Donnerstag, 23. September 2021

Top Ten Thursday #271 - Tolle Werke von SelfPublishern

 Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.
Das Thema für diese Woche lautet:
 
10 Bücher von SelfPublishern, die dir richtig gut gefallen haben   

 
 
Auch an diesem Thema  habe ich schon 2 mal Teilgenommen (2018 & 2019) und ich muss leider sagen, dass ich seitdem nur noch wenige Bücher von SelfPublishern gelesen habe. Um aber nicht wieder die gleichen Geschichten zu nennen, habe ich richtig im Blog gestörbert und auch noch andere gefunden, die mir gut gefallen haben. 
 
Die Titel sind zur jeweiligen Rezension verlinkt.
- Seele an Seele - Hanna Bloom
- Wie angelt man sich einen Piraten? - Marita Sydow Hamann
- Die vierte Nachfahrin - Allison Maruska
- Barfuß im Regen - Hannah Siebern
- Ödland: Der Keller: Erstes Buch - Christoph Zachariae

- Mädchen der Lüge - Charles Sheehan-Miles
- Der geheime Wunsch - Julia Weißer
- Geistermond - Ina Linger & Cina Bird
 
 
 
Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr das ein oder andere Buch davon?




Das Thema für nächste Woche lautet: 
Stelle uns 10 deiner liebsten Protagonisten und ihre Geschichte vor - Ein tolles Thema, bei dem ich leider pausieren muss, da ich es vorm Urlaub nicht mehr geschafft habe, einen Beitrag vorzubereiten.


Liebe Grüße,
Steffi

Dienstag, 21. September 2021

Ab in den Urlaub

Hallo ihr Lieben,
 
nachdem letztes Jahr mit dem ganzen Corona-Wahnsinn kein Urlaub möglich war und ich jetzt auch nicht mehr das Haus hüten muss, wollen wir es dieses Jahr zumindest mit dem Auto wagen und machen uns auf den Weg in den Süden.


Erst ein paar Tage Österreich und dann noch ab an den Strand.
Insgesamt sind wir 12 oder 13 Tage weg und in der Zeit wird es hier eher ruhig sein. 
 
Ich habe zwar noch den nächsten TTT-Beitrag vorbereitet, aber sonst hab ich keine Beiträge mehr geschafft. 
 
Ich wünsche euch auch eine schöne Zeit und bis in zwei Wochen. 
 
Liebe Grüße,
Steffi

Samstag, 18. September 2021

Rezension: Der erste letzte Tag - Sebastian Fitzek

Titel: Der erste letzte Tag - Kein Thriller
Autor: Sebastian Fitzek
Seiten: 272   
Verlag: Droemer HC
Preis: 16,00 €  Paperback
Ersterscheinung: 28. 04. 21
Reihe: Nein
 
 

Kurzbeschreibung:

Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Als sein Flug gestrichen wird, muss er sich den einzig noch verfügbaren Mietwagen mit einer jungen Frau teilen, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte. Zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich - mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – und weiß nicht, dass damit nicht nur ihr Roadtrip einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben!

Meinung:

Nachdem ich die Nachworte von Sebastian Fitzek immer total lustig finde, war ich natürlich extrem auf seinen Nicht-Thriller gespannt, bei dem die Kurzbeschreibung auch noch richtig interessant klang.

Den humorvollen Schreibstil merkt man dem Buch auch von Beginn an. Protagonist Livius beobachtet aus dem Flugzeugfenster, wie der Inhalt seines Koffers überall auf der Rollbahn verteilt wird und möchte eingreifen, dabei trifft er das erste Mal auf die ungewöhnliche Lea, die in eine penetrante Diskussion mit der Stewardess vertieft ist. Als dann der Flug auch noch gestrichen wird und ihm nichts anders übrig bleibt, als sich mit Lea ein Mietauto zu teilen, beginnt eine extrem abdrehte Reise.

Und das war auch so ein bisschen das Problem, das ich mit dem Buch hatte, es war mir meistens zu abgedreht und einfach zu viel des Guten. Ich mag lustige Passagen sehr gerne, auch Vergleiche und Anekdoten sind toll, genauso wie mal etwas zu wagen und über den Tellerrand hinauszuschauen, aber hier reiht sich eine Übertreibung an die nächste. Was anfangs noch lustig ist, wird mit der Zeit einfach anstrengend und verleitet zum Augen rollen.

