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Mittwoch, 26. November 2014

*Rezension* Lockwood & Co. 1 Die seufzende Wendeltreppe - Jonathan Stroud


Titel: Lockwood & Co. - Die seufzende Wendeltreppe
Autor: Jonathan Stroud
ISBN:  978-3570156179
Seiten: 432
Verlag: cbj
Ersterscheinung: 11. September 2013
Teil: 1 von ?
Preis: 18,99 €  gebunden

Kurzbeschreibung
LONDON, ENGLAND: In den Straßen geht des Nachts das Grauen um. Unerklärliche Todesfälle ereignen sich, Menschen verschwinden und um die Ecken wabern Schatten, die sich nur zu oft in tödliche von Geisterwesen ausgesandte Plasmanebel verwandeln. Denn seit Jahrzehnten wird Großbritannien von einer wahren Epidemie an Geistererscheinungen heimgesucht. Überall im Land haben sich Agenturen gebildet, die in den heimgesuchten Häusern Austreibungen vornehmen. Hochgefährliche Unternehmungen bei denen sie, obwohl mit Bannkreisketten, Degen und Leuchtbomben ausgerüstet, nicht selten ihr Leben riskieren.
So auch die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. Dem jungen Team um den charismatischen Anthony Lockwood ist allerdings bei einem Einsatz ein fatales Missgeschick passiert. Um die Klage abwenden und den Schadenersatz dafür aufbringen zu können, müssen die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. einen hochgefährlichen und zutiefst dubiosen Auftrag annehmen. Dieser führt sie in eines der verrufensten Herrenhäuser des Landes und stellt sie auf eine Probe, bei der es um nichts weniger als Leben oder Tod geht …

Meinung
Lockwood Co. 1 – Die seufzende Wendeltreppe ist der Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe vom Autor der Barimäus Reihe und ein Pageturner schlecht hin. Gespickt mit viel schwarzem Humor und dennoch unwahrscheinlich spannend.

Die Handlung beginnte temporeich, ohne großes Vorgeplänkel, und nimmt rasch an Fahrt an. Sofort wurde ich in die Geschichte rund um die Agentur Lockwood hineingezogen und war gebannt. Teilweise richtig gruselige Abschnitte ließen mir die Haare zu Berge stehen und ich mußte einfach weiter lesen. Meines Erachtens ist dies nicht nur ein Jugendbuch, sondern auch für Erwachsene geeignet, die gerne Fantasy-Abenteuer lesen.

Die Geschichte selbst wurde aus Sicht von Lucy in der Ich-Perspektive geschrieben. Sie ist auch eine der drei Hauptprotagonisten. Noch dazu kommen Anthony und George. Jeder von den dreien hat einen unterschiedlichen Charkater und dennoch passen sie perfekt zusammen und ergänzen sich super. Sie wurden vom Autor sehr gut in Szene gesetzt und ausgearbeitet. Ich habe sie alle sofort in mein Herz geschlossen und konnte mich in sie hineinversetzen. Was mir auch noch ganz gut gefiel, waren die lustigen und ironischen Dialoge zwischen den Dreien. Oft mußte ich lachen und fand es einfach könstlich.

Der Schreibstil von Herrn Stroud ist locker, einfach und sehr bildlich. Es wurde mir nie langweilig, was daran lag, das es von vorne bis hinten voller Action besteht. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hatte die 432 Seiten schnell durch.

Das Ende ist für mich stimmig und in sich abgeschlossen, dennoch wurde ich mit der Hoffnung auf mehr infiziert. Zum Glück ist bald Weihnachten und dann werde ich mir den zweiten Teil gönnen. Was mir auch noch gefiel, war der Glossar am Ende des Buches. Hier wurden viele Wörter sehr detailliert beschrieben.

Cover
Wow, was für ein Cover. Es hat mich sofort angesprochen, da es für mich mystisch, geheimnisvoll und einfach klasse aussieht. Alles ist stimmig, der Titel und die Gestaltung passt perfekt zum Inhalt des Buches. Ein großes Lob hierfür.

