Samstag, 7. Februar 2026

Hörbuchrezension: Sophie L. - Matthew Blake

Titel: Sophie L.
 Autor: Matthew Blake  
Sprecher: Vera Teltz, Achim Buch 
Laufzeit: 9 h 43 Min - ungekürzt
  Verlag: Argon Hörbuch        
Preis: ab: 16, 19 € - Download  - Im Abo günstiger  
Ersterscheinung: 08. Dezember 2025          
Reihe: Nein
 
 
 
 

Kurzbeschreibung:

Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommen. Olivia muss sich fragen: War ihre Großmutter wirklich eine Mörderin? Und was hat das Ganze mit Olivias eigenen traumatischen Erinnerungen zu tun?

Meinung:

Nachdem ich Anna O. wirklich unterhaltsam fand, hat mich auch das neue Buch des Autors angesprochen. Und die Grundidee finde ich auch hier sehr interessant und besonders. Olivas demente Großmutter gesteht, dass sie in ihrer Jugend einen Mord begangen und die Identität einer anderen Frau angenommen hat. Die Frage ist nur, was ist wahr?

Prinzipell finde ich das Thema „Erinnerungen und wie weit man ihnen trauen kann“ faszinierend. Umgesetzt wurde es zwar spannend, aber leider nicht ganz so tiefgründig bearbeitet, wie es durch den Beruf der Protagonistin eigentlich möglich gewesen wäre. Dennoch hat es mich aber gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt.

Generell baut der Autor seine Geschichte komplex und auf unterschiedlichen Zeitebenen auf. Zum einen natürlich in der Gegenwart, in der Olivias Großmutter ihr Tat gesteht und dann ermordet wird und Oliva versucht, zu verstehen, was hinter allem steckt. Aber wir erleben auch die Perspektiven der jungen Sophie und Josephine aus dem Jahr 1945, in denen wir Zeuge werden, wie die beiden Frauen nach der schweren Zeit des 2. Weltkrieges wieder aufeinandertreffen. Und dazwischen gibt es noch eine Perspektive aus der Sicht eines Polizisten in der Gegenwart, der sein ganz eigenes Interesse an dem Fall hat.

Eigentlich bin ich ja mit Büchern, die auch den 2. Weltkrieg thematisieren, vorsichtig, da ich diese Gräuel einfach schrecklich finde und ich mich da nicht gerne mit befasse. Aber hier fand ich die Informationen zur französischen Resistance sehr interessant, da ich davon noch gar nichts gehört hatte. Und auch die Einblicke in die schrecklichen Erfahrungen von Sophie und Josephine fand ich im genau richtigen Grad erzählt. Zwar durchaus erschreckend und realistisch, aber nicht zu sehr fokussiert.

Somit ist die Handlung wirklich vielschichtig und die Hinweise und Details anfangs eher subtil und kleinteilig, aber die Atmosphäre durchgängig dicht und psychologisch aufgeladen und mit der Zeit ergibt sich ein immer stimmigeres Gesamtbild, welches die Hinweise immer mehr verknüpft.

Leider fand ich das Ende dann nicht richtig dazu passend, da es einfach extrem schnell abgehandelt und sich danach gar nicht mehr mit den noch offenen Fragen beschäftigt wurde. Dies fand ich wirklich schade, da sich der Rest so viel Zeit genommen hat und ich mich dann gerne noch etwas mehr mit den Offenbarungen beschäftigt und noch ein paar Antworten bekommen hätte. Dennoch wirkt der Rest positiv nach.

Auch die Nebenfiguren bleiben teils leider etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück, da ich einige gern noch genauer kennengelernt hätte. Protagonistin Olivia fand ich aber sehr tiefgründig und ihre innere Zerrissenheit zwischen ihrer professionellen Distanz und ihrer persönlichen Verwicklung fand ich gut dargestellt und sehr glaubwürdig.

