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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Rezension: Das Grauen - Alex Kava




Titel: Das Grauen
 Autorin: Alex Kava
    Seiten: 352  
Verlag: Mira Taschenbuch
   Preis: 8,99 €     
Ersterscheinung: 2001, in dieser Auflage 01. 10. 2013   
 Reihe: Teil 2 von 11






Kurzbeschreibung:
Es war ein langer, zermürbender Einsatz, bis die FBI-Profilerin Maggie O'Dell den Serienkiller Albert Stucky überführen konnte – jetzt ist er geflohen und setzt seine Bluttaten fort: Frauen werden ermordet und entsetzlich verstümmelt. Als Maggie bei ihrem Boss endlich erreicht, dass sie wieder den Fall übernimmt, scheint Stucky gewonnen zu haben. Denn es gehört zu seinem grausamen Plan, sich ausschließlich Opfer zu suchen, die Maggie kannte. In einem Psychokampf, der Maggie zu zerbrechen droht, will Stucky ihr zeigen, wie leicht die Grenze zwischen kühlem Verstand und Besessenheit zu überschreiten ist.

Meinung:
Nachdem man ja schon im Ende vom Vorgänger erfahren hat, dass der Serienkiller Albert Stucky entkommen ist, war ich sehr gespannt auf diesen Thriller. Jedoch gibt die Autorin auch einige Hinweise zur vergangenen Handlung, sodass es nicht zwingend nötig ist, den Vorgänger gelesen zu haben. 

Protagonistin Maggie hatte schon im Vorgänger Probleme von den grauenhaften Erlebnissen in Stuckys Gewalt loszukommen und nun, da er wieder frei ist und sein Spiel mit ihr wieder neu aufnehmen will, wird ihre Angst und Unruhe schon fast zum Dauerzustand. Die anderen halten sie mit der Zeit sogar für paranoid, aber im Großen und Ganzen fand ich ihre Emotionen und Handlungen sehr glaubhaft und realistisch dargestellt. Da hat mir allein die Vorstellung, in solch einer Situation zu sein, schon gereicht um die Angst hautnah spüren zu können. Umso faszinierender fand ich es, dass Maggie, trotz ihrer Angst wieder Jagd auf Stucky machen will und alles dafür tut. 

Aber auch die anderen Figuren sind solide erarbeitet und passen gut in die Geschichte. Es gibt ein Wiedersehen mit einigen Bekannten, aber es werden auch interessante neue Figuren eingeführt. Da kann man sich gut vorstellen in den Fortsetzungen noch mehr von ihnen zu lesen. 

Der Plot ist auch dieses Mal extrem spannend und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Es gibt wieder kurze und fesselnde Kapitel, geschickte Perspektivenwechsel und einige spannende Irrführungen, die für eine extrem mitreißende Atmosphäre sorgen. Die angedeuteten Beschreibungen der Taten regen auch dieses Mal wieder die Fantasie an und sind nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. 

Obwohl es auch in „Das Grauen“ Einblicke in das private Leben der Protagonisten gibt und auch die ein oder andere Liebelei wieder eine Rolle spielt, hat die Autorin es dieses Mal viel besser gelöst, als im Vorgänger. Hier sind es interessante Einschübe zur richtigen Zeit und in der richtigen Dosierung, die der Geschichte und den Charakteren Tiefe verleihen, ohne dass die Spannung darunter leidet. 

Das Ende ging mir dann fast ein bisschen zu schnell und zu einfach, befriedigt aber dennoch und ist dieses Mal für sich abgeschlossen.  

Fazit:
Ein fesselnder Thriller, der sogar noch ein bisschen spannender ist, als der Vorgänger, da Protagonistin Maggie dieses Mal gefühlsmäßig sehr tief drin steckt und die Autorin die Baustelle mit den privaten Einblicken in das Leben der Figuren viel besser gelöst hat. Gute 4 Buchherzen und wieder eine Leseempfehlung für Thrillerfans.

