Donnerstag, 10. Dezember 2015

*Rezension* Kings & Fools 2: Verstörende Träume - Natalie Matt, Silas Matthes




Titel: Kings & Fools 2 - Verstörende Träume
Autor: Natalie Matt, Silas Matthes
ISBN: 978-3958820708
Seiten: 224
Verlag: Oetinger 34
Ersterscheinung: 28. September 2015
Teil: 2 von 6
Preis: 9,99 €  gebunden

Kurzbeschreibung
Eine verlorene Liebe. Ein Plan, der im Verborgenen wächst. Neun Internatsschüler, ein geheimer Zirkel. Band 2 der modernen High-Fantasy-Reihe mit Mysteryelementen. Für alle, die von "Game of Thrones" nicht genug bekommen können! Ein einzigartiges Projekt von Silas Matthes und Natalie Matt, unterstützt von Bestsellerautor Bernhard Hennen (Elfen-Serie). Mehr zum Inhalt: Estelle will nur eins: weg! Weg von Favilla, weg von den Visionen, die sie heimsuchen. Sie traut schon lange niemandem mehr. Denn eins ist sicher: Auch ihre Mitschüler haben dunkle Geheimnisse.

Meinung
Dies ist der zweite Teil der Kings & Fools Reihe mit dem Titel „Verstörende Träume“. Er passt perfekt zum Inhalt und da mir der erste Teil „Verdammtes Königreich“ ja schon ganz gut gefallen hat, war ich natürlich gespannt, wie es weiter gehen würde.

Das Buch knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und diesmal erfuhr ich die Geschichte aus Sicht von Estelle, wieder in der Ich-Perspektive erzählt. Zur besseren Verständnis und zum besseren Kennenlernen der Figur gabs im Buch selbst hin und wieder einige Rückblenden. Die Spannung baute sich wieder von der ersten Seite an auf und blieb auch konstant bis zum Schluss.

Estelles Charakter hat mir von Anfang an ganz gut gefallen. Erstens ging sie freiwillig mit den Schwarzmäntel mit, weil ich Freund Leo Tage vorher auch abgeholt worden war. Um in seiner Nähe zu sein, setzte sie sich einfach für die Tür mit einem roten Zeichen. Zweitens wurde ihre Gefühlslage und die Gedankengänge sehr gut vom Autorenduo beschrieben. Auch die Nebencharaktere passten sich dem Plot an und gaben ein gutes Gesamtbild ab. Etwas komisch war es für mich aber doch, diesmal Lucas, der Hauptprotagonist im 1. Band, nur so nebenbei zu wissen. Aber ich gewöhnte mich ganz schnell daran.

Leider hatte ich dann aber mittendrin immer das leichte Gefühl, das die Handlung selbst nicht voranschritt. Es passierte schon irgendwie viel, nur in der Geschichte selbst stagnierte der Fortschritt ein wenig. Vielleicht legt sich das ja im 3. Teil wieder…..

Auch noch anmerken möchte ich, dass hier in diesem Buch alles etwas brutaler und blutiger mir erschien. Die Kämpfe und Machtdemonstrationen hatten es teilweise wirklich in sich, dennoch hielt es sich aber in Grenzen. Mehr Informationen über Favilla selbst und die Weshalbs und Warums wurden diesmal leider auch wieder nicht geklärt, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu Letzt und ich hoffe auf den 3. Teil. Da gibt’s dann wieder einen Perspektivenwechsel und es wird aus Sicht von Noel berichtet. Ein kleiner Einblick hiervon gabs ab Ende dieses  Buches.

Cover
„Verstörende Träume“ sieht fast genauso aus wie sein Vorgänger, nur diesmal mit einer roten 2 und roter Titelumrandung und als Hintergrundbild die Mauern der Burg.

Fazit
„Verstörende Träume“ ist eine gelungene Fortsetzung mit genauso viel Spannung wie im 1. Teil. Der Perspektivenwechsel war ganz interessant und leicht gewöhnungsbedürftig, dennoch aber durchaus nachvollziehbar. Von mir gibt’s gute 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung.

Vielen Dank an den Oetinger 34 Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplares.

Infos zu den Autoren: (Quelle Amazon)
Silas Matthes wurde 1992 in Hamburg geboren und wuchs in einem kleinen Dorf ganz in der Nähe auf. Mit achtzehn Jahren begann er an Texten zu arbeiten, mit zwanzig schrieb er die erste Fassung von "Miese Opfer". Silas studiert Kreatives Schreiben in Hildesheim und "Miese Opfer" ist sein Debütroman.
Natalie Matt wurde 1993 in Freudenstadt im Schwarzwald geboren. Bereits im frühen Teenageralter verfasste sie erste Geschichten. Seit 2012 studiert sie Kulturwissenschaften und Literatur in Hildesheim. Der Band ,,Verstörende Träume" der ,,Kings & Fools"-Reihe ist ihr Debütroman.

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