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Montag, 30. März 2015

*Rezension* Gerechte Engel - Mary Stanton



Titel: Gerechte Engel
Autor: Mary Stanton
ISBN: 978-3492268004
Seiten: 352
Verlag: Piper
Ersterscheinung: 1. Mai 2011
Teil: 4 von 4

Kurzbeschreibung
Die Kanzlei der jungen Anwältin Bree Winston-Beaufort läuft bestens, wenn auch mit einigen Besonderheiten. Denn Bree widmet sich den Fällen von Geistern, die sie um Hilfe bitten. Deren Anliegen vertritt sie vor dem himmlischen Gerichtshof, und ihre Klienten rettet sie vor dem Fegefeuer. In Band 4 der Mysteryserie um die Anwältin der Engel muss Bree heimtückische Morde aufklären, die sich an einem Filmset ereignen, und gerät dabei in die Intrigen einer der angesehensten Familien von Savannah – und selbst in größte Gefahr.

Meinung
Dies ist der vorerst letzte Teil der Reihe und ich muß sagen, diesmal war ich echt enttäuscht. „Gerechte Engel“ ist viel viel schwächer als seine Vorgänger und ich fand es diesmal sogar richtig langweilig und langatmig.

Ein alter Mordfall wird wieder aufgerollt und Bree recherchiert dafür. Morde passieren und auf einmal wird auf Bree auch ein Anschlag vollzogen. Zum Glück überlebt sie....Trotzdem kann sie es nicht lassen und macht weiter, ganz zum Ärger ihrer Eltern. Leider kam dabei nicht die geringste Spannung auf und ich fand es einfach nur lasch. Gleiches Muster wie bei den anderen Fällen und auch gleicher Ablauf. Nur ein Neues war dabei: Ein „verstoßener“ Geist hilft Bree um sich zu rehabilitieren. Und es klappt auch...

Alte Bekannte sind wieder mit dabei, wobei sich die Charakteren meines Erachtens nicht nochmal weiterentwickelt haben. Alles ist irgendwie stehen geblieben. Auch viele unerwartete Wendungen und Ereignisse führten leider nur zu wirren Verstrickungen und vielen Fragezeichen in meinem Kopf.

Das Ende war ok und befriedigend, aber ich muß gestehen, das es mir jetzt auch schon mit dieser Reihe reicht. Sollte sie doch vielleicht irgendwann mal weitergeführt werden, werde ich sie nicht weiter lesen.

Der Schreibstil der Autorin war wieder einmal locker und leicht, die Kapitel kurz und die Schriftgröße normal.

Cover
Wunderschönes Cover, das zu den anderen in der Reihe passt. Bree wieder im Vordergrund und Hauptfarbe diesmal dunkellila. Ein echter Hingucker.

Fazit
Leider konnte mich dieser letzte Teil der Reihe „Gerechte Engel“ nicht ganz überzeugen. Die Reihe an sich fand ich ganz gut, nur dieser gefiel mir nicht mehr. Es fehlte die Spannung und es war an einigen Stellen echt langatmig. Somit vergebe ich gutgemeinte 2 von 5 Buchherzen.


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Mary Stanton hat bereits einige Mystery-Thriller geschrieben. Unter dem Pseudonym Claudia Bishop gibt sie Anthologien zum Thema Mystery heraus. Mit der Bestsellerserie um Bree Winston, die smarte Anwältin der Engel, verbindet sie beide Genres auf meisterhafte Weise. Bisher erschienen bei Piper zwei Bände der Reihe: »Im Namen der Engel« und »Anwältin der Engel«. Ihre Zeit teilt Mary Stanton auf zwischen einer kleinen Ziegenfarm in New York und ihrem Haus in Florida.

