Montag, 15. Februar 2016

*Rezension* Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin - Miranda Dickinson



Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin
Quelle Mira Taschenbuch Verlag


Titel: Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin
Autor: Miranda Dickinson
ASIN: B018VZ1JQ4
ISBN: 978-3-95649-519-9
Seitenanzahl der Printausgabe: 320
Verlag: Mira Taschenbuch
Ersterscheinung: 11. Januar 2016
Preis: 9,99 €  Kindle Edition

Kurzbeschreibung
Versprich, dass du für uns beide lebst." Natürlich hat Elsie das ihrem sterbenskranken Mann Lucas versprochen, und dann, gemeinsam mit ihm, 50 Zettel geschrieben. Mit wundervollen, verrückten Ideen, die Elsie allein ausführen soll. Achtzehn Monate nach Lucas‘ Tod traut sie sich zum ersten Mal, die Wunschbox zu öffnen. Und plötzlich ist sie mittendrin in ihrem neuen Leben: Sie gründet einen Chor. Sie geht wieder aus und eine Zukunft scheint möglich - und sogar rosig. Nicht zu sprechen von diesem anderen unverschämt selbstüberzeugten, unverschämt gutaussehenden Kerl, der ständig ihren Weg kreuzt! Ja, es läuft gut für Elsie. Bis sie den 51. Wunsch in Lucas‘ Box liest …

Meinung
Also eigentlich bin ich ja nicht so der Schnulzentyp, aber bei diesem E-Book haben mich der Klappentext und das Cover angesprochen. Mittendrin tut es ja auch einmal gut, nicht immer etwas „blutiges“ zu lesen.

Voller Erwartungen ging ich ans Lesen und muss gestehen, ich war verwirrt. Im Klappentext und im Titel stand „Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin“. Leider stellte sich heraus, das Elsie die meisten Dinge dieser Liste schon vor Lucas Tod mit ihm gemeinsam gemacht hatte. Naja, ich ließ mich nicht entmutigen und las weiter. Im Laufe des Buches fand ich dann schon einige Zettel von Lucas an Elsie mit liebevollen Nachrichten, aber es war nicht das, was ich erwartet hatte. Und tata: am Ende des Buches befand sich die komplette Liste der „50 Dinge“ plus 1, welches Elsie alleine machen musste.

Es gestaltete sich eine Geschichte heraus, die vor Emotionen und Gefühlen nur so strotzte. An einigen Stellen vielleicht sogar etwas zu viel, wodurch das Ganze dann etwas unrealistisch auf mich wirkte. Ein Beispiel: Elsies Familie und Freunde. Es herrscht nur Friede, Freude, Eierkuchen, alle sind lieb und nett und würden alles für Elsie tun. Im wahren Leben ist das bestimmt nicht so. Gut, etwas Gedönse muss ja sein, also sah ich darüber hinweg.

Die Charaktere wurden von der Autorin richtig sympathisch dargestellt. Elsie schloss ich gleich ins Herz. Sie hatte schon viel mitgemacht. Ihre Mutter verließ die Familie, ihr Mann starb, ihre zwei „verrückten“ Schwestern und ein Vater, der sich der Hippie-Zeit versprochen hatte. Dennoch gab Elsie nie auf, auch wenn es nach außen nicht so den Anschein hatte. Olly hat mir auch gleich gut gefallen. Der ruhige, liebevolle Typ, der sich so um Elsie bemüht und dann noch Torin, den ich von Anfang an auf den Mond hätte schießen können. Sie ein eingebildeter Schnösel und total arrogant. Aber auch alle anderen Darsteller, wie z.B. Elsies Chefin Cher und der Chor, wurden hervorragend in Szene gesetzt.

Der Schreibstil der Autorin war sehr einfach und leicht zu lesen und die Kapitel wurden kurz gehalten.

Cover
Ein ansprechendes Cover mit dem Eifelturm in den Farben von Frankreich gehalten. Mir gefällts.

Fazit
„Fünfzig Dinge, die du tun sollst, wenn ich tot bin“ ist ein sehr emotionaler und liebevoll gestalteter Roman über den Sinn im Leben, den Mut weiter zu machen und niemals aufzugeben. Tolle Charaktere, leicht zu lesen und mittendrin zum Schmunzeln. Leider versprach dieses Buch aber nicht das, was der Titel und der Klappentext versprach oder ich habe mir einfach etwas anderes darunter vorgestellt. Dennoch vergebe ich 3,5 Sterne für dieses kurzweilige Lesevergnügen.

Vielen Dank an den Mira Taschenbuch Verlag für die Bereitstellung dieses E-book Exemplares.

Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Miranda Dickinson stammt aus einer musikalischen, sehr kreativen Familie. Sie schreibt Songs und singt in einer Band. Ihren ersten Roman lud Miranda Dickinson auf einer Selfpublishing-Plattform hoch, wo er von einer Verlagslektorin entdeckt wurde. Prompt landete er auf der Sunday Times-Bestseller-Liste wie inzwischen jeder weitere ihrer Romane.

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