Montag, 11. August 2014

*Rezension* ES - Stephen King


Titel: ES
Autor: Stephen King
ISBN:  978-3453435773
Seiten: 1536
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 8. Februar 2011
Preis: 12,99 €  Taschenbuch

Kurzbeschreibung
Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens
In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.
Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins.

Meinung
Dieses Buch ist so nebenbei bei mir gelaufen, als Zweitlesebuch sozusagen und nun endlich, nach etwas längerer Zeit, bin ich fertig. Und ich muß sagen, es hat sich gelohnt, wieder so einen dicken Schinken von Stephen King zu lesen. Er ist einfach der Meister des Horrors.

Von der ersten Seite an gestaltete sich das Buch als äußerst spannend und nervenaufreibend. Man kann schon sagen gruselig. Dies änderte sich auch nicht und hielt bis zur letzten Seite an. Die lag daran, das Herr King alles sehr detailiert ausgearbeitet und dargestellte hatte. Die Atmosphäre im Buch kann man gar nicht so beschreiben. Ich war schockiert und mir stockte teilweise sogar der Atem. Eindeutig nichts für schwache Nerven.

Die Handlung besteht aus vielen Strängen, die am Ende alle zusammenführen. Es geht um die wachsende Freundschaft von sieben unterschiedlichen Kindern, die sich der Club der Versager nennen, und natürlich dem Clown Pennywise, welcher immer in unterschiedlichen Personen auftritt. Er beschreibt das ultra Böse und macht den Sieben das Leben zur Hölle. Ich spürte die Ängste und Emotionen und war wie gefangen in dem Buch. Es entstand ein pures Kopfkino, das nicht besser herzustellen ging.

Die Charakteren wirkten auf mich überaus real und authentisch und total unterschiedliche. Jede einzelne wurde vom Autorin bis ins kleinste beschrieben. Ich erfuhr viel über ihre Vergangenheit und was aus ihnen geworden war. Somit konnte ich noch mehr in die Geschichte hineintauchen. Eine Passage blieb mir allerdings ein Rätsel. Die Schilkröte, was hatte es damit aufsich und warum wurde sie eingefügt. Bis jetzt weiß ich es immer noch nicht.

Der Schreibstil ist diesmal nicht einfach, dafür aber bildgewaltig. Ich brauchte schon etwas länger um durch das Werk zu gelangen, weil ich einige Stellen wiederholen mußte. Das Ende war mir persönlich dann aber zu kurz, trotzdem finde ich das „Es“ sein bestes Werk ist.

Cover
Das Cover sieht düster aus und wurde in grau gehalten. Am unteren Buchrand ist der blutige Kanaldeckel der Kanalisation, welcher öfters im Buch vorkommt. Titel und Bild passen perfekt zum Buch.

Fazit
„Es“ ist ein Thriller, der unter die Haut geht. Teilweise grauselige Szenen schockierten mich, die Spannung war ständig präsent und die Charkateren sehr lebhaft. Er bekommt von mir 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung. Aber aufgepasst, nichts für schwache Nerven !!!


Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
"Carrie", "The Shining", "Misery" - es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, "Carrie", erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    ich habe noch die Paperback-Ausgabe dazu, hihi.

    Tolle Geschichte, wie so viele aus dieser Zeit.

    LG..Karin..

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  2. Hi,
    es ist schon soo lange her das ich diesen Buch gelesen habe ich war 14-15 nun 30 ^^ an die Schildkröte konnte ich mich jetzt nicht mehr erinnern habe aber das dazu gefunden: http://wiki.stephen-king.de/index.php/Maturin
    Ansonsten kann ich dir voll zustimmen, es gruselt ungemein und ist ein wirklich gutes Buch. Die eine Szene mit dem Abfluss die hängt mir irgendwie noch nach.

    Meine Ausgabe von damals ist rot und schwarz und weißer Schrift aber der Gulli hätte wohl besser dazu gepasst. Irgendwie hast du mir ja Lust gemacht, das Buch nochmal zu lesen^^ was vermutlich nicht für meinen mentalen Zustand spricht.

    Liebe Grüße,
    Jenni

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