Fazit
Dieser erste Teil der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Er war spannend, lustig und teilweise doch etwas gruselig. Ein Lesespaß für die ganze Familie. Er erhält von mir 5 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung.

 

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Als Kind war Jonathan Stroud (*1970) häufig krank und musste viel Zeit im Krankenhaus oder zu Hause im Bett verbringen. Um der Langeweile zu entfliehen, begann er, intensiv zu lesen: Bald war der Boden seines Zimmers mit Büchern komplett bedeckt. Außerdem zeichnete Jonathan Stroud und erfand selbst mit Begeisterung Geschichten. Nach dem Englischstudium arbeitete er einige Jahre als Lektor für Walker Books in London, wo er alles über Kinderbücher lernte. 1999 erschien sein erster Fantasyroman "Drachenglut". Damit war Jonathan Stroud klar, was er in seinem Leben tun wollte. 2001 hängte er seinen Job endgültig an den Nagel, um nur noch Schriftsteller zu sein. Im selben Jahr heiratete er und wurde Vater.

Samstag, 22. November 2014

Rezension: Die Erben der alten Zeit 3 - Ragnarök - Marita Sydow Hamann




Titel: Die Erben der alten Zeit - 
Ragnarök
Autorin: Marita Sydow Hamann 
Seiten: 544  
Verlag: Grassroots Edition    
Preis: 19, 80 € 
Ersterscheinung: 29. 09. 14
 
Reihe: Teil 3 von 3







Kurzbeschreibung:
Der Versuch, Hanna durch einen Sieg im Großen Rennen zu retten, ist furchtbar schief gelaufen. Charlie, Sora und ihre Freunde konnten Odens Häschern zwar mit knapper Not entkommen, sitzen jetzt aber auf dem Planeten Euripides fest. Währenddessen erlebt die Erde den Ausbruch des von Oden magisch heraufbeschworenen Fimbulwinters, der gemäß nordischer Mythologie Ragnarök einleitet - das Ende der Welt wie wir sie kennen. Trotz ihrer Hochtechnologie steht die Menschheit den entfesselten Naturgewalten vollkommen machtlos gegenüber. Die Erde kann nur gerettet werden, wenn Odens Machtquelle entdeckt und zerstört wird. Charlie beginnt zu ahnen, wo und wie Oden geschlagen werden kann. Doch trotz ihrer magischen Fähigkeiten scheint die Aufgabe für eine Jugendliche von der Erde niemals bewältigbar.

Meinung:
Nachdem ich auch dieses Mal wieder sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet habe, war es nun endlich soweit und ich konnte wieder eine Reihe beenden. 

Die Geschichte setzt genau da ein, wo sie beim Vorgänger aufgehört hat. Dabei gibt es auch wieder einige kleinere Erinnerungsstützen, die ich bei der komplexen Handlung doch ziemlich hilfreich fand. Und auch dieses Mal gibt es den deutlichen Hinweis von mir, die Vorgänger unbedingt zu lesen, da man die Zusammenhänge sonst einfach sehr schwer verstehen kann. 

Sowohl Handlung, als auch Charaktere entwickeln sich sichtlich weiter und so wird die Geschichte auch dieses Mal nicht langweilig. Charlie und ihre Freunde erleben auch weiterhin ihre großen Abenteuer und erscheinen dem Leser aufgrund ihrer jeweils eigenen und gut erarbeiteten Art extrem greifbar. Zusätzlich gibt auch wieder viel Neues und Faszinierendes zu entdecken und doch noch einige überraschende Wendungen.

Durch den bereits bekannten sehr bildgewaltigen und ausschweifenden Schreibstil der Autorin wird man wieder mitten in die Geschichte katapultiert und kann gar nicht anders, als sich von den fantastischen Ideen bezaubern zu lassen. Doch durch diese detaillierten Beschreibungen und das ausführliche Kopfkino, entsteht  manchmal auch das Gefühl, dass man die Handlung ein bisschen straffen hätte können. Vor allem die am Ende doch recht häufig eingestreuten Liebesbekundungen hätten in meinen Augen nicht dieses Ausmaß benötigt. Aber wie gesagt, das ist Meckern auf hohem Niveau, denn fesselnd und unterhaltend bleibt es trotzdem zu jeder Zeit.

