Samstag, 10. Oktober 2015

*Rezension* Der Name des Windes - Patrick Rothfuss



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Titel: Die Köngismörder-Chronik  1. Tag - Der Name des Windes
Autor: Patrick Rothfuss
ISBN: 978-3608938159
Seiten: 863
Verlag: Klett-Cotta
Ersterscheinung: 2012
Teil: 1 von 3
Preis: 24,95 €  gebunden

Kurzbescheibung
»Vielleicht habt ihr von mir gehört« ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Meinung
Dies ist der erste Teil der Königsmörder-Chroniken und ich muss gestehen, ich versuche mich schon zum zweiten  Mal an diesem Buch. Diesmal habe ich es nicht abgebrochen und es war für meinen Geschmack ganz ok.

Die ersten Seiten gestalteten sich als ziemlich langatmig und zogen sich, was sich aber dann nach gut 200 Seiten etwas legte. Von da an begann die Geschichte Fahrt aufzunehmen und es wurde richtig spannend und interessant. Die Handlung selbst war zwar ziemlich verschachtelt und ich brauchte wirklich einige Zeit um alles genau zuordnen zu können, aber bei über 850 Seiten hatte ich ja genug Zeit dafür J

Die Charaktere  wurden vom Autor sehr gut ausgearbeitet und hatten eine Tiefe, wie ich es nur selten gelesen habe. Sie hinterließen bei mir einen bleibenden Eindruck und ich fühlte mich irgendwie mit ihnen verbunden. Keiner war dabei, der nicht etwas Spezielles oder außergewöhnliches an sich hatte. Alle umgab eine mystische Aura und ich fand es klasse, mit ihnen die Geschichte zu verfolgen. Auch die Umgebungsbeschreibungen fand ich toll. Bis ins kleinste Detail beschrieb Herr Rothfuss die Orte und alles andere.

Der Schreibstil gestaltete sich als prägnant, gewöhnungsbedürftig aber sehr bildhaft. Ich konnte sogar einen Hauch von Poesie spüren. Die Schriftgröße war mir persönlich zu klein und die Kapitellängen ok.

Cover
Das Cover sieht mystisch aus. Als Farbe wurde so ein altrosa gewählt. Der Titel wurde verschnörkelt darauf gedruckt und unterhalb sieht man noch Kvothe in die Ferne gucken.

Fazit
Dieser Auftakt der Reihe war ganz ok. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und werde die Reihe auf jeden Fall noch etwas verfolgen. Von den vielen Seiten sollte man sich nicht abschrecken lassen, es lohnt sich wirklich durchzuhalten. Ich vergebe somit 3,5 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung.


Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Patrick Rothfuss, geboren 1973 in Wisconsin, unterrichtet als Universitätsdozent und lebt in Wisconsin. In seiner Freizeit schreibt er satirische Kolumnen und versucht sich in Alchemie. »Der Name des Windes« ist sein erster Roman.
2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman »Der Name des Windes« mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet.

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