Gelesen wird die Geschichte von Vera Teltz und Achim Buch. Beide haben eher etwas dunklere und geheimnisvolle Stimmen, weshalb sie super zur Geschichte passen.

Fazit:

Eine vielschichtige und komplexe Geschichte, die eher mit subtiler, aber durchgängiger Spannung erzählt wird. Die Themen sind tiefgründig und unterhaltsam, die Zusammenhänge erst mit der Zeit erkennbar und es gibt auch noch wahre historische Hintergründe, die ich interessant und erschreckend zugleich fand. Dem Autor ist hier ein besonderes Gesamtwerk gelungen, das aber leider durch das abrupte Ende etwas negativ gefärbt wird. Denn, hier schießt der Autor seine fein säuberlich aufgebauten Offenbarungen einfach raus und gibt seiner Protagonistin und auch dem Hörer keine Möglichkeit mehr, sich nochmal wirklich damit zu befassen. Zwar gibt es noch einen Epilog, ein paar Monate später, aber der hatte nicht den Fokus, den ich mir gewünscht hätte. Somit wirkt der Rest zwar positiv nach, aber ein unnötiger Wermutstropfen bleibt trotzdem, weshalb es am Ende nicht ganz für die Höchstwertung reicht, sondern es sich bei soliden 4 Buchherzen einpendelt.
Herzlichen Dank an den Argon Verlag für die Bereitstellung des Hörbuchs.


Infos zum Autor (Quelle: Argon-verlag):
Als Matthew Blake hörte, dass der Mensch im Durchschnitt 33 Jahre des Lebens schlafend verbringt, spürte er den Sog einer Geschichte. Er begann zum Thema »Schlaf und Verbrechen« zu recherchieren und auch über das mysteriöse Resignationssyndrom. Was ihn zu der spannenden Frage führte: Wenn jemand beim Schlafwandeln einen Mord begeht, ist er dann schuldig oder unschuldig? Die Idee zu Anna O. war geboren – und elektrisierte Menschen weltweit. Die Rechte am Manuskript wurden innerhalb von 48 Stunden auf alle Kontinente verkauft, der Roman erscheint in über 30 Ländern weltweit. Matthew Blake studierte Anglistik an der Durham University und am Merton College in Oxford und arbeitete als Rechercheur und Redenschreiber für das britische Parlament.
 
Info zu den Sprechern (Quelle: Argon-verlag):
Vera Teltz ist neben diversen Theater- und Fernsehrollen bekannt als die Stimme von Filmgrößen wie Helena Bonham Carter, Naomie Harris, Alicia Keys und Elizabeth Banks. Ihre elegante und ausdrucksstarke Stimme macht sie zu einer beliebten Hörbuchsprecherin.
 
Achim Buch ist vor allem am Theater zu Hause. Seine Stationen führten ihn als Ensemblemitglied u.a. an das Schauspiel Frankfurt, das Schauspielhaus Hamburg und das Thalia Theater Hamburg. Darüberhinaus ist er für Fernsehen, Rundfunk und Synchron tätig. Als Hörbuchsprecher beeindruckt er mit tiefer Stimme und großer Spannbreite: Er hat bereits Texte von Arne Dahl bis Walter Kempowski vertont. 
 

WERBUNG
Da ich euch auch weiterhin die Gelegenheit geben möchte, mit einem Klick weitere Infos einzuholen, kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG folgende Links als Werbung: 

Donnerstag, 5. Februar 2026

Top Ten Thursday #486 - Landtiere im Titel

 
Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.

Das Thema für diese Woche lautet:
 
Zeige uns 10 Buchtitel, in denen ein Landtier genannt wird



Die erste Erkenntnis war definitiv, dass auf dem Cover viel öfter ein Tier ist, wie im Titel selbst 😂. Dennoch hat mir die Aufgabe viel Freude gemacht und nach etwas Suchen, bin ich gut fündig geworden. So gut, dass ich auch durchgängig unterschiedliche Tiere zeigen kann und weil ich so viel gefunden habe, hat es sogar noch für eine 2. Liste gereicht, die ich unten noch anhänge. 
Am meisten hab ich Wölfe und Hunde gefunden.  