In „Ragnarök“ fließen nun alle Fäden zusammen und auch wenn es wieder mehrere Handlungsstränge gibt, verschwimmen die Grenzen gegen Ende immer mehr und es wird alles zu einem stimmigen Abschluss gebracht. Nach beenden des Buches bleiben keine Fragen zurück und man ist ein bisschen wehmütig nun nichts Neues mehr über die liebgewonnenen Charaktere und die faszinierende Mischung aus nordischer Mytholoige, Fantasy und realer Welt zu erfahren, aber auch froh solch ein tolles und zufriedenstellendes Ende bekommen zu haben.

Fazit:
Ein toller Abschluss einer rundum gelungenen Reihe. Es gibt nochmal viele Entwicklungen, faszinierende Wendungen, Spannung und ein zufriedenstellendes Ende. Von mir gibt’s gute 4 Buchherzen und eine unbedingte Leseempfehlung für alle die etwas für Mythologie übrig haben und sich begeistern lassen wollen. 


 Einen großen Dank an die Autorin sowie Grassroots-Edition für das Leseexemplar!

Infos zur Autorin: (Quellen: Amazon und Grassroots)
Marita Sydow Hamann wurde in Ålesund, Norwegen, geboren und wuchs unter anderem in Deutschland, Österreich und Spanien auf.
Aktuell lebt sie mit ihrem Mann, zwei Hunden, drei Pferden und zwei Katzen auf einem kleinen Hof in Småland in Schweden.
Marita Sydow Hamann illustriert alle ihre Bücher selbst. Außerdem entwirft und malt sie auch ihre eigenen Cover.

Infos zur Reihe (bereits komplett erschienen):  
1. Die Erben der alten Zeit - Das Amulett *klick zu meiner Rezension*
2. Die Erben der alten Zeit - Der Thul *klick zu meiner Rezension*
3. Die Erben der alten Zeit - Ragnarök

Mittwoch, 22. Oktober 2014

*Re-Read-Rezension* Harry Potter und der Feuerkelch - J.K. Rowling


Titel: Harry Potter und der Feuerkelch
Autor: J.K. Rowling
ISBN: 978-3551551931
Seiten: 768
Verlag: Carlsen
Ersterscheinung: Oktober 2000
Teil: 4 von 7
Preis: 22,90 €  gebunden

Kurzbeschreibung
Das vierte Schuljahr in Hogwarts beginnt für Harry. Doch davor steht noch ein sportliches Großereignis, das die scheußlichen Sommerferien vergessen lässt: die Quidditch-Weltmeisterschaft. Und ein weiterer Wettkampf wird die Schüler das ganze Schuljahr über beschäftigen: das Trimagische Turnier, in dem Harry eine Rolle übernimmt, die er sich im Traum nicht vorgestellt hätte. Natürlich steckt dahinter das Böse, das zurück an die Macht drängt: Lord Voldemort. Es wird eng für Harry, sehr eng. Doch auf seine Freunde und ihre Unterstützung kann Harry sich auch in verzweifelten Situationen verlassen.

Meinung
Wir sind jetzt schon im vierten Jahr in Hogwarts angekommen und es gestaltet sich als das bisher aufregendste Jahr. Andere Schüler kommen und neue Freundschaften werden geschlossen. Natürlich gibt es nur ein Gesprächsthema: das Trimagische Tunier. Für mich ist dies der beste Teil der Harry-Potter-Reihe und meines Erachtens auch die beste Verfilmung.

