Dienstag, 18. Dezember 2018

Rezension: Eis wie Feuer - Sara Raasch






Titel: Eis wie Feuer
Autorin: Sara Raasch  
Seiten: 544   
Verlag: cbt
Preis: 14,99 € 
Ersterscheinung: 09. 01. 17
Reihe: Teil 2 von 3








Kurzbeschreibung:
Drei Monate sind seit der großen Schlacht zwischen den Königreichen Winter und Frühling vergangen, bei der König Angra in die Flucht geschlagen wurde. Thronerbin von Winter, Meira, will vor allem eines: Frieden und Sicherheit für ihr Volk. Doch als die verloren geglaubte Quelle der Magie in den Minen der Winterianer gefunden wird, stellt dies das gesamte Machtgefüge in Frage: Prinz Theron brennt darauf, die Magie als Waffe gegen die Feinde von Winter einzusetzen. Meria jedoch fürchtet die Kräfte, die sie damit entfesseln könnte...

Meinung:
Nachdem ich den ersten Teil der Trilogie erst letzten Monat gelesen habe, hätte ich eigentlich ohne Probleme wieder in die Geschichte finden müssen. Doch leider war dem nicht so. Ich fand den Einstieg in diesen zweiten Teil eher etwas langatmig und er konnte mich nicht fesseln, sodass ich mir echt überlegt habe, ob es nicht besser gewesen wäre, den Vorgänger als soliden Einzelband stehen zu lassen.

Mit der Zeit hat sich dieses Gefühl aber Gott sei dank gegeben. Nachdem sich Meira und Theron auf den Weg in die anderen Königreiche von Primoria machen, gibt es wieder viel zu entdecken. Das tolle an dieser Welt ist wirklich, dass jedes Königreich so völlig anders ist. Nicht nur die Jahreszeitenkönigreiche durch das jeweilige Aussehen der Bewohner und die jeweilige Landschaft, sondern auch wie die unterschiedlichen Königreiche geführt werden, auf was Wert gelegt wird und wie die Menschen dort leben. Dabei war ich doch das ein oder andere Mal auch etwas schockiert, aber ich hab mir die Beschreibungen wirklich gut vorstellen können.

Dabei gibt es dieses Mal nicht mehr so viele Kämpfe, sondern auch viele politische Verhandlungen und Intrigen, aber auch diese hat die Autorin fast immer spannend umgesetzt. Das liegt aber auch daran, dass ich mit Protagonistin Meira sehr gut mitfühlen konnte. Da der Großtteil der Geschichte aus der Ich-Perspektive aus ihrer Sicht erzählt ist, kann man sich gut mit ihr identifzieren und auch ihre Bedenken und Gefühle verstehen. Sie versucht alles, um den Bedürfnissen ihres Volkes gerecht zu werden und dabei sich selbst auch nicht ganz zu verlieren. Ich finde wirklich, dass sie sich in diesem Teil nochmal gut weiterentwickelt hat.

Aber auch die anderen Figuren haben sich weiterentwickelt. Nicht alle zum Positiven, aber Vertiefungen und Veränderungen sind viele zu erkennen. Da es ab und an auch ein paar Kapitel aus der Sicht von Mather, aber in der 3. Person, gibt, bekommen wir noch eine andere Sicht von Winter zu sehen.
Es tauchen auch neue interessante Figuren auf, von denen ich vor allem die Prinzessin von Sommer, Ceridwen, sehr interessant und faszinierend fand.

Die Liebesgeschichte ist auch in diesem Teil im Hintergrund vorhanden, drängt sich aber nie auf. Auch die Tatasche, dass es sich eigentlich um eine Dreiecks-Geschichte handelt, fällt nur selten ins Gewicht. 

Am Ende gibt es auch noch einen packenden Showdown mit einigen vorhersehbaren, aber auch einigen überraschenden Wendungen und die Neugier auf den Abschlussband wurde definitiv geweckt. Vor allem auch, weil man da wohl auch das letzte unbekannte Königreich Paisly noch kennenlernen wird.

Fazit:
Nach dem etwas langatmigen Einstieg in diesen Mittelteil konnte mich die Geschichte mit der Zeit doch wieder schockieren, faszinieren und gut unterhalten. Die Handlung ist durchaus spannend, wenn auch anders als im Auftakt. Die Charaktere entwickeln sich weiter und es kommen neue interessante hinzu und man lernt die anderen Königreiche kennen, was ich wirklich sehr gelungen fand. Das Ende hat mich auch überezugt und meine Neugier auf den Abschlussband geweckt.

Infos zur Autorin (Quelle: randomhouse.de):
Sara Raasch wusste schon mit fünf Jahren, dass sie für die Bücherwelt bestimmt ist. Während ihre Freunde Limonade verkauften, brachte sie handgezeichnete Bilderbücher an den Mann. Ihre Begeisterung für das geschriebene Wort verleitet sie immer noch zu tollkühnen Aktionen. Schnee wie Asche, ihr Debütroman, schaffte es sofort auf die New York Times-Bestsellerliste.


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Infos zur Reihe (bereits komplett erschienen):
1. Schnee wie Asche *klick zu meiner Rezension*
2. Eis wie Feuer

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