heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu
erstellen und sich dann darüber auszutauschen.
Steffi
heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu
erstellen und sich dann darüber auszutauschen.
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Es dauert nicht lange, bis Isaacs Vater verschwindet und Isaac sich zusammen mit seiner neuen Freundin Hattie auf die Suche nach ihm macht. Es gibt einige verschlüsselte Hinweise und Isaac und Hattie scheuen keine Gefahren, um den Geheimnissen auf die Spur zu kommen.
Gleichzeitig beschäftigt sich diese Geschichte auch mit einem faszinierenden, aber auch etwas abgefahrenen Thema. Das Großbritannien im Buch überlegt nämlich, die Zeit, wie wir sie kennen, abzuschaffen, um sie durch ein Dezimalsystem zu ersetzen. Also ein 10 Stunden-Tag mit jeweils 100 Minuten pro Stunde, dadurch würde eine Minute bzw. Stunde auch anders berechnet werden. Die Befürworter dieses Systems erhoffen sich davon leichtere Rechnungen.
Gut gefallen haben mir die viele Illustrationen, vor allem die Karte am Buchanfang, sowie die Uhren zu Beginn eines Kapitels fand ich sehr ansprechend. Nicht so gut fand ich, dass die Buchbindung sehr eng war und man das Buch deshalb teils schlecht offen halten konnte.
Die Figuren fand ich ganz interessant, wenn auch zum Teil schon etwas überzeichnet, vor allem die Erwachsenen. Aber wir bekommen auch Einblick in die Gegenseite und vor allem die Protagonisten Isaac und Hattie sind total facettenreich und gegensätzlich, weshalb sie sich gut ergänzen.
Die Handlung ist durchaus abenteuerlich und auch mit einigen Wendungen versehen. Einige davon konnte ich mir schon bald denken, andere haben mich eher überrascht. Durch die vielen Erklärungen und Einblicke in andere Themen, war die Spannung nicht immer durchgängig on Top, aber durchaus häufig. Der Schreibstil war ok, teilweise hat es aber doch etwas gedauert, bis mir die Figuren wirklich nah gekommen sind.
Das Ende fand ich passend und stimmig. Besonders gut hat mir gefallen, dass es nach dem Schlusswort noch eine Aufklärung dazu gab, welche Infos im Buch wahr und welche erfunden sind.
Fazit:
heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu
erstellen und sich dann darüber auszutauschen.
Kurzbeschreibung:
Obwohl erbittert Jagd auf sie gemacht wird. Als eines Tages aus einem Ei ein geheimnisvolles und einzigartiges Wesen schlüpft, ändert sich das Leben des Waisenmädchens Nelly für immer. Camou ist halb Fledermaus, halb Chamäleon, ein Hauch von Drache. Wild und verspielt und unfassbar verfressen. Er wächst rasend schnell und Nelly, die beim legendären Sternenzirkus Unterschlupf gefunden hat, soll ihn zur Unterhaltung der feinen Gesellschaft dressieren. Camou aber sehnt sich nach Freiheit. Ein scheinbar unmöglicher Wunsch. Denn in Rustgate schweben freie magische Tierwesen in ständiger Gefahr …
Meinung:
Wir lernen Protagonistin Nelly kennen, eine Waise, die in einem viktorianischen England mit Fantasy- und Steampunkelemten lebt. Durch einen Riss sind magische Wesen in ihre Welt bzw. ihre Stadt gekommen. Und diese Wesen werden unterdrückt und mit Argwohn betrachtet und können eigentlich nur im Sternenzirkus leben, da sie dort für ihr Können bewundert werden.
Nelly ist eigentlich Bedienstete in einem gehobenen Hause, muss aber hart arbeiten und sich ganz ihrer Lady hingeben. Da Nelly aber auch ihren eigenen Kopf hat, gerät sie schnell in Schwierigkeiten. Da sie nicht weiß, wo sie hin soll, landet sie beim Sternenzirkus und ihr großes Abenteuer beginnt.
Denn, auch dort ist nicht alles so, wie es scheint. Und als dann noch das geheimnisvolle Wesen Camou schlüpft, gibt Nelly alles dafür, dass es ihm gut geht.