Die Links führen euch zur jeweiligen Rezension.
- Die Jaguargöttin - Katja Brandis
- Zeitreise mit Hamster - Ross Welford
- Der letzte beißt die Hunde - Markus Walther
 
- Rattenkinder - B. C. Schiller
- Wasser für die Elefanten - Sara Gruen
- Der Schneeleopard - Tess Gerritsen
 
Und hier noch die 2. Liste:
Hier gibt es noch Käfer, Panda, Monkey (Affe), Panther, Waschbär, Rabbit (Hase), Schwein, Elch, Katze und Rentier
 

Was sagt ihr zu meiner Auswahl? 
Kennt ihr das ein oder andere Buch davon?


 
Das Thema für nächste Woche lautet: 
Zeige uns 10 minimalistische Cover

Liebe Grüße,
Steffi

Sonntag, 1. Februar 2026

Monatsrückblick Januar 2026

Guten Morgen ihr Lieben,

so, da ist der Januar (endlich) vorbei 🙈.
 
Natürlich hat mich auch mal wieder eine Erklältung erwischt und der Husten ist wie immer recht hartnäckig. Dadurch hab ich die Traumfabrik Vorstellung verpasst, zu der ich mit meinem Patenkind gehen wollte. Aber naja, immerhin konnte sie gehen und es hat ihr gut gefallen. 
 
Vom Winter habe ich schon wieder die Nase gestichen voll, deshalb auch das "endlich" vorbei vom ersten Satz, denn ich hoffe, dass der Februar auch schnell rumgeht und es dann bald frühlingshaft wird. 
 
Ich habe viel Netflix geschaut. Mit "Woman in Cabin 10" die Verfilmung von Ruth Ware, deren Geschichte ich ja im Oktober erst gelesen habe. Ich muss sagen, dass ich den Film nicht schlecht fand und mir da zumindest Lou´s Einstellung klarer wurde und ich einige Änderungen gut fand.
 
Die Mini-Serie His & Hers hab ich empfohlen bekommen. War schon ziemlich krass, aber auch wendungsreich und kurzweilig.
 
Die Kaiserin hab ich deshalb geschaut, weil ich die Sisi-Verfilmung von RTL ja auch schon geguckt hatte. Ich muss sagen, dass mir die von RTL insgesamt etwas besser gefallen hat, aber sie war schon auch unterhaltsam. Auch wenn es etwas unerwartet war, dass da doch noch eine Staffel kommen soll...
 
Und zum Schluss hab ich noch Staffel 2 & 3 von Squid Game geschaut. Die erste Staffel war ja schon irgendwie krass, und so geht es auch weiter (Die Abgründe der Menschen sind einfach extrem hässlich und tief...), aber so langgezogen hätte ich das nicht mehr gebraucht...  
 
Ich war aber überall nicht in Stimmung ne endgültige Sternebewertung zu vergeben, deshalb so viel Text dazu 😂 
(Bildquellen: Netflix.de)

Aber auch mit meinem Lesemonat bin ich ziemlich zufrieden. Ich habe endlich mal wieder 4 Bücher gelesen und 4 gehört .  
Ein Highlight war leider nicht dabei, aber viele unterhaltsame Geschichten. Wobei ich mir von ein paar etwas mehr erwartet hatte, allen voran von Dynasty of Hunters 2, da Teil 1 ja so genial war.  
Dafür war der Abschlussband von Magisterium doch noch ganz versöhnlich.  

Ich wünsche euch einen schönen Februar.

