Samstag, 25. Februar 2017

*Rezension* Evolution 2: Der Turm der Gefangenen - Thomas Thiemeyer




Titel: Evolution 2: Der Turm der Gefangenen
Autor: Thomas Thiemeyer
ISBN: 978-3401601687
Seiten: 376
Verlag: Arena
Ersterscheinung: 3. Januar 2017
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Preis: 16,99 €  gebunden


Kurzbeschreibung
Evolution ist unaufhaltsam.
Evolution ist unausweichlich.
Sie macht vor niemandem Halt.
Auch nicht vor uns …
Mit letzten Kräften erreichen Lucie und ihre Freunde die Stadt der Überlebenden. Während Jem vor den Toren gegen angreifende Tiere kämpft, hofft Lucie im Inneren endlich Antworten zu finden. Doch im Schatten der Türme scheint das Mittelalter wieder aufgelebt zu sein: Wissenschaft gilt als schwarze Magie, Fragenstellen ist streng verboten. Als die Jugendlichen aus verbotenen Büchern erfahren, dass sie nicht die ersten Zeitreisenden sind, entlädt sich der Zorn des Burgherrn. Den Freunden bleibt nur die Flucht. Ihr Ziel: der einzige Ort, der noch Hoffnung verspricht - die Oase der Zeitspringer. Aber der Weg dorthin führt durch gefährliche Sümpfe, mitten ins Land der Squids.

Meinung
Nachdem mich ja der erste Teil schon sehr fasziniert hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf Band 2. Meine Erwartungen waren hoch und ich wurde nicht enttäuscht. Herr Thiemeyer konnte in diesem Teil noch eine Schippe drauflegen.

Der Einstieg fiel mir ganz leicht, ich hatte Band 1 ja erst gelesen, und ging nahtlos über. Sofort war ich wieder gefangen in der Geschichte rund um Jem und seine Freunde. Die Spannung überrollte mich und hielt auch bis zum Schluss an, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich war wieder einmal fasziniert von der Schreibweise des Autors. Genau beschreiben kann man das irgendwie nicht, nur dass es einem nicht mehr los lässt. Der Stil ist so bildgewaltig und das hört sich vielleicht jetzt etwas komisch an, aber farbenfroh. Beim Lesen stürmten sämtlich Farben auf mich ein. Z. B. in den Türmen…da war alles grau, schwarz und bedrückend, im Wald dagegen farbenfroh und bunt. Wie gesagt, genau kann ich dieses Phänomen einfach nicht beschreiben.

Zur Handlung selbst. Jem hat es alleine geschafft und kann sich in die Unterstadt einschleusen. Dabei lernt er neue Menschen kennen, die ihm helfen, seine Freunde in der Oberstadt zu befreien. Knapp können sie entfliehen, leider werden dadurch auch Ragnar und Leod verbannt. Diese beiden schließen sich Jem an. Marek und Lucie haben mich diesmal nicht überzeugen können. Marek konnte ich ja schon von Anfang an nicht leiden, und ja er wurde noch schlimmer. Und Lucie wird gegen Ende des Buches auch ganz komisch, so als wäre sie besessen. Mehr wird nicht verraten. Die anderen Charaktere überraschten mich positiv und haben sich meiner Meinung nach sehr weiter entwickelt.

Schade fand ich etwas, dass ich von den anderen Überlebenden im Buch nichts mehr erfahren habe. Ein paar Infos wären schon toll gewesen. Dies nimmt aber keinen Einfluss auf die Geschichte selbst. Es trafen auch wieder unerwartete Ereignisse und Überraschung ein und ich war ganz traurig, als das Buch zu Ende war.  Zum Glück muss man nicht lange auf Band 3 warten. Hinten im Buch ist ein Vermerk das der 3. Teil „Die Quelle des Lebens“ ab Juni 2017 erscheinen soll.

Fazit
„Der Turm der Gefangenen“ ist ein würdiger, sogar noch etwas besseren, Nachfolger zu „Die Stadt der Überlebenden“. Ich liebe die Schreibweise, den Plot, die Charaktere und einfach alles drum herum. Das Buch enthält alles, was ein guter Schmöker haben sollte und es gibt’s daran auszusetzen. Somit vergebe ich die volle Punktzahl von 5 Buchherzen und warte sehnsüchtig auf Band 3. Eine Leseempfehlung gibt’s natürlich auch.

Vielen Dank an den Arena Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplares.

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er mittlerweile eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart.

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