Zusätzlich kam mir der tiefgründige Aspekt hinter der Geschichte etwas zu kurz, genauso wie die Charaktere an sich. Ich hatte einfach das Gefühl, dass bei vielem nur an der Oberfläche gekratzt und viel Potential verschenkt wurde. Vielleicht hätte der Roman dafür etwas länger sein müssen, damit auch mal etwas wirken kann und man nicht immer nur unter Hochspannung steht.

Langweilig wurde es dafür nicht, auch wenn es durch die Übertreibungen und die Menge an Ereignissen kaum Möglichkeit gab, Emotionen aufkommen oder gar Sacken zu lassen. Aber trotzdem kommt der Wert des Ganzen irgendwie durch und man hat einige kurzweilige Momente mit der Geschichte, die nur so dahin fliegt.

Das Ende ist dafür recht zufriedenstellend und passt zur Story.

Fazit:

Ein Buch ganz im humorvollen Stil der Nachworte von Sebastian Fitzek. Eigentlich sollte man meinen, es kann nichts besseres geben, aber leider wurde es mir schnell zu viel von allem. Die meisten Ereignisse sind total abgedreht und insgesamt ist es einfach zu viel vom Lustig sein. Dabei kommen die besonderen Charaktere, die Emotionen und auch die nicht unbekannte, aber doch so wichtige Botschaft der Geschichte etwas zu kurz. Da ich trotzdem auch gute Momente und einige Lacher hatte und das Ende auch zufriedenstellend ist, vergebe ich noch 3,5 Buchherzen.
 Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.


Infos zum Autor (Quelle: droemer-knaur.de):
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet und 2018 mit der 11. Poetik-Dozentur der Universität Koblenz-Landau geehrt. Er lebt in Berlin.



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Da ich euch auch weiterhin die Gelegenheit geben mö
chte, mit einem Klick weitere Infos einzuholen, kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG folgende Links als Werbung: 
 
 
 

Donnerstag, 16. September 2021

Top Ten Thursday #270 - liebste Einzelbände

 Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.
Das Thema für diese Woche lautet:

Zeige uns 10 deiner liebsten Einzelbände


Obwohl ich im Laufe der letzten 5 Jahre schon 2 Mal (2016 & 2018) an einem TTT zu diesem Thema teilgenommen habe, habe ich mich wieder sehr drauf gefreut. Denn Einzelbände werden gefühlt immer seltener und ich bn gespannt, welche Bücher heute so genannt werden.

Dabei habe ich die Liste aber auch gut mit Büchern vollbekommen, die ich bei diesem Thema noch nicht genannt habe. Nur Alles, was ich sehe habe ich wieder mit auf die Liste gesetzt, da ich das Buch so gut finde und es einfach viel zu wenig bekannt ist. 

Aber alle der genannten Bücher waren für mich Highlights, was ihr auch bei den jeweiligen verlinkten Rezensionen nachlesen könnt.
- Alles, was ich sehe - Marci Lyn Curtis
- Passagier 23 - Sebastian Fitzek
- The Grace Year - Kim Liggett
- Wir sehen dich sterben - Michael Meisheit
- After the Fire - Will Hill

- Verschließ jede Tür - Riley Sager
- Phantasmen - Kai Meyer
- Zeitreise mit Hamster - Ross Welford
- Dark Call - Mark Griffin
 
 
 
Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr das ein oder andere Buch davon? 


 
Das Thema für nächste Woche lautet: 
10 Bücher von SelfPublishern, die dir richtig gut gefallen haben
 
Liebe Grüße,
Steffi 

Dienstag, 14. September 2021

Rezension: Die Nacht: Wirst du morgen noch leben? - Jan Beck

Titel: Die Nacht - Wirst du morgen noch leben?
Autor: Jan Beck
   Seiten: 464  
 Verlag: Penguin
   Preis: TB: 15,00 €
 Ersterscheinung: 26. 07. 2021
  Reihe: Teil 2 von (bisher) 2
 
 
 
 

Kurzbeschreibung:

Als Hanna sich während eines Gewitters im dunklen Wald verläuft, scheint ihre größte Angst wahr zu werden – doch sie weiß nicht, dass ihr das Schlimmste noch bevorsteht … Ein paar Stunden später tritt ein Unbekannter, der sich selbst Der Nachtmann nennt, an die Öffentlichkeit: Fünf Menschen hält er in Glaskästen gefangen, und Nacht um Nacht wird einer von ihnen sterben – es sei denn, jemand schafft es, eine seiner Forderungen zu erfüllen. Sofort wird Europols Topermittlerin Inga Björk auf den Fall angesetzt. Als Leiterin der Sondereinheit für Serienverbrechen kennt sie die menschlichen Abgründe. Zusammen mit Christian Brand begibt sie sich auf die Suche nach einem Täter, der nichts dem Zufall überlassen hat.

