Donnerstag, 4. Juni 2015

*Rezension* Das Land der verlorenen Träume - Caragh O´Brien




Titel: Das Land der verlorenen Träume
Autor: Caragh O´Brien
ISBN: 978-3453267282
Seiten: 464
Verlag: Heyne fliegt
Ersterscheinung: 20. Februar 2012
Teil: 2 von 3
Preis: 16,99 €  gebunden

Kurzbeschreibung
Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Alles wurde ihr genommen – sind doch ihre Eltern ermordet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden, und die zerstörte Welt, in der sie lebt, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie zunächst gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia erst die Schwester und dann auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, ihrer Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe …

Meinung
Der erste Teil hat mir mittelmäßig gefallen und ich war natürlich gespannt, wie es mit Gaia weiter gehen würde. Ich muss sagen, „Das Land der verlorenen Träume“ hat mir zwar besser gefallen als sein Vorgänger, dennoch hat er meiner Meinung nach nichts mit der Regierung in der Enklave zu tun. Mir erschien es als ein eigenständig abgeschlossener Teil, außer das Leon mit von der Partie war und sie selbst als Hebamme arbeiten durfte. Dies waren die einzigen Hinweise um nur annähernd mit dem ersten Teil  eine Verbindung herzustellen.

Wie gesagt, dieser Teil gefiel mir persönlich besser. Er war mit mehr Spannung und realen Emotionen bestückt und ich konnte mich besser in die Handlung hineinversetzen.  Gaia hat sich sehr positiv weiter entwickelt und erschien mir diesmal selbstbewusster und nicht mehr so schüchtern. Trotz ihrer Narben hat sie schnell Verehrer. Naja….in ihrer derzeitigen Situation in Sylum war das auch ja nicht so schwer, da ein absoluter Männerüberschuss herrschte. Durch unerklärliche Umstände wurden keine Mädchen mehr geboren. Sylum droht irgendwann in naher Zukunft auszusterben. Und plötzlich ist auch Leon wieder da….zwar im Gefängnis, warum auch immer, aber dennoch erreichbar. Gaia ist hin und her gerissen und genau in dieser Situation merkte ich ihren Schmerz und ihre Freude. Dies wurde von der Autorin sehr gut umgesetzt.

Wer mir nicht so gefallen hat, war die Matrarch. Ich konnte sie von Anfang an nicht so einschätzen und sie war mir sehr unsympathisch. Dies wurde auch leider im Laufe der Geschichte nicht besser. Sie hatte etwas an sich, dass ich nur als abstoßend und eigenwillig befand. Alle anderen neuen Darsteller und auch die Umgebungsbeschreibungen waren sehr detailliert und es konnte ein Kopfkino entstehen.

Viele Rätsel gibt uns Frau O´Brien auch wieder auf zu lösen. Teils kam ich schnell darauf, teils hatte es etwas gedauert. Aber dennoch wurde zum Schluss sehr gut aufgelöst und zufriedenstellend abgeschlossen. Ich bin ja mal gespannt, wie es im dritten und letzten Teil „Der Weg der gefallenen Sterne“ weiter gehen und vor allem ausgehen wird.

Cover
Das Cover passt sehr gut zum ersten Teil, sieht genauso aus, nur seitenverkehrt diesmal  und wurde in Gelb gehalten. Ein sehr schöner Hingucker.

Fazit
Mir persönlich hat dieser Teil besser gefallen als sein Vorgänger. Viel mehr Spannung und Emotionen wurden dargelegt und er ging auch viel schöner zum Lesen. Somit bekommt er 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung. 


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Caragh O'Brien wuchs in Minnesota auf und studierte Literatur und Kreatives Schreiben. Nach dem Studium begann sie als Highschool-Lehrerin zu arbeiten und entdeckte nebenbei die Freude am Schreiben. »Die Stadt der verschwundenen Kinder« ist ihr erstes Jugendbuch und hat in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien viel Aufsehen erregt. Caragh O'Brien ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie und zwei Wüstenrennmäusen in Connecticut.

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