Samstag, 28. März 2015

*Rezension* Evermore 6 Für immer und ewig - Alyson Noel


Titel: Evermore - Für immer und ewig
Autor: Alyson Noel
ISBN: 978-3442476237
Seiten: 416
Verlag: Page & Turner (Goldmann)
Ersterscheinung: 18. Februar 2013
Teil: 6 von 6
Preis: 8,99 €  Taschenbuch

Kurzbeschreibung
Mit allen haben es Ever und Damen bisher aufgenommen, um ihre Liebe zu verteidigen. Doch der Fluch, der sie davon abhält, für immer zusammen sein zu können, ist noch nicht besiegt. Und plötzlich geschehen merkwürdige Dinge. Kann es sein, dass sich das Sommerland, ihr geliebter Zufluchtsort, verdunkelt? Und was bedeutet das mysteriöse Lied der alten Frau, die Ever bei ihrem letzten Besuch dort gesehen hat? Wird es für Damen und Ever endlich ein »Für immer und ewig« geben?

Meinung
Dies ist der letzte Teil der Evermore-Reihe und es gab endlich ein Ende mit dem ganzen Hin und Her. Die letzten Teile waren ok, aber immer das Gleiche und so hoffte ich, das sich diesmal alles auflösen würde. Naja, ich war teilweise begeistert.

Die ersten paar Seiten begannen ganz gut und es kam auch Spannung auf, aber dann wurde es bis über die Hälfte des Buches ziemlich langatmig. Es wurde sich immer nur die Frage gestellt: Bleiben wir unsterblich oder werden wir wieder sterblich? Irgendwie etwas nervig.

Die Handlung selbst bestand diesmal daraus, das Ever zum Baum des Lebens reisen mußte und zwar alleine, um einige Erkenntnisse über ihre Vorleben zu erlangen und die Frucht zu beschaffen, die es möglich macht, wieder sterblich zu werden Damen ist sehr skeptisch und stellt sich dagegen. Ever setzt sich aber durch und begibt sich auf eine Reise, die sie so schnell nicht vergessen wird.

Die Charakteren haben sich auch nicht wirklich verbessert, alles blieb beim Alten. Schade fand ich, das alte Bekannte im letzten Band nicht soviel in Erscheinung traten. Ich hätte mir schon gewünscht zu erfahren, was aus ihnen geworden ist. Schön fand ich die Versöhnung von Ever und ihrer Tante Sabine. Bei dieser Szene kamen richtige Gefühle auf und ich wurde etwas melancholisch. Ansonsten spielten Emotionen diesmal nicht so eine große Rolle. Die Liebesgeschichte ging zum Glück gut aus und alle waren happy.

Abschließend kann ich nur sagen, die Reihe ließ sich mega schnell lesen und ich kann sie nur jedem Fantasy-Fan ans Herz legen. Meiner Meinung nach hätten aber auch 3 Teile gereicht, um somit den Hauptmerk mehr herauszufiltern und das Nebensächliche wegzulassen.

Cover
Das Cover ist wunderschön, wie die anderen Fünf auch. Diesmal steht die rote Tulpe im Vordergrund. Ein Hingucker auf jeden Fall.

Fazit
Dieser abschließende Band war ganz ok und die offenen Fragen wurden endlich beantwortet. Das ewige Hin und Her ist geklärt und alles findet ein gutes Ende. Ich fühlte mich unterhalten, würde aber die Reihe nicht noch einmal lesen. Ich vergebe 4 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung.


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Die Geschichte um das Mädchen Ever machte die Amerikanerin Alyson Noël zur weltbekannten Autorin. In dem Buch geht es um eine 16-Jährige, die übersinnliche Fähigkeiten hat, und es geht um die Liebe: Ever trifft Damen, einen Unsterblichen. Mit ihren Teen-Fiction-Romanen um Ever steht Noël immer ganz oben auf den Bestsellerlisten. Noël, die in Orange County aufwuchs und heute mit ihrem Mann in Laguna Beach, Kalifornien, lebt, hat schon als Babysitterin, Stewardess oder Rezeptionistin gearbeitet, bis sie anfing, die Romanserie "Evermore" zu schreiben. Noël hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten; ihre Werke wurden bislang in 35 Ländern veröffentlicht.

