Donnerstag, 23. Juli 2015

*Rezension* Die Auslöschung der Mary Shelley - Marc Buhl




Titel: Die Auslöschung der Mary Shelley
Autor: Marc Buhl
ISBN: 978-3958370043
Seiten: 315
Verlag: Blink Books
Ersterscheinung: Februar 2015
Preis: 14,99 €  broschiert

Kurzbeschreibung
2014 Kalifornien. Im Auftrag der NSA hat Powell Ltd. den ersten Quantencomputer der Welt gebaut. Von nun an kann jede Äußerung, jede Aktion eines jeden Menschen bespitzelt werden. Die 28-jährige Biologin Mary Shelley gehört zwar zum geheimen Entwickler-Team, aber sie verfolgt eine andere Mission. Der Computer soll nicht die Bevölkerung ausspionieren, sondern Verbrechen und Gewalt verhindern. Denn davon hat Mary selbst zu viel erlebt, damals als ihre Eltern ermordet wurden. Doch damit der Computer das moralische Gewissen des Internets werden kann, muss sie etwas ermöglichen, das ihn menschenähnlich macht: Lernen. Daran arbeitet sie Tag und Nacht. Und als es ihr endlich gelingt, gerät ihr eigener Plan außer Kontrolle. Der Computer wird zu einem unberechenbaren Jäger. Frankensteins Monster emanzipiert sich von seiner Schöpferin und hinterlässt eine Blutspur auf dem Weg in eine neue Welt.

Meinung
Mary Shelley bringt jeder in Verbindung mit Frankenstein. In diesem Buch schreibt sie kein Buch sondern ein Computerprogramm, das sich zum wahren Monster entwickelt. Auf jeden Fall hörte sich der Klappentext sehr spannend und interessant an und so machte ich mich voller Elan ans Lesen.

Die Handlung gestaltete sich ab der ersten Seite wirklich spannend und blieb auch bis zum Ende hin. Die 28 jährige Biologin Mary hat mit ihrem Team den geheimen Quantencomputer entwickelt. Sie ist äußerst zufrieden damit und obwohl alle sie waren, bleibt sie optimistisch und denkt, sie hat alles im Griff. Aber weit gefehlt. Der Quantencomputer entwickelt ein Eigenleben und heraus kommt Victor, eine lebendige Maschine. Dieser  manipuliert die gesamte Menschheit und stiftet Tod und Verwüstung. Es scheint, als könnte ihn niemand aufhalten. Viele Menschen, darunter das gesamte Team, der Präsident und Marys Bruder, müssen sterben, bevor sie begreift, dass nur sie ihn zerstören kann. Eine Reise ins Verderben beginnt und wie es endet, wird nicht verraten….

Der Autor hat in seinem Werk Charakteren erschaffen, die mir persönlich nicht so zugesagt haben. Sie wirkten auf mich oberflächlich und überheblich, klares logisches Denken fehlte mir sehr. Ich wurde mit keinem warm und auch die Protagonistin Shelley blieb mir unerreichbar. Die Umgebungsbeschreibungen waren ganz gut, ich konnte mir alles genau vorstellen, wenn auch einige Szenarien weniger gut beschrieben hätten sein können. Teils war es wirklich grausam und blutig.

Das Ende war für mich eher etwas verwirrend. Wird es einen zweiten Band geben? Auf jeden Fall bleibt es offen und jeder kann sich selber Gedanken machen, was definitiv sein könnte.

Der Schreibstil von Herrn Buhl war einfach und ich konnte das Buch locker in einem Rutsch durchlesen. Die Kapitel waren sehr kurz, ganz nach meinem Geschmack.

Cover
Ein Cover, das einem definitiv anspricht. Grautöne dominieren, das Wort Auslöschung wurde rot gehalten. Es passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Fazit
„Die Auslöschung der Mary Shelley“ ist ein spannender Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Mir persönlich war dann das mit dem Computer programmieren doch etwas zu viel und zu hochgestochen, ansonsten ließ es sich aber sehr gut lesen. Es bekommt von mir 3,5 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung.

Vielen Dank an den Buch Contact für die Bereitstellung dieses Exemplares.

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Marc Buhl wurde 1967 in Sindelfingen geboren. Nach ausgedehnten Reisen durch Afrika und Asien studierte er Betriebswirtschaft, Politikwissenschaft, Anglistik und Germanistik. Heute lebt er in Freiburg im Breisgau. Immer wieder verbringt er einige Wochen in Palo Alto, Kalifornien, wo er über mehrere Jahre hinweg für seinen neuen Roman "Die Auslöschung der Mary Shelley" recherchierte.

1 Kommentar:

  1. Huhu :) Schöne Rezension. Ich hab das Buch schon ein paar Mal gesehen und überlegt, ob ich es lesen sollte, deine Rezension bekräftigt michd arin aber :) Werde es also direkt mal auf die Wunschliste setzen :)

    Liebe Grüße, Krissy
    www.tausendbuecher.blogspot.de

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