Meinung:

Den Vorgänger „Das Spiel - Es geht um dein Leben“ fand ich von der Geschichte her sehr spannend, aber die meisten Charaktere waren für mich etwas schwer greifbar.

Trotzdem war ich gespannt auf den Nachfolger und das war auch gut so, denn dieser hat mir noch deutlich besser gefallen.

Die Ermittler Inga Björk und Christian Brand kommen in diesem Teil eher unwillig wieder zusammen, um sich einem neuen Fall zu widmen. Vor allem Brand hat sein Leben nicht mehr im griff und ich fand seine private Geschichte dazu etwas speziell, vor allem mit der Entwicklung am Ende, aber naja, insgesamt ist das zum Glück kaum ins Gewicht gefallen.

Denn, auch wenn es am Anfang etwas dauert, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt, fand ich sie doch von Beginn an spannend. Es gibt auch dieses Mal wieder viele weitere Perspektiven, die anfangs wenig miteinander zu tun haben, sich nach und nach aber zu einem deutlichen Ganzen verbinden.

Dabei konnte ich mir mit der Zeit schon einige Zusammenhänge denken, aber das fand ich nicht schlimm, sondern ich habe mich eher über die Bestätigung meiner ermittlerischen Fähigkeiten gefreut, da es dazwischen doch noch einige Wendungen gibt, die ich so nicht erwartet hatte.

Das Setting ist auch dieses Mal wieder sehr speziell, aber mitreißend. Vor allem da man durch die Perspektive von Hanna auch wieder hautnah bei den Opfern dabei ist.

Aber auch die Charaktere fand ich dieses Mal besser ausgearbeitet. Die Bekannten gehen tiefer, werden aber doch auch menschlicher und auch die anderen sind dieses Mal nicht ganz so abgedreht. Zwar sind sie durchaus nicht alle sympathisch und doch auch mit Ecken und Kanten, aber so, dass man ihre Geschichten doch mit Eifer verfolgt.

Die Spannung steigert sich immer mehr und das Ende gipfelt in einen großen Showdown, bei dem viele Fragen beantwortet werden, aber nicht alle. Eine große Wendung fand ich total überraschend und doch auch nicht ganz glaubhaft, so wie sie dargestellt wurde. Dazu hätte ich mir insgesamt gerne noch ein paar Details mehr gewünscht, aber der Autor hat die Möglichkeit dafür offen gelassen und ich hoffe, dass er in einem der nächsten Bände auch nochmal irgendwie darauf eingeht.

Obwohl mir das Ende an sich, bis auf die bereits erwähnte private Geschichte von Brand, sehr gut gefallen und mich auch zufriedengestellt hat.

Fazit:

Ein komplexer, spannender und durchdachter Thriller, der viele einzelne Handlungsstränge geschickt zu einem großen Ganzen verbindet und beim Lesen einfach mitreißt. Dabei sind nicht alle Wendungen total realistisch, wissen aber zu fesseln und zu unterhalten und passen zur Geschichte. Die Charaktere waren für mich dieses Mal auch greifbarer und besser ausgearbeitet und auch wenn am Ende nicht komplett alles total ausführlich aufgeklärt wird und ich zu einer Wendung gerne noch ein paar mehr Details gehabt hätte, war ich doch sehr zufrieden und habe das Buch mit dem Gefühl, ein Highlight gelesen zu haben, geschlossen und freue mich auf einen weiteren Fall von Björk und Brand.
 Vielen Dank an den Penguin Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.


Infos zum Autor (Quelle: randomhouse.de):
Jan Beck, 1975 geboren, ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschsprachigen Autors. Bevor er sich dem Schreiben widmete, arbeitete Jan Beck als Jurist. In seinem rasanten Thrillerdebüt »Das Spiel« lässt Beck seine Leser tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Wenn Jan Beck nicht gerade schreibt, verbringt er seine Zeit in der Natur, besonders gerne im Wald.



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Infos zur Reihe:
1. Das Spiel - Es geht um dein Leben *klick zur Rezension*
2. Die Nacht -  Wirst du morgen noch leben?
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