Samstag, 2. April 2016

*Rezension* Bitterzart - Gabrielle Zevin




Titel: Bitterzart
Autor: Gabrielle Zevin
ISBN:  978-3841421302
Seiten: 544
Verlag:  Fischer  FJB
Ersterscheinung: 25. April 2013
Teil: 1 von 3
Preis: 16,99 €  gebunden

Kurzbeschreibung
Ein Mädchen zwischen High School und Verbrechen, zwischen Liebe und Verantwortung

New York 2083: Wasser und Papier sind knapp, Kaffee und Schokolade sind illegal. Smartphones sind für Minderjährige verboten und um 24 Uhr ist Sperrstunde. Die Balanchine Familie ist das Zentrum des illegalen Schokoladenhandels in New York. Doch die Eltern von Anya Balanchine sind bereits tot, und Anya ist mit 16 Jahren das Familienoberhaupt. Sie kümmert sich um ihre Geschwister und die kranke Großmutter, und versucht, sie alle möglichst aus dem illegalen Familiengeschäft rauszuhalten.
Von ihrer ersten großen Liebe Win kann sie sich allerdings nur sehr schwer fernhalten, dabei ist er ausgerechnet der Sohn des Oberstaatsanwaltes – ihres schlimmsten Feindes…

„Komm, wir gehen direkt zu meinem Vater“, sagte Win plötzlich.
„Und sagen ihm was?“
„Dass unsere Liebe so stark ist, dass er sie nicht verbieten kann.“

Meinung
Schon lange wollte ich diesen ersten Teil der Trilogie lesen und kam nicht dazu. Der Klappentext hörte sich äußerst spannend an und jetzt endlich machte ich mich ans Lesen.

Bei dieser Dystopie befinden wir uns im Jahre 2083. Die Menschheit lebt mit vielen Verboten, noch mehr Einschränkungen wie z.B. Ausgangssperre ab 24 Uhr, und es herrscht die Mafia mit all ihren Gangstern und Verbrechern.

Der Einstieg fiel mir ganz leicht, sofort wurde ich in die Geschehnisse hineingezogen und fand mich im Leben vom Anya wieder. Sie ist die Tochter eines ehemaligen Mafia-Bosses und Clan-Oberhaupts der Balanchines, die mit Schokolade handeln. Ihre Eltern sind nun tot, Anya will mit ihrer Verwandtschaft und deren Machenschaften nichts zu tun haben. Sie möchte nur noch ihre restliche Familie, die Großmutter und ihre beiden Geschwister beschützen. Leider gerät Anya dennoch immer ungewollt in Schwierigkeiten. Als dann auch noch die geliebte Großmutter stirbt, schein alles verloren zu sein…..

Was mich bei der ganzen Geschichte etwas störte, waren eindeutig die vielen russischen? Namen. Es war etwas schwierig, sich diese zu merken und dann auch noch richtig zuordnen zu können.

Die Handlung selbst wird aus der Ich-Perspektive in Vergangenheitsform aus Sicht von Anya beschrieben. Dies war schon etwas gewöhnungsbedürftig und nicht ganz leicht. Aber im Laufe des Buches fiel es gar nicht mehr so sehr auf. Spannung war auch ab der ersten Seite gegeben und hielt auch bis zum Schluss an. Eine angehende, aber verbotene Liebesgeschichte durfte natürlich auch nicht fehlen. Diese war aber nicht übertrieben, sondern genau richtig dosiert.

Die Ausarbeitung der Charaktere gefiel mir sehr gut. Sie wurden realistisch und authentisch dargestellt und waren mir sehr sympathisch. Die Umgebungsbeschreibungen, sowie überhaupt das ganze Setting waren einfach nur klasse und ich konnte mir alles richtig gut vorstellen.

Der Schreibstil von Frau Zevin ist leicht und flüssig, es wurden viele wörtliche Reden eingebaut und das Buch ließ sich schnell lesen. Die Kapitel wurden bei diesem Werk etwas länger gehalten und die Anfange begannen immer mit: „Ich….mache das und das….“. Eine eher ungewöhnliche Kapitelüberschrift.

Fazit
„Bitterzart“ der erste Teil der Trilogie konnte mich mit den tollen Charakteren und der anhaltenden Spannung überzeugen. Ich bin schon ganz gespannt, wie es weiter geht. Es bekommt von mir 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung.


Infos zur Autorin: (Quelle Fischer FJB)
Gabrielle Zevin hat in Harvard Literatur studiert und lebt in Los Angeles. Sie hat bereits mehrere Romane sowie Drehbücher für Hollywoodfilme verfasst. Ihre Bücher standen für mehrere Wochen auf der New- York-Times-Bestseller-Liste, wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und mit vielen Preisen ausgezeichnet. Bei FISCHER FJB lieferbar: ›Bitterzart‹, der erste Band dieser Reihe, sowie die Folgebände ›Edelherb‹ und ›Extradunkel‹.

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