Posts mit dem Label Gewinn Vorablesen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gewinn Vorablesen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 26. Juli 2026

Vierter Bucheingang 2026

Guten Morgen ihr Lieben,

und schon wieder sind sieben Wochen vergangen, in denen doch ein paar neue Schätze eingezogen sind, die ich euch heute gerne zeigen möchte. Ein paar sind schon gelesen und rezensiert, aber es fehlen auch noch ein paar.  
 
Wie immer sind die Titel zu Amazon oder zum Verlag verlinkt, weshalb es hier den Hinweis gibt, dass es sich bei den Verlinkungen offiziell um WERBUNG handelt! 

Liebe Grüße,      
Steffi  
 
 
Los geht es mit 2 Büchern von Vorablesen, die ich beide schon gelesen und rezensiert habe. Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis hat mich ja sofort angesprochen, und war auch wirklich sehr beklemmend, aber das Ende war mir leider viel zu offen. Ich hoffe zwar auf eine Fortsetzung, glaube aber nicht wirklich dran.

 
Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers von Sophie Oldenstein klang auch richtig gut und hatte mich in der Leseprobe auch wirklich geflasht. Im Verlauf hat mich die Geschichte aber leider ein bisschen verloren, auch wenn sie grundsätzlich kurzweilig unterhaltsam war. 
 
 
 
Unsichtbar von Eloy Moreno ist durch die Verlosungskette auf Thalia Book Circle eingezogen. War jetzt kein absolutes Wunschbuch, aber ich habe schon viel gutes dazu gehört, weshalb ich mich beworben hatte. Jetzt ist die Kette aufgrund zu wenig Teilnehmer eh erstmal pausiert.

 
Und dann dürfen natürlich Hörbücher nicht fehlen. Vom DAV gab es The Escape Game - Mörderische Rätsel von Marissa Meyer und Tamara Moss und I killed the King von Rebecca Mix und Andrea Hannah. Ersteres habe ich gerade fertig gehört und es hat mir echt gut gefallen.



Dann versuche ich es jetzt nochmal mit einem Buch von Freida McFadden. Wenn sie wüsste fand ich ja schon gut, aber den großen Hype drum habe ich nicht verstanden. Die Psychiaterin hat mich jetzt nochmal angesprochen und ich bin gespannt, denn ich hab mal wieder viel gutes darüber gehört. 

 
 
Bei Amazon Music ist nun das Hörbuch zum 2. Teil von Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben von Joelle Charbonneau eingezogen. Begonnen habe ich es aber noch nicht.  

Dienstag, 21. Juli 2026

Rezension: Ashfield Academy: Der Ruf des Wasserspeiers - Sophie Oldenstein

Titel: Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers
Autorin: Sophie Oldenstein

Seiten: 220    
Verlag: BELTZ & Gelberg 
Preis: 17,00 € Hardcover
Ersterscheinung: 16. 07. 2026 
Reihe: Teil 1 von ??
  
 
 

Kurzbeschreibung:

Nicky erhält ein Stipendium für die rätselhafte Ashfield Academy und lässt ihr bisheriges Leben hinter sich. Zwischen Internatsalltag, seltsamen Regeln und neuen Bekanntschaften spürt sie schnell, dass an diesem Ort etwas nicht stimmt. Gemeinsam mit Agatha, Pauly und Shu entdeckt sie ihre verborgenen magischen Fähigkeiten – und stößt auf einen alten Kriminalfall. Als dunkle Mächte erwachen und das nahe Dorf bedrohen, müssen die vier über sich hinauswachsen, um Ashfield zu retten.

Meinung:

Das Cover, die Aufmachung und die Kurzbeschreibung haben mich sofort angesprochen. Auch die Leseprobe hat mich sofort mitgerissen. Nicht nur der etwas düstere Prolog, sondern auch den Start fand ich sehr gelungen.

