Sonntag, 18. April 2021

Rezension: Höllenkind - Veit Etzold

Titel:  Höllenkind - Ein Clara-Vidalis-Thriller
  Autor: Veit Etzold
   Seiten: 368  
Verlag:  Knaur TB
    Preis: 10,99 €  
Ersterscheinung: 01. 04. 2027
 
Reihe: Teil 8 von (bisher) 8
 
 
 

Kurzbeschreibung:

Es ist ein einmaliges Ereignis für den Vatikan und ganz Rom: die Verbindung der alten römischen Adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle.

Doch plötzlich krümmt sich die Braut vor Schmerz, und auf ihrem strahlend weißen Hochzeitskleid erblühen große rote Flecke. Bevor irgendjemand eingreifen kann, bricht sie tot zusammen.
Der zuständige Ermittler des Vatikans, Commendatore Adami, ahnt, dass es nicht bei diesem einen außergewöhnlichen Mord bleiben wird. Und dass er allein nicht weiterkommt. In Rom kursiert schon länger der Name einer Patho-Psychologin, die bereits in einen Fall von Satanismus involviert gewesen war: Clara Vidalis vom LKA Berlin…

Meinung:

Nachdem der letzte Teil der Reihe ja leider ein Flop für mich war, habe ich lange überlegt, ob ich diesen Teil überhaupt lesen möchte. Nachdem ich mich doch dran gewagt habe, war ich dahingehend positiv überrascht, dass dieser Teil ganz anders daher kommt, als die Vorgänger.

Clara wird aufgrund der Vorgänge im letzten Fall suspendiert und da der Fall viel Staub aufgewirbelt hat und auch in Clara selbt noch arbeitet, versucht sie den Kopf bei ein paar Tagen Urlaub in Florenz frei zu bekommen. Jedoch ist ihr auch da kein wirkliches Abschalten vergönnt, denn sie wird von der Schweizer Garde zu dem grauenhaften Mord in der sixtinischen Kapelle hinzugezogen und das alles unter der Hand. Dies fand ich schon etwas ungewöhnlich und auffällig, aber naja, gestört hat es mich auch nicht.

Den Fall an sich finde ich recht besonders, Clara kann aber schnell klären, weshalb die arme Braut so spektakulär verblutet ist. Damit ist die Sache aber nicht gegessen, auf die alten Adelsfamilien kommen noch mehr Morde zu und dabei werden auch einige düstere Geheimnisse aufgedeckt. Dabei fand ich den Plot ganz unterhaltsam, vor allem weil er dieses Mal sehr an die Geschichten von Dan Brown erinnert, da auch viel geschichtliches eine Rolle spielt.

Das finde ich eigentlich eine ganz gute Lösung dafür, dass der Autor gern viele Details einbaut und mir das in den Vorgängern oftmals etwas zu viel wurde, aber in dieses Setting hat es besser gepasst, auch wenn ich persönlich es wieder nicht ganz so ausführlich gebraucht hätte. Aber es hat dieses Mal nicht so die Spannung raus genommen.

Was aber auch daran liegen mag, dass die Spannung dieses Mal auch anders war. Es passieren zwar viele Morde und es gibt auch noch einen Handlungsstrang von einem Mädchen, dass in Rumänien von Menschenhändlern gefangen gehalten wird, weswegen es manchmal auch nicht so schöne Vorstellungen gibt. Aber insgesamt bleibt das Spannungslevel eigentlich fast immer recht konstant, da es zwar einige Wendungen gibt, man sich diese aber oftmals schon vorher denken kann und sie dann in der Handlung nur noch bestätigt werden. Fand ich nicht schlimm, aber eben auch nicht total mitreißend, sondern einfach solide unterhaltend.

Somit fand ich die Geschichte gut lesbar, auch weil die Grausamkeiten nicht mehr so detailliert beschrieben wurden, wie im Vorgänger, sondern eher angedeutet werden und das eigene Vorstellungsvermögen anregen. Aber ein richtiger Page-Turner, den man nicht mehr aus der Hand legen kann, war es auch nicht.