Die Freunde Harry, Ron und Hermine sind erwachsener geworden. Ihre Persönlichkeiten haben sich weiter entwickelt und wirkten auf mich reifer. Harry hat seinen ersten richtigen Streit mit Ron und weiß anfangs nicht, wie er damit umgehen soll. Alte als aber auchauch neue Charakteren kommen hinzu und fügen sich perfekt in die Geschichte hinein.

Viele verschiedene Emotionen spielten diesmal eine große Rolle. Egal ob traurig, lustig, spannend oder romantisch. Alles ist vorhanden und wurde so pefekt verarbeitet, das es eine wahre Freude ist, dieses Buch zu lesen. Es erscheint düsterer aber dennoch aufregend und viele unerwartete Wendungen lassen einem dieses Werk einfach nicht mehr aus den Händen legen.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig und dennoch fesselnd. Kurze Kapitel lockern das Ganze auf und trotz doppelt so vieler Seiten wie seine Vorgänger erschien es mir irgendwie kürzer. Einziges Manko: dieser fette Schinken lag ganz schwer in meinen Händen und nach einigen Stunden lesen, taten mir diese etwas weh. :-)

Cover
Das Cover ist wieder mal ein Meisterwerk. Diesmal sieht man Harry bei der ersten Aufgabe mit dem Drachen. Mir gefällts.

Fazit
Der vierte Teil der Reihe „Harry Potter und der Feuerkelch“ konnte mich restlos überzeugen. Für mich ist dies der beste Band und ich kann in nur empfehlen. Emotionen, aber auch Spannung spielen eine sehr große Rolle. Ich vergebe somit 5 von 5 Buchherzen.


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Wer kennt ihn nicht, Harry Potter, den modernen Zauberlehrling aus England? Wer hat nicht die Warteschlangen gesehen, jedes Mal, wenn ein neuer Harry-Potter-Band endlich in die Buchläden kam? Joanne K. Rowling, die Verursacherin dieses Hypes, wurde 1965 in Yate, einer kleinen Stadt in der Nähe von Bristol (England), geboren. An der Universität von Exeter studierte sie Französisch und Altphilologie. Bereits 1990 erdachte sie die Figur des Zauberlehrlings und deren Abenteuer, doch erst Jahre später machte sie sich an die schriftstellerische Umsetzung. Der erste Band "Harry Potter and the Philosopher's Stone" erschien am 26. Juni 1997 in einer zunächst recht kleinen Erstauflage. Der Rest ist (Literatur-)Geschichte.

Donnerstag, 11. September 2014

Rezension: Wilhelmstadt. Die Abenteuer der Johanne deJonker 1: Die Maschinen des Saladin Sansibar – Andreas Dresen



Titel: Wilhelmstadt. Die Abenteuer der Johanne deJonker 1: Die Maschinen des Saladin Sansibar
  Autor: Andreas Dresen
  Seiten: 264
Verlag:  Acabus
Preis: TB 12,99 €, ebook 5,99 €
Ersterscheinung: 14. 07. 2014  
Reihe: Teil 1 von ??





Kurzbeschreibung:
Wilhelmstadt, 1899. Das stählerne Venedig Deutschlands. Eine dem Braunkohle-Rausch verfallene, hochindustrialisierte Stadt als Schauplatz einer verschwörerischen Intrige inmitten von Dampfmaschinen und mechanischen Gadgets. Mitten in der Nacht versinkt die „Juggernauth“ in den Fluten des Rheins. An Bord ist auch der Neffe von Kaiser Wilhelm II. Nur der Ingenieur Julius deJonker überlebt das Unglück, liegt aber unwiederbringlich im Koma. Trotzdem zeichnet der Kaiser ihn verantwortlich für die Katastrophe und enteignet ihn all seiner Besitztümer. Nur seine Tochter Johanne ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt. Verarmt, aber voller Entschlußkraft, macht sie sich zusammen mit Miao, einer verstoßenen Luftnomadin mit einem Dampfbein, auf die Suche nach den wahren Schuldigen. Doch der Geheime Kommerzienrat Oppenhoff setzt alles daran, ihre Suche zu vereiteln und seine Spuren zu verwischen.