Wir begleiten Nicky, als sie in dem kleinen Örtchen Ashfield ankommt und dabei gleich auf den etwas schrulligen, aber herzlichen Norville mit seinem besonderen Hund Padraig und den jungen Pip trifft.

Diese ersten Begegnungen haben mir super gefallen und ich wollte mehr erfahren.

Der Plot an sich ist recht spannend und auch actionreich. Es gibt durchaus einige Gefahren und auch interessante Wendungen, aber irgendwie hat mich die Geschichte mit der Zeit ein bisschen verloren.

Zum einen fand ich die Figuren insgesamt doch ein bisschen stereotyp gezeichnet. Und auch wenn ich es toll fand, dass der Umgangston sehr flapsig und lustig ist, fand ich den Umgang der Freunde untereinander manchmal doch ein bisschen zu hart. Klar, es hat für die Geschichte gut funktioniert, aber so wirklich in mein Herz geschlichen haben sich die Freunde eher nicht. Da ist weiterhin eher Platz für Norville und Pip. Aber ich fand es gut, dass mit Pauly eine Figur im Rollstuhl vorkommt und gezeigt wird, dass man auch damit Abenteuer erleben kann.

Ein weiterer Kritikpunkt war das sehr schwammige Worldbuilding. An sich erfahren wir kaum etwas von der Schule an sich bzw. dem Schulalltag. Wir lernen nur wenige Figuren kennen und alles wirkt ein bisschen aus einem größeren Kontext gerissen. Klar, es handelt sich hierbei nur um einen Auftakt, aber mir war es hier trotzdem zu wenig Hintergrund.

Und auch das Magiesystem fand ich etwas undurchsichtig. Es ist ja schön und gut, dass einige ihre Fähigkeiten haben, aber das mit den Zirkeln und den Beschwörungen fand ich irgendwie nicht ganz ausgereift. Auch, dass Carla York so viel über all das zu Wissen scheint, aber die Infos nicht wirklich weitergibt.

Dennoch war die Geschichte ziemlich unterhaltsam und schnell zu lesen. Das Ende war spannend und die Auflösung hat mir gut gefallen.

Fazit:

Eine interessante Geschichte, die vor allem im Moment lebt und wenig Worldbuilding und Hintergründe, aber dafür viel Action und Spannung liefert. Mir persönlich war es etwas zu einfach, aber für kurzweilige Unterhaltung hat es gereicht. Auch bei den Figuren bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits wirken viele etwas stereotyp, aber teilweise haben sie doch auch Besonderheiten, wie das eine im Rollstuhl sitzt. Den Umgang untereinander fand ich ein bisschen zu hart, auch wenn man merkt, dass es meist lustig gemeint ist und die Figuren dennoch zusammenwachsen. Insgesamt würde ich 3,5 Buchherzen vergeben. 
 Vielen Dank an vorablesen.de und den BELTZ & Gelberg für das Leseexemplar. 


Infos zur Autorin (Quelle: vorablesen.de): 
Sophie Oldenstein (*1988) hat schon immer gerne Geschichten erzählt, weswegen es sie ans Theater und auf unterschiedliche Positionen hinter den Kulissen verschlagen hat. Während ihrer Zeit am Landestheater Eisenach entstanden mehrere eigene Theaterstücke für die dortige Bürgerbühne sowie erste eigene Regiearbeiten.
  
 
WERBUNG
Da ich meine Beiträge auch gerne weiterhin verlinken und euch die Gelegenheit geben möchte, mit einem Klick weitere Infos einzuholen, kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG folgende Links als Werbung: 
   

Samstag, 18. Juli 2026

Rezension: Wenn die Bienen schweigen - Caryl Lewis

Titel: Wenn die Bienen schweigen
Autorin: Caryl Lewis
Übersetzerin:  Anu Stohner
Seiten: 304    
Verlag: dtv - Hanser Reihe 
Preis: 18,00 € Paperback
Ersterscheinung: 16. 07. 2026 
Reihe: 
(Wahrscheinlich) Nein
 
 
 