Freitag, 27. März 2015

Rezension: Der Weg der gefallenen Sterne - Caragh O´Brien





Titel: Der Weg der gefallenen Sterne
  Autorin: Caragh O´Brien 
Seiten: 352
Verlag: Heyne fliegt 
Preis: Nur noch TB erhältlich - 8,99 €
Ersterscheinung: 01. 04. 2013
Reihe: Teil 3 von 3
  *Klick zu Amazon*







Kurzbeschreibung:
Die junge Gaia Stone ist Hebamme. Doch in einer zerstörten Welt kann auch sie den verlorenen Kindern nicht mehr helfen, und so trifft Gaia eine schwere Entscheidung. Gemeinsam mit einer Gruppe junger Siedler verlässt sie das Ödland, um zur Stadt hinter der Mauer zurückzukehren und um Hilfe zu bitten. Werden sie die gefährliche Reise überstehen? Und wird sich Gaias Hoffnung auf eine bessere Zukunft endlich erfüllen?

Meinung:
Anfänglich hatte ich etwas Sorge, dass ich durch die lange Lesepause schlecht in die Geschichte finden würde. Aber erstaunlicherweise gelang mir dies, auch ohne große Erinnerungsstützen der Autorin, relativ problemlos und ich konnte auch bald die meisten Charaktere wieder gut zuordnen und auseinanderhalten. 

Die Handlung setzt einige Zeit nach Beenden des zweiten Bandes ein. Gaia hat eine Zeit lang in Sylum gelebt und geherrscht, aber nun macht sie sich mit den meisten Bewohnern auf den Weg zurück in ihre Heimat, um dort eine neue Siedlung zu gründen. Dabei erfährt man relativ wenig über das, was in der vergangen Zeit geschehen ist und auch über die beschwerliche Reise selbst werden nur wenige Worte verloren und dadurch auch etwas Spannungspotential verscheckt.

Das Hauptaugenmerk der Geschichte liegt eher auf den Verhandlungen von Gaia mit dem Protektor der Enklave um Wasser, die Veränderungen, die es in ihrer Abwesenheit gab und auch das Thema Genetik zieht sich wieder wie ein roter Faden durch den Abschlussband und bringt den Leser doch ab und an zum Nachdenken über Fragen der Ethik. 

Man kann eigentlich wirklich nicht sagen, dass zu wenig passiert, denn es gibt einige Entwicklungen, viel Aktion und auch Grausamkeiten, die die Spannung eigentlich hoch halten sollten. Aber irgendwie plätschert trotzdem alles ein bisschen vorhersehbar vor sich hin und wirklich mitreißende Momente gibt es eher selten. Dafür sehr in die Länge gezogene Verhandlungen und viele Fehlentscheidungen von Gaia. 

Ich mochte Gaia immer sehr gerne, sie hat viel Mut, Stärke und auch Verstand bewiesen und sich immer nachvollziehbar entwickelt. Nun muss sie die Last eines ganzen Volkes auf ihren jungen Schultern tragen und ist davon doch eindeutig überfordert. Durch ihre Fürsorglichkeit möchte sie Gewalt vermeiden, eine Einstellung die ich eigentlich gut heiße, aber dadurch trifft sie immer wieder die gleichen fehlerhaften Entscheidungen und lässt ihre Gegner mit sich spielen. 

Viele der anderen Charaktere bekommen in diesem Abschlussband eher wenig Raum zugestanden. Sie sind zwar alle vorhanden und erfüllen ihre Aufgaben, aber den meisten hätte etwas mehr Erzählzeit auch nicht geschadet. 

Auch die Liebesgeschichte zwischen Gaia und Leon wird eher kurz gehalten und in wenigen, eingestreuten Passagen abgehandelt. Für mich persönlich war das aber nicht so schlimm, ich fand es ausreichend und auch trotz der Knappheit nachvollziehbar beschrieben. Und Gott sei Dank spielt auch das Liebesviereck aus dem Vorgänger keine Rolle mehr, auch wenn die anderen Optionen ab und an Erwähnung finden. 

Am Ende gibt es nochmal einige Überraschungen und die meisten offen gebliebenen Fragen werden beantwortet, so dass man die Reihe mit einem zufriedenen Gefühl zur Seite legen kann.