Infos zur Autorin (Quelle: mira-taschenbuch.de):
Alex Kava wuchs in einem kleinen Ort mit weniger als 500 Einwohnern im ländlichen Nebraska auf. Sie machte ihren Universitätsabschluss in Kunst und Englisch und verfügt zudem über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Werbe- und Grafikdesignbranche. Ihr Debütroman "Das Böse" konnte sich auf Anhieb auf der New York Times Bestsellerliste platzieren.
 
Infos zur Reihe:
1. Das Böse *klick zu meiner Rezension*                                      7. Blutiger Freitag
2. Das Grauen                                                               8. Knochenpfade
3. Schwarze Seelen                                                       9. Fleisch
4. Eiskalter Wahnsinn                                                   10. Erloschen
5. Die Rückkehr des Bösen                                          11. Menschenleer
6. Ausgebluetet

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Rezension: Winterzauber wider Willen - Sarah Morgan




Titel: Winterzauber wider Willen Autorin: Sarah Morgan
Seiten: 384
Verlag: Mira Taschenbuch
 Preis: 9, 99 € 
Ersterscheinung: 10. 10. 14
  Reihe: Teil 1 von 3








Kurzbeschreibung:
Kayla Green hat nur einen Weihnachtswunsch: dass das „Fest der Liebe“ möglichst schnell vorbeigeht! Schlitten, Rentiere und dieser bärtige alte Mann im roten Mantel sind ihr ungefähr so angenehm wie Zahnschmerzen. Da kommt der PR-Expertin der Auftrag von Jackson O’Neil sehr gelegen. Als der Hotelier sie bittet, die Feiertage im malerischen Snow Crystal zu verbringen und dort eine Kampagne für das Skiresort seiner Familie zu entwickeln, kann Kayla nicht Nein sagen. Immerhin ist Jackson ihr Auftraggeber - und dazu äußerst attraktiv! Und die luxuriöse Blockhütte, in der er sie einquartiert, entpuppt sich zum Glück als lamettafreie Zone. Doch schon das erste Treffen mit Jacksons Familie bringt die Weihnachtshasserin ganz schön in Bedrängnis …

Meinung:
Das Buch hat ja unglaublich viele extrem positive Bewertungen, sodass ich einen perfekten Weihnachtsroman erwartet habe. Jedoch muss man sagen, dass das Buch definitiv im Genre ChickLit Zuhause und auch dementsprechend aufgebaut ist. Klar, Weihnachten spielt natürlich eine Rolle und durch das tolle Ambiente kommt auch Weihnachtsstimmung auf, aber die große Anziehungskraft zwischen den beiden extrem attraktiven Protagonisten steht klar im Vordergrund. 

Positiv ist auf jeden Fall das tolle Setting des Romans. Obwohl ich selbst gar kein Fan von Wintersport und Ähnlichem bin, habe ich mich in Snow Crystal sofort wohl gefühlt. Eine malerische Landschaft, mitsamt einsamen Blockhütten, einem zugefrorenen Wasserfall und Hundeschlittenfahrt, die vor dem geistigen Auge entsteht und immer wieder zum Träumen einlädt. 

Auch die Herzlichkeit, mit der Kayla vom Großteil von Jacksons Familie aufgenommen wird, hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind zwar ein bisschen schematisch, aber trotz allem merkt man ihnen ihre Menschlichkeit an und so mochte ich sie recht gerne.

Die beiden Protagonisten sind zwar etwas sehr perfekt und es hat mich schon etwas genervt, dass ihre große Anziehung füreinander wieder einmal ab dem ersten Treffen so deutlich hervorgetreten ist, aber eigentlich fand ich sie recht sympathisch und habe gern mit ihnen die Handlung durchlebt. Ihre Geschichte ist eben extrem romantisch, auch etwas kitschig und total vorhersehbar. Da ich zu Weihnachten etwas Kitsch sehr gerne mag, habe ich mich trotzdem ganz gut unterhalten gefühlt.

Das liegt auch daran, dass die Autorin einen sehr angenehmen und locker-leichten Schreibstil hat. Es gibt einige nette humorvolle Szenen, viel Wortwitz und auch abgesehen von der Romantik viele andere Gefühle. Gut fand ich es auch, dass es Perspektivenwechsel gibt und man so einen guten Gesamtüberblick erhält.  Ich fand es nur ein bisschen schade, dass die Problematik von KaylasWeihnachtsproblem ein bisschen eindimensional und immer gleich dargestellt wurde. Das hätte man nicht immer wiederholen müssen, sondern etwas besser ausarbeiten können.  

Fazit:
„Winterzauber wider Willen“ war nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Anstatt einer richtigen Weihnachtsgeschichte, gibt es einen typischen, aber recht unterhaltsamen ChickLit-Roman im Weihnachtssetting. Alles in allem habe ich mich aber trotz falscher Erwartungen und kleinerer Kritikpunkte gut unterhalten gefühlt, und da auch Weihnachtstimmung aufgekommen ist, vergebe ich gute 4 Buchherzen. 
Die Rezension gehört zur Kunterbunt- Challenge (#KabuCh).

Infos zur Autorin (Quelle: mira-taschenbuch.de):
Sarah Morgan wurde in Whiltshire geboren und begann ihre Karriere als Schriftstellerin bereits mit acht Jahren, als sie eine Autobiografie ihres Hamsters verfasste.
Mit 18 ging sie nach London, wo sie Krankenschwester wurde.
Ihr ersten Manuskript, das sie nach der Geburt ihres ersten Kindes verfasste, wurde noch von Mill & Boon abgelehnt, aber die Kommentare der Lektorin waren so ermutigend, dass sie es wieder versuchte, und ihr drittes Manuskript "Worth the Risk" wurde schließlich ohne jede Änderung akzeptiert. 
Sarah arbeitet immer noch in Teilzeit im Gesundheitswesen und verbringt die restliche Zeit mit ihrer Familie. Sie versucht, so viel Zeit zum Schreiben zu erübigen wie möglich. Außerdem ist sie eine begeisterte Skiläuferin und Walkerin, sie liebt es, im Freien zu sein!

Infos zur Reihe:
1. Winterzauber wider Willen

Dienstag, 15. Dezember 2015

*Rezension* Mein Herz und andere schwarze Löcher - Jasmine Warga




Titel: Mein Herz und andere schwarze Löcher
Autor: Jasmine Warga
ISBN: 978-3737351416
Seiten: 384
Verlag: Fischer Sauerländer
Ersterscheinung: 23. April 2015
Preis: 16,99 €  gebunden

Kurzbeschreibung
„Ich küsse ihn. Wir küssen uns! Ich versuche, mich nicht zu fragen, ob das nun richtig oder falsch ist. Mein Herz hämmert, und ich hoffe, das sein Herz genauso wild klopft. Ich weiß, dass die Menschen einander seit tausend Ewigkeiten küssen, aber jetzt, in diesem Augenblick, fühlt es sich an, als wäre das Küssen ein Geheimnis, das nur Roman und ich kennen.“
Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.
Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden.

Meinung
Dieses Buch war für mich eigentlich ein Coverkauf. Irgendwie hat es mich magisch angezogen und als dann auch noch der Klappentext ganz gut war, musste ich es einfach haben. Natürlich war ich ganz gespannt, wie es denn sein würde.

Ok, also ich muss gestehen, anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Einstieg. Ich befand es für naiv und lapidar und war teilweise schon etwas genervt davon. Pubertierende Teenager, die wissen doch noch gar nichts vom Leben und somit verstand ich auch die ganze Problematik noch nicht ganz. Gut, zwei Teenager wollen sterben. Aber warum? Dies erfuhr ich dann erst im Laufe des Buches und konnte meine Anfangsmeinung etwas revidieren.