 
Kurzbeschreibung:
Nachdem die letzte Biene ausgestorben ist, gerät die Welt aus den Fugen. Im Alter von elf Jahren werden Mädchen in Camps gezwungen, wo sie per Hand die Blüten der Obstbäume bestäuben. Kaum gebärfähig, werden sie verheiratet. Jess ist eines dieser Mädchen. Sie kennt die Welt vor dem Kollaps aus Büchern und liebt die Natur. Frei will sie sein, leben! Und schon lange weiß sie, dass Pinsel nicht zum Bestäuben von Pflanzen erfunden wurden. Als sie eines Tages zufällig an Farbtuben gerät, schleicht sie sich aus dem Camp und malt ein leuchtendes Bild an die große Mauer. In den anderen Mädchen entfacht sie damit den Funken der Rebellion. Und einmal gedacht, lässt sich der Gedanke der Freiheit nicht mehr unterdrücken. 

Meinung:
Da mich Dystopien ja schon immer ansprechen, hat mich auch dieser Klappentext sofort gefesselt. Und erneut ist es eine düstere Zukunftsszenerie, die durchaus im Bereich des Möglichen liegt und gerade dadurch so erschreckend und realistisch wirkt.

Die Autorin stellt am Beispiel von Protagonistin Jess sehr eindrucksvoll dar, wie schrecklich sich die Zukunft verändert hat. Es herrscht das Militär - Macht und Unterdrückung sind an der Tagesordnung. 

Die Stimmung im Camp ist sehr gedrückt und belastend, der Plot eher ruhig und von viel harter Arbeit und Routine geprägt. Routine, die immer mal wieder durch neue, erschreckende Erkenntnisse und Entwicklungen durchbrochen wird. Es gibt auch ein paar Lichtblicke, diese sind aber auch eher klein gehalten und durchbrechen die bedrückende Atmosphäre immer nur partiell. Dennoch schafft es die Autorin wirklich, mit scheinbar kleinen Mitteln Akzente zu setzen und zum Nachdenken anzuregen. 

Die Entwicklungen erfahren wir alle nur aus der Sicht von Protagonistin Jess. Sie erzählt, was ihr erzählt worden ist, wie es früher war und wie es eben jetzt ist. So bekommt man schon einen guten Einblick, was sich alles getan hat und eben auch, wie schrecklich es jetzt ist. Und mit der Zeit wird da immer mehr drauf gesetzt, auch wenn es eher kindgerecht dargestellt und auf Details verzichtet wird. Dennoch machen die Schilderungen auch so wirklich betroffen.

Die Geschichte funktioniert so wirklich ganz gut, aber um für mich perfekt zu sein, hätte ich doch noch etwas mehr Einblick in andere Sichten gebraucht. z. B. auch in die Sicht der Jungen/Männer, die auch zum Militär beordert werden, ohne dass sie es wollen. Oder eben auch, in das Leben/ die Aufruhren in der Stadt, ohne, dass nur aus der Ferne und vom Hörensagen davon berichtet wird. Also einfach noch mehr Worldbuilding und mehr Tiefe. 
Und ich hätte mir definitiv ein Ende gewünscht, dass nicht nur grobe Richtungen/Möglichkeiten vorgibt, sondern mehr konkrete Antworten liefert.

So ist es zwar auf vielen Ebenen zufriedenstellend und für einen Auftakt fände ich es echt passend, aber ich habe das Gefühl, dass es die Autorin als Gesamtende so stehen lassen möchte und dafür ist es mir einfach viel zu offen. Nachdem ich die Figuren so intensiv begleitet habe, möchte ich schon Wissen, woran sie jetzt sind und da ist mir das doch definitiv zu wenig. 