Fazit:
Ein Abschluss der die meisten Fragen beantwortet und den man vom Grundgerüst her so stehen lassen kann. Jedoch war der Plot im Großteil ein bisschen vorhersehbar, der Spannungsbogen, trotz der vielen Ereignisse, manchmal zu flach und es wurde einiges an Potential einfach liegen gelassen.  Somit bin ich zwar nicht enttäuscht, aber auch nicht hochzufrieden, weshalb ich das Buch mit soliden 3 Buchherzen bewerte.


Infos zur Autorin: (Quelle: Amazon)
Caragh O'Brien wuchs in Minnesota auf und studierte Literatur und Kreatives Schreiben. Nach dem Studium begann sie als Highschool-Lehrerin zu arbeiten und entdeckte nebenbei die Freude am Schreiben. »Die Stadt der verschwundenen Kinder« ist ihr erstes Jugendbuch und hat in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien viel Aufsehen erregt. Caragh O'Brien ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie und zwei Wüstenrennmäusen in Connecticut.

Infos zur Reihe (bereits komplett erschienen):
1. Die Stadt der verschwundenen Kinder *klick zu  meiner Rezension*
2. Das Land der verlorenen Träume *klick zu meiner Rezension*
3. Der Weg der gefallenen Sterne

Donnerstag, 26. März 2015

*Rezension* Im Herzen die Gier - Elizabeth Miles


Titel: Im Herzen die Gier
Autor: Elizabeth Miles
ISBN: 978-3785573792
Seiten: 352
Verlag: Loewe
Ersterscheinung: 11. August 2014
Teil: 3 von 3
Preis: 17,95 €  gebunden

Kurzbeschreibung
Die Temperaturen sind mild in Ascension, der idyllischen Kleinstadt, die Fehler nicht verzeiht. Doch der Frühling bringt kein neues Leben, sondern drückt gierig wuchernd alles nieder, was sich den Rachegöttinnen entgegenstellt. Der Albtraum, den Emily Winters seit Monaten durchlebt, scheint kein Ende zu nehmen. Noch immer treiben die drei Furien ihr tödliches Spiel mit den Bewohnern von Ascension – und sie hassen es, zu verlieren. Obwohl sie erbittert gegen den Einfluss der Rachegöttinnen kämpft, wird Emily ihnen immer ähnlicher. Und ihr bleiben nur noch wenige Tage bis zu ihrer endgültigen Verwandlung. Dunkle Visionen haben den geheimnisvollen Crow fest im Griff. Steht er auf Emilys Seite oder auf der der Furien? JD erkennt endlich, dass er Emily noch immer liebt, und tut alles, um sie zu retten. Doch begreift er wirklich, worauf die Racheschwestern aus sind? Wir alle tun Dinge, die uns irgendwann leidtun – aber manche büßen mehr als andere.

Meinung
Dies ist der Abschlußband der Furien-Trilogie. Da mir die beiden Vorgänger sehr gut gefallen haben, war ich natürlich ganz gespannt und hatte viele Erwartungen an diesen 3. Teil. Er knüpft nahtlos an Bd. 2 an und ich war sofort wieder in dem Mystery-Thriller über Rache, Liebe, dunkle Geheimnisse und erwarteten Ereignissen. Es fesselte mich so, das ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Allerdings muß ich anmerken, das man alle Teile lesen sollte, weil es sonst einige Verständigungsschwierigkeiten geben könnte.

Wie gesagt, ich wurde rasant wieder in die Geschehnisse hineingeworfen und unaufhaltsam in den Bann gezogen. Somit ließ sich das Buch auch ganz schnell lesen und ich hatte es in einem Tag durch. Das Hauptaugenmerk lag diesmal daran, das Problem mit den Furien zu lösen. Der Teenagerkram der beiden Vorgänger blieb diesmal zu Glück aus und alles wirkte reifer und umsichtiger.

Die Charakteren haben sich meiner Meinung nach noch etwas mehr weiterentwickelt. JD rückt diesmal etwas mehr in den Vordergrund und gibt mehr von sich preis. Vorallem wird er sich über sein Gefühlschaos im Klaren und erschien mir dadurch noch sympathischer. Emily dagegen, wird immer mehr in den Bann der Furien gezogen. Sie verändert sich zusehends, leider zum Bösen, und geht dessen vermehrt auf den Grund, da sie dies überhaupt nicht will. Schade fand ich allerdings, das mir viele liebgewonnen Charakteren aus den Vorbänden nur kleine Rollen bekamen, wie z.b. Skylar und Gabby. Ich las nur sehr wenig von ihnen, was mich etwas traurig stimmte, da sie mir auch sehr sympathisch waren.