Meinung:
Dies ist mein erstes gelesenes Buch aus dem Genre Steampunk. Ich war gespannt, was mich erwartet, denn eigentlich klingt die Idee dahinter ja recht interessant. Und auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen. 

Als es dann ans Lesen ging, fand ich es anfangs auch noch ziemlich fesselnd, welche tollen Erfindungen sich der Autor ausgedacht und in die Vergangenheit gepackt hat. Auch Wilhelmstadt selbst ist alles andere als gewöhnlich, da die Stadt in zerlegbare Segmente aufgeteilt ist und über ein reichlich ausgeprägtes Tunnelsystem verfügt.

Doch auch wenn ich diese Erfindungen zu Beginn interessant fand, wurden die ausführlichen Beschreibungen dessen, wie diese Maschinen genau aussehen und was sie vermögen schon bald langwierig und danach einfach nur zu viel.  Die Spannung, die durch die brisante Ausgangslage von Johanne durchaus vorhanden ist, wird dadurch immer wieder heruntergefahren und die Haupthandlung durch unendliche Menge an skurrilen Maschinen und Geschöpfen überlagert. 

Ich mag nicht abstreiten, dass manche dieser Erfindungen durchaus mal ein Schmunzeln oder ein Staunen bei mir hervorgerufen haben, aber je weiter sich der Roman dem Ende entgegenneigte, desto öfters war ich nur noch genervt davon. Auch die Handlung selbst wird mir dann etwas zu verworren, bzw. haben sich mir nicht alle Hintergründe und Zusammenhänge  wirklich komplett logisch erschlossen. Evtl. mag das aber auch daran gelegen haben, dass meine Aufmerksamkeit bei weitem nicht mehr so hoch war, wie vielleicht am Anfang noch. 

Die Charaktere sind durchaus etwas Besonderes und nicht alltäglich. Johanne setzt alle Hebel in Bewegung um den guten Namen ihres Vaters wieder reinzuwaschen und herauszufinden was wirklich an Bord der Juggernauth passiert ist. Dabei lässt sie sich oft von ihrer Rache leiten und sorgt mir ihrem Verhalten auch für den einen oder anderen Lacher. Und doch merkt man, dass die Beschreibung ihrer Person, oder auch der Menschen in ihrem Umfeld viel zu kurz kommen. Ihre Leibwächterin Mioa, oder ihr Diener Joseph, der ständig von schwarzen Künsten spricht, scheinen noch so viele verborgene Geheimnisse zu haben, dass es echt schade ist, dass sie im Vergleich zu den Maschinen so extrem kurz kommen. 

Der Schreibstil ist an sich recht angenehm zu lesen und zeigt einiges an Kreativität. Jedoch leidet das Erzähltempo mit der Zeit spürbar an den ausführlichen Maschinenbeschreibungen.

Fazit:
Ich befürchte, Steampunk wird nicht mein Genre werden. Ich finde zwar den Ideenreichtum, den der Autor an den Tag gelegt hat  immer noch bewundernswert, aber für mich blieben durch den starken Fokus auf die unendlichen Erfindungen sowohl die Handlung, als auch die Charaktere und die Spannung etwas zu sehr auf der Strecke. Mit der Zeit musste ich mich schon sehr zum Weiterlesen motivieren, weshalb ich nicht mehr als 2 Buchherzen vergeben kann.

Mein Dank geht an den Acabus-Verlag für die Bereitsstellung dieses Leseexemplars.

Infos zum Autor (Quelle: Amazon):
Andreas Dresen, Jahrgang 1975, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Aachen. Schon immer war er von fremden Welten fasziniert - von der wilden Atlantik-Küste Südirlands genauso wie von den Sagen und Legenden seiner Heimat. Und so findet sich in seinen Kurzgeschichten genauso wie in seinem Debütroman "Ava und die STADT des schwarzen Engels" eine fesselnde, gleichsam skurrile und charmante Mischung aus Fantasy-Elementen, klassischer Mythologie und einem scharfen Blick für die Kuriositäten der Gesellschaft und des Alltags.

