Titel: Mehl, Magie und Machenschaften
Autorin: T. Kingfisher
Übersetzerinnen: Jeanette Bauroth, Annika Bührmann
Sprecherin: Mélanie Fouché
Laufzeit: 9 h 24 Min - ungekürzt
Verlag: Argon Hörbuch
Sprecherin: Mélanie Fouché
Laufzeit: 9 h 24 Min - ungekürzt
Verlag: Argon Hörbuch
Preis: ab 16, 65 € im Download - Im Abo günstiger
Ersterscheinung: 30. April 2026
Reihe: Nein
Reihe: Nein
Kurzbeschreibung:
Die vierzehnjährige Mona hält sich für eine untalentierte Zauberin. Sie kann weder Blitze kontrollieren noch mit Wasser sprechen, wie die anderen Magier, die in der Stadt leben und sie verteidigen sollen. Ihr Begleiter ist ein Sauerteigstarter, denn ihre Magie funktioniert nur bei Brot. In der Bäckerei ihrer Tante lässt sie höchstens mal die Lebkuchenmänner tanzen. Doch Monas Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie eine Leiche in der Backstube findet. In den Straßen der Stadt treibt ein Mörder sein Unwesen, der es auf die Magier abgesehen hat, und ausgerechnet Mona scheint sein nächstes Ziel zu sein.
Doch in einer umkämpften Stadt, in der es mit einem Mal keine Zauberer mehr gibt, ist der Attentäter plötzlich Monas geringste Sorge ...
Meinung:
Da ich schon länger was von der Autorin lesen oder hören wollte und „Mehl, Magie und Machenschaften“ irgendwie besonders klang, hat es mich angesprochen. Und besonders ist es auf jeden Fall, denn die Handlung ist schon ein bisschen skurril und ungewöhnlich.
So wird Mona von einer unbedeutenden Brotzauberin zur wichtigsten Verteidigungslinie der Stadt. Generell eine interessante Entwicklung, vor allem, weil sie selbst das gar nicht möchte bzw. sich das auch gar nicht zutraut. Aber sie findet Verbündete und zeigt auf jeden Fall, dass alles möglich ist.
Und auch wenn mich die Geschichte prinzipiell ganz gut unterhalten hat, hat mir aber doch irgendwie etwas gefehlt, damit ich sie richtig gut hätte finden können. Vielleicht ein paar unvorhergesehene Wendungen, denn diese gab es für mich eher nicht. Aber gut, sie hat sich auch so ganz nett hören lassen, aber so wirklich mitgefiebert und mittendrin war ich viel weniger, als es die Story eigentlich her gegeben hätte.
Dabei kann ich nicht mal wirklich erklären, woran es lag. Denn eigentlich hat der Plot schon alles, was es braucht. Er hat durchaus einige Facetten und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Und auch die wichtigsten Figuren wie Mona, der Straßenjunge Spindle oder ihre resolute Tante sind toll erarbeitet. Aber andere Nebenfiguren, wie die Herzogin oder die Bösewichte hätten durchaus noch ein bisschen mehr Tiefe vertragen können, so hat es auf mich manchmal eben nur wie eine nette Erzählung zwischendurch gewirkt.
Das Setting ist mittelalterlich angehaucht, das Magiesystem einfach, aber doch interessant und glaubhaft.
Am Ende nimmt die Schlacht schon eine recht große Bedeutung ein und es gibt schon auch viele Details dazu, die ich jetzt vielleicht nicht unbedingt so ausführlich gebraucht hätte. Das Ende ist aber zufriedenstellend und abgeschlossen.
Sprecherin Mélanie Fouché hat recht gut zur Geschichte und zu Mona gepasst und solide gelesen. Aber auch bei ihr hat mir der letzte Funke ein bisschen gefehlt.
Fazit:
Eine etwas spezielle und leicht skurrile Geschichte, die eigentlich alles hat, um gut zu unterhalten und zu überzeugen, bei der für mich der letzte Funke aber trotzdem nicht ganz übergesprungen ist. Aber als schneller Snack zwischendurch echt ok, und mit viel Humor, einigen Facetten, interessanten Charakteren und einer wichtigen Botschaft. Nur Überraschungen gabs für mich kaum und einige Charaktere hätten doch noch etwas mehr Tiefe vertragen können. Das Ende ist zufriedenstellend und deshalb vergebe ich 3,5 Buchherzen.
Die vierzehnjährige Mona hält sich für eine untalentierte Zauberin. Sie kann weder Blitze kontrollieren noch mit Wasser sprechen, wie die anderen Magier, die in der Stadt leben und sie verteidigen sollen. Ihr Begleiter ist ein Sauerteigstarter, denn ihre Magie funktioniert nur bei Brot. In der Bäckerei ihrer Tante lässt sie höchstens mal die Lebkuchenmänner tanzen. Doch Monas Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie eine Leiche in der Backstube findet. In den Straßen der Stadt treibt ein Mörder sein Unwesen, der es auf die Magier abgesehen hat, und ausgerechnet Mona scheint sein nächstes Ziel zu sein.
Doch in einer umkämpften Stadt, in der es mit einem Mal keine Zauberer mehr gibt, ist der Attentäter plötzlich Monas geringste Sorge ...
Meinung:
Da ich schon länger was von der Autorin lesen oder hören wollte und „Mehl, Magie und Machenschaften“ irgendwie besonders klang, hat es mich angesprochen. Und besonders ist es auf jeden Fall, denn die Handlung ist schon ein bisschen skurril und ungewöhnlich.
