Samstag, 6. Juni 2015

*Rezension* Artemis Fowl - Eoin Colfer




Titel: Artemis Fowl
Autor: Eoin Colfer
ISBN:  978-3548603209
Seiten: 240
Verlag: List
Ersterscheinung: 1. April 2003
Teil: 1 von 8
Preis: 9,99 €  Taschenbuch

Kurzbeschreibung
Artemis Fowl, der jüngste Spross einer alten irischen Gangsterdynastie, möchte mit einem unglaublichen Plan den finanziellen Ruin seiner Familie aufhalten. Mit Hilfe des in seinen Besitz gelangten Buchs der Elfen deckt er ein Geheimnis auf, von dem bisher kein Mensch etwas ahnte. Tief unter der Erde hütet das Elfen-Volk einen legendären Goldschatz. Artemis ist zwar erst zwölf, aber hochbegabt und mit Hilfe seines schlagkräftigen Butlers macht er sich auf, das Gold zu rauben ...

Meinung
Dieses Buch haben Steffi und ich aus einer Wanderbuchkiste genommen. Es war in einem Schuber mit noch zwei Bänden, welche aber, zu meiner Schande, nicht gelesen werden, da ich mit dem ersten Teil nicht so warm wurde. Anfangs war er ganz gut und ich dachte mir, wow…mal wieder was tolles, aber leider bekam ich Seite für Seite so meine Zweifel. Auch muss ich anmerken, das bei Artemis Fowls kein Vergleich zu Harry Potter stattfinden darf. Ich sah überhaupt keine Verbindung.

Die Handlung selbst war alles andere als spannend. Zwar hatte der Autor einen recht flüssigen und einfachen Schreibstil, sodass ich das Buch doch schnell durch hatte, dennoch nervte mich mit der Zeit die Ausführungen über die Elfen und Gnome, welche mit allerlei neuester Technik, wie Hightech-Computer-Ausrüstung oder Plasma-Waffen ausgestattet wurden. Elfen und dieses Science Fiction passt meiner Meinung überhaupt nicht zusammen.

So geschah es dann auch, das nicht Artemis Fowl, der mir sowieso nicht sympathisch rüber kam, im Mittelpunkt der Geschichte stand, sondern Holly und Foaly, die Elfen. Ein buntes Verwirrspiel begann und ich hatte keinen Plan mehr, was das alles überhaupt sollte. Artemis soll ja auch angeblich erst 12 Jahre alt sein. Die kam leider so nicht rüber. Er wirkte auf mich sehr erwachsen, hart und arrogant. Es fehlte eindeutig das kindliche in diesem Alter. Daher kann ich die Einordnung Kinder/Jugendbuch leider nicht teilen.  

Der Schluss war auch eher schlecht als recht und die Fragezeichen blieben leider zurück. Vielleicht könnte man dies ja im nächsten Teil beheben, wobei ich leider nicht das Bedürfnis habe, diese weiter zu lesen. Es gab allerdings auch was Nettes, mir gefielen die abgedruckten Symbole auf jeder Seite am unteren Buchrand. 
Cover
Das Cover spricht mich jetzt nicht so an. Es sieht sehr altertümlich und normal aus. Naja, wems gefällt….

Fazit
Dieser erste Teil der Artemis Fowls Reihe war definitiv nichts für mich. Vieles störte mich und war unrealistisch. Keine Spannung und zu wenig Gefühlsregungen machten dieses Buch für mich zu einer Langeweile-Lektüre. Es bekommt von mir überaus sehr gut gemeinte 2 von 5 Buchherzen , aber leider keine Leseempfehlung.


Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
1965 in Wexford an der Südostküste Irlands geboren, wuchs Eoin Colfer mit seinen vier Brüdern und Eltern, beide Lehrer, in seiner Geburtsstadt auf. Bereits in der Grundschule begann er vom Geschichtsunterricht inspirierte Wikingergeschichten zu schreiben. Nach einem Lehramtsstudium heiratete er 1991 und verbrachte die nächsten vier Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien. Sein erstes Buch aus dem Jahre 1998, "Benny und Omar", gründet auf seinen Erlebnissen in Tunesien und wurde in viele Sprachen übersetzt. Mit dem Erfolg seiner Bücher hörte Eoin Colfer 2001 auf, als Lehrer zu arbeiten. Er lebt mit seiner Frau und den beiden Söhnen in Irland.

1 Kommentar:

  1. Uiuiui - ich LIEBE die Artemis-Reihe. Allerdings muss ich dazu sagen: der erste Teil hatte mich damals auch wenig angesprochen und ich hatte das Buch als Jugendliche erstmal "abgebrochen und will ich später mal lesen" zur Seite gelegt. Dann kamen aber die Hörbücher, gelesen von Rufus Beck. Und jetzt tadaaa: Artemis in der Hörversion ist der Kracher! ;)
    Liebe Grüße aus Braunschweig

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