Das Ende kam etwas zu schnell und war dann zu der gesamten fulominösen Geschichte etwas flach und unscheinbar. Ich hätte mir noch mehr Antworten zu den Furien gewünscht. Dennoch fand ich diese ganze Trilogie sehr gut und vorallem sehr mystisch, aber dennoch sehr real.

Der Schreibstil der Autorin war wieder einmal flüssig, spannend und vorallem sehr bildlich. Das Buch wurde wieder in 3 Akte aufgeteilt und diese wiederum in kurze Unterkapitel. Schriftgröße war gemäß für ein Jugendbuch.

Cover
Das Cover passt perfekt zu den anderen und wurde diesmal in grün gehalten. Ich finde die ganze Trilogie wunderschön anzuschauen und sie ist auf jeden Fall ein Blickfang in jedem Bücherregal.

Fazit
Dieser spannende Abschluß der Furien-Trilogie „Im Herzen die Gier“ konnte mich überzeugen. Mysticelemente vermischt mit der realen Welt ergaben ein perfektes Buch. Ich kann die ganze Reihe nur jedem ans Herz legen, der so etwas gerne liest. Dieses Werk bekommt somit von mir sehr gute 4 von 5 Buchherzen.


Infos zum Autor: (Quelle Loewe-Verlag)
Elizabeth Miles wuchs in der Nähe von New York auf. Nach ihrem Studium in Boston arbeitete sie als Journalistin für eine alternative Wochenzeitung. Sie spielt leidenschaftlich gern Theater, liebt Pizza über alles und eine kalte Winternacht in Maine ist für sie das Schönste, wenn auch Unheimlichste, was sie sich vorstellen kann. Sie lebt mit ihrem Freund und ihren zwei Katzen in einer chaotischen Wohnung in Portland, Maine.

Montag, 23. März 2015

*Rezension* Elvancor Das Reich der Schatten - Aileen P. Roberts

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Titel: Elvancor  Das Reich der Schatten
Autor: Aileen P. Roberts
ISBN: 978-3442479306
Seiten: 608
Verlag: Goldmann
Ersterscheinung: 19. August 2013
Teil: 2 von 2
Preis: 12,99 €  broschiert

Kurzbeschreibung
Sie folgt ihrem Seelengefährten in ein Land jenseits der Zeit und in ein großes Abenteuer.
Auf der Suche nach ihrer großen Liebe Ragnar hat die 18-jährige Lena die Welt der Menschen verlassen und Elvancor betreten – das Land jenseits der Zeit. Dort warten neue Aufgaben auf sie. Denn geheimnisvolle Schattenwesen bedrohen die Menschen in Elvancor ebenso wie dessen Ureinwohner, die Tuavinn. Krieg droht auszubrechen, und Lena gerät zwischen die Fronten. Verzweifelt hofft sie auf Ragnars Hilfe, doch dieser ist eigenartig distanziert und scheint fasziniert von der Macht der Schatten. Bald ist sich Lena nicht mehr sicher, auf wessen Seite er steht – und ob sie jemals seine Liebe zurückgewinnen wird ...

Meinung
Da mir der erste Teil ganz gut gefallen hat, war ich natürlich ganz gespannt auf die Fortsetzung beziehungsweise zugleich den Abschluß der Dilogie. Anmerken kann ich aber, das man den ersten Teil „Elvancor – Das Land jenseits der Zeit“ unbedingt gelesen haben sollte, sonst könnte es zu Verständigungsschwierigkeiten kommen, da der zweite Teil nahtlos an seinen Vorgänger anknüpft.

Das Hauptaugenmerk liegt diesmal in der Fantasywelt und nur einige Passagen in der realen Welt. Durch viele unerwartete Wendungen und Ereignisse konnte ich noch mehr in diese tolle Fantasy-Geschichte eintauchen auch wenn es mittendrin etwas langatmig für mich war. Einige Seiten zogen sich, und es geschah nicht wirklich etwas Neues. Dennoch war es spannend und interessant und ich fühlte mich rundum wohl.

Zur Haupthandlung kamen viele kleine Nebenstränge mit mehr oder minder nebensächlichen Charakteren. Die Hauptcharakteren haben sich meines Erachtens vorteilhaft weiterentwickelt, sie wirkten viel sympathischer auf mich. Vorallem Lena hat einen riesigen Schub gemacht. Aus dem uneinsichtigen Mädchen wurde eine sehr verantwortungsbewusste und reife junge Frau, welche viele Hindernisse überwinden muß und sie trotzdem sehr gut meistert.

Die Liebesgeschichte ??? zwischen Lena und Ragnar war allerdings etwas verwirrend. Und der Schluß für meinen Geschmack zu überzogen und einfach nur komisch. Seelenverwandtschaft hin und her und am Ende kommt doch alles anders als erwartet.

Der Schreibstil der Autorin war leicht, aber sehr emotional. Auch konnte ich mir alles bildlich sehr gut vorstellen, da hat Frau Roberts großes geleistet. Trotz der 607 Seiten ging es sehr zügig voran und am Ende war ich schon etwas traurig, Elvancor verlassen zu müssen. Kapitellänge und Schriftgröße waren ok.

Cover
Ein traumhaft schönes Cover. Lena im weißen Kleid umhüllt vom Nebel in Elvancor. Sehr träumerisch. Mir gefällts.

Fazit
Dieser zweite und sogleich Abschlußband der Dilogie war spannend und interessant, trotz einiger langatmiger Stellen. Ich tauchte in eine Fantasy-Welt voller positiven Eindrücke ab und fühlte mich sehr wohl dabei. Dieses Buch bekommt von mir 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung.


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Aileen P. Roberts ist das Pseudonym der Autorin Claudia Lössl. Ihre Begeisterung für das Schreiben entdeckte sie vor einigen Jahren durch ihren Mann. Als dieser mit der Arbeit an einem Buch begann, beschloss sie, sich ebenfalls als Schriftstellerin zu versuchen. Seither hat sie bereits mehrere Romane im Eigenverlag veröffentlicht, 2009 erschien mit "Thondras Kinder" ihr erstes großes Werk bei Goldmann, danach folgten "Weltennebel" und "Feenturm". Claudia Lössl lebt mit ihrem Mann in Süddeutschland.

Mittwoch, 18. März 2015

*Rezension* Das Buch der Nacht - Deborah Harkness


Titel: Das Buch der Nacht
Autor: Deborah Harkness
ISBN: 978-3764505271
Seiten: 768
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinung: 2. März 2015
Teil: 3 von 3
Preis: 19,99 €  gebunden

Kurzbeschreibung
Wenn die größte Gefahr eine Liebe hervorbringt, die stärker ist als das Leben selbst ...
Nach ihrer Zeitreise in das London Elisabeth‘ I. kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont zurück in die Gegenwart, wo neue Herausforderungen, vor allem aber alte Feinde sie erwarten. In Sept-Tour, der Heimat von Matthews Ahnen, treffen sie aber auch endlich ihre Freunde und ihre Familien wieder. Außerdem werden sie mit einem tragischen Verlust konfrontiert, der besonders Diana trifft. Die wahre Bedrohung für die Zukunft aber, muss noch aufgedeckt werden, und dafür ist es von höchster Wichtigkeit, das Geheimnis um das verschollene Manuskript Ashmole 782 zu entschlüsseln und die fehlenden Seiten zu finden …

Meinung
Dies ist der 3. Teil und somit der krönende Abschluß der All Souls-Trilogie rund um Diana & Matthew. Da mir die beiden Vorgängerbände ganz gut gefallen hatten, mußte ich natürlich diesen Schlußband auch noch lesen. Er hat 768 Seiten und eine etwas kleine Schrift, aber das machte gar nichts, ich war so gefangen, da flogen die Seiten nur so dahin.

