Mittwoch, 28. Oktober 2015

*Rezension* Das Puppenkind - Eva Maaser


Titel: Das Puppenkind
Autor: Eva Maaser
ASIN: B00KY5GAB4 
Dateigröße: 994 KB 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 339 Seiten 
Verlag: dotbooks 
Teil: 1 von ???
Preis: 5,99  Kindle Format 



Kurzbeschreibung
Ein grauenhafter Fund schockiert die kleine Stadt in Westfalen: Vor einem Kaufhaus wird in einem Kinderwagen die Leiche eines Säuglings entdeckt – zurechtgemacht wie eine Puppe. Wer ist zu einem solchen Verbrechen fähig? Kommissar Rohleff beginnt zu ermitteln: Woher kommt das tote Baby, wer sind die Eltern? Hinweise lassen vermuten, dass es sich bei dem Täter um eine Frau handelt. Doch bevor Rohleff mehr herausfinden kann, wird ein sechs Monate alter Junge entführt – das nächste Opfer der Puppenmacherin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Meinung
Mein erstes E-Book auf meinem neuen Reader und gleich so ein Knaller. Juhu. „Das Puppenkind“ konnte mich sehr überzeugen. Was mich allerdings etwas störte, waren die doch vermehrten Rechtschreib- und Absatzfehler. Dadurch wurde mein Lesefluss etwas gehemmt.

Schon vom ersten Kapitel an gestaltete sich dieser Krimi sehr spannend und interessant. Die Autorin verstand es, von der ersten Seite an alles sehr detailliert zu beschreiben. Ich fühlte mich mitten im Geschehen und bekam sogar teilweise Gänsehaut. Vor allem als die Autopsien durchgeführt wurden. Hier erfuhr ich alles sehr genau und war volle im Bilde. Naja, bei einem toten Baby gar nicht so leicht, alles so genau zu erfahren.

Die Charaktere gestalteten sich als doch ziemlich sympathisch, ich erfuhr viel über sie und war somit rundum zufrieden damit. Die Umgebungsbeschreibungen erschienen mir persönlich etwas zu wenig. An manchen Stellen konnte so gar kein Kopfkino entstehen und ich fühlte mich etwas wirr im Kopf, da ich mir nichts vorstellen konnte.

Das Ende kam dann doch etwas zu schnell und wurde auf nur ein paar Seiten abgekanzelt. Dennoch war es für mich nicht vorhersehbar und ich staunte nicht schlecht. Alle meine offenen Fragen wurden beantwortet und ich muss sagen, ich würde auf jeden Fall die Reihe weiter lesen.

Der Schreibstil von Frau Maaser war leicht, spannend und teilweise nervenaufreibend und die Kapitel wurden kurz gehalten.

Cover
Das Cover spricht mir sehr zu. Schwarz und weiß dominieren und in der Mitte der rote Kinderwagen und die rote Schrift. Passt perfekt zusammen.

Fazit
Dieser erste Teil der Kommissar Rohleff Reihe „Das Puppenkind“ konnte mich mit seiner Spannung und den guten Charaktere überzeugen. Ich konnte meinen Reader nicht mehr aus der Hand legen und hatte es dadurch schnell durch. Ich vergebe somit 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung.


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Eva Maaser wurde 1948 in Reken/Westfalen geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Pädagogik, Theologie und Kunstgeschichte in Münster, lebt und arbeitet sie als freiberufliche Schriftstellerin in Steinfurt. Preise: Kulturpreis des Kreises Steinfurt 2006
Eva Maaser über das Schreiben: "Auf die Frage, was ich am liebsten tue, antworte ich meistens: Lesen, Reisen, Schwimmen, im Garten arbeiten, Kochen und etwas Gutes essen, gern mit Freunden. Schreiben ist in so einer Aufzählung nie enthalten, vor allem deshalb, weil ich erst spät damit angefangen habe, und mich außerdem bis heute darüber wundere, dass ich es überhaupt tue. Früher wäre mir nie in den Sinn gekommen, freiwillig die Anstrengung auf mich zu nehmen, einen längeren Text zu verfassen. Zum Schreiben bin ich rein zufällig gekommen, und ebenso zufällig schreibe ich einfach bis heute weiter. Vielleicht tue ich das aber auch nur, weil ich unbedingt wissen will, wie die Geschichten, deren Anfänge mir immer von jetzt auf gleich einfallen, am Ende ausgehen."

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen