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Montag, 11. August 2014

*Rezension* ES - Stephen King


Titel: ES
Autor: Stephen King
ISBN:  978-3453435773
Seiten: 1536
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 8. Februar 2011
Preis: 12,99 €  Taschenbuch

Kurzbeschreibung
Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens
In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.
Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins.

Meinung
Dieses Buch ist so nebenbei bei mir gelaufen, als Zweitlesebuch sozusagen und nun endlich, nach etwas längerer Zeit, bin ich fertig. Und ich muß sagen, es hat sich gelohnt, wieder so einen dicken Schinken von Stephen King zu lesen. Er ist einfach der Meister des Horrors.

Von der ersten Seite an gestaltete sich das Buch als äußerst spannend und nervenaufreibend. Man kann schon sagen gruselig. Dies änderte sich auch nicht und hielt bis zur letzten Seite an. Die lag daran, das Herr King alles sehr detailiert ausgearbeitet und dargestellte hatte. Die Atmosphäre im Buch kann man gar nicht so beschreiben. Ich war schockiert und mir stockte teilweise sogar der Atem. Eindeutig nichts für schwache Nerven.

Die Handlung besteht aus vielen Strängen, die am Ende alle zusammenführen. Es geht um die wachsende Freundschaft von sieben unterschiedlichen Kindern, die sich der Club der Versager nennen, und natürlich dem Clown Pennywise, welcher immer in unterschiedlichen Personen auftritt. Er beschreibt das ultra Böse und macht den Sieben das Leben zur Hölle. Ich spürte die Ängste und Emotionen und war wie gefangen in dem Buch. Es entstand ein pures Kopfkino, das nicht besser herzustellen ging.

Die Charakteren wirkten auf mich überaus real und authentisch und total unterschiedliche. Jede einzelne wurde vom Autorin bis ins kleinste beschrieben. Ich erfuhr viel über ihre Vergangenheit und was aus ihnen geworden war. Somit konnte ich noch mehr in die Geschichte hineintauchen. Eine Passage blieb mir allerdings ein Rätsel. Die Schilkröte, was hatte es damit aufsich und warum wurde sie eingefügt. Bis jetzt weiß ich es immer noch nicht.

Der Schreibstil ist diesmal nicht einfach, dafür aber bildgewaltig. Ich brauchte schon etwas länger um durch das Werk zu gelangen, weil ich einige Stellen wiederholen mußte. Das Ende war mir persönlich dann aber zu kurz, trotzdem finde ich das „Es“ sein bestes Werk ist.

Cover
Das Cover sieht düster aus und wurde in grau gehalten. Am unteren Buchrand ist der blutige Kanaldeckel der Kanalisation, welcher öfters im Buch vorkommt. Titel und Bild passen perfekt zum Buch.

Fazit
„Es“ ist ein Thriller, der unter die Haut geht. Teilweise grauselige Szenen schockierten mich, die Spannung war ständig präsent und die Charkateren sehr lebhaft. Er bekommt von mir 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung. Aber aufgepasst, nichts für schwache Nerven !!!


Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
"Carrie", "The Shining", "Misery" - es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, "Carrie", erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.

Freitag, 30. Mai 2014

*Rezension* Der dunkle Turm 01: Schwarz - Stephen King


Titel: Der dunkle Turm 01- Schwarz
Autor: Stephen King
ISBN:  978-3453875562
Seiten: 352
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1. Dezember 2003
Teil: 1 von 7
Preis: 8,99 €  Taschenbuch

Kurzbeschreibung
Auf der Suche nach dem mysteriösen „Dunklen Turm“ durchstreift Roland, der letzte Revolvermann, eine sterbende Welt, wo in endlosen Wüsten und Ruinenstätten Dämonen, Sukkubi, Vampire und Geistermutanten hausen. Unbeirrt folgt er den Spuren des Mannes in Schwarz – er ist der Schlüssel zu den Mysterien des „Dunklen Turms“, der am Anfang der Zeit steht.