So wird Mona von einer unbedeutenden Brotzauberin zur wichtigsten Verteidigungslinie der Stadt. Generell eine interessante Entwicklung, vor allem, weil sie selbst das gar nicht möchte bzw. sich das auch gar nicht zutraut. Aber sie findet Verbündete und zeigt auf jeden Fall, dass alles möglich ist.
Und auch wenn mich die Geschichte prinzipiell ganz gut unterhalten hat, hat mir aber doch irgendwie etwas gefehlt, damit ich sie richtig gut hätte finden können. Vielleicht ein paar unvorhergesehene Wendungen, denn diese gab es für mich eher nicht. Aber gut, sie hat sich auch so ganz nett hören lassen, aber so wirklich mitgefiebert und mittendrin war ich viel weniger, als es die Story eigentlich her gegeben hätte.
Dabei kann ich nicht mal wirklich erklären, woran es lag. Denn eigentlich hat der Plot schon alles, was es braucht. Er hat durchaus einige Facetten und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Und auch die wichtigsten Figuren wie Mona, der Straßenjunge Spindle oder ihre resolute Tante sind toll erarbeitet. Aber andere Nebenfiguren, wie die Herzogin oder die Bösewichte hätten durchaus noch ein bisschen mehr Tiefe vertragen können, so hat es auf mich manchmal eben nur wie eine nette Erzählung zwischendurch gewirkt.
Das Setting ist mittelalterlich angehaucht, das Magiesystem einfach, aber doch interessant und glaubhaft.
Am Ende nimmt die Schlacht schon eine recht große Bedeutung ein und es gibt schon auch viele Details dazu, die ich jetzt vielleicht nicht unbedingt so ausführlich gebraucht hätte. Das Ende ist aber zufriedenstellend und abgeschlossen.
Sprecherin Mélanie Fouché hat recht gut zur Geschichte und zu Mona gepasst und solide gelesen. Aber auch bei ihr hat mir der letzte Funke ein bisschen gefehlt.
Fazit:
Eine etwas spezielle und leicht skurrile Geschichte, die eigentlich alles hat, um gut zu unterhalten und zu überzeugen, bei der für mich der letzte Funke aber trotzdem nicht ganz übergesprungen ist. Aber als schneller Snack zwischendurch echt ok, und mit viel Humor, einigen Facetten, interessanten Charakteren und einer wichtigen Botschaft. Nur Überraschungen gabs für mich kaum und einige Charaktere hätten doch noch etwas mehr Tiefe vertragen können. Das Ende ist zufriedenstellend und deshalb vergebe ich 3,5 Buchherzen.
Herzlichen Dank an den Argon Verlag für die Bereitstellung des Hörbuchs.
Infos zur Autorin (Quelle: Argon-verlag):
T. Kingfisher ist das absurde Pseudonym von Ursula Vernon. In einem
anderen Leben schreibt sie Kinderbücher und entwirft schräge Comics. Für
ihre Arbeit erhielt sie den Hugo, den Sequoyah und den Ursa Major Award
sowie ein halbes Dutzend Junior Library Guild-Auszeichnungen. Wenn sie
nicht schreibt, ist sie wahrscheinlich im Garten und versucht,
Blickkontakt mit Schmetterlingen aufzunehmen.
Infos zur Sprecherin (Quelle: Argon-verlag):
Mélanie Fouché ist deutsch-französische Sprecherin und Schauspielerin.
Nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in
Stuttgart, spielte sie zunächst Theater und wirkte in diversen
Radiofeatures für den SWR als Sprecherin mit. Seit 20 Jahren vertont sie
Dokumentationen, Hörspiele, Imagefilme, Funk- und Fernsehwerbung und
Hörbücher. Zudem ist sie regelmäßig als Schauspielerin in Film- und
Fernsehproduktionen zu sehen.
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Da ich euch auch weiterhin die Gelegenheit geben möchte, mit einem Klick weitere Infos einzuholen, kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG folgende Links als Werbung:
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Hallo liebe Steffi,
AntwortenLöschenich hatte zuvor auch so viel Gutes von T.Kingfisher gehört und wollte unbedingt mal was von ihr lesen. Mein erstes Buch von ihr war The Hollow Places. Und dieses hier von ihr hatte ich auch schon im Blick. Mich hat der Klappentext sehr angesprochen. Und eigentlich spricht mich auch alles an, was du darüber schreibt.
Der Punkt bzgl. des gewissen Funkens und der besonderen Wendung ist das, was mich gerade ein wenig skeptisch zurücklässt. Denn ich könnte mir vorstellen, dass genau das der Punkt bei deinem Buch sein könnte, der mir auch bei The Hollow Places noch gefehlt hat. Der Horror darin war eher subtil. Es waren sehr interessante Ideen darin und die Beschreibungen des Settings haben mir damals extrem gut gefallen. Aber auch hier fehlte mir noch so das gewisse Etwas. Das könnte genau das sein, was du auch in diesem Buch bemängelt hast. Das macht mich jetzt ja schon fast wieder so neugierig, dass ich das Buch lesen möchte :o))))) Um festzustellen, ob mir hier auch etwas fehlen würde und wenn ja, was genau es ist. Und ob ich Parallelen zu ihrem anderen Buch sehe.
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)