Seite um Seite merkte ich, wie authentisch und real Frau Warga die ganze Geschichte eigentlich geschrieben hatte. Deutlich konnte ich die Gefühlswelt von Roman und Aysel spüren und war immer mehr gebannt von ihrer Geschichte. Im Laufe deren aber, gerät der geplante Selbstmord seitens Aysel immer mehr in den Hintergrund. Durch Roman lernt sie das Leben wieder zu lieben und verliebt sich dann auch in ihn. Er hingegen bleibt skeptisch und am Ende wird’s nochmal  dramatisch, aber auch rührend und sehr tränenreich. Ich persönlich werde es wohl so schnell nicht vergessen, denn ich denke, über so eine Thematik überhaupt zu schreiben, ist nicht ganz einfach.

Der Schreibstil der Autorin zog anfangs etwas dahin, später jedoch gestaltete sich dieser als flüssig und leicht zu lesen. Die Kapitel wurden kurz gehalten und jeder Anfang davon mit  Tag und Datum und dem noch verbleibenden Countdown des vermeintlichen Selbstmordversuches gedruckt.

Cover
Also dieses Cover geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ich finde es irgendwie genial. Es ist zwar einfach mit den bunten Punkten und der schwarzen Schrift in der Mitte, aber es hat etwas an sich, was mich anzog. Ein Hingucker auf jeden Fall.

Fazit
Mit dem Debüt „Mein Herz und andere schwarze Löcher“ konnte mich Frau Warga überzeugen. Anfangs war ich zwar etwas skeptisch, aber dann wurde es immer spannender und vor allem emotionaler. Ich könnte mir dieses Werk sehr gut als Schullektüre vorstellen und werde es auf jeden Fall weiter empfehlen. 4 von 5 Buchherzen.

Die Rezension gehört zur Kunterbunt- Challenge (#KabuCh)

Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Jasmine Warga lebt und schreibt in einem kleinen Dorf in Ohio. Sie glaubt daran, dass Ehrlichkeit das Allerwichtigste im Leben ist, und diese Ehrlichkeit kann jeder in ihren Texten spüren. Mit ›Mein Herz und andere schwarze Löcher‹ hat Jasmine Warga ein Debüt vorgelegt, das wie ein heller Stern am Himmel leuchtet.

Freitag, 27. November 2015

Hörbuchrezension: Cop Town: Stadt der Angst - Karin Slaughter


 
Titel: Cop Town - Stadt der Angst 
Autorin:Karin Slaughter
Sprecherin: Nina Petri
 Laufzeit: 7 h 53 m - gekürzte Lesung 
Verlag: Random House Audio  
Preis: 19,99 €  6 Audio CDs
Ersterscheinung: 09. Nov. 2015   
Reihe: Nein






Kurzbeschreibung:
Atlanta, 1974: Kate Murphy fürchtet, dass ihr erster Tag beim Police Department gleichzeitig ihr letzter sein könnte. Denn ein Killer terrorisiert die Stadt – seine Opfer sind ausschließlich Cops. Und als würde das nicht reichen, machen auch Kates männliche Kollegen ihr den Job zur Hölle: Eine weibliche Polizistin zählt in ihren Augen keinen Cent. Zum Glück ist Kate nicht allein. Auch ihre Partnerin Maggie Lawson spürt, wie die Stimmung unter den männlichen Kollegen kippt. Ihnen ist jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Und plötzlich befindet sich Atlanta im Ausnahmezustand – denn die Cops beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst.

Meinung:
Von Karin Slaughter hatte ich bisher schon viel Gutes gehört, aber noch nichts von ihr gelesen. Als ich dann das Cover mit diesen ausdrucksstarten Augen gesehen habe, war ich sofort gefesselt und nach dem Lesen der Kurzbeschreibung habe ich eigentlich einen typischen Thriller erwartet. Aber das ist „Cop Town – Stadt der Angst“ nicht wirklich.