Das Ende ist zum Teil etwas offen, zumindest für Clara und ihre Leute. Der Leser bekommt noch einen etwas runderen Abschluss durch eine andere Perspektive, auch wenn das alles schon noch etwas ausführlicher hätte sein können. Aber insgesamt hat es schon gepasst.

Fazit:

Zum Glück wieder viel besser als der Vorgänger, wenn auch ganz anders. Der Plot erinnert sehr stark an die Geschichten von Dan Brown, was ich aber gar nicht so schlimm fand, da die vielen Details, die der Autor gern einstreut, in diesem Setting auch besser Platz gefunden haben. Spannung war zwar vorhanden, aber meistens auf dem gleichen Level, da die meisten Wendungen vorher schon ersichtlich sind und nur noch in der Handlung erklärt und bestätigt werden. Somit fand ich den Thriller nicht total mitreisend, aber solide und unterhaltsam, weshalb ich solide 3,5 Buchherzen vergebe. 
 Vielen Dank an den Knaur Verlag für die Überraschungspost.


Infos zum Autor (Quelle: droemer-knaur.de):
Prof. Dr. Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, ist Autor von neun Spiegel-Bestsellern und gefragter Keynote-Speaker. Veit Etzold versteht es, komplexe Themen unterhaltsam und spannend aufzubereiten und zu einzigartigen Thrillern zu verarbeiten. Als Experte für Strategie und Storytelling hat er bereits zahlreiche internationale Unternehmen beraten. Er ist u. a. Mitglied der Atlantikbrücke und Global Bridges und lehrt zudem seit 2018 als Professor für Wirtschaftswissenschaften.


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Infos zur Reihe:
5. Tränenbringer *klick zu meiner Rezension*
6. Schmerzmacher *klick zu meiner Rezension*
8. Höllenkind 
 

Donnerstag, 15. April 2021

Top Ten Thursday #250 - noch nie, bzw. selten gezeigte Bücher

 Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.
Das Thema für diese Woche lautet:
 
10 Bücher, die ihr richtig gut findet, abe noch nie beim TTT vorgestellt hat
 
 

Dies ist mein 250igster TTT-Beitrag. Das heißt also, ich bin fast 5 Jahre dabei und da ist es wirklich so gut wie unmöglich für mich ein Buch zu finden, dass ich richtig gut fande, aber noch nie beim TTT dabei hatte. Ich glaube, dass es das nicht wirklich gibt.
 
Ich habe lange rum gesucht und jetzt ein paar neuere Bücher gefunden, die ich noch nicht dabei hatte, wie die ersten beiden, und ein paar Bücher, die ich vor meiner Bloggerzeit glesen habe, wie Phönixfluch, Blutbraut und Sieben Tage für die Ewigkeit. Die anderen hatte ich bisher einfach nur selten dabei.  
 
Falls vorhanden, führen euch die Links zu den jeweiligen Rezensionen.
- Vom gleichen Blut - Alexander Hartung
- Amissa: Die Verlorenen - Frank Kodiak
- Wie angelt man sich einen Piraten? - Marity Sydow Hamann
- Phönixfuch - Jennifer Benkau

- Mumienherz - Thilo P. Lassak
- Schattenfreundin - Christine Drews
- Sieben Tage für die Ewigkeit - Marc Levy
- Das Böse - Alex Kava
- Blutbraut - Lynn Raven
 
Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr das ein oder andere Buch davon? 