Liebe Grüße,
Steffi
 
 
 
Meine gelesenen und gehörten Bücher
  1. Die gestohlene Zeit: Isaac Turner ermittelt 1 – Sam Sadgman **** 02.01.26 320 S.
  2. Sophie L. - Matthew Blake (Hörbuch) (Rezi folgt) **** 07.01.26  9 Std. 43 Min.
  3. Magisterium 5: Der goldene Turm – C. Clare/H. Black (Hörbuch) (Rezi folgt evtl)**** 10.01.26  6 Std. 3 Min.
  4. Feuerlilie: Asche spendet Leben (Die Bücher der Macht 2) – Liza Grimm ***` 11.01.26 400 S.
  5. Dynasty of Hunters 2: Von dir gezeichnet – P. J. Ried (Rezi foglt evtl) ***` 20.01.26  528 S.
  6. Animox 3: Die Stadt der Haie - Aimée Carter (Hörbuch) (Rezi folgt evtl) **** 22.01.26 4 Std. 44 Min.
  7. The Woman in Suite 11 – Ruth Ware (Hörbuch) (Rezi folgt) ***` 24.01.26 11 Std. 5 Min.
  8. Cyberwold 5.0 : Burning London – Nadine Erdmann (ebook) (Rezi folgt) **** 25.01.26   350 S.
Gelesene Seiten insgesamt: 1 283                                             
Gehörte Stunden/Minuten insgesamt: 31 Std. 35 Min.
 
 
Bisher gelesene Bücher 2026: 4
Bisher gehörte Bücher 2026: 4
Gesamte Bücher 2026: 8

Donnerstag, 29. Januar 2026

Top Ten Thursday #485 - Winterzeit

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.

Das Thema für diese Woche lautet:
 
Bilde mit 10 Buchtiteln aus deren Anfangsbuchstaben das Wort WINTERZEIT



 
Ein passendes Thema, aber mir wärs lieber, wenn es schon nicht mehr so gut passen würde... Der große Schneefall von Sonntag auf Montag hat mich total genervt, und nervt immer noch, einfach weil Autofahren da so blöd ist und vor allem das Parken mit den Schneemassen eine echt Herausforderung..
 
Aber gut, darum geht es heute ja eigentlich gar nicht, sondern um die Titel, mit denen man das Wort bilden kann. Einfach bunt gemischt, die Bücher haben mir alle gut gefallen. 

Die Links führen euch zur jeweiligen Rezension.
- Welcome Home - Arno Strobel
- Insomnia - Jilliane Hoffman
- No Escape - Wolfgang Hohlbein/Jens Schumacher
- Teufels Tanz - Ursula Poznanski
- Eislotus - Liza Grimm
 
- Rabenherz & Eismund - Nina Blazon
- Zero Days - Ruth Ware
- Eis wie Feuer - Sara Raasch
- Incarceron - Catherine Fisher
- Tanz auf Glas - Ka Hancock 
 
 
Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr das ein oder andere Buch davon?


 
Das Thema für nächste Woche lautet: 
 Zeige uns 10 Buchtitel, in denen ein Landtier genannt wird

Liebe Grüße,
Steffi
 

Dienstag, 27. Januar 2026

Rezension: Die gestohlene Zeit: Isaac Turner ermittelt 1 - Sam Sedgman

Titel: Die gestohlene Zeit -
Isaac Turner ermittelt 1 
Autor: Sam Sedgman
    Seiten: 320  
Verlag: Midas Kinderbuch
    Preis: 16,00 € 
Ersterscheinung: 22. 10. 2025
  Reihe: Teil 1 von
 3?
 
  
 

Kurzbeschreibung:

Isaac Turner ist zwölf Jahre alt. Sein Vater ist Uhrmacher in London – und zuständig für eine der berühmtesten Uhren der Welt: Big Ben in Westminster. Als die Uhr für die Sommerzeit zurückgestellt werden soll, verschwindet Isaacs Vater aus dem Glockenturm. Er hinterlässt nichts als seine zerbrochene Taschenuhr und und eine kryptische Nachricht. Auf der Suche nach Hinweisen kommt Isaac einer finsteren Verschwörung aus Regierungskreisen auf die Spur. In einem Wettlauf gegen die Zeit muss er seinen Vater retten … und sogar die Zeit selbst!