Fazit:
„Wenn die Bienen schweigen“ ist eine sehr bedrückende und gleichzeitig wieder erschreckend greifbare Dystopie, die es schafft, mit vielen leisen Tönen zu erschrecken und zu überzeugen und auch für jüngere Leser geeignet ist. Dennoch hätte ich gerne noch mehr Tiefe/ andere Einblicke gehabt und auch wenn das Ende auf vielen Ebenen zufriedenstellend ist, ist es mir als Gesamtende leider viel zu offen. Sollte noch eine Fortsetzung kommen, ist es gut, aber ich habe das Gefühl, dass es das war und dann fehlen mir einfach konkretere Antworten. In der Hoffnung, dass mich mein Gefühl trügt und es vielleicht doch noch eine Fortsetzung gibt und da der Rest wirklich gut gemacht ist, würde ich das offene Ende mal nicht so stark bewerten und noch 4 Buchherzen vergeben.  
 Vielen Dank an vorablesen.de und den dtv Verlag für das Leseexemplar. 


Infos zur Autorin (Quelle: vorablesen.de): 
Caryl Lewis, geb. 1978, ist eine preisgekrönte walisische Autorin, Dramatikerin und Drehbuchautorin. Sie ist Gastdozentin für Kreatives Schreiben an der Cardiff University und lebt mit ihrer Familie auf einer Farm in der Nähe von Aberystwyth in Wales. Drift, ihr Debütroman in englischer Sprache, wurde mit dem »Wales Book of the Year«- Award ausgezeichnet.
  
 
WERBUNG
Da ich meine Beiträge auch gerne weiterhin verlinken und euch die Gelegenheit geben möchte, mit einem Klick weitere Infos einzuholen, kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG folgende Links als Werbung: 
   

Samstag, 22. November 2025

Rezension: Das dreizehnte Kind - Erin A. Craig

Titel: Das dreizehnte Kind - 
Wenn der Tod ruft, muss sie gehorchen
Autorin: Erin A. Craig
Übersetzer:  Marc Alaoui
Seiten: 672    
Verlag: Ullstein Jugendbuch 
Preis: 19,99 € HC
Ersterscheinung: 30. 10. 2025
Reihe: Nein
 
 
 
 

Kurzbeschreibung:

Hazel Trépas ist kein gewöhnliches Mädchen. Als dreizehntes Kind wurde sie einem Gott versprochen: dem Tod persönlich. Von ihm erhielt sie eine Gabe, die sie zu einer der größten Heilerinnen des Königreichs machen sollte: Hazel erkennt auf einen Blick, wie jede Krankheit geheilt werden kann.

Doch jede Gabe hat ihren Preis. Hazel sieht auch, wenn das Schicksal eines Menschen besiegelt ist. Geplagt von den Geistern jener, deren Leiden sie beenden musste, sehnt Hazel sich nach Freiheit. Als der König tödlich erkrankt und das Reich vor dem Zerfall steht, wird Hazel an den Hof gerufen. Dort begegnet sie Prinz Leo, einem charmanten Thronfolger, der ebenso rebellisch ist wie Hazel selbst. Kann Hazel den Tod überlisten, um den König zu retten? Und zu welchem Preis?

Meinung:

Optisch ist das Buch auf jeden Fall ein Highlight und zwar auf allen Ebenen. Nicht nur der genial gestaltete Buchumschlag, der trotz der düsteren Elemente einfach total ansprechend ist, sondern auch der Farbschnitt und vor allem auch das Buch selbst, sind einfach super gelungen.

Und auch die Geschichte klingt vielversprechend und hat viele gute und besondere Elemente. Es ist eine tolle Mischung aus Fantasy und Märchenadaption. Hazels Schicksal geht dem Leser meist wirklich sehr nah, da sie durch die Ich-Erzählung aus ihrer Sicht und ihrer vielen Zweifel, doch viel Tiefe bekommt. Außerdem werden auch einige interessante Themen und moralische Fragen aufgeworfen, im Verlauf gibt es ein paar spannende Wendungen und wie auch bei der Gestaltung des Buches, gibt es sowohl düstere und beklemmende, aber auch helle und freudige Momente.