 
Das Thema für nächste Woche lautet: 
Zeige uns 10 deiner liebsten Anime und / oder Zeichentrick Serien
 
Liebe Grüße,
Steffi

Dienstag, 13. April 2021

Hörbuchrezension: All This Time: Lieben heißt unendlich sein - Mikki Daughtry & Rachel Lippincott

Titel: All This Time - Lieben heißt unendlich sein
Autorinnen: Mikki Daughtry & Rachel Lippincott
Übersetzerin: Nina Frey
   Sprecher: Fabian Kluckert 
 Laufzeit: 10 h 53 Min  - ungekürzt      
Verlag: Der Audio Verlag - DAV                
Preis: ab 15,39 € - 1 MP³ - CD      
Ersterscheinung: 18. 03. 2021        
Reihe: Nein
 
 
 
 

Kurzbeschreibung:

Kyle und Kimberly sind schon seit Jahren das perfekte Paar – Quarterback und Head-Cheerleader. Doch am Abend ihres Highschool-Abschlusses bricht Kyles Welt brutal zusammen: Kim hat sich heimlich an einer anderen Uni beworben, und gerade als sie ihre Beziehung beenden möchte, haben die beiden einen schrecklichen Autounfall. Kyle kommt im Krankenhaus mit schweren Verletzungen zu sich, Kim hat den Unfall nicht überlebt. Kyle versinkt in Trauer und Schuldgefühlen – bis er auf dem Friedhof Marley begegnet, die ebenfalls einen großen Verlust erlitten hat. Sie verstehen einander und können den Schmerz des anderen lindern, während sie sich von Tag zu Tag näherkommen.

Meinung:

Ich habe mir das Buch ausgesucht, da ich gerne mal wieder was richtig emotionales und ergreifendes Lesen bzw. Hören wollte. Erwartet hat mich eher ein großes Wechselbad der Gefühle.

Los ging es damit, dass ich anfangs doch etwas Probleme mit dem Sprecher hatte. Fabian Kluckert hat eine jugendliche Stimme, die gut zu Protagonist Kyle passt, aber wirklich gerne gehört habe ich sie anfangs nicht. Mit der Zeit ging es dann besser, vor allem, wenn Kyle selbst dran war, aber nicht wirklich anfreunden konnte ich mich mit den anderen Stimmen. Sobald vor allem weibliche Stimmen dran waren, oder Kyle in seinen Emotionen fast hysterisch wurde, habe ich mich manchmal schon etwas in einer Parodie gefühlt, was bei einem emotionalen Thema einfach nicht zielführend ist. Nach und nach habe ich mich daran gewöhnt, weshalb ich dann auch doch in die Handlung finden konnte, aber bei den Extremsituationen ist es mir immer wieder aufgefallen. Wobei ich nicht sagen kann, dass er keinen guten Job macht. Er bemüht sich die Emotionen rüber zu bringen und gibt den Charakteren eben auch Persönlichkeit, aber für mich hat es einfach nicht immer ganz gepasst und war es manchmal etwas drüber.

Und drüber waren für mich auch einige Wendungen der Geschichte. Zu Beginn gibt’s diesen Unfall und Kyle in seiner Trauer. Dies fand ich ganz solide dargestellt, auch wie er dann auf Marley trifft und sie besser kennenlernt. Die Faszination von ihm konnte ich zwar nicht so ganz nachvollziehen, aber prinzipiell war es schon ok. Marley ist auf jeden Fall besonders und nicht wie andere Frauen. Sie ist ruhig, in sich gekehrt und einfach auch von ihren Lebenserfahrungen gezeichnet. Es ist aber schön zu beobachten, wie sie beide zusammen versuchen zu heilen.

Dann kommt nach ca. dreiviertel des Buchs die erste große Wendung. Ich hatte schon erwartet, dass da noch was kommen muss, da es so zu einfach gewesen wäre. Was es genau war, hab ich aber nicht kommen sehen und die Tatsache an sich fand ich schon auch wirklich schockierend für Kyle. Da habe ich wirklich total mit ihm mitgelitten und fand die Vorstellung echt ergreifend und emotional. Seine Reaktionen darauf fand ich zum Einen nachvollziehbar, zum Anderen aber doch auch  etwas übertrieben.