„Das Buch der Nacht“ knüpft nahtlos an die Vorgäner „Die Seelen der Nacht“ und „Wo die Nacht beginnt“ an und trotzdem hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten wieder in die Geschichte hineinzukommen, da es schon etwas her war seit ich den zweiten Teil gelesen hatte. Nach einigen Seiten ging es aber wieder, ich konnte mich gut erinnern, hatte somit keine Probleme mehr damit und fühlte mich gleich wieder mittendrin.

Ich muß sagen, dies war für mich der beste Band der Trilogie. Spannend, faszinierend und voller Emotionen und Gefühlen. Ich merkte den starken Familienzusammenhalt, jeder half jedem und war jederzeit bereit für den anderen einzuspringen. Dies hat die Autorin sehr gut und real rübergebracht.

Passiert ist in diesem Buch auch ganz schön etwas. Die Suche nach dem Manuskript Ashmole 782 kommt zum Ende, Benjamin, der totgeglaubte Sohn von Matthew taucht auf und stiftet sehr große Unruhe, Diana ist schwanger und bekommt ihre Zwillinge, Matthew wird gefoltert und noch einiges mehr. Es trotzt also nur so von Ereignissen und unerwarteten Überraschungen.

Erzählt wurde wieder aus Sicht von Diana. Auch alte geliebte Bekannte aus den Vorgängerbänden sind wieder mit dabei. Die Charakteren haben sich meines Erachtens sehr positiv weiterentwickelt und wirkten auf mich überaus sympathisch. Sogar die „Bösen“ hatten etwas ansich und wurden von Frau Harkness gekonnt in Szene gesetzt. Aber auch die Umgebungsbeschreibungen gelangen der Autorin mal wieder perfekt. Egal wo die Familie war, ob Frankreich, Connecticut, Oxford......ich konnte mir alles sehr gut bildlich vorstellen.

Das Ende war für mich sehr befriedigend, alles meine Fragen wurden beantwortet. Trotzdem schaue ich auf das Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Lachend, weil ich diese Trilogie einfach klasse fand und weinend, weil sie zu Ende ist.

Cover
Für mich ein traumhaft schönes Cover mit einer perfekten Farbgestaltung. Titel und Bild passen spiegeln den Inhalt gekonnt wieder.

Fazit
Dieser letzte Teil der All Souls-Trilogie konnte mich überzeugen, meines Erachtens der beste der Reihe und ich kann ihn nur jedem empfehlen, der solche Bücher mag. Ein absolutes Lesemuß, auch wenn man am Anfang vielleicht etwas abgeschreckt von den vielen Seiten ist. Trotzdem kann ich nur sagen, wagt euch daren, ihr werdet es nicht bereuen. Ich vergebe 5 von 5 Buchherzen.

 
Vielen Dank an Herrn Rothfuss vom Blanvalet Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplares.

Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie bereits mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Sie schreibt außerdem ein preisgekröntes Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com).
Nach Die Seelen der Nacht und Wo die Nacht beginnt ist Das Buch der Nacht der krönende Abschluss der großen Saga der Erfolgsautorin.

Sonntag, 15. März 2015

Rezension: Hide - Jennifer Rush




 Titel: Hide
Autorin: Jennifer Rush
 
  Seiten: 272
  Verlag: Loewe
  Preis:  12,95 €   
Ersterscheinung: 10. 03. 2014
  Reihe: Teil 2 von 3
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Kurzbeschreibung:
Du kannst niemandem vertrauen, nicht einmal dir selbst. Alles, was du über dich zu wissen glaubtest, entpuppt sich als Lüge. Die Suche nach deiner Vergangenheit setzt nicht nur dein Leben aufs Spiel. Du weißt nur eins: Sie werden nicht aufhören, dich zu jagen! Anna und den Jungs ist die Flucht vor der Sektion gelungen und sie haben sogar einige Hinweise auf ihre eigene Herkunft erbeuten können. Nur wie lange können sie sich dieser mächtigen Organisation entziehen? Als sie auf eine Spur stoßen, die offenbar zu Annas Schwester führt, müssen sie erneut ihre Deckung aufgeben. Die Suche nach der eigenen Vergangenheit treibt Anna unaufhörlich an. Falls Teile ihrer Familie überlebt haben, müssen die vier sie finden. Koste es, was es wolle. Doch tappen sie vielleicht gerade dadurch in eine raffinierte Falle?

