Dienstag, 4. Juli 2017

*Rezension* Niemand wird sie finden - Caleb Roehrig




Titel: Niemand wird sie finden
Autor: Caleb Roehrig
ISBN: 978-3570173343
Seiten: 416
Verlag: cbj
Ersterscheinung: 22. Mai 2017
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Preis: 14,99 €

Kurzbeschreibung
Zwei können ein Geheimnis bewahren – wenn einer von beiden tot ist

Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen …

Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst …

Meinung
Auf dieses Buch bin ich beim Stöbern des Verlages gestoßen. Der Klappentext und das Cover sprachen mich sehr an und somit stand fest, dass ich es lesen musste. Und ich wurde belohnt. Ein toller Jugendthriller, welchen ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und somit schnell durch hatte.

Der Einstieg ins Buch war ganz leicht und begann eher ruhig. Die Figuren wurden mir näher gebracht und die Geschichte nahm langsam ihren Lauf. Von Seite zu Seite bemerkte ich die ansteigende Spannung, welche dann auch bis zum Schluss anhielt. Emotionen und Gefühlen waren meiner Meinung nach der Hauptanteil an dem Plot. Diese wurden vom Autor sehr gut ausgearbeitet und realistisch dargestellt. Ich konnte mich zu jeder Zeit mit den Personen identifizieren und hätte teilweise genauso gehandelt wie sie.

Finns Reise auf der Suche nach seiner Freundin kam mir wie ein großes Abenteuer vor, bei dem er selbst über sein Leben und seine Emotionen nachdenkt und dann auch mit seiner Umwelt ins Reine bringt. Er hat ein Geheimnis, dass ihn viel Überwindung kostet, es preiszugeben. Da er aber sehr willensstark ist, gelingt ihm dieser Schritt auch.

Zu den Charakteren selbst kann ich nur sagen, genial. Es kommen ja nicht viele im Buch vor und genau deshalb wirkten die Mitwirkenden äußerst authentisch auf mich. Sie hatten Tiefe und strahlten eine Sympathie aus. Das Setting war großartig. Sehr bildlich dargestellt und umgesetzt, sodass ein wahres Kopfkino entstehen konnte.

Die Handlung wird aus Sicht von Flynn in der Ich-Perspektive erzählt. Die Passagen von January wurden im Erzählstil und kursiv abgedruckt.

Das Ende war leider etwas vorhersehbar, dennoch würdig und logisch abgeschlossen. Beim Schließen des Buches fühlte ich mich zufrieden.

Der Schreibstil des Autors war leicht, emotionsreich, fesselnd und sehr bildgewaltig. Ich wurde in den Bann gezogen und musste immer weiter lesen. Die Kapitel wurden kurz gehalten und die Schriftgröße war ok.

Fazit
Wie ihr hier lesen könnt, habe ich bei diesem Werk absolut nichts auszusetzen. Toller Plot, super Charaktere, viel Spannung und große Emotionen zeichnen dieses Buch aus. Mit Überzeugung kann ich die volle Punktzahl von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung vergeben.

Vielen Dank an den cbj Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplares.

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Caleb Roehrig ist Autor und TV-Producer. An chronischem Fernweh leidend, hat er bereits in Chicago, Los Angeles und Helsinki gelebt. Er hat über dreißig Länder bereist und kann Empfehlungen abgeben, wie man trotz eines bescheidenen Budgets die schönsten Orte zu sehen bekommt. Niemand wird sie finden ist sein erster Roman.

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