Meinung
Da ich ein großer Stephen King Fan bin und auch mal gerne mittendrin düstere Sachen lese, war ich ganz gespannt auf diesen ersten Teil Reihe. Leider muß ich diesmal gestehen, er hat mir nicht so gut gefallen und ich werde die Reihe auch nicht weiterlesen. Schade, eigentlich. Denn Herr King ist eigentlich der Meister in solchen Büchern.

Schon zu Beginn kam ich ganz schwer in das Buch hinein. Die Geschichte verwirrte mich und ich kam nicht wirklich mit, um was es eigentlich ging. Es ist überzogen und verworren und einfach undurchschaubar.

Die Charakteren taten leider auch nicht ihr gutes daran, mich zu überzeugen. Sie kamen mir kitschig und absolut unsympathisch vor, ich konnte mich in keinen hinein versetzen. Viele Dialoge untereinander wurden übertrieben dargestellt. Mir fehlte die Vielschichtigkeit und weiterentwickelt haben sie sich auch nicht wirklich.

Das Buch selbst ist in Einleitung, Vorwort und 5 Kapitel eingeteilt, welche dann wieder in einzelne Kapitel unterteil wurden. Fand ich nicht schlecht, war ok.

Auch der Schreibstil machte es nicht besser. Er erschloss ich mir als schwermütig und langatmig. Ich mußte das Buch oft absetzen, da viele lange, verschachtelte Sätze vorkamen und ich alles erst zuordnen mußte. Also nicht wirklich einfach. Und nach einiger Zeit verlor ich einfach den Spaß, diesen Roman zu lesen. Nichtsdestotrotz habe ich mich durchgekämpft und nach einiger langer Zeit, kam ich endlich zum Ende. Dieses brachte mir noch mehr Fragezeichen, aber das sollte ja auch wahrscheinlich so sein, sonst würde die Reihe ja nicht weitergehen.

Cover
Das Cover passt perfekt zum Buch. In schwarz und silber gehalten, strahlt es die düstere Atmosphäre aus, welche sich durch das Buch zog.

Fazit
Leider konnte mich der erste Teil der „Der dunkle Turm“-Reihe Schwarz nicht überzeugen. Es war mir zu verworren und unverständlich. Ich würde es diesmal auch nicht weiterempfehlen. Es gibt wesentlich besser Bücher von Herrn King. Somit erhält es von mir gutgemeinte 2 von 5 Buchherzen, weil ich den Autor ansonsten einfach klasse finde. 

 

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
"Carrie", "The Shining", "Misery" - es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, "Carrie", erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida. 

Infos zur Reihe:
1. Schwarz
2. Drei
3. tot
4. Glas
5. Wolfsmond
6. Susannah
7. Der Turm

Freitag, 27. Dezember 2013

*Rezension* Todesmarsch - Stephen King


Titel: Todesmarsch
Autor: Stephen King
ISBN: 978-3548263274
Seiten: 368
Verlag: Ullstein
Ersterscheinung: 1. Januar 2006

Kurzbeschreibung
Ray Garraty ist einer von 100 Teilnehmern des Todesmarschs - ein jährlicher Wettbewerb um den ultimativen Preis in einer düsteren Zukunftsvision der USA. Der Marsch nach Süden beginnt an der kanadischen Grenze und ist mit dem Tod des vorletzten Gegners zu Ende. Der Sieger erhält bis an sein Lebensende alles, was er sich wünscht. Die Regeln sind einfach: Man darf nicht anhalten und eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit nicht unterschreiten. Ansonsten wird man verwarnt und statt der vierten Verwarnung gibt es die rote Karte - in Form einer tödlichen Kugel ...

Meinung
Und wieder ein Meisterwerk des Kings. „Todesmarsch“ hat bei mir einige Nervenkitzler herausgefordert. Teils erschüttert, teils auch etwas angewidert, verfolgte ich die Geschichte rund um die jungen Amerikaner.

Startschuß einmal im Jahr für 100 junge Männer ist am 1. Mai. Freiwillig begeben sie sich auf einen langen Marsch durch die USA. Der Gewinner bekommt alles, alle anderen müssen sterben. Dreimal wird man verwarnt, beim vierten Mal kaltblütig erschossen. Und da stellt sich mir schon die erste Frage: Wer meldet sich da bitte freiwillig?