Dienstag, 12. August 2014

*Re-Read-Rezension 1* Harry Potter und der Stein der Weisen - Joanne K. Rowling


Titel: Harry Potter und der Stein der Weisen
Autor: Joanne K. Rowling
ISBN:  978-3551551672
Seiten: 335
Verlag: Carlsen
Ersterscheinung: Juli 1998
Teil: 1 von 7
Preis: 15,90 €  gebunden

Kurzbeschreibung
Eigentlich hatte Harry geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem elften Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist. Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule das spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Er stürzt von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen."

Meinung
Seit Jahren lese ich nun die Harry-Potter-Reihe noch einmal. Anreiz war die Harry-Potter-Challenge und ich muß sagen, mich fasziniert sie immer noch genauso, als würde ich sie das erste Mal lesen. So viele Rezensionen gibt es jetzt schon, um die 900 Stück, und ich wußte gar nicht mehr, was ich noch darüber schreiben könnte.

Im ersten Band lernt man alles Charekteren und deren Funktionen erst einmal deutlich kennen. Wer ist wer und warum ist er dabei, alle Fragen werden beantwortet. Harry, Ron und Hermine lernen sich kennen und auch wenn die Jungs am Anfang Hermine nicht ausstehen konnten, entwickelte sich eine tolle Freundschaft daraus. Sie stürzen sich in fantastische Abenteuer und müssen ziemlich viele scheinbar unlösbare Aufgaben bestehen. Das Böse kehrt zurück und nur Harry kann ihn bezwingen, mit Hilfe des Steins der Weisen. Am Ende wird alles gut und ich freue mich schon darauf Band 2 zu lesen.

Die Handlung selbst ist spannend, aufregend und lustig zugleich. Genau richtig für Kinder ab 10 Jahren, die gerne etwas über Zauberei und Magie lesen. Ich würde sagen Harry Potter ist Kult und ein absolutes Muß zum Lesen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und lässt sich schnell lesen. Ich hatte die 335 Seiten in einem Tag durch. Die Kapitel wurden kurz gehalten und die Schriftgröße ist perfekt.

Die Charakteren wurden von Frau Rowling gekonnt in Szene gesetzt. Sie wirkten auf mich authentisch und real. Das Ganze drumherum, wie z.B. die Ortsbeschreibungen konnte ich mir so gut vorstellen, das ein wahres Kopfkino entstand. Vielleicht tat ich mich aber auch bloß leichter, weil ich ja die ganzen Filme dazu schon gesehen habe. Nichtsdestotrotz ist Harry Potter einfach klasse und man kann ihn immer wieder lesen.

Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut und passt perfekt zum Buch. Abgebildet ist das Schachspiel, bei dem Ron um das Leben aller Dreien spielt.

Fazit
Der erste Band „Der Stein der Weisen“ war klasse und leicht zu lesen und bekommt deswegen von mir auch gleich 5 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung. 

 

Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Wer kennt ihn nicht, Harry Potter, den modernen Zauberlehrling aus England? Wer hat nicht die Warteschlangen gesehen, jedes Mal, wenn ein neuer Harry-Potter-Band endlich in die Buchläden kam? Joanne K. Rowling, die Verursacherin dieses Hypes, wurde 1965 in Yate, einer kleinen Stadt in der Nähe von Bristol (England), geboren. An der Universität von Exeter studierte sie Französisch und Altphilologie. Bereits 1990 erdachte sie die Figur des Zauberlehrlings und deren Abenteuer, doch erst Jahre später machte sie sich an die schriftstellerische Umsetzung. Der erste Band "Harry Potter and the Philosopher's Stone" erschien am 26. Juni 1997 in einer zunächst recht kleinen Erstauflage. Der Rest ist (Literatur-)Geschichte.