Die Grundidee fand ich sehr spannend und faszinierend. Hazel ist ein dreizehntes Kind und da dies so besonders ist, bekommt sie einen Gott als Paten. Jedoch ist ihr Pate der Gott des Todes und will, dass sie die beste Heilerin wird. Ich fand die Szenen mit den Göttern echt gut dargestellt und war sehr traurig, als Hazels Pate im Verlauf immer weniger Raum einnimmt und allgemein das große Potential der Geschichte nicht vollständig genutzt wurde.

Denn, auch wenn die Geschichte grundsätzlich unterhaltsam ist und mir einige schöne Lesestunden beschert hat, hatte ich mir doch etwas mehr, oder etwas bedeutsameres davon erwartet, vor allem im Mittelteil und gegen Ende hin.

Irgendwie wird Hazels Bestimmung im Verlauf immer kleiner und sie verliert sich etwas im Leben am königlichen Hof. Ich verstehe schon, dass es da einige wichtige Entwicklungen für sie gab und dabei nochmal viele moralische Fragen aufgeworfen wurden, aber für mich ist da irgendwie vieles zu blass geblieben. Leider auch die anderen Figuren, sowie die Liebesgeschichte, die im letzten Drittel doch immer mehr Raum einnimmt, aber total oberflächlich bleibt. Und generell hatte ich am Ende einfach das überwältigende Gefühl, dass man aus diesen tollen Grundelementen mehr hätte machen können.

Der Epilog hat mich nochmal sehr berührt und mich auch ein paar Tränchen verdrücken lassen, aber auch da hatte ich einfach das Gefühl, dass mir vieles vorenthalten wurde, trotz des kurzen Abrisses, wie es zu der beschriebenen Situation kam.

Den Schreibstil fand ich doch sehr intensiv. Teilweise recht ausschweifend und detailliert, aber gleichzeitig doch auch fesselnd. Wenn ich mal zum Lesen gekommen bin, sind die Seiten meist eher schnell verflogen, zumindest in den Szenen, wo es vor allem um Hazel ging. Ihr Schicksal ging mir sehr nah, der Rest blieb halt leider oftmals etwas unscheinbar und konnte mich dann nicht ganz so berühren.

Fazit:

Eine märchenhafte Geschichte, mit einigen düsteren Elementen, die mich von der Grundidee her wirklich unterhalten und überzeugen konnte. Hazel ist eine sehr tiefgründige Protagonistin und ich habe viel mit ihr gefühlt und gelitten. Leider fand ich den Fokus ab dem Mittelteil nicht mehr ganz so gelungen, vieles ist mir da einfach zu blass geblieben und z. B. Hazels Pate immer mehr in den Hintergrund gerückt. Prinzipiell hatte ich einfach etwas das bedauernde Gefühl, dass man so viel mehr hätte draus machen können. Somit vergebe ich 3,5 Buchherzen, die aber eher ab-, statt aufgerundet werden. 
 Vielen Dank an vorablesen.de und den Ullstein Verlag für das Leseexemplar. 


Infos zur Autorin (Quelle: vorablesen.de): 
Erin A. Craig lebt mir ihrer Familie in Michigan und ist #1-New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie studierte an der University of Michigan Theaterproduktion. Als Bühnenmanagerin hat sie eine Vielzahl von tragischen und gruseligen Opern inszeniert voller Séancen und mörderischen Clowns, bevor sie beschloss, Bücher zu schreiben, die ebenso schaurig sind. Sie ist eine begeisterte Leserin, großer Basketballfan und leidenschaftliche Sammlerin von Schreibmaschinen und Glitzerschuhen.
  
 
WERBUNG
Da ich meine Beiträge auch gerne weiterhin verlinken und euch die Gelegenheit geben möchte, mit einem Klick weitere Infos einzuholen, kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG folgende Links als Werbung: 

Sonntag, 19. Oktober 2025

Siebter Bucheingang 2025

Guten Morgen ihr Lieben,

es gibt schon wieder Neuzugänge zu vermelden 😅. Die von Bookbot habe ich euch ja schon vorsgestellt, aber auch sonst haben mich in den letzten 4 Wochen einige tolle Bücher und Hörbücher erreicht.   
 