Meinung:
Nachdem ich ja vom ersten Teil so begeistert war, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Die Handlung setzt auch ziemlich bald nach Beenden des ersten Bandes ein und durch einige kleinere Erinnerungsstützen ist man auch schnell wieder in der Geschichte. 

Die Handlung entwickelt sich auf jeden Fall ganz anders, als ich es zu Beginn gedacht hätte. Es gibt Anzeichen zu Annas totgeglaubter Schwester Dani, denen Anna und die Jungs nachgehen. Danach ist die Handlung zwar weiterhin sehr rasant, aber teilweise doch auch ein bisschen schwer nachvollziehbar und teilweise auch etwas vorhersehbar.

Anna hat sich als Protagonistin noch einmal weiterentwickelt. Sie ist einerseits noch taffer und kämpferischer als im ersten Teil, aber andererseits auch ziemlich schnell- und leichtgläubig wenn es um ihre Familie geht. Dies ist zwar zum Teil verständlich, wenn man sich Antworten und eine Familie wünscht, aber dennoch waren manche Anzeichen, vor allem zum Ende hin, schon extrem deutlich. Toll fand ihre vielen geheimnisvollen Flashbacks, die anfangs nur kurze Momentaufnahmen sind und einige neue Fragen aufwerfen und mit der Zeit immer mehr überraschende Details offenbaren.

Natürlich sind auch die Jungs: Sam, Cas, Trev und Nick wieder mit von der Partie, jedoch bekommt dieses Mal eindeutig Nick den größten Anteil. Es wird immer deutlicher, dass er ein sehr vielschichtiger Charakter ist und er in Annas Leben wohl schon lange eine wichtige Bedeutung hat. Dabei ist er zwar oberflächlich genauso eigen, schamlos ehrlich und distanziert wie im letzten Teil, aber trotzdem kann er viele Sympathiepunkte sammeln. Cas, Sam und Trev kamen mir fast ein bisschen zu kurz und auch die „Beziehung“ zwischen Sam und Anna bekommt eher wenig Raum. 

Zusätzlich gibt es auch noch ein paar neue Charaktere, die zwar manchmal nicht immer nachvollziehbar, aber solide erarbeitet sind und ihre Aufgaben erfüllen. 

Auch in diesem Teil wird die Geschichte wieder aus Annas Sicht erzählt und der Leser ist wieder hautnah dabei. Durch die rasanten, wenn auch teilweise erahnbaren Ereignisse und den fesselnden Schreibstil der Autorin gibt es einiges an Spannung und Unterhaltung. 

Am Ende gibt es noch einen packenden Showdown und auch wenn kleinere Fragen noch offen bleiben, kann man das Buch mit gutem Gefühl schließen und würde nicht unbedingt noch eine Fortsetzung brauchen. Da diese aber bereits auf Englisch erschienen ist und sich wohl vermehrt mit Nick beschäftigt, freue ich mich schon darauf. 

Fazit:
Eine unterhaltsame Fortsetzung, die aber nicht ganz an den Vorgänger heranreicht. Dafür sind einige Wendungen doch etwas zu vorhersehbar und vielleicht auch nicht vollständig logisch. Aber nichtsdestotrotz hat mir das Lesen wieder viel Spaß gemacht und der Rest der Handlung kann auf jeden Fall packen, vor allem die persönlichen Entdeckungen von Anna und Nick. 4 Buchherzen und eine Leseempfehlung für alle, die Band 1 gelesen haben. 

Infos zur Autorin (Quelle: Loewe.de):
Jennifer Rush wurde in Michigan geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt. Sie liebt Bücher, Stifte, Marshmallows und böse Jungs (in Büchern wie im echten Leben, auch wenn sie nie einen heiraten würde). Nach ihrem Debütroman Escape ist mit Hide ihr zweites Buch erschienen.

Infos zur Reihe:
2. Hide
3. Reborn (engl. Titel)