Dienstag, 7. Juli 2015

*Rezension* Das Geheimnis des Mittsommers - Cristina Stanca-Mustea




Titel: Das Geheimnis des Mittsommers
Autor: Cristina Stanca-Mustea
ISBN:  978-3945662069
Seiten: 220
Verlag: Zauberberg Verlag - Der kleine Buchverlag
Ersterscheinung: März 2015
Preis: 18,90 €  gebunden
 
Kurzbeschreibung
Die junge Journalistin Eva Hagen reist von Berlin in das schwedische Heimatdorf ihrer Mutter. Hier erwartet sie ein dunkles Geheimnis: Ein Kästchen, das ihr Großvater ihr vermacht hat, bringt sie auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater. Dabei stößt sie immer wieder auf Hinweise, die sie schließlich zu Anna führen, die unter mysteriösen Umständen als Jugendliche ums Leben kam. Doch weder ihre Großmutter, noch die anderen Bewohner des Dorfes – Leuchtturmwärter Pettersson, Pastor Svensson, Cousine Lina, Onkel Sven, Metzger Hellbom und der freundliche Postbote Lasse – sind bereit, Eva bei der Suche nach ihrem Vater zu helfen. Sie spürt, dass alle etwas zu verbergen haben. Hinter den Kulissen eines scheinbar fröhlichen Mittsommerfestes spielt sich ein Thriller um die wahre Identität von Evas Vater ab.

Meinung
„Das Geheimnis des Mittsommers“ ist ein Buch aus einem neuen Verlag, den wir noch nicht kannten, und der sich bei uns vorgestellt hat. Wir haben dort einige interessante Bücher gefunden und dies ist eines davon. Es ist ein Roman mit einem Hauch von Thriller und einer leichter Sommerlektüre.

Die Handlung begann schon ab der ersten Seite an spannend und zog mich in den Bann. Ich wurde sofort in die Geschichte involviert und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Trotzdem erschien es mir recht einfach geschrieben und ich tat mich relativ leicht, dem Verlauf der Geschichte zu folgen. Ab so ungefähr der Mitte des Buches wurde es dann aber etwas langatmig. Dies konnten auch die Einschübe über die Erklärung und Darstellung des Mittsommerfestes in Schweden nichts wettmachen. Eigentlich schade, es hatte so gut begonnen.

Mit den Charakteren hat sich die Autorin sehr große Mühe gegeben. Sie erschienen mir alle sehr authentisch und real. Sie waren sympathisch und jeder hatte so seine Geheimnisse, die man dann im Laufe des Romans aufgeklärt bekam.

Das Ende war für mich eher enttäuschend und leider nicht befriedigend. Ich erfuhr zwar alle Hintergründe, doch eine Sache hätte ich mir anders gewünscht. Welche, wird aber nicht verraten.

Der Schreibstil war überaus einfach, dennoch spannend und leicht romantisch angehaucht. Die Kapitel wurden kurz gehalten und die Schriftgröße war etwas größer.

Ich muss sagen, für ein Buch aus einem doch noch unbekannten Verlag, hat mir „Das Geheimnis des Mittsommers“ doch recht gut gefallen und ich hoffe auch noch einige mehrere von ihm.

Cover
Ein Cover, das sehr sommerlich aussieht. Orange und rot dominieren es und es passt in Bild und Titel genau zum Buch.

Fazit
„Das Geheimnis des Mittsommers“ ist ein kurzweiliger, aber dennoch spannender Roman um ein Familiengeheimnis, das es zu lösen gab. Eine Sommerlektüre mit noch einigen kleinen Schwächen, welche aber dennoch empfehlenswert ist. Ich vergebe sehr gute 3, 5 von 5 Buchherzen.

 Vielen Dank an den Zauberberg Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplares.

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Cristina Stanca-Mustea studierte in Bukarest, Wien und Heidelberg Literatur- und Kulturwissenschaften. Sie promovierte 2011 in Heidelberg mit einer Biografie über „Carl Laemmle - Der Mann, der Hollywood erfand“, die 2013 erschien. Ein Teil ihrer Familie lebt in Schweden.

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