Wie immer sind die Titel zu Amazon, zur Rezension oder zum Verlag verlinkt, weshalb es hier den Hinweis gibt, dass es sich bei den Verlinkungen offiziell um WERBUNG handelt! 

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,      
Steffi  
 
 
Los geht es mit Das dreizehnte Kind von Erin A. Craig. Das geniale Cover hat mich ja schon angesprochen, als ich es das erste Mal gesehen habe. Und auch die Kurzbeschreibung und die Leseprobe haben meine Neugier verstärkt. Deshalb mich sehr gefreut, als mein Name bei Vorablesen.de gezogen wurde. Als ich das Buch dann ausgepackt habe, gabs noch eine tolle Überraschung unter dem Schutzumschlag, denn auch das ist das Buch wirklich einfach toll gestaltet. 
 
 
Zum Abschlussband von Die Buchreisenden - Eine Tür aus Silber und Lügen von Akram El-Bahay gibt es auch wieder eine Leserunde bei Lesejury.de und auch hier war die Freude groß, wieder dabei zu sein. Vor allem, da der Auftakt viele Fragen offen gelassen hatte und es wieder eine Leserunde mit Autorenbegleitung ist. 

 
Feuerlilie - Asche spendet Leben von Liza Grimm ist eigentlich ein weiterer Abschlussband. Ich schreibe eigentlich, denn ich hab jetzt schon in einer Rezension gelesen, dass es doch nicht das Ende ist... Nervt mich gerade schon vor dem Lesen total, da die Reihe als Dilogie beworben wurde und ich dachte, ich kann die jetzt zügig abschließen... Optisch es wieder eine Augenweide.

 
Den Abschlussband der Liga Lexis Reihe - Silberhelle Welten von Mo Enders habe ich bereits gehört und rezensiert. Wieder sehr unterhaltsam, auch wenn das Ende speziell ist.

 
Auch Band 4 der Magic Agents Reihe - In Barcelona flippen die Drachen aus! von Anja Wagner habe ich die Tage beendet. Die Rezension muss ich noch schreiben, aber es war wieder ein sehr unterhaltsames Abenteuer der Magentin Elia Evander. 

 

Um Animal von Tibor Rode bin ich jetzt schon etwas länger rumgeschlichen. Die Idee klingt besonders, deshalb durfte es jetzt einziehen. 

 

Please Unfollow von Basma Hallak hatte ich eigentlich gar nicht auf dem Schirm, aber das hat mich sowohl vom Cover, als auch von der Kurzbeschreibung her sofort angesprochen. 

 

Das letzte Hörbuch in der Reihe ist Erebos 3 von Ursula Poznanski. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung. 
 

Freitag, 29. August 2025

Rezension: Irida und die Stadt der Geheimnisse - Markus Heitz

Titel: Irida und die Stadt der Geheimnisse
Autor: Markus Heitz

Seiten: 368    
Verlag: Oetinger 
Preis: 18,00 € HC
Ersterscheinung: 28. 07. 2025
Reihe: Teil 1 von ??
 
 
 
 

Kurzbeschreibung:

Nächtliche Raubgräber im Maisfeld, ein rätselhafter Schlüssel und ein Vermisster in den Schlossberghöhlen - in denen es obendrein spukt! Irida und ihre Freunde, die „Furchtlosen“, gehen dem seltsamen Fall im beschaulichen Städtchen Hohenburg nach. Die mysteriösen Ereignisse führen Irida auf die Spur einer geheimen Anderswelt - und von bösartigen Wesen, die als Menschen getarnt unter den Einwohnern leben. Woher kommen sie? Was haben sie vor? Ist das mystische Reich in Gefahr? Irida und ihre Freunde wissen bald nicht mehr, wem sie vertrauen können. Und dann gibt es da noch ein allgegenwärtiges Kaninchen…

Meinung:

Wow, was für ein hübsches Buch. Das Cover ist total ansprechend. Ich mag den warmen Zeichenstil, die vielen Blumenelemente, die Zweiteilung des Covers und auch der Farbschnitt passt super dazu. Gleichzeitig hat auch der Klappentext sofort meine Neugier geweckt und vom Autor hab ich auch schon einige tolle Bücher gelesen.
Also, eigentlich alles Zutaten, für ein richtig tolles Leseerlebnis, oder?