Danach wurde es ziemlich abgedreht und so ganz kann man sich nicht vorstellen, dass eine Geschichte so ablaufen könnte. Aber irgendwie hat es mich trotzdem in die Handlung gezogen und ich hab es, bis auf die hysterischen Anfälle, eigentlich ganz gern gehört. Nur der große Knall am Ende war mir dann definitiv nochmal zu viel. Den hätte ich so nicht gebraucht, das vorher hätte wirklich auch schon gereicht.

Nicht unbedingt total glaubhaft, aber doch schön fand ich die Entwicklung des Freundesgespanns und auch Kyles persönliche Entwicklung, dass er verstehen lernt, auf was es im Leben und bei der Liebe ankommt.

Fazit:

Eine Geschichte, die ein Wechselbad der Gefühle ausgelöst hat. Zum Einen bin ich mit dem Sprecher nicht immer ganz warm geworden und einige Wendungen fand ich doch etwas überdreht und zu viel, vor allem die letzte am Ende, die ich wirklich nicht mehr gebraucht hätte. Aber auf der anderen Seite konnte ich mich oft auch gut in Kyle hineinversetzten, auch wenn er manchmal etwas zu hysterisch war. Vor allem die erste große Wendung hat mich im Kern sehr berührt und aufgezeigt, wie kostbar ein aufgebautes Leben ist und ich hatte doch auch nette Stunden mit der Geschichte, weshalb ich insgesamt knappe 3,5, Buchherzen vergebe.
Herzlichen Dank an den DAV - Der Audio Verlag für die Bereitstellung des Hörbuchs.


Infos zu den Autorinnen (Quelle: lovelybooks.de): 
Die Schriftstellerin Mikki Daughtry studierte Theaterwissenschaften an der Brenau University. Nach ihrem Abschluss zog sie nach Los Angeles und fing dort an als Drehbuchautorin zu arbeiten. In dieser Zeit gab sie dann ihr Debüt mit ihrem Jugendbuch „All this Time – Lieben heißt unendlich sein“.

Rachael Lipincott, geboren in Philadelphia, ist eine US-amerikanische Autorin. Nach ihrem HighSchool Abschluss in Pennsylvania, studierte sie English Writing an der University of Pittsburgh. Ihren Durchbruch als Autorin schaffte sie mit ihrem Weltbestseller Five Feet Apart. Der mit den Starschauspielern Cole Sprouse und Haley Lu Richardson verfilmt wurde. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin betreibt Lipincott einen Foodtruck. Heute lebt die Autorin in Pennsylvania. 
 
Infos zum Sprecher (Quelle: der-audio-verlag.de):
Fabian Kluckert, geboren 1991 in Berlin, ist Schauspieler, Synchronsprecher, Synchronregisseur und Dialogbuchautor. Er ist einer der drei Söhne von Jürgen Klucker, der seit Jahrzeiten sehr bekannt und beliebt im Synchron- und Sprecherbereich ist (u.a. bekannt als die Stimme von Benjamin Blümchen).
   
 
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Samstag, 10. April 2021

Rezension: Die Meisterin 3: Alte Feinde - Markus Heitz

Titel: Die Meisterin - Alte Feinde
    Autor: Markus Heitz 
Seiten: 432
 Verlag: Knaur HC   
Preis: 14, 99 € broschiert  
Ersterscheinung: 01. 03. 21     
Reihe: Teil 3 von 3
 
 
 

Kurzbeschreibung:

Ein blutiger Zwischenfall in Leipzig lässt Geneve Cornelius und Vatikan-Polizist Alessandro Bugatti keine Zeit für aufkeimende Gefühle: In der Stadt ist ein uralter Dämon aufgetaucht, der alle Angehörigen der Schattenwelt unterwerfen will. Die Heilerin und letzte Erbin der Scharfrichter-Dynastie Cornelius eilt zurück in ihre Heimatstadt, kann jedoch allein gegen den Dämon nur wenig ausrichten. Geneves einzige Chance sind Verbündete aus Leipzigs Schattenwelt, unter ihnen die mächtige Vampirin Sia und der mysteriöse Bestatter Konstantin Korff. Kann es ihnen gemeinsam gelingen, ihren ältesten Feind ein für alle Mal zu besiegen?

