Liebe Grüße,
Steffi
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Wir begleiten Nicky, als sie in dem kleinen Örtchen Ashfield ankommt und dabei gleich auf den etwas schrulligen, aber herzlichen Norville mit seinem besonderen Hund Padraig und den jungen Pip trifft.
Diese ersten Begegnungen haben mir super gefallen und ich wollte mehr erfahren.
Der Plot an sich ist recht spannend und auch actionreich. Es gibt durchaus einige Gefahren und auch interessante Wendungen, aber irgendwie hat mich die Geschichte mit der Zeit ein bisschen verloren.
Zum einen fand ich die Figuren insgesamt doch ein bisschen stereotyp gezeichnet. Und auch wenn ich es toll fand, dass der Umgangston sehr flapsig und lustig ist, fand ich den Umgang der Freunde untereinander manchmal doch ein bisschen zu hart. Klar, es hat für die Geschichte gut funktioniert, aber so wirklich in mein Herz geschlichen haben sich die Freunde eher nicht. Da ist weiterhin eher Platz für Norville und Pip. Aber ich fand es gut, dass mit Pauly eine Figur im Rollstuhl vorkommt und gezeigt wird, dass man auch damit Abenteuer erleben kann.
Ein weiterer Kritikpunkt war das sehr schwammige Worldbuilding. An sich erfahren wir kaum etwas von der Schule an sich bzw. dem Schulalltag. Wir lernen nur wenige Figuren kennen und alles wirkt ein bisschen aus einem größeren Kontext gerissen. Klar, es handelt sich hierbei nur um einen Auftakt, aber mir war es hier trotzdem zu wenig Hintergrund.
Und auch das Magiesystem fand ich etwas undurchsichtig. Es ist ja schön und gut, dass einige ihre Fähigkeiten haben, aber das mit den Zirkeln und den Beschwörungen fand ich irgendwie nicht ganz ausgereift. Auch, dass Carla York so viel über all das zu Wissen scheint, aber die Infos nicht wirklich weitergibt.
Dennoch war die Geschichte ziemlich unterhaltsam und schnell zu lesen. Das Ende war spannend und die Auflösung hat mir gut gefallen.
Fazit:
Kurzbeschreibung:
Doch jede Gabe hat ihren Preis. Hazel sieht auch, wenn das Schicksal eines Menschen besiegelt ist. Geplagt von den Geistern jener, deren Leiden sie beenden musste, sehnt Hazel sich nach Freiheit. Als der König tödlich erkrankt und das Reich vor dem Zerfall steht, wird Hazel an den Hof gerufen. Dort begegnet sie Prinz Leo, einem charmanten Thronfolger, der ebenso rebellisch ist wie Hazel selbst. Kann Hazel den Tod überlisten, um den König zu retten? Und zu welchem Preis?
Meinung:
Und auch die Geschichte klingt vielversprechend und hat viele gute und besondere Elemente. Es ist eine tolle Mischung aus Fantasy und Märchenadaption. Hazels Schicksal geht dem Leser meist wirklich sehr nah, da sie durch die Ich-Erzählung aus ihrer Sicht und ihrer vielen Zweifel, doch viel Tiefe bekommt. Außerdem werden auch einige interessante Themen und moralische Fragen aufgeworfen, im Verlauf gibt es ein paar spannende Wendungen und wie auch bei der Gestaltung des Buches, gibt es sowohl düstere und beklemmende, aber auch helle und freudige Momente.
Die Grundidee fand ich sehr spannend und faszinierend. Hazel ist ein dreizehntes Kind und da dies so besonders ist, bekommt sie einen Gott als Paten. Jedoch ist ihr Pate der Gott des Todes und will, dass sie die beste Heilerin wird. Ich fand die Szenen mit den Göttern echt gut dargestellt und war sehr traurig, als Hazels Pate im Verlauf immer weniger Raum einnimmt und allgemein das große Potential der Geschichte nicht vollständig genutzt wurde.
Denn, auch wenn die Geschichte grundsätzlich unterhaltsam ist und mir einige schöne Lesestunden beschert hat, hatte ich mir doch etwas mehr, oder etwas bedeutsameres davon erwartet, vor allem im Mittelteil und gegen Ende hin.
Irgendwie wird Hazels Bestimmung im Verlauf immer kleiner und sie verliert sich etwas im Leben am königlichen Hof. Ich verstehe schon, dass es da einige wichtige Entwicklungen für sie gab und dabei nochmal viele moralische Fragen aufgeworfen wurden, aber für mich ist da irgendwie vieles zu blass geblieben. Leider auch die anderen Figuren, sowie die Liebesgeschichte, die im letzten Drittel doch immer mehr Raum einnimmt, aber total oberflächlich bleibt. Und generell hatte ich am Ende einfach das überwältigende Gefühl, dass man aus diesen tollen Grundelementen mehr hätte machen können.
Der Epilog hat mich nochmal sehr berührt und mich auch ein paar Tränchen verdrücken lassen, aber auch da hatte ich einfach das Gefühl, dass mir vieles vorenthalten wurde, trotz des kurzen Abrisses, wie es zu der beschriebenen Situation kam.
Den Schreibstil fand ich doch sehr intensiv. Teilweise recht ausschweifend und detailliert, aber gleichzeitig doch auch fesselnd. Wenn ich mal zum Lesen gekommen bin, sind die Seiten meist eher schnell verflogen, zumindest in den Szenen, wo es vor allem um Hazel ging. Ihr Schicksal ging mir sehr nah, der Rest blieb halt leider oftmals etwas unscheinbar und konnte mich dann nicht ganz so berühren.
Fazit:
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Leider war es bei mir nicht ganz so. Ich muss sagen, dass ich doch einige Kritikpunkte habe.
Vorteilhaft daran ist, dass es so nicht vorhersehbar ist, aber mir waren die Antworten, selbst für einen Auftakt, einfach zu wenig. Auf den letzten Seiten gibt es zumindest ein paar Erklärungen, die auch eher unerwartet sind, aber mich haben sie insgesamt einfach nicht wirklich zufriedengestellt.
Gleichzeitig bin ich auch mit den Figuren einfach nicht wirklich warm geworden. Sie werden zwar von Beginn an beschrieben, aber fast nur mit Oberflächlichkeiten und wenig Tiefe und auch im Verlauf gibt es leider kaum Entwicklung. Ein bisschen bei Protagonistin Irida, aber die anderen bleiben einfach platt. Mir hat somit eine emotionale Verbindung total gefehlt, auch wenn ich teilweise ganz gut dargestellt fand, weshalb sie sich nicht zugehörig fühlt.
Auch beim Schreibstil hat mir irgendwie etwas Leichtigkeit gefehlt, vor allem für ein Jugendbuch. Es wurde sich irgendwie viel auf Nebensächlichkeiten fokussiert und auch wenn es einige humorvolle Momente gibt, war es mir teilweise etwas zu übertrieben eingesetzt. So z. B. Die ständigen Wortverdreher von Iridas rumänischen Kumpel Jeremy, die ich zwar anfangs noch lustig fand, in der Menge ist mir dieses Stilmittel aber viel zu häufig benutzt worden und hat dann eher genervt, als unterhalten. Aber das mag bei der eigentlichen Zielgruppe ab 11 Jahren vielleicht anders sein.
Positiv hervorzuheben, ist der große Fokus auf die Freundschaft der Gruppe und darauf, dass eine mögliche Liebesgeschichte bisher keine Rolle spielt.
Das Ende ist dadurch, dass es nur wenige Erklärungen gibt, recht offen gehalten und somit kann das Buch nicht für sich alleine stehen.
Fazit: