Freitag, 20. März 2015

*Rezension* Lockwood & Co. 2 Der wispernde Schädel - Jonathan Stroud


Titel: Lockwood & Co. - Der wispernde Schädel
Autor: Jonathan Stroud
ISBN: 978-3570157107
Seiten: 512
Verlag: cbj
Ersterscheinung: 27. Oktober 2014
Teil: 2 von ???
Preis: 18,99 €  gebunden

Kurzbeschreibung
Wenn Londons Geisterwelt erwacht
Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.! Nur wenn das Team um Anthony Lockwood, Lucy und George ihre ganze Genialität im Umgang mit übernatürlichen Ereignissen in die Waagschale wirft, kann es ihnen gelingen, die Verschwörung, die hinter all dem steckt, aufzudecken.

Meinung
Dies ist der zweite Fall für Lockwood & Co., welcher mich wieder in eine zauberhafte Welt voller Geister führte. Er knüpft nahtlos an seinenVorgänger „Die seufzende Wendeltreppe“ an und somit konnte ich sofort wieder mit in den Fall einsteigen.

Die Idee und Umsetzung war auch diesmal wieder klasse. Mysteriöses vermischt sich mit Humor und raus kam diese tolle Story rund um die Geister. Von Anfang an war die Spannung zum Zerreißen da, aber auch Witz und Charme paarten sich dazu. Ich fühlte mich sehr unterhalten und genoss es, mit dabei sein zu dürfen. Die Handlung wurde wieder in der Ich-Perspektive aus Sicht von Lucy erzählt.

Die Protagonisten Lucy, Anthony und George haben sich meines Erachtens gut weiterentwickelt. Sie wirkten reifer und selbstsicherer auf mich. Vorallem Lucy gewann diesmal meine Zuneigung. Sie hatte es ja nicht immer ganz einfach und hat sich aber jetzt ganz gut eingelebt und schon viel dazugelernt. Anthony Lockwood erschien mir diesmal viel reifer und ruhiger. Gekonnt spielt er den Chef und hält alle beisammen. George ist George...und bei ihm ist mir nicht so eine große Veränderung aufgefallen. Aber so toll die Drei auch sind, mein persönlicher Favourit war diesmal der Schädel im Glas. Seine trockenen Kommentare kamen so ironisch rüber, das ich oft lachen mußte. Wenn man dann ihn blöd angeredet hat, spielte er immer den Beleidigten. Auf jeden Fall zum Schreien komisch. Außerdem wurde seine Gedankensprache in kursiv gedruckt.

Am Schluß wird der Fall positiv abgeschlossen, aber dennoch ist es für mich ein offenes Ende mit einem kleinen Cliffhänger, das auf alle Fälle Lust auf den nächsten Teil macht. Außerdem wurde auf den letzten Seite ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen und Fragen an den Autor abgedruckt.

Der Schreibstil von Herrn Stroud war leicht, flüssig und sehr unterhaltsam. Das Buch ließ sich wahnsinnig schnell lesen und somit hatte ich die 512 Seiten schnell durch. Es wurde in 6 Teile aufgeteilt, wobei jeder Teil Unterkapitel hatte. Kapitellänge und Schriftgröße waren auch sehr gut.

Cover
Passend zum ersten Teil, nur diesmal in der Farbe rot. Mittendrin der Schädel und die Degen, dem „Werkzeug“ der Lockwood Agentur. Geisternebel umwabert das Bild. Mir gefällts richtig gut.

Fazit
Auch die Fortsetzung „Der Wispernde Schädel“ konnte mich komplett überzeugen. Ich habe nichts auszusetzen und freue mich schon riesig auf den nächsten Band, der hoffentlich bald erscheinen wird. Ich vergebe somit 5 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung. 


Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Als Kind war Jonathan Stroud (*1970) häufig krank und musste viel Zeit im Krankenhaus oder zu Hause im Bett verbringen. Um der Langeweile zu entfliehen, begann er, intensiv zu lesen: Bald war der Boden seines Zimmers mit Büchern komplett bedeckt. Außerdem zeichnete Jonathan Stroud und erfand selbst mit Begeisterung Geschichten. Nach dem Englischstudium arbeitete er einige Jahre als Lektor für Walker Books in London, wo er alles über Kinderbücher lernte. 1999 erschien sein erster Fantasyroman "Drachenglut". Damit war Jonathan Stroud klar, was er in seinem Leben tun wollte. 2001 hängte er seinen Job endgültig an den Nagel, um nur noch Schriftsteller zu sein. Im selben Jahr heiratete er und wurde Vater.

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