Meinung:

Nachdem ich die vorherigen beiden Teile gern gelesen habe, war ich natürlich auf den Abschluss der Reihe gespannt und ich kann wirklich sagen, dass er mich nicht enttäuscht hat.

Los geht es mit den privaten Problemen zwischen Geneve und Alessandro, aber diese sind schnell geklärt bzw. rücken schnell in den Hintergrund, da sich das Geschehen überschlägt. Es gibt grauenhafte Morde von einem ganz speziellen und unbekannten Wesen, das unbesiegbar daher kommt. Und auch hier wird es sehr persönlich und dramatisch für die Figuren.

Ich mag nicht zu sehr ins Detail gehen, aber die Handlung ist dieses Mal wirklich extrem spannend. Der Autor bleibt seiner Erzählweise durch den Geist von Geneves Mutter treu und diese Erzählart passt einfach perfekt zur Reihe. Auch dieses Mal gibt es wieder einige Wechsel in der Erzählung. Natürlich zwischen Gegenwart und Vergangenheit, aber auch zwischen unterschiedlichen Handlungsorten in der Gegenwart. Dabei hat er Autor es wieder sehr geschickt gemacht, dass er immer genau dann wechselt, wenn es am spannendsten ist, weshalb man das Buch schwer aus der Hand legen kann.

Die Geschichte der Gegenwart ist dieses Mal sehr präsent, auch weil sie so brutal und umfassend ist und dem Leser oftmals der Mund offen stehen bleibt, aber auch weil Figuren aus anderen Büchern von Markus Heitz hinzukommen, was sich ja im Vorgänger schon angedeutet hat. Ich habe zwar nur „Oneiros – Tödlicher Fluch“ gelesen, weshalb mir nur Bestatter Konstantin Korff bekannt war, aber der Autor verpackt die Infos so gut, dass es mir so vorkam, als würde ich auch die anderen schon länger kennen.

Die Figuren sind eh auch eine Besonderheit dieser Reihe, sie sind alle so lebendig. Auffallend ist aber auch, dass sie sich wenig entwickeln müssen. Klar, erfährt der Leser erst nach und nach mehr, aber die Figuren selbst müssen sich kaum weiterentwickeln, sondern sind einfach stark und unverwechselbar.

Aber auch in der Vergangenheit gibt es wieder eine Geschichte, die ungewöhnlich ist, aber doch auch was mit der Gegenwart zu tun hat. Dieser Teil, zusammen mit den Anekdoten aus der Henkerszeit, nimmt dieses Mal weniger Raum ein. Das fand ich aber sehr angenehm und passend, da mir das vorher immer etwas zu viel war. Aber jetzt fand ich es perfekt austariert.

Am Ende gibt es einen großen und einen kleinen Showdown. Als kleinen Kritikpunkt kann ich anführen, dass mir manche Entwicklungen ein bisschen zu schnell gingen, aber insgesamt war alles super zufriedenstellend, auch da alle offenen Fragen beantwortet wurden. Und schön fand ich auch, dass die einzelnen Teile in einem angenehmen Abstand erschienen sind, sodass man der komplexen Handlung immer noch gut folgen konnte, auch dank der kleinen, eingebauten Erinnerungsstützen.

