etwas übertrieben. Ganz witzig dagegen fand ich einzelne Kapitel, die aus Sicht eines Klappspatens geschrieben wurden. Er erzählt seine Geschichte wirklich köstlich.

Eines verstand ich nicht so genau und zwar waren es die zwei Bergsteiger, Ärzte von Beruf. Mir ist bis jetzt noch nicht klar, warum sie in der Geschiche auftauchen und zu welchem Zweck? Komisch.....

Die Charakteren wurden vom Autor gut ausgearbeitet. Ich fühlte mich mit ihnen verbunden und war Teil des Krimis. Ganz besonders gefielen mir die lustigen, aber auch sarkastischen Dialoge untereinander. Es machte mir Spaß, über sie zu lesen. Auch die Umgebungsbeschreibungen gelangen Herrn Maurer perfekt. Ich konnte mir alles sehr gut bildlich vorstellen.

Der Schreibstil des Autors ist leicht und locker. Das Buch ist eine einfache Lektüre für zwischendurch, ich mußte nicht viel mitdenken. Die Kapitel wurden kurz gehalten und bei jedem Kapitelanfang war ein Spruch in der oberen Ecke und in der unteren ein gezeichneter Biber.

Cover
Das Cover ist richtig schön bunt und passt vom Titel und vom Cover perfekt zum Inhalt des Buches. Es macht auf jeden Fall Lust, es zu lesen.

Fazit
„Unterholz“ ist ein einfacher Krimi mit Spannung und viel Ironie. Nicht anspruchsvoll und gerade richtig für zwischendurch. Er bekommt von mir 3 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung. 


Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
1953 in Bayern, ganz in der Nähe Österreichs geboren, hielt es Jörg Maurer in Garmisch-Partenkirchen nicht lange aus und ging bald nach der Schulzeit nach München, wo er Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Philosophie studierte. Es folgten einige Jahre als Englisch- und Deutschlehrer. Nebenbei verfasste Maurer seinen ersten Roman "Föhnlage", der 2009 erschien und mit dem er viele Leser begeisterte. Neben dem Schreiben gehört Maurers Leidenschaft dem Musikkabarett. Beide zusammen präsentiert er in seinen "musik-kabarettistischen Lesungen". Wiewohl er den Lehrerberuf mochte, so hat Jörg Maurer ihn doch zugunsten der Literatur und Musik aufgegeben.

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