Es geht zwar um die Polizistenmorde und auch die Suche nach dem Täter ist ein Fixpunkt, aber es werden noch so viele andere Themen angeschnitten, dass die reine Mördersuche manchmal etwas in den Hintergrund gerät.

Das besondere an der Geschichte ist für mich nicht der erwähnte Handlungsstrang, sondern das ganze drum herum und die besondere, zu gleichen Teilen abschreckend und fesselnde Atmosphäre, die dadurch erschaffen wird.

Obwohl der Handlungszeitpunkt nur 40 Jahre zurückliegt, könnte man während des Hörens meinen, in einer ganz anderen Zeit gelandet zu sein. Die Stimmung ist geprägt von Hass gegen alles Mögliche (Juden, Farbige, Homosexuelle und Frauen, die mehr wollen als nur am Herd zu stehen) und dem Versuch der Protagonistinnen in dieser von (weißen) Männern dominierten Welt irgendwie Fuß zu fassen. Und auch wenn es nüchtern betrachtet vielleicht etwas übertrieben dargestellt zu sein scheint, wirkt beim Hören alles extrem authentisch, gut recherchiert und man hat das Gefühl, die Autorin erzählt aus dem wahren Leben. 

Zusätzlich wird dieses Gefühl noch von der perfekt dazu passenden Stimme von Nina Petri unterstützt. Sie hat etwas raues und rauchiges in ihrer Stimme, das man mit der damaligen Zeit und den erzählten Geschehnissen gut in Verbindung bringen kann und liest die ganze Geschichte sehr lebendig.

Eine weitere Besonderheit ist die verwendete Sprache. Die ist nämlich an die düstere Grundstimmung und die dargestellte Situation angepasst und extrem hart, brutal und oft auch ordinär. Eigentlich mag ich sowas überhaupt nicht, aber hier passt es dazu.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, wodurch man unterschiedliche Einblicke zu den Charakteren erhält und die Protagonistinnen dem Leser auch gut nah gebracht werden. Man erhält tiefe Einblicke in ihre Persönlichkeiten, Ansichten und Veränderungen. Zusätzlich gibt es auch noch andere eingeschobene Szenen, die man erst später wirklich zuordnen kann und welche für zusätzliche Spannung sorgen.

Das Ende kann nochmal einen drauf setzten, bietet eine logische Erklärung und hat mich mehr als zufrieden zurückgelassen. 

Fazit:
Ein Thriller, der zwar nicht unbedingt das bietet, was man erwartet, mich aber dennoch überzeugen und unterhalten konnte. Dabei gerät die eigentliche Tätersuche eher etwas in den Hintergrund, aber durch die vielen angesprochenen und realistisch dargestellten Themen der damaligen Zeit entsteht eine abschreckend-faszinierende Atmosphäre, die mich nicht mehr losgelassen hat. Die extrem derbe Sprache ist bestimmt nicht jedermanns Sache, passt aber zur Geschichte. Von mir gibt es gute 4 Buchherzen. 
Vielen Dank an Random House Audio für die Bereitstellung des Hörbuchs. 

Infos zur Autorin (Quelle: randomhouse.de):
Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton, Polizeichef Jeffrey Tolliver und Ermittler Will Trent sind inzwischen in 32 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 30 Millionen Mal verkauft worden.

Infos zur Sprecherin (Quelle: randomhouse.de):
Nina Petri spielte in vielen erfolgreichen Kino- und TV-Produktionen und erhielt für ihre Leistungen u. a. den Bayerischen und Deutschen Filmpreis. Ihre Stimme hat eine große Bandbreite, die Krimis ebenso lebendig werden lässt wie Romane und Biografien.