Mittwoch, 23. September 2015

*Rezension* Elias & Laia Die Herrschaft der Masken - Sabaa Tahir




Titel: Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
Autor: Sabaa Tahir
ISBN: 978-3846600092
Seiten: 512
Verlag: One by Lübbe
Ersterscheinung: 15. Mai 2015 
Preis: 16,99 €  gebunden


Kurzbeschreibung
Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft. Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ... Eine mitreißende Geschichte, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht

Meinung
Da ja um dieses Buch sehr viel Wirbel und Werbung gemacht wurde und meine Blogpartnerin absolut begeistert davon war, musste ich es natürlich auch lesen. Naja, für mich war es ok, aber den Hype darum verstehe ich nicht ganz.

Der Einstieg ins Buch war schon etwas beschwerlich für mich. Ich dachte ja, das es ein typischer Fantasieroman werden würde, aber weit gefehlt. Es dauerte schon eine Weile bis Fantasieelemente auftauchten. Dafür aber wurde auf den ersten Seiten schon die pure Gewalt aufgezeigt. Menschen wurden umgebracht und alles bestand nur aus Tod, Elend, Leid, Angst und Unterdrückung. Keine positive Stimmung kam auf. Nur Bedrücktheit und Düsterheit. Die Erklärungen der Autorin warum und weshalb wurden im Laufe der Geschichte gut erklärt und ich konnte mich etwas in das Ganze hineinversetzen. Dennoch zog sich dieses Buch für meine Verhältnisse sehr lange. Ich brauchte fast eine Woche dafür, bis es fertig war. Den genauen Grund warum, kann ich auch nicht richtig sagen, ich wurde mit dem Buch einfach nicht richtig warm.

Die Charakteren waren eigentlich gut und jeder erfüllte seine Stelle im Werk, dennoch so richtig vom Hocker hauen konnte mich keiner. Am meisten ging mir Elias Mutter, die Kommandantin, auf die Nerven. So ein kleiner aufgestellter Mausdreck, der durchwegs nur böse ist und jedem wehtut. Schrecklich…..aber naja, Brutalität machte ja dieses Buch irgendwie aus. Was mir hingegen ganz gut gefallen hat, waren die Umgebungsbeschreibungen. Sehr detailliert brachte die Autorin dies rüber und ein kleines Kopfkino konnte entstehen.

Spannung war bis zum Schluss da, was auf den guten Schreibstil auf Frau Tahir zurückzuführen war. Das Ende allerdings gefiel mir wieder nicht. Viele Fragen blieben offen, natürlich gibt es einen zweiten Band, aber der lässt bestimmt noch auf sich warten und ich weiß noch nicht, ob ich diese Reihe weiter lesen werde.

Cover
Das Cover ist wahrscheinlich  das Beste an dem Buch. Es sieht absolut toll aus und ist ein echter Hingucker in jedem Bücherregal.

Fazit
„Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken“ konnte mich nicht so recht überzeugen. Genau kann ich es nicht beschreiben, aber ich wurde nicht warm damit. Zu viel Gewalt und etwas flache Charakteren machen es aus, das ich hier nur knappe 3 von 5 Buchherzen vergebe.


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Sabaa Tahir war Redakteurin bei der Washington Post. Berichte über den Nahen Osten beschäftigten sie und führten schließlich dazu, dass sie ihren ersten Roman schrieb. Sie wollte eine Geschichte erzählen, die die Gewalt in unserer Welt abbildet. Sie wollte aber auch Figuren erschaffen, die in dieser Welt Hoffnung finden. Die nach Freiheit suchen und sich für die Liebe entscheiden, egal gegen welche Widerstände.
Aus diesem Impuls heraus entstand Die Herrschaft der Masken.

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