Dienstag, 15. Juli 2014

Fantasize Challenge - Halbzeit-Fragen

 Huhu ihr Lieben,

bei der Fantasize Challenge ist nun Halbzeit angesagt und deshalb wollten die Veranstalter gerne wissen, wie weit die einzelnen Teilnehmer schon sind und haben sich dazu ein paar Fragen ausgedacht. Hier sind unsere Antworten. 
 

Heike`s Antworten

Wie viele Bücher aus der Challenge hast du schon gelesen?
17 Stück

Was war dein Highlight bisher und was ging gar nicht?
Highlight: Phantasmen - Ein wirklich empfehlenswertes Buch
No Go: Der dunkle Turm - Schwarz - Einfach zu verwirrend...

Mit welchem Punkt auf der Liste tust du dich wirklich schwer?
Ich tat mich mit dem Punkt Comic oder Graphic Novel schwer. Ich habe dann zwar ein Buch gefunden, aber dies ist definitiv nicht mein Genre.

Wer war bisher dein Lieblingsprotagonist?
Clara aus Unearthly

Ist dir ein schönes Zitat aufgefallen?
Nein, leider nicht. Ich bin nicht so der Zitat-Fan.

Welchen Punkt auf der Liste gehst du als nächstes an?
Ein Buch, in dem es sich um eine Prophezeiung dreht --> Harry Potter. Diese Reihe brauche ich nämlich für die Harry Potter Challenge auch noch




Steffi´s Antworten

Wie viele Bücher aus der Challenge hast du schon gelesen?
18 Stück

Was war dein Highlight bisher und was ging gar nicht?
Mh, so ein wirklich hervorstechenden Highlight, oder auch No-Go war gar nicht dabei. Ich hab für die Challenge bisher eigentlich nur Bücher gelesen, die alle Mittel - Gut waren. Aber dennoch hat mich die Buchverflimung "Die Bestimmung - Divergent" wirklich überzeugen können und die Grafic Novel Alisik - Herbst war eher nicht meins, da Comics nichts mehr für mich sind.

Mit welchem Punkt auf der Liste tust du dich wirklich schwer?
Also bisher fehlt mir noch ein Buch mit einer Elfe, aber auch die Grafic Novel hätte ich wohl unter normalen Umständen eher nicht gelesen.

Wer war bisher dein Lieblingsprotagonist?
Ich glaube auch hier nehme ich Tris aus Die Bestimmung. Sie ist stark, mutig und sehr sympathisch. 

Ist dir ein schönes Zitat aufgefallen?
Mh, ne, ich bin nicht so der Zitat-Mensch. Ich denke mir zwar oft, "ach, das wäre ein schönes Zitat", aber dann hab ichs zumeist ziemlich bald wieder vergessen. 

Welchen Punkt auf der Liste gehst du als nächstes an?
Ich denke das Buch mit Steampunk-Elementen (Das Mädchen mit dem Stahlkorsett), da ich das zumindest schon auf dem SuB habe, während mir ja die Elfe noch fehlt. 

Montag, 30. Juni 2014

Rezension: Dark Academy 3: Dunkle Seelen - Gabriella Poole




Titel: Dark Academy - Dunkle Seelen
Autorin: Gabriella Poole
Seiten: 304
Verlag: cbt
 Preis: ??
Ersterscheinung: 14. 12. 10
  Reihe: Teil 3 von 3








Kurzbeschreibung:
Diesmal hat die Dark Academy ihre Pforten in Istanbul geöffnet. Cassie ist fasziniert von der schönen Stadt, doch ihr bleibt keine Zeit, sich auszuruhen. Denn bald werden nacheinander zwei Jungen tot aufgefunden. Dass an der Akademie Schüler verschwinden, ist nichts Neues, doch diesmal handelt es sich um Auserwählte. Und auf einmal fehlt von Ranjit jede Spur. Obwohl Cassie ihm immer noch übel nimmt, dass er sie in New York alleingelassen hat, und die unerwarteten Annäherungsversuche Richards sie nicht kalt lassen, kann sie nicht leugnen, sich Sorgen um Ranjit zu machen. Hat er etwas mit den mysteriösen Todesfällen zu tun oder hat es ein Außenstehender auf die Auserwählten abgesehen? Ist Ranjit etwa selbst in Gefahr?