Leider war es bei mir nicht ganz so. Ich muss sagen, dass ich doch einige Kritikpunkte habe.

Ich bin fast nie gänzlich in die Geschichte hineingekommen. Obwohl in Hohenburg viel passiert und der Plot an sich spannend ist, hat mir lange Zeit etwas der rote Faden gefehlt. Es werden verschiedene mystische Ereignisse und Wesen erwähnt, Protagonistin Irida ist ungewöhnlich stark, es gibt noch eine dunkle Gruppe, die sich regelmäßig trifft und heimliche Sachen plant und dann auch noch das allgegenwärtige Kaninchen, das immer auftaucht, aber wie alles genau zusammenhängt, erfährt man in diesem Auftakt leider nicht wirklich.

Vorteilhaft daran ist, dass es so nicht vorhersehbar ist, aber mir waren die Antworten, selbst für einen Auftakt, einfach zu wenig. Auf den letzten Seiten gibt es zumindest ein paar Erklärungen, die auch eher unerwartet sind, aber mich haben sie insgesamt einfach nicht wirklich zufriedengestellt.

Gleichzeitig bin ich auch mit den Figuren einfach nicht wirklich warm geworden. Sie werden zwar von Beginn an beschrieben, aber fast nur mit Oberflächlichkeiten und wenig Tiefe und auch im Verlauf gibt es leider kaum Entwicklung. Ein bisschen bei Protagonistin Irida, aber die anderen bleiben einfach platt. Mir hat somit eine emotionale Verbindung total gefehlt, auch wenn ich teilweise ganz gut dargestellt fand, weshalb sie sich nicht zugehörig fühlt.

Jedoch haben die Figuren manchmal extrem abgebrüht reagiert, übernatürliche Wesen oder eine Leiche sind z.B. kaum der Rede wert und das fand ich nicht so ganz glaubhaft.

Auch beim Schreibstil hat mir irgendwie etwas Leichtigkeit gefehlt, vor allem für ein Jugendbuch. Es wurde sich irgendwie viel auf Nebensächlichkeiten fokussiert und auch wenn es einige humorvolle Momente gibt, war es mir teilweise etwas zu übertrieben eingesetzt. So z. B. Die ständigen Wortverdreher von Iridas rumänischen Kumpel Jeremy, die ich zwar anfangs noch lustig fand, in der Menge ist mir dieses Stilmittel aber viel zu häufig benutzt worden und hat dann eher genervt, als unterhalten. Aber das mag bei der eigentlichen Zielgruppe ab 11 Jahren vielleicht anders sein.

Positiv hervorzuheben, ist der große Fokus auf die Freundschaft der Gruppe und darauf, dass eine mögliche Liebesgeschichte bisher keine Rolle spielt.

Das Ende ist dadurch, dass es nur wenige Erklärungen gibt, recht offen gehalten und somit kann das Buch nicht für sich alleine stehen.

