Samstag, 4. Juli 2015

*Rezension* Steelheart - Brandon Sanderson




Titel: Steelheart
Autor: Brandon Sanderson
ISBN: 978-3453268999
Seiten: 448
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 9. Juni 2014
Teil: 1 von 3
Preis: 17,99 €  gebunden

Kurzbeschreibung
Selbst der stärkste Gegner ist verwundbar – du musst nur wissen, wo
Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen …

Meinung
Dies ist der erste Teil der „The Reckoners“ – Trilogie und mal wieder zur Abwechslung eine Dystopie. Dies ist ja nicht gerade mein Lieblingsgenre, aber mittendrin ganz ok. Diesmal wars für mich leider dann doch wieder nicht so tolles Erlebnis.

Schon von der ersten Seite hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte hinein zu finden. Sie entwickelte sich zwar spannenden und packend, aber für mich sehr verwirrend. Lange Zeit brauchte ich, bis ich wußte wer wer ist und wo dazugehört und was alles überhaupt auf sich hatte. Epics, Menschen mit Superkräften, sind nur böse und wollen die Menschheit unterdrücken. Dabei gibt es einen Hauptbösewicht, Steelheart, den angeblich nichts umbringen kann.

Der Hauptprotagonist David ist da aber anderer Meinung. Als er acht war, wurde sein Vater von Steelheart ermordet und erhielt im Kampf eine Schramme. Seit dieser Zeit machte sich David auf die Suche nach Antworten und natürlich auf Rache. Er schließt sich den Widerstandskämpfern an und ein geladenes Science-Fiction Abenteuer beginnt.

Mittendrin dachte ich mir, das es einige Parallelen zur X-Men Reihe gibt. Da kämpft auch Gut gegen Böse und jeder hat andere Fähigkeiten. Nur das hier Menschen ohne Fähigkeiten gegen Epics  kämpfen. Naja, eine kleine Parallele  ist vorhanden.

Die Geschichte auf jeden Fall ließ sich einfach lesen und wenn man mal drin ist geht es schon mit dem Kapieren. Die Charakteren wurden von Autor gut ausgearbeitet und mit vielen normalen Emotionen und Gefühlen ausgerüstet. Das Ende hat mir jetzt wieder nicht so gut gefallen und sehr unrealistisch.

Cover
Das Cover ist jetzt nicht so mein Fall, für dieses Buch aber auf jeden Fall sehr passend. Es spiegelt den Inhalt wieder und die Farben wurden auf Grautöne beschränkt.

Fazit
Dieser Auftakt der Trilogie war solide und spannend. Meine Anfangsschwierigkeiten legten sich mit der Zeit etwas, dennoch war vieles für mich verwirrend und unreal.  Ich vergebe somit 3 von 5 Buchherzen.

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit phantastische Geschichten. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller, und seit seiner großen Saga um die »Kinder des Nebels« gilt der junge Autor auch in Deutschland als einer der neuen Stars der Fantasy. Er lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

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