Die Stimmung war von Anfang an sehr düster und depremierend. Man merkte die Angst der Mit-“Geher“. Zwar haben sich auf dem Weg ein paar Jungen zusammengetan, aber am Schluß ist sich doch jeder der Nächste und will einem nach dem andren ausschalten. Dieses Knistern und die bissigen Kommentare der Geher rücken so gut in den Vordergrund, das man die Emotionen einfach nur bemerken muß. Und dies macht diesen Thriller aus. Nervenaufreibend und brutal.

Wie gesagt, die Charkateren werden absolut präzise und gekonnt dargestellt. Man erfährt über jeden davon ziemlich viel und alles sind unterschiedlich. Auch die gesamte Strecke des Marsches wird vom Autor sehr bildlich dargestellt. Kopfkino pur. Was mich am meisten aufgeregt hat, waren die Zuschauer am Rande der Strecke. Wie kann man jubeln und fröhlich sein, wenn man weiß, es kommt nur einer durch.

Festgelegt wurden die Regeln des Marsches vom „Major“. Dieser Charakter war mir sehr unsympathisch und ich hätte ihn am liebsten in die Wüste geschickt. Schleimend und mit Euphorie erklärt er die Regeln und preist diesen Marsch als absolutes Muß und will eine „gute“ Sache daraus machen. Einfach ekelhaft.

Cover
Es gibt ja viele Cover von diesem Buch. Meines hat einen nackten Fuß in der Mitte. Bild und Titel greifen das Thema perfekt auf.

Fazit
„Todesmarsch“ ist ein spannender, aber auch makaberer Thriller über 100 Jugendliche, die an einem Marsch teilnehmen und einfach erschossen werden. Er hat mir ein paar grausige und nervenaufreibende Stunden bescheert, Träume eingeschlossen. Dieses Werk von Stephen King erhält von mir 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung für alle mit starken Nerven. 

 

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
"Carrie", "The Shining", "Misery" - es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, "Carrie", erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.

Mittwoch, 27. November 2013

*Rezension* Joyland - Stephen King


Titel: Joyland
Autor: Stephen King
ISBN:  978-3453268722
Seiten: 352
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 17. Juni 2013
Preis: 19,99 €  Gebunden

Kurzbeschreibung
Stephen Kings Bestseller Der Anschlag – seine Zeitreise in die Sechzigerjahre – wurde von der Kritik einhellig in höchsten Tönen gelobt. In Joyland nun nimmt der Autor den Leser auf einen Trip in die Siebzigerjahre mit. Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student und weiß: Irgendwann ist es mit der Unschuld vorbei. Irgendwann hört jeder Spaß auf. Um sich sein Studium zu finanzieren, arbeitet Devin Jones während der Semesterferien im Vergnügungspark Joyland an der Küste von North Carolina. Drei Dinge sind es, die ihn im Laufe des Sommers 1973 vor allem beschäftigen: Seine große Liebe Wendy gibt ihm per Brief den Laufpass. In der Geisterbahn Horror House soll es spuken, nachdem dort ein Mädchen ermordet wurde. Und er fragt sich, welches Geheimnis sich wohl hinter der schönen jungen Frau mit ihrem behinderten Sohn verbirgt, an deren Strandvilla er jeden Tag vorbeikommt. Vom unbekümmerten Schaustellerleben in Joyland fasziniert, verlängert Devin seinen Aufenthalt. Mit seinen neugierigen Nachforschungen tritt er jedoch eine Lawine von Ereignissen los, bei denen es schließlich um Tod oder Leben geht …

Meinung
Da ich ja Stephen King Bücher absolut liebe, war ich sehr gespannt, wie Joyland sein würde. Leider muß ich diesmal gestehen, ich bin enttäuscht. Ich fand mich gar nicht mit der Geschichte zurecht und fragte mich immer wieder: Wo bleibt die Spannung?

Die Geschichte beginnt ganz ok, ich erfuhr etwas über die Darsteller und ein kleines Mädchen, das vor vielen Jahren in der Geisterbahn ermordet wurde. Und das ist schon so ziemlich alles. Die Handlung baut sich nicht wirklich auf, es zieht und zieht und zieht sich. Irgendwie wird immer nur außen herum „geschrieben“, aber man kommt nie zum Wesentlichen. Und das ging bis zur Hälfte des Buches so. Dann nimmt die Spannung etwas zu, aber nur etwas und es wird wieder nur über Gott und die Welt berichtet. Zum Ende hin (die letzten 20 Seiten circa) wars dann spannend und auch sehr grausam, was aber das Ganze auch nicht rumreißen hat können.

Die Personen wurden sehr gut und viel zu ausführlich beschrieben. Auch das Joyland konnte ich mir bildlich sehr gut vorstellen. Aber leider ist man das beim Meister des Horrors anders gewohnt. Ich denke das dieser Thriller mehr dazu gedacht war, psychisch sich zu gruseln. Bei mir hatte dies aber keine Wirkung. Vielleicht bin ich schon von zu vielen guten Thriller verwöhnt worden.

Cover
Das Cover ist gelungen. Der Name des Autors ist leicht verschnörkelt (soll wahrscheinlich gruselig aussehen) dargestellt. Der Mittelpunkt macht das beleuchtet Schild vom Vergnügungspark.

Fazit
„Joyland“ hat mich nicht überzeugen können. Es war mir zu langatmig und einfach gähnend langweilig. Dafür erhält es leider nur gutgemeinte 2 von 5 Buchherzen, da Herr King ja eigentlich zu meinen Lieblingsautoren gehört. Eine Leseempfehlung kann ich diesemal nicht vergeben. 

 

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
"Carrie", "The Shining", "Misery" - es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, "Carrie", erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.

Samstag, 9. November 2013

*Rezension* Doctor Sleep - Stephen King


Titel: Doctor Sleep
Autor: Stephen King
ISBN:  978-3453268555
Seiten: 704
Ersterscheinung: 28. Oktober 2013
Verlag: Heyne
Preis: 22,99 € 
 Gebundene Ausgabe

Kurzbeschreibung
Auf Amerikas Highways ist eine mörderische Sekte unterwegs. Sie hat es auf Kinder abgesehen, die das Shining haben. Stephen King kehrt zu den Figuren und Szenerien eines seiner berühmtesten Romane zurück: Der Dreirad fahrende kleine Danny, der im Hotel Overlook so unter seinem besessenen Vater hat leiden müssen, ist erwachsen geworden. Aber die Vergangenheit lässt ihn nicht los, und wieder gerät er in einen Kampf zwischen Gut und Böse. Die zwölfjährige Abra hat das Shining. Kann er sie retten? Nur mühevoll kann Dan Torrance die Schrecken verarbeiten, die er als kleines Kind im Hotel Overlook erlitten hat. Obendrein hat er die Suchtkrankheit seines besessenen Vaters geerbt und nimmt daher fleißig an Treffen der Anonymen Alkoholiker teil. Seine paranormalen Fähigkeiten – das Shining – setzt er nun in seinem Beruf ein: In einem Hospiz spendet er Sterbenden in ihren letzten Stunden Trost. Man nennt ihn liebevoll Doctor Sleep. Währenddessen ist in ganz Amerika eine Sekte auf der Suche nach ihrem Lebenselixier unterwegs. Ihre Mitglieder sehen so unscheinbar aus wie der landläufige Tourist – Ruheständler in Polyesterkleidung, die in ihr Wohnmobil vernarrt sind. Aber sie sind nahezu unsterblich, wenn sie sich vom letzten Lebenshauch jener Menschen ernähren, die das Shining besitzen. Das Mädchen Abra Stone besitzt es im Übermaß und gerät ins Visier der mörderischen Sekte. Um sie zu retten, weckt Dan die tief in ihm schlummernden Dämonen und ruft sie in einen alles entscheidenden Kampf.

Meinung
Da ich vor ein paar Wochen erst „Shinning“ gelesen hatte, war ich schon ganz gespannt, wie es in „Doctor Sleep“ mit Dan als Erwachsenen dann weitergeht. Nebenbei bemerkt ist es etwas hilfreich, vorher „Shinning“ gelesen zu haben, aber nicht unbedingtes Muß. Man kommt auch so ganz gut in der Geschichte mit, da sehr viele Rückblicke zum Vorgängerbuch eingeschoben werden.

Die Handlung selbst ist von Anfang an sehr spannend, weil es von Grund auf um Kinder und ihren Steam geht. Eine Sekte bringt Kinder um, um deren Steam zu stehlen. Diese Mitglieder sind nicht menschlich und werden durch diesen „Rauch“ stärker und gefährlicher. Außerdem können sie ohne ihn nicht „überleben“. Dieses Thema ist deswegen schon ziemlich gruselig.

So geht es dann auch Abra. Sie hat das Shinning und einen sehr starken Steam. Drum ist die Anführerin der Sekte, Rose the Hat, auch hinter ihr her. Der Charakter von Abra hat mich sehr überzeugt und beeindruckt. Mit 12 Jahren soviel Mut und Überzeugungskraft zeigen ist echt beeindruckend. Leider hatte ich aber diesmal so meine Schwierigkeiten mit Dan. Mittendrin gab es einige Seiten, wo er für mich einfach nervend und kindisch dargestellt wurde. Ein Beispiel wäre dafür, sein Problem mit dem Alkohol. Einmal trocken, dann wieder getrunken und dies immer und immer wieder. Es wurde dann zwar nach einiger Zeit besser und seine Willenskraft, trotzdem trocken zu bleiben setzte sich durch. Dieses Hin und Her hätte nicht so ausführlich sein müssen.

Zum Schreibstil kann ich sagen, das er einfach und flüssig zu lesen war. Trotz der 704 Seiten ging es rasant und zügig voran und es machte mir großen Spaß, diesen spannenden Thriller des „Kings“ zu lesen. Was ich auch noch gut fand, war die Gedankenübertragungen zwischen Abra und Dan. Diese wurden im Buch kursiv gehalten, und somit konnte man sich alles besser vorstellen.

Das Ende war mir ein bisschen zu fadenscheinig, ich hätte mir etwas mehr erhofft. Nichts desto trotz war ich schon ein wenig traurig als es zu Ende war. Spannung und Gruselfaktor pur.

Cover
Das Cover wurde sehr schön gestaltet. Es greift genau den Inhalt des Buches auf und macht einfach Lust darauf, es sofort in die Hand zu nehmen und zu lesen.

Fazit
Für mich war „Doctor Sleep“ ein absolut spannender und gruseliger Thriller des Meisters, welchen ich allen nur empfehlen kann. Hoffentlich gibt es noch viele Bücher von Stephen King. Der Thriller erhält von mir 5 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung.

 

Vielen Dank an „Was liest Du?“ und dem Heyne Verlag, das ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
"Carrie", "The Shining", "Misery" - es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, "Carrie", erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.



Montag, 7. Oktober 2013

*Rezension* Shining - Stephen King



Titel: Shining
Autor: Stephen King
ISBN: 978-3898970969
Seiten: 464
Verlag: Weltbild Buchverlag
Ersterscheinung: 12. Oktober 2004
Ausgabe: Gebunden

Kurzbeschreibung
Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Haumeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren. Mit Shining gelang Stephen King ein moderner Klassiker des Grauens, ein Buch, das die Ängste unserer Zeit erfasst und jeden Leser in seinen emotionalen Grundfesten erschüttert.

Meinung
Stephen King, der wohl bekannteste Horror-Meister und ich habe mal endlich wieder ein Buch von ihm gelesen. Da ich ja solche Bücher liebe, habe ich mich voller freudiger Erwartung ran gemacht. Ich muß aber leider sagen, nach den etwa ersten 100 Seiten hätte ich es am liebsten weggelegt. Spannung kam nicht wirlich auf, und es zog sich einfach nur in die Länge. Ab der Mitte des Buches ungefähr gings dann aber zum Glück richtig los. Der Spannungsbogen baute auf und blieb auch erhalten, und es machte mir wieder Spaß, weiter zu lesen.

Wer allerdings auf etwas Blutrünstiges hofft, wird leider enttäuscht. Es kommen zwar ein paar Szenen vor, diese werden aber nur minimal beschrieben. Dieser Horror-Roman geht auf die Nerven.Und Herr King hat dies, was auch nicht anders zu erwarten war, äußerst präzise dargestellt. Teilweise erschrak ich mitten im Lesen und eine Gänsehaut war vorprogrammiert.

Der Schreibstil ist relativ flüssig und recht einfach. Wenn die wirklich äußerst minimale Schrift nicht gewesen wäre, hätte ich das Buch schneller durchgehabt. Ganz gut fand ich, das die Kopfstimme des Jungen und der Eltern im Buch kursiv gehalten wurde, dadurch hebt sie sich ab und einiges wird leichter verständlich.

Zu den einzelnen Charakteren kann ich nur sagen, das alle sehr tiefgründig beschrieben wurden, sie entwickeln sich im Laufe der Geschichte etwas weiter und man merkt wie verletztlich und beeinflussbar alle sind. Klar haben sie selber einige Probleme mit sich selbst zu klären, trotzdem versuchen sie, irgendwie zusammen zu halten. Was natürlich nicht klappt.

Was für mich auch noch etwas unerealistisch war, ist der 5 jährige Danny. Er kommt manchmal so erwachsen und reif rüber, ich glaube nicht, das ein Kind in diesem Alter sich so verhält. Klar hat er eine übersinnliche Gabe, trotzdem wurde dies alles etwas zu übertrieben dargestellt.

Im Großen und Ganzen hat mir der Horror-Roman gut gefallen. Das Ende war allerdings vorherschaubar. Trotzdem werde ich bestimmt noch einige Bücher von Herrn King verschlingen.

Cover
Das Cover ist ok. Meines Erachtens nicht so passend, weil es ja in dem Buch nicht nur um den Jungen ging, sonders einige andere Charakteren eigentlich im Vordergrund standen. Den Text finde ich auch nicht so originell und passend.

Fazit
Nach einigen Startschwierigkeiten hat mir „Shining“ doch noch ganz gut gefallen. Die Spannung kam zwar erst gegen Mitte des Buches, dafür war aber der Rest äußerst spannend und nervenaufreibend. Dieses Werk erhält von mir 3,5 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung, allerdings nur für Leser, die starke Nerven haben. 

 

Infos zum Autor: (Quelle wikipedia)
Stephen Edwin King (* 21. September 1947 in Portland, Maine) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman. Er ist vor allem bekannt für seine Horror-Romane, die ihn zu einem der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart machen. Bis heute hat Stephen King als Autor über 400 Millionen Bücher verkauft, die in insgesamt 40 Sprachen übersetzt wurden.

Freitag, 16. August 2013

Stephen King Challenge 2013/2014

Zufällig bin ich wieder auf eine tolle Challenge gestoßen. Und zwar werde ich bei der Stephen King Challenge von Friedelchens Bücherstube mitmachen. Ich bin ja begeisternde Thriller-Leserin und somit wird es für mich nicht schwer werden, diese zu bestehen.

 

Hier die Infos dazu: 

1. Es gilt, innerhalb eines Jahres (12 Monate) mindestens 6 Bücher von Stephen King zu lesen (ob nun auf Deutsch oder Englisch). Werke, die er unter seinen Pseudonymen verfasst hat oder Kurzgeschichtensammlungen, zählen natürlich auch.

2. Verfasst eine Rezension oder Kurzbesprechung, ob nun auf dem eigenen Blog, bei Amazon, lovelybooks etc. Youtuber oder Leute ohne eigenen Blog sind natürlich auch willkommen.

3. Die Challenge startet am 15.08.2013 und läuft bis zum 15.08.2014. Anmeldungen zu einem späteren Zeitpunkt sind jederzeit möglich. Rezensionen, die vor dem Start verfasst wurden, zählen allerdings nicht.

4. Unter allen Teilnehmern, die innerhalb der 12 Monate mind. 6 Bücher gelesen und besprochen haben, verlose ich einen 10 €-Gutschein. Ein weiterer 10€-Gutschein geht an den Teilnehmer, der die meisten Bücher gelesen hat.      


 Meine Fortschritte

1. Shining  --> Rezension
2. Doctor Sleep --> Rezension
3. Joyland --> Rezension
4. Todesmarsch --> Rezension
5. Der dunkle Turm 01 - Schwarz --> Rezension
6. Es --> Rezension