Fazit:

Die Optik ist wirklich toll, die Umsetzung hat mich leider nicht so ganz überzeugt. Da alles recht oberflächlich bleibt und es auch lange dauert, bis es mal ein paar Erklärungen und nicht immer nur angedeutete Unstimmigkeiten gibt, habe ich nie so wirklich in die Geschichte gefunden. Auch weil das ebenso auf die Figuren zutrifft und auch diese mir kaum nah gekommen sind. Zusätzlich hat mir beim Schreibstil etwas Leichtigkeit gefehlt und manche Stilmittel wurden mir einfach zu inflationär benutzt. Somit war die Geschichte zwar nicht vorhersehbar, aber bleibt bisher auch ziemlich offen. Gefallen hat mir die Grundidee der vielen, teils untypischen mystischen Wesen und Besonderheiten und der große Fokus auf die Freundschaft. Jedoch war mir das zu wenig, um mich komplett zu überzeugen. Ich würde aber dennoch noch knappe 3 Buchherzen vergeben, da ich auch ein paar Lichtblicke entdecken konnte und es noch viel Potential für die Fortsetzungen gibt.
 Vielen Dank an vorablesen.de und den Oetinger Verlag für das Leseexemplar. 


Infos zum Autor (Quelle: vorablesen.de): 
Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Er schrieb über 50 Romane und wurde etliche Male ausgezeichnet. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Dazu kamen erfolgreiche Thriller um Wandelwesen, Vampire, Seelenwanderer und andere düstere Gestalten der Urban Fantasy und Phantastik. Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus.
 
 
WERBUNG
Da ich meine Beiträge auch gerne weiterhin verlinken und euch die Gelegenheit geben möchte, mit einem Klick weitere Infos einzuholen, kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG folgende Links als Werbung: 
 

Sonntag, 3. August 2025

Fünfter Bucheingang 2025

Guten Morgen ihr Lieben,

der letzte Bucheingangspost ist schon wieder 8 Wochen her und in dieser Zeit sind durchaus ein paar neue Bücher eingezogen, die ich euch heute gerne zeigen möchte. 
 
Wie immer sind die Titel zu Amazon, zur Rezension oder zum Verlag verlinkt, weshalb es hier den Hinweis gibt, dass es sich bei den Verlinkungen offiziell um WERBUNG handelt! 

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,      
Steffi  
 
 
Los geht es wieder mit einem Abschlussband, dieses Mal zur Auris-Reihe - Puls der Angst von Vincent Kliesch. Das Buch habe ich die Tage beendet und ja, ich fand den Abschluss schon wieder sehr unterhaltsam, wenn auch etwas oben drüber.


Dann habe ich mir bei Vorablesen.de wieder mal ein Wunschbuch ertauscht. Irida und die Stadt der Geheimnisse von Markus Heitz ist ein Auftaktband in eine Fantasy-Jugendbuchreihe und ich muss echt sagen, dass ich mich vor allem in die tolle Aufmachung verliebt habe 😍. Ich lese das Buch gerade, kann aber noch nicht soo viel dazu sagen.


Dann habe ich über Netgalley.de das Hörbuch zu Aleyna von Michael Hirtzy entdeckt. Es hat mich optisch und auch vom Klappentext her sehr angesprochen. Es ist schon gehört und rezensiert. Leider fand ich die erste Hälfte deutlich besser als die zweite. 

 
Und auch das nächste Hörbuch ist schon gehört, aber noch nicht rezensiert. Ich spreche von Fable for die the End of the World von Ava Reid. Klang spannend, war auch nicht schlecht, aber der Fokus auf die Liebesgeschichte war mir doch zu groß... Rezi folgt erst noch.

 
Das nächste Hörbuch höre ich gerade. Midwatch - Schule der unerwünschsten Mädchen von Judith Rossell.  Ich mag solche Internatskrimigeschichten ja und auch hier gibt es wieder viel zu entdecken, auch wenn ich einige Elemente doch etwas zu viel des Guten finde. 

 
Und dann haben mich noch 3 Hörbücher aus dem Argon-Verlag erreicht. All better now von Neal Shusterman klingt ja echt toll, aber ich hab jetzt schon ein paar mal gehört, dass es recht langatmig sein soll. 
Eine falsche Lüge - Wird es ihre letzte sein? von Sophie Stava klingt nach einem spannenden Thriller und Der Garten der kleinen Wunder von Patricia Koelle-Wolken einfach mal wieder nach einer berührenden Geschichte fürs Herz.