Fazit:

Ein richtig guter Abschlussband. Alles ist noch düsterer und brutaler und doch wird auch ein Faden zu den vorherigen Bänden und auch zu Charakteren aus anderen Büchern von Markus Heitz gespannt und insgesamt einfach alle offenen Fragen beantwortet. Dabei gibt es viel Spannung und einige unerwartete Wendungen. Es gibt auch wieder den 2. Handlungsstrang aus der Vergangenheit und Anekdoten aus der Henkerszeit, aber spürbar weniger davon, was der Geschichte, in meinen Augen, sehr gut getan hat. So fand ich das Verhältnis nämlich sehr stimmig und alles sehr interessant, ohne dass die Spannung zu sehr unterbrochen wird. Somit war das für mich der beste Band und als kleinen Kritikpunkt kann ich nur anbringen, dass am Ende einiges ein bisschen zu schnell ging, aber insgesamt bin ich rundum zufriedengestellt, weshalb ich knappe 5 Buchherzen vergebe.
Vielen Dank an den Knaur Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.


Infos zum Autor (Quelle: droemer-knaur.de):
Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Er schrieb über 40 Romane und wurde etliche Male ausgezeichnet. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Dazu kamen erfolgreiche Thriller um Wandelwesen, Vampire, Seelenwanderer und andere düstere Gestalten der Urban Fantasy und Phantastik. Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus.


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Infos zur Reihe:
1. Die Meisterin - Der Beginn *klick zu meiner Rezension*
2. Die Meisterin - Spiegel & Schatten *klick zu meiner Rezension*
3. Die Meisterin - Alte Feinde
 
Rezension zu Oneiros - Tödlicher Fluch
 

Donnerstag, 8. April 2021

Top Ten Thursday #249 - Vorfreude auf Neuerscheinungen

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.
Das Thema für diese Woche lautet:
 
10 Neuerscheinungen in diesem Jahr auf die du dich freust


Puh, ganz so leicht, wie gedacht, war das dieses Mal gar nicht, da es ja jetzt erst im April gekommen ist. Viele der Neuerscheinungen aus dem Frühjahr sind schon erschienen und die Herbstvorschauen noch nicht da. Aber mit etwas Suchen sind mir doch wieder ein paar Bücher eingefallen, auf die ich mich freue. 

Vor allem die erste Reihe war gleich klar, diese fallen auch alle noch in die Frühjahrsvorschauen und erscheinen demnächst. Das meiste sind Fortsetzungen, auf die ich schon lange warte, vor allem die Fortsetzung von Cainstorm Island, da ich damit schon gar nicht mehr gerechnet habe. Und der neue Fitzek ist ja was besonderes, da es ja kein Thriller wird. 

In der zweiten Reihe sind Bücher die ich mir auf jeden Fall mal näher ansehen werde. Da ich die Lockwood & Co Reihe von Jonathan Stroud so toll fand, bin ich auf die neue gespannt und auch auf die Fortsetzungen von Die Göttinnen von Otera und der Reihe von Elizabeth Lim. Beim Reich der sieben Höfe bin ich noch nicht ganz sicher, ob ich die Reihe weiterlese. Ich fand sie echt gut, aber eigentlich hat mir der Abschluss nach Teil 3 bzw. 4 auch gut gepasst. Mal gucken, ob mir das Buch mal in die Hände fällt.
- Kingdoms of Smoke 3 - Sally Green - 21.05.21
- Cainstorm Island 2: Der Gefangene - Marie Gollien 18.06.21
- Rule of Wolves: Thron aus Nacht und Silber - Leigh Bardugo - 01.06.21
- The Age of Darkness 2: Schatten über Behesda - 19.04.21
- Der erste letzte Tag - Sebastian Fitzek - 28.04.21

- Scarlett & Browne: Die Outlaws - Jonathan Stroud - 13.04.21
- Die Göttinnen von Otera 2: Purpur wie Rache - Namina Forna - 01.10.21
- Der Bruder - Christine Brand - 13.04.21
- Bestickt mit Tränen des Mondes - Elizabeth Lim - 29.07.21
- Das Reich der sieben Höfe 5: Silbernes Feuer - Sarah J. Maas 17.11.21
 
 
Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Freut ihr euch auch auf das ein oder andere Buch davon? 


 
Das Thema für nächste Woche lautet: 
10 Bücher die ihr richtig gut findet, aber noch nie beim TTT vorgestellt habt

 
Liebe Grüße,
Steffi