Meinung:

Die Kurzbeschreibung und das Cover haben mich sofort angesprochen. Und auch die Geschichte selbst, ist durchaus interessant.

Es dauert nicht lange, bis Isaacs Vater verschwindet und Isaac sich zusammen mit seiner neuen Freundin Hattie auf die Suche nach ihm macht. Es gibt einige verschlüsselte Hinweise und Isaac und Hattie scheuen keine Gefahren, um den Geheimnissen auf die Spur zu kommen.

Gleichzeitig beschäftigt sich diese Geschichte auch mit einem faszinierenden, aber auch etwas abgefahrenen Thema. Das Großbritannien im Buch überlegt nämlich, die Zeit, wie wir sie kennen, abzuschaffen, um sie durch ein Dezimalsystem zu ersetzen. Also ein 10 Stunden-Tag mit jeweils 100 Minuten pro Stunde, dadurch würde eine Minute bzw. Stunde auch anders berechnet werden. Die Befürworter dieses Systems erhoffen sich davon leichtere Rechnungen.

Aber wir erfahren hier auch viel über das Für und Wider und auch über London und das Parlamentssystem Großbritanniens an sich. Diese Infos fand ich zwar generell aufschlussreich, aber manchmal auch ein bisschen zu detailliert und manche Details gar nicht so einfach zu verstehen. Denn, die Geschichte wird durch diese besonderen Themen schon relativ komplex und kompliziert.

Gut gefallen haben mir die viele Illustrationen, vor allem die Karte am Buchanfang, sowie die Uhren zu Beginn eines Kapitels fand ich sehr ansprechend. Nicht so gut fand ich, dass die Buchbindung sehr eng war und man das Buch deshalb teils schlecht offen halten konnte.

Die Figuren fand ich ganz interessant, wenn auch zum Teil schon etwas überzeichnet, vor allem die Erwachsenen. Aber wir bekommen auch Einblick in die Gegenseite und vor allem die Protagonisten Isaac und Hattie sind total facettenreich und gegensätzlich, weshalb sie sich gut ergänzen.

Die Handlung ist durchaus abenteuerlich und auch mit einigen Wendungen versehen. Einige davon konnte ich mir schon bald denken, andere haben mich eher überrascht. Durch die vielen Erklärungen und Einblicke in andere Themen, war die Spannung nicht immer durchgängig on Top, aber durchaus häufig. Der Schreibstil war ok, teilweise hat es aber doch etwas gedauert, bis mir die Figuren wirklich nah gekommen sind.

Das Ende fand ich passend und stimmig. Besonders gut hat mir gefallen, dass es nach dem Schlusswort noch eine Aufklärung dazu gab, welche Infos im Buch wahr und welche erfunden sind.

Fazit:

Eine interessante Abenteuergeschichte mit viel Action, facettenreichen Protagonisten und vielen zusätzlichen Infos und Details. Dadurch wird die Geschichte teilweise recht komplex und die Spannung ist nicht immer on Top, aber insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn ich etwas gebraucht habe, bis mir die Figuren wirklich nah gekommen sind. Das Ende fand ich zufriedenstellend und besonders das Nachwort, mit den Infos dazu, was wahr und was erfunden ist, hat mir gut gefallen. Somit würde ich knappe 4 Buchherzen vergeben.
  
Infos zum Autor  (Quelle: lovelybooks.de):
Sam Sedgman ist ein Bestsellerautor und Moderator. Als lebenslanger Fan von Rätseln, Spielen und Krimis wuchs er mit einer Eisenbahn am Fuße seines Gartens auf und ist seither verrückt nach Zügen.


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Infos zur Reihe:
1.Die gestohlene Zeit 
2. The forbidden Atlas *engl. Titel*
3. The Galileo Heist *engl. Titel*