Ich mochte das Setting, die Atmosphäre, die Charaktere und die Handlung. Die Mischung aus Abenteuer, persönlicher Entwicklung und interessanten Wesen fand ich echt stimmig und gleichzeitig mochte ich auch den Erzählstil. Sprecherin Saskia Haisch hat eine sehr junge Stimme und passt perfekt zu Nelly. Sie liest sie sehr angenehm und lebendig und sorgt mit einige Stimmvariationen auch immer für die passende Stimmung.
Nelly ist eine starke Protagonistin, die viel Mut und Tapferkeit besitzt und dabei auch empathisch ist. Aber auch die anderen Figuren konnten mich überzeugen. Das Wesen Camou kann man nur ins Herz schließen und sorgt auch immer wieder auch für emotionale oder humorvolle Szenen, die die ganze Sache super auflockern. Auch wenn ich es vielleicht besser gefunden hätte, wenn Camou wirklich sprechen/telepatisch denken könnte, anstatt, dass Nelly nur immer davon ausgeht, was er denkt. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt.
Es wurde sich kritisch mit angesprochenen Themen wie sozialer Ungleichheit, Ausgrenzung und Tierquälerei beschäftigt und diese trotzdem auch gut in die Geschichte verpackt. Ich mochte es, dass es durchaus einige Überraschungen und Wendungen gibt und die Charaktere auch zusammenhalten und nicht aufgeben.
Das Ende ist stimmig und für einen Auftakt auf angenehm abgeschlossen, aber lässt trotzdem Fragen und Raum für die Fortsetzung offen.
Fazit:
Kurzbeschreibung:
Doch je länger Nara dort ist, desto stärker werden ihre Zweifel. Bald gerät sie in einen Sog aus Verrat und Lügen. Während sie nach der Wahrheit sucht, nimmt die Jagd auf ihr Seelenbuch kein Ende. Irgendjemand möchte ausgerechnet Naras Buch in seine Gewalt bringen und geht dafür bis zum Äußersten - und sogar darüber hinaus ...
Meinung:
Trotzdem hatte ich erstmal wenig Lust auf die Geschichte, denn, ich hatte vorab schon erfahren, dass es sich hierbei nicht, wie groß angekündigt, um den Abschluss einer Dilogie handelt, sondern dass diese Fortsetzung erneut sehr offen und mit einem Cliffhanger endet.
Natürlich kann es immer mal passieren, dass ein Autor/eine Autorin merkt, dass eine Geschichte doch mehr zu erzählen hat und sich eine Reihe deshalb verlängert. Aber dann erwarte ich, dass die Info dazu auch zügig überall geändert/angepasst wird und das ist bei der Verlagsseite leider immer noch nicht der Fall, obwohl Teil 3 ja bereits im März erscheint.
Nachdem ich den Ärger darüber etwas habe sacken lassen, konnte ich mich doch auf die Fortsetzung einlassen. Sie geht recht nahtlos da weiter, wo der Auftakt aufgehört hat, aber trotzdem habe ich mich anfangs etwas schwer getan, alles wieder richtig zuzuordnen. Vor allem die vielen (teils farblosen) Personen aus dem Auswahlprozess waren mir nicht mehr alle präsent und leider gibt es kaum Erinnerungsstützen zum Vorgänger.
Ich fand die Entwicklung anfangs durchaus spannend, aber mit der Zeit hatte ich doch das Gefühl, dass sich alles ein bisschen im Kreis dreht und wir wieder keine wirklichen Antworten erhalten. Weder darauf, was die Masken wirklich wollen, noch darauf, wie das Ritual des Lichts genau abläuft und auch nicht, wer die Stimme aus dem Off ist, die in diesem Band aber eh kaum zu Wort kommt.
Das finde ich etwas schade und bestätigt mich eher darin, dass die Reihe als Dilogie vielleicht gar nicht so schlecht gewesen wäre. Denn, an sich finde ich das Grundthema immer noch extrem interessant, mag die Charaktere, die sich hier auch nochmal weiterentwickeln und neue Seiten von sich zeigen (müssen) und auch ungleiche Allianzen schließen. Es gibt auch durchaus einiges an Spannung und Gefahren, und es werden neue Fragen aufgeworfen, aber wie gesagt, diese eben kaum beantwortet. Und manches wiederholt sich sogar, sodass ich es z. B. ultraleichtsinnig und nicht ganz schlüssig fand, wie sich Nara am Ende verhalten hat.
