Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
Steffi
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Den Start ins Buch fand ich soweit ganz gut und das spanische Setting gut beschrieben. Die Geschichte ist von Beginn an interessant und mit Spannungen versehen, da Protagonistin Dani die anderen „Freundinnen“ mit falschen Versprechungen zurück nach Mabella, an den Ort des Geschehens, lockt. Nicht die feine Art, aber doch auch irgendwie verständlich, dass Dani mit den Erinnerungslücken zu Kämpfen hat und diese schließen möchte. Einzig über den ungewöhnlichen und etwas sperrigen Namen Aoife bin ich zu Beginn ständig gestolpert. Da hat es mir wirklich geholfen, den Namen mal zu googlen.
An sich wird von Anfang an klar, dass sich die Figuren nicht ganz grün sind und alle auch Geheimnisse haben. Diese werden nach und nach aufgedeckt, da es zwischen der aktuellen Handlung, auch immer wieder Rückblenden von damals gibt, und das auch von allen Charakteren, sodass man mit der Zeit ein durchaus stimmiges Gesamtbild bekommt.
Natürlich gibt es auch einige Zickereien und wirklich unschönen Aktionen, weshalb mir die Figuren kaum sympathisch waren. Dennoch habe ich ihre Geschichte gerne verfolgt und konnte am Ende, vor allem zu Dani, einen verständnisvollen Bezug aufbauen.
Der Plot ist wirklich extrem spannend, da sich von Anfang an viele Möglichkeiten ergeben, was sich damals zugetragen haben könnte und die Figuren wirklich fast alle Dreck am Stecken haben. Ich mochte die Wendungen und fand die Auflösung auch wirklich unerwartet und doch schockierend.
Den Schreibstil von Jess Ryder fand ich wirklich gut. Immer mitreißend, sehr anschaulich und die Seiten sind nur so dahin geflogen.
Fazit:
Kurzbeschreibung:
Um das Leben ihrer Adoptivtochter zu retten, startet Olivia Rauch eine verzweifelte Suche nach den biologischen Eltern. Dabei stößt die auf Gewaltverbrechen spezialisierte Psychologin auf die Legende vom »Kalendermädchen«: einer jungen Frau, die sich einst zur Weihnachtszeit in ein abgeschiedenes Häuschen im Frankenwald zurückgezogen hatte. Und die dort von einem Psychopathen heimgesucht wurde, der sie zwang, einen Adventskalender des Grauens zu öffnen …
Meinung:
Die Kurzbeschreibung hat mich auch angesprochen und klang gleich wieder sehr mysteriös. Was auch den Start in die Geschichte widerspiegelt. Es gibt von Anfang an verschiedene Zeitebenen und Sprünge zwischen den Perspektiven, weshalb ich doch etwas gebraucht habe, um mich zu orientieren.
Zum einen haben wir Protagonistin Olivia, die versucht, die wahre Mutter ihrer Adoptivtochter Alma zu finden. Ich habe zwar verstanden, weshalb sie jeden Strohhalm ergreifen möchte, um das Leben ihrer Tochter zu retten, fand es aber schon etwas viel, was sie dafür auf sich nimmt.
Dann gibt es noch Valentina, deren Geschichte gleich auf zwei Ebenen erzählt wird. Zum einen erleben wir sie in einem kleinen, abgeschiedenen Häuschen in Bayern, in dem auch die Tradition des lebendigen Adventskalenders herrscht. Diese war mir auf jeden Fall neu und diese Zeitebene fand ich sehr interessant dargestellt. Gleichzeitig gibt es noch Einblicke in Valentinas schreckliche Vergangenheit, in der sie als Kind einen Adventskalender aus Folter und Unterdrückung durchleben musste.
Gut fand ich, dass diese Folter zwar durchaus verdeutlicht, jedoch nicht so ausführlich beschrieben wurde, dass man dies alles hautnah miterlebt hätte, so wie z. B. bei Der Heimweg, der mir da deutlich zu detailliert war.
An sich ist die Handlung lange Zeit etwas wirr und ich wusste im ersten Drittel so gar nicht, wo die Reise hingeht. Dafür ergeben sich dann aber wieder viele unerwartete Wendungen und auch einige Schockmomente, die wieder alles über den Haufen werfen. Durchgängig ans Buch gefesselt, war ich dieses Mal aber nicht so sehr, wie bei manch anderen Werken vom Autor, aber insgesamt fand ich das Spannungslevel durchaus in Ordnung.
Außerdem fand ich die Auflösung in vielen Punkten eigentlich ganz gut und auch mal nicht ganz so extrem abgedreht, wie bei den letzten Büchern des Autors. Klar, gab es wieder einige Szenen, die ich sehr übertrieben fand, aber insgesamt hat das meiste doch irgendwie Sinn ergeben. Und ich fand es schön, dass es am Ende sogar eine Art kleines Happy End gibt.
Auch das Nachwort des Autors ist wieder besonders und lesenswert.
Fazit:
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Prinzipiell hat die Geschichte auch viele gute Seiten. Also die Idee, die ich wirklich toll und spannend fand und auch den Schreibstil fand ich sehr flüssig, einfach lesbar und trotzdem dynamisch und mitreißend. Also die Seiten sind nur so dahin geflogen.
Leider etwas zu sehr, denn die Geschichte selbst bleibt leider total oberflächlich. Obwohl es einige tiefgründige Grundthemen gibt, werden diese sehr schnell und oftmals auch etwas plump und einfach abgehandelt. Eins folgt aufs andere. Dabei passiert, vor allem zu Beginn, nicht viel anderes, als das, was im Klappentext erwähnt wird. Überraschungen eher Fehlanzeige.
Das letzte Drittel hat mich dann zum Glück nochmal etwas positiv überrascht. Da gab es dann doch noch einigermaßen zufriedenstellende Antworten darauf, wer Dr. White ist und welchen Plan er wirklich verfolgt. Auch wenn hier alles genauso viel zu schnell und einfach geht, kommt aber doch eine gute Portion Spannung auf und auch das Ende fand ich recht zufriedenstellend, auch wenn noch einige Fragen offen bzw. Antworten nur angedeutet werden.
Das einzig Gute daran, dass alles so schnell dahinfliegt, ist die Tatsache, dass die Liebesgeschichte dadurch doch nicht so viel Fokus bekommt, wie befürchtet. Wirklich authentisch ist sie aber auch nicht.
Die Charaktere fand ich ok, aber auch eher wenig tiefgründig. Kat´s Spaltung, einerseits Megan sein zu müssen, andererseits sich selbst nicht aufgeben zu können und zu wollen, fand ich ganz nett.
Fazit:
Guten Morgen ihr Lieben,