Meinung:
Der Roman startet wieder mit einem spannenden und fragenaufwerfenden Prolog, der drei Wochen vor Beginn der Haupthandlung spielt und in dem einer der Auserwählten von einer ihm bekannten Person umgebracht wird. 

Dadurch wird eine große Spannung geweckt, die zwar zuerst wieder etwas abflaut, aber den Leser spätestens das letzte Drittel des Romans nicht mehr los lässt.

Die Dark Academy ist dieses Mal in Istanbul und die Autorin beschreibt hierbei geschickt die einzelnen Besonderheiten der neuen Umgebung und vermitteln dem Leser einige tolle Bilder und Sehnsüchte. Man findet sich auch dieses Mal gleich wieder im Buch zurecht und hofft nun endlich auf ein paar Entwicklungen und Antworten.

Es gibt zwar in diesem Roman kaum neue Charaktere, aber dafür rücken endlich ein paar der bereits bekannten mehr in den Vordergrund. So spielt z. B. Richard wieder eine größere Rolle und man versteht ihn, und seine oft nicht ruhmreichen Taten, nun auch immer besser.

So hat sich Cassie nun auch deutlich weiter entwickelt. Sie nimmt nun ihrer Rolle als Auserwählte an, und kommt auch besser mit ihrem Geist Estelle klar. Zwar gibt es immer noch einige Diskussionen zwischen den beiden, aber bei weitem weniger, als im Vorgängerband und Cassie lässt sich auch weniger davon beeinflussen. Sie kämpft mit einem großen Gefühlschaos, das aber ziemlich altersgerecht dargestellt wurde. Auch ihre Streitereien mit Isabelle sind nachvollziehbar, wenn auch nicht unbedingt schön. 

Auch wenn dieser Teil das meiste Tempo der Reihe mitbringt und manchmal nun auch endlich etwas tiefgründiger und genauer wirkt, wird doch auch wieder viel Potential verschenkt. So erfährt man zwar über einige Charaktere etwas mehr, dafür bleiben die anderen, wie z. B. Ranjit doch weiterhin zu sehr im Hintergrund. 

Wie bereits erwähnt, sind die letzten 100 Seiten wirklich spannend und man hat das Gefühl nun endlich antworten und die Reihe zu einem guten Schluss zu bekommen. Es kommen viele dunkle Geheimnisse ans Licht und es gibt einige unvorhergesehene Wendungen. Doch leider, täuscht das. Denn das Ende ist da und die Antworten hat der Leser immer noch nicht. Der Schluss ist viel zu offen und wirkt so, als wäre noch ein Nachfolger geplant gewesen, der dann aber nicht umgesetzt wurde. Sehr schade und enttäuschend. 
 
Fazit:
Eigentlich der beste Band der Reihe, der vor allem auf den letzten 100 Seiten wirklich fesseln kann. Und auch wenn man noch vieles tiefer erarbeiten hätte können, merkt man doch bei manchen Charakteren deutliche Verbesserungen. Die Handlungen und Schlussfolgerungen sind schlüssig und altersentsprechend. Nur jetzt kommt jetzt das große ABER, weswegen ich am Ende doch wieder nicht mehr als 3 Buchherzen vergeben kann, nämlich der viel zu offene Schluss der Reihe. Es bleiben einfach zu viele Fragen offen, was sehr enttäuschend ist. 

Infos zur Autorin (Quelle: Klappenbroschur):
Gabriella Poole wurde in Glasgow geboren, verbrachte 12 Jahre ihres Lebens auf Barbados und lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Elgin, im Norden Schottlands. 

Infos zur Reihe:
1. Dark Academy - Geheimer Pakt *klick zu meiner Rezension*
2. Dark Academy - Verborgene Macht *klick zu meiner Rezension*
3. Dark Academy - Dunkle Seelen