Trotz dieser Kritikpunkte, hat die Autorin es aber dennoch geschafft, mich wieder an die Geschichte zu fesseln. Ihr Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen und die Seiten sind durchaus dahin geflogen. Mich würde es immer noch interessieren, wie die Geschichte nun ausgeht und welche Geheimnisse dahinter stecken, denn da gibt es einiges an Potential. Aber ich befürchte fast, dass die Reihe nun sogar auf 4 Bände ausgeweitet wird (auch wenn es dazu noch keine offiziellen Infos gibt, aber mit den 4 Elementen würde sich das nun einfach anbieten), und dann auch Teil 3 eher wenig Antworten liefert...
Fazit:
Dieser spricht mich aktuell nicht so an, da es einfach zu klassisch nach "Enemies to Lovers" klingt.Kira-Jane Brooks ist eine Taliducz. Wie alle Bewohner Talbrems kann sie mittels spezieller Edelsteine magische Kräfte beschwören, die ihr das Leben angenehmer gestalten. Aufgewachsen in den höheren Kreisen, hilft die Siebzehnjährige ihrem Vater dabei, die Regierung Talbrems zu unterstützen. Bis zu jenem Tag, als der Verbrecher Cameron sie entführt, um an ein gut gehütetes Familiengeheimnis zu gelangen. Da Kira sich weigert, es ihm zu verraten, stiehlt er ihr Herz. Zwar lebt eine Taliducz auch ohne Herz weiter, allerdings höchstens zwei bis drei Jahre. Cameron stellt ihr damit ein Ultimatum: Entweder sie verrät ihm innerhalb der ihr verbleibenden Zeit, was er wissen will, oder sie stirbt. Kira lässt sich davon nicht einschüchtern und will ihr Herz zurückholen. Dabei muss sie allerdings über ihren Schatten springen und sich mit Kjell, dem Sohn eines Regierungsmitglieds, verbünden, dessen arrogante Art sie verabscheut. Dennoch setzt sie alles auf eine Karte und trifft eine Entscheidung, die nicht nur ihr Herz gefährden könnte, sondern auch jene, für die es schlägt.
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Der Start in die Geschichte ist eher ruhig. Wir lernen Protagonistin Maggie kennen, nachdem sie abgestürzt ist. Keiner ihrer alten Kollegen möchte etwas mit ihr zu tun haben, sie hat Geldprobleme und verlässt sich stark auf einen Deadbot von ihrem verstorbenen Ehemann, also ein KI-Programm, das wie ihr Mann spricht und reagiert.
Als sie das Angebot bekommt, kann sie gar anders als zusagen, obwohl klar ist, dass es für so eine üppige Bezahlung Probleme geben wird.
Die Anfangsphase fand ich gediegen, aber wirklich nicht uninteressant. Was ich ein bisschen zu viel fand, waren die größeren medizinischen Abhandlungen. Also, mich als gelernte Krankenschwester hat es nicht so sehr gestört, aber selbst ich hätte es nicht so ausführlich gebraucht. Ab ca. der Hälfte nimmt die Geschichte immer mehr Fahrt auf und lässt den Hörer kaum noch Luftholen.
Denn, es steckt viel mehr hinter allem, als man sich zu Beginn denken konnte. Ich fand die Twists und Wendungen wirklich gut gemacht. Viele davon auch eher unvorhersehbar und überraschend, andere einfach nur notwendig, aber meist durchaus schockierend und fesselnd. Und auch wenn es teilweise etwas viele Themen sind, die angeschnitten werden, fand ich das Ende durchaus stimmig und zufriedenstellend und die losen Fäden auch glaubhaft verbunden.
Einzig die Tatsache, dass die KI den entscheidenden Hinweis liefert, fand ich leider nicht ganz glaubhaft, oder zumindest nicht gut genug erklärt.
Ich mochte die Charaktere ganz gern. Sie sind alle eher undurchsichtig und haben Geheimnisse, aber dennoch fand ich sie recht greifbar und realistisch und habe teilweise mit ihnen mitgefiebert.
Sprecherin Tanja Geke hat mir gut gefallen. Sie hat wirklich super gelesen und den Charakteren durch verschiedenste Stimmvariationen Leben und Individualität eingehaucht. Ihr Kollege Simon Jäger hat dieses Mal nur eine kleine Rolle.
Fazit: