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Dienstag, 15. April 2014

*Rezension* Teufelsengel - Monika Feth

 

Titel: Teufelsengel
Autor: Monika Feth
ISBN:  978-3570160459
Seiten: 416
Verlag: cbt
Ersterscheinung: 1. Dezember 2009
Preis: 17,95 €  gebunden

Kurzbeschreibung
Die achtzehnjährige Romy hat ihren Traumjob ergattert: ein Volontariat bei einer Kölner Zeitung. Als die Leiche eines jungen Mannes aus einem See geborgen wird und man wenig später ein völlig abgemagertes totes Mädchen findet, glaubt niemand an einen Zusammenhang mit drei völlig anders gelagerten Mordfällen der vergangenen Monate. Niemand außer Romy – und dem kürzlich nach Köln versetzten Kommissar Bert Melzig …
Nur eine Person spürt instinktiv, dass es einen Zusammenhang zwischen den vier Todesfällen gibt: Romy. Sie luchst ihrem Chef die Erlaubnis ab, für die Zeitung Nachforschungen anstellen zu dürfe - und kommt einer gefährlichen Bruderschaft auf die Spur...

Meinung
Da ich ja schon viele Bücher von Monika Feth gelesen habe, war ich sehr gespannt, wie „Teufelsengel“ werden würde. Und ich muß sagen, Hut ab....Spannung pur und einfach klasse zu lesen.

Die Handlung begann von der ersten Seite an sehr rasant und verlief dann auch weiterhin so. Trotzdem kam ich mit den Geschehnissen ganz gut zurecht und fand mich ganz schnell in der Geschichte rund um die vielen Ermittler ein. Durch die verständliche Schreibweise und dem leichten, flüssigen Schreibstil, hatte ich keine großen Probleme dem Ganzen zu folgen. Auch der ofte Perspektivenwechsel war nicht verwirrend, die Autorin verstand es einfach, alles sehr detailgerecht zu beschreiben.

Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive verfasst worden und Frau Feth legte großen Wert auf die liebevolle Beschreibung der einzelnen Charakteren. Diese kamen sehr sympathisch und vor allem authentisch rüber, nicht zu kitschig und oberflächlich. Es machte mir Spaß, „extern“ bei den Ermittlungen rund um die Mordfälle dabei zu sein, wobei das Thema rund um eine Sekte bestimmt nicht einfach zu verarbeiten war. Dies schaffte die Autorin jedoch sehr gut.

Ein Punkt, der mit noch ganz besonders gefiel, war die Einleitung jedes Kapitelanfangs. Die Einträge vom Romy in ihr „Schmuddelbuch“ fand ich zauberhaft und äußerst interessant. Dadurch bekam ich noch eine größe Vorstellung der ganzen Handlung und konnte mich noch besser in ihren Charekter hineinversetzen.

Das Ende war für mich sehr aufschlußreich, auch wenn ich schon ziemlich bald wußte, wer der Mörder war. Alle meine Fragen wurden beantwortet und ich freue mich schon auf den nächsten Teil dieser Reihe.

Cover
Das Cover gefällt mir gut und entspricht mit dem gelben Engel und dem gut gewählten Titel, genau dem Buchinhalt. Für mich auf jeden Fall ein absolutes Must-Have.

Fazit
„Teufelsengel“ ist für mich ein absolut fesselnder Psychothriller, mit einem Spannungsbogen, der sich bis zum Schluß hält, auch wenn ich schon ziemlich bald wusste, wer der Mörder war. Trotzdem gefiel mir dieses Buch sehr gut und für den nächsten Teil gibt es bestimmt noch etwas Luft nach oben. Es bekommt von mir 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung, aber nicht nur für junge Leser, sondern auch für die ältere Generation. 


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Ihr Berufsleben startete die 1951 in Hagen geborene Monika Feth nach dem Studium der Literaturwissenschaft zunächst als faktentreue Journalistin. Erst später wandte sie sich wieder ihrem Hobby, der Literatur, zu und begann Geschichten zu erfinden. Zunächst wurden diese als Jugendbücher veröffentlicht. Durch den Erfolg ihrer Krimis gewann sie allerdings zusehends auch erwachsene Leser, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland. In knapp 20 Sprachen werden die Bücher von Monika Feth mittlerweile übersetzt. Die Autorin ist Nordrhein-Westfalen treu geblieben und lebt in der Nähe von Köln.

Samstag, 12. April 2014

*Rezension* Henkersfest Emmerichs fünfter Fall - Stefanie Wider-Groth


Titel: Henkersfest - Emmerichs fünfter Fall
Autor: Stefanie Wider-Groth
ISBN: 978-3806228786
Seiten: 240
Verlag: Theiss
Ersterscheinung: 1. März 2014
Teil: 5 von ???
Preis: 12,95 €  broschiert

Kurzbeschreibung
»Er ist und bleibt ein blöder Hund«, denkt Emmy Steisshofer über Bernd, der sie auf dem Stuttgarter Henkersfest sitzen lässt. Was Emmy nicht weiß: Ihr Bruder kann gar nicht erscheinen und wird sich für sein Fernbleiben auch nie mehr entschuldigen. Ein Fall für Kriminalhauptkommissar Reiner Emmerich und sein Team, dessen Spuren auf den ersten Blick ins Rotlichtmilieu führen. Doch bald wendet sich das Blatt, sowohl die Polizisten, als auch Emmy geraten in den Dunstkreis dubioser Gestalten, deren angebliches Anliegen die Pflege alter Menschen ist. Dahinter aber steckt ein knallhartes Geschäftsmodell, das auch vor einem Mord nicht haltmacht.

Meinung
Die Beschreibung und der Klappentext haben mich ganz neugierig auf dieses Buch gemacht. Es hörte sich spannend und interessant an und ich hatte auch keine Schwierigkeiten mit dem Lesen, auch wenn es schon der 5. Teil ist und ich die Vorgänger nicht gelesen habe. Also meines Erachtens nicht unbedingt notwendig.

Ich fand mich ganz schnell und gut in die Geschichte hinein. Emmy wird seit langer Zeit von ihrem Bruder kontaktiert und um ein Treffen gebeten. Emmy reist in ihre Heimatstadt zurück und wartet auf Bernd. Dieser erscheint jedoch nicht und keiner weiß im Augenblick warum. Sie geht zu ihrem Familenhaus und ihrer Mutter und trifft dort auf einige ältere Damen. Warum wohnen fremde Frauen in dem Haus? Anfangs etwas verwirrend, aber mit der Zeit klärt sich alles auf.

Als dann auch noch Bernd ermordet wird und sogar noch ein Mord passiert, schalten sich Kriminalhauptkommissar Emmerich und sein Team ein. Die ersten Fährten führen ins Rotlichtmilieu. Doch alles wird immer verworrener und dubioser. Gekonnt führte die Autorin immer in die Irre und es taten sich Welten auf. Dadurch entstand viel Spannung und ich mußte einfach weiter lesen.

So ab ungefähr der Mitte des Buches wendet sich das Blatt und es kommt immer mehr Licht in die Geschichte. Puzzleteile fügen sich zusammen und ich hatte schon so eine Ahnung, wer hinter dem allen stecken könnte. Witz und Homor durften natürlich auch nícht fehlen, aber zum Nachdenken ist „Henkersfest“ auch. Genau diese Mischung macht dieses Buch für mich interessant.

Die Charakteren wurden von Frau Wider-Groth sehr gut und ausführlich dargestellt. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und es wirkte alles ziemlich authentisch auf mich. Auch der Schreibstil ist leicht und flüssig, die teilweise ironischen Dialoge zwischen den Personen lockerten das Ganze nochmals auf. Die Kapitel wurde kurz gehalten, was für mich sehr wichtig ist.

Cover
Das Cover und der Titel spiegeln die Handlung selbst wider und wurden daher perfekt ausgewählt. Ob ich das Buch in der Buchhandlung gekauft hätte, kann ich nicht sagen, da es für mich nicht so spektakulär aussieht.

Fazit
„Henkersfest – Emmerichs fünfter Fall“ ist ein spannender und interessanter Krimi, gepaart mit Humor und Ironie. Er hat mir gut gefallen und bekommt daher 3,5 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung. 


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Mit ihrer ersten Kurzgeschichte schaffte Stefanie Wider-Groth es auf Anhieb in die Anthologie des Würth-Literaturpreises 2008. Ihr erster Kriminalroman ›Tatort Hölderlinplatz‹ überzeugte als »spannender Erstling« (PRINZ Stuttgart) mit viel hintergründigem Humor. In dem mit Spannung erwarteten zweiten Wider-Groth-Krimi ›Mord im Chinagarten‹ ist es der Autorin »gelungen, einen raffiniert gestrickten Krimi zu kreieren, der den Leser vom Beginn bis zur letzten Seite in Spannung hält.« (Esslinger Zeitung). ›Schlossgartensterben‹ ist Hauptkommissar Emmerichs dritter Fall. Hierüber urteilen die Stuttgarter Nachrichten: »Hauptkommissar Emmerich, eine Mischung aus Brunetti und Bienzle«. Im Jahr 2012 erschien das ›Rätsel im Hoppenlau‹, der DEN Stuttgarter Friedhof zum Tatort macht. Das Neckar-Magazin meint: »Dieser Stuttgart-Krimi mit viel Lokalkolorit, seinen eigenwilligen Protagonisten, gewürzt mit schwäbischem Humor, ist von der ersten bis zur letzten Seite ein packendes Lesevergnügen.« Die studierte Germanistin lebt in Stuttgart, arbeitet als Bilanzbuchhalterin und spielt in einer Rockband.

Freitag, 11. April 2014

Rezension: Die Luna-Chroniken 2: Wie Blut so rot - Marissa Meyer




Titel: Wie Blut so rot
Autorin: Marissa Meyer 
Seiten: 433  
Verlag: Carlsen 
Preis: 19,90 € 
Ersterscheinung: 24. 01. 14
Reihe: Teil 2 von 4 

*klick* zu Amazon



 




Kurzbeschreibung:
Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt. Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …

Meinung:
Nachdem der erste Teil der Reihe ja so offen geendet und sich die Kurzbeschreibung der Fortsetzung mit einer neuen Protagonistin beschäftigt hat, hatte ich echt etwas Angst davor, nicht mehr viel über Cinder zu erfahren. Das hat sich zwar zu Beginn auch so abgezeichnet, danach aber ziemlich schnell wieder gelegt, da Cinders Geschichte auch einen eigenen Handlungsstrang in „Wie Blut so rot“ einnimmt. 

Jedoch handelt die Hauptgeschichte von Scarlet, einem temperamentvollem Mädchen aus Frankreich, dass alles dafür tun will, ihre verschwundene Großmutter wieder zu finden. Scarlet war mir dabei sofort sympathisch, vor allem ihre Art, sich nicht nach der Meinung der anderen zu richten, sondern sich selbst ein Urteil zu bilden, hat mir gut gefallen. Auf ihrer Suche lernt sie den mysteriösen Wolf kennen, der einige Geheimnisse in sich trägt und bei dem man sich lange nicht wirklich sicher sein kann, auf welcher Seite er steht. 

Ich war ziemlich gespannt, wie die beiden, auf den ersten Blick so unterschiedlichen Geschichten, wohl zusammenpassen würden. Zwischendurch gibt es zwar immer mal wieder ein paar lockere Hinweise, aber die wirkliche Bedeutung erfährt der Leser erst ziemlich zum Ende. Dabei wird eine große Spannung aufgebaut, die sich auch den kompletten Roman halten kann.

Denn Cinder ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und lernt dabei den selbsternannten Frauenhelden Thorne kennen, den sie eigentlich eher widerwillig mitnimmt. Doch mit Thorne ist der Autorin wirklich ein Glanzstück gelungen. Er ist immer wieder unfreiwillig komisch und die Dialoge zwischen Cinder und ihm sind echt lustig. Obwohl die Handlung in diesem Teil um einiges düsterer und vor allem blutiger ist, schafft er es, die Stimmung immer wieder aufzulockern. 

Cinder selbst erfährt in diesem Teil viel über ihre Vergangenheit und die Hintergründe, wie es dazu kam, dass sie zu dem wurde, was sie heute ist. Außerdem versucht sie an ihren Kräften zu arbeiten, ohne dabei so skrupellos wie Königin Levana zu werden. Doch auch sonst kann man eine tolle Entwicklung bei ihr betrachten.

Und auch andere liebgewonnene Charaktere aus dem ersten Teil sind wieder mit von der Partie. So gibt es auch kurze Kapitel aus Kai´s Sicht und Androidin Iko bekommt einen ganz besonderen Körper.

Zum Schreibstil und den von Frau Meyer umgesetzten Ideen lässt sich nicht viel sagen, außer Wow. Die Frau versteht ihr Handwerk wirklich und kann auch dieses Mal wieder mit einigen überraschenden Wendungen überzeugen. Die Anlehnung ans Märchen Rotkäppchen war für mich dieses Mal nicht ganz so deutlich, wie im Vorgänger, dennoch gibt es einige Parallelen, die die Autorin gut in eine neue Geschichte verpackt hat.

Fazit:
Eine packende und überzeugende Fortsetzung, die kaum Wünsche offen lässt, außer der Frage, "wieso dauert es so lange, bis es weiter geht?" :D Von mir gibt’s auf jeden Fall 5 Buchherzen und eine unbedingte Leseempfehlung.

 
 Einen herzlichen Dank an den Carlsen-Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.


Infos zur Autorin: (Quelle: Amazon.de)
Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der "Luna-Chroniken" sind ihr Debüt als Schriftstellerin.

Infos zur Reihe:
1. Wie Monde so silbern *klick zu meiner Rezension*
2. Wie Blut so rot
3. Wie Sterne so golden (erscheint im August 2014)
4. Titel noch nicht bekannt

Donnerstag, 10. April 2014

*Rezension* Hide - Jennifer Rush


Titel: Hide
Autor: Jennifer Rush
ISBN:  978-3785575178
Seiten: 272
Verlag: Loewe
Ersterscheinung: 10. März 2014
Teil: 2 von ???
Preis: 12,95 €   broschiert

Kurzbeschreibung
Du kannst niemandem vertrauen, nicht einmal dir selbst. Alles, was du über dich zu wissen glaubtest, entpuppt sich als Lüge. Die Suche nach deiner Vergangenheit setzt nicht nur dein Leben aufs Spiel. Du weißt nur eins: Sie werden nicht aufhören, dich zu jagen! Anna und den Jungs ist die Flucht vor der Sektion gelungen und sie haben sogar einige Hinweise auf ihre eigene Herkunft erbeuten können. Nur wie lange können sie sich dieser mächtigen Organisation entziehen? Als sie auf eine Spur stoßen, die offenbar zu Annas Schwester führt, müssen sie erneut ihre Deckung aufgeben. Die Suche nach der eigenen Vergangenheit treibt Anna unaufhörlich an. Falls Teile ihrer Familie überlebt haben, müssen die vier sie finden. Koste es, was es wolle. Doch tappen sie vielleicht gerade dadurch in eine raffinierte Falle?

Meinung
Da mir der erste Teil „Escape“ so gut gefallen hat, war ich ganz gespannt auf Hide. Auf der Büchermesse in Leipzig habe ich mir dann dieses Buch gekauft und ich muß sagen, es geht genauso perfekt weiter.

Band 2 schließt nahtlos an seinen Vorgänger an und vermittelt einen sofort wieder das Gefühl von absoluter Spannung und interessanter Handlung. Viele neue Fragen nach der Wahrheit und der Vergangenheit der Jugendlichen kommen neu dazu, erstmal verwirrend, dann aber immer schlüssiger. Die Liebesgeschichte zwischen Sam und Anna bleibt weiterhin angenehm, nicht zu übertrieben und kitschig. Actionreiche Einschübe lockern noch etwas auf und auch die Kämpfe wirken nicht zu schlimm und blutig. Genau die richtige Mischung aus allem.

Die vier Jugendlichen sind nun ständig auf der Flucht von der Sektion. Ihre Reise geht von Ort zu Ort und immer wieder treten unerwartete Hindernisse auf, welche gut von ihnen gelöst werden. Die Charakteren der drei Jungs und Annas haben sich gut weiterentwickelt, auch Nick wird mir immer sympahtischer, vorallem weil man in diesem Teil doch etwas mehr von ihm erfährt.

Auch Annas Schwester Dani wird gefunden und anfangs, nach einer gefährlichen Befreiung, in die Gruppe aufgenommen. Leider scheint nicht alles so, wie es sein soll und es erwarteten mich einige Überraschungen. Aber mehr wird nicht verraten.

Der Schreibstil ist wieder genau richtig für ein Jugendbuch, leicht, flüssig und schnell zu lesen. Die Kapitel wurden kurz gehalten und durch die mittlere Schriftgröße hatte ich das Buch mit den rund 271 Seiten ganz schnell durch.

Also ich für meinen Teil muß sagen, das mir Hide sogar noch einen ticken besser gefallen hat als Escape. Ich bin schon ganz gespannt auf den nächsten Teil, wobei ich sagen muß, das Hide für mich eigentlich ein logisches Ende hat und bei mir keine Fragen offen blieben. Also bin ich neugierig, wie es weitergehen wird.

Cover
Das Cover ist diesmal in leicht altrose gehalten. Mittig wieder ein schwarzer Balken mit der Schrift und außerdem sind Zugvögel zu sehen, was gut auf die Flucht in der Geschichte passt. Mir gefällt das Cover sehr gut und ist ein absoluter Hingucker.

Fazit
„Hide“ konnte mich auch wieder überzeugen, noch einen Ticken besser als der erste Teil. Spannend, etwas romantisch und voller Gefühle wurde ich in eine Welt gezogen und war ganz hin und weg. Es bekommt von mir 5 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung.


Infos zur Autorin: (Quelle Loewe-Verlag)
Jennifer Rush wurde in Michigan geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt. Sie liebt Bücher, Stifte, Marshmallows und böse Jungs (in Büchern wie im echten Leben, auch wenn sie nie einen heiraten würde). Nach ihrem Debütroman Escape erscheint nun mit Hide ihr zweites Buch.

Mittwoch, 9. April 2014

Rezension: Der Experte - Robin Cook




Titel: Der Experte
Autor: Robin Cook
  Seiten: 512
  Verlag: blanvalet
Preis: ??
Ersterscheinung: 10. 11. 08
  Reihe: Ja








Kurzbeschreibung:
Todbringende Rache ist das Einzige, was den mittellosen New Yorker Taxifahrer Yuri Davydov noch interessiert. Vor Jahren aus Russland geflohen, hat sich für ihn der amerikanische Traum nicht erfüllt. Als ehemaligem Mitarbeiter bei der russischen Forschung für biochemische Waffen fällt es Yuri jedoch leicht, einen Virus zu entwickeln, der eine katastrophale Epidemie auslösen wird. Zunächst erprobt er die Wirkung an seiner Frau. Und während die Pathologen Dr. Jack Stapleton und Laurie Montgomery ahnungslos die Leiche untersuchen, beginnt Yuri, seinen perfiden Plan in die Tat umzusetzen ...

Meinung:
Robin Cook schreibt ja nun schon seit einigen Jahren und obwohl ich bereits ein Buch auf dem SuB hatte, ist das mein erstes gelesenes Werk von ihm. 

Die Geschichte baut sich aus zwei nebeneinander her laufenden Handlungssträngen auf, die zwar schon von Anfang an miteinander zu tun haben, sich aber erst ziemlich am Ende des Romans überschneiden.  

Zum einen geht es um den Pathologen Jack Stapleton und seine Kollegin Laurie Montgomery, die durch ihre Obduktionen auf ungewöhnliche Todesursachen stoßen und dies dann weiter verfolgen. Dabei waren mir sowohl Jack, als auch Laurie, zumindest in der ersten Hälfte, eher wenig sympathisch. Jack wirkt ziemlich hochnäsig und hält sich nicht gern an Regeln. Zum Beispiel geniest er es andere Verkehrsteilnehmer mit seinem Fahrrad zu provozieren und zu schneiden. Laurie verhält sich in diesem Roman sehr unüberlegt und kindisch, da sie einen Mann heiraten will, den sie gerade mal vier Wochen kennt und von dem sie nicht mal weiß was er beruflich macht. Also solche Protagonisten haben es bei mir nicht wirklich leicht.

Außerdem wird deutlich, dass dies nicht der erste gemeinsame Fall der beiden ist, obwohl ich keine Probleme hatte auch ohne die Vorkenntnisse gut mit dem Buch zurechtzukommen.

Der zweite Handlungsstrang beschäftigt sich mit dem unzufriedenen Taxifahrer Yuri und den Mitgliedern der rechtsradikalen Gruppe People´s Aryan Army, die zusammen einen mit Biowaffen durchgeführten Terroranschlag planen. In diesem Strang erfährt man viel über die Hintergründe und verdrehten Ansichten der einzelnen Figuren und dabei läuft es einem schon manchmal kalt den Rücken hinab. 

Die Handlung selbst umfasst nur wenige Tage, braucht aber teilweise trotzdem etwas lange, bis sich wirklich Spannung aufbaut, wodurch die über 500 Seiten manchmal etwas langatmig wirken. Das Gute ist, dass viele Hintergründe erklärt werden und sie sich auch gut in die Geschichte einfügen.  Richtig spannend wird es dann erst auf den letzten 100 Seiten, bei denen man dann auch wirklich mitfiebert und voll dabei ist. 

Das Ende ist dabei wohl nicht ganz wie erwartet, jedoch ist es genau richtig so. Vor allem durch das Nachwort vom Autor wird nochmal deutlich, dass dieser Roman zum Nachdenken anregen und den Menschen die Gefahr von Bio-Waffen verdeutlichen soll.

Fazit:
Ein solider Roman, der trotz langatmiger Passagen und unsympathischer Charaktere teilweise ganz gut unterhalten kann, dem aber durchgängige Spannung fehlt. Man kann der Roman ganz gut lesen, er ist aber bestimmt kein Must-Read. Von mir gibt’s  gute 3 von 5 Buchherzen. 


Infos zum Autor (Quelle: randomhouse.de):
Robin Cook hat lange Jahre in der medizinischen Forschung und als HNO-Arzt gearbeitet. Inzwischen widmet er sich ganz dem Schreiben seiner Bestseller, von denen mehrere für das Fernsehen verfilmt wurden. Robin Cook sagt von sich, dass er die Leser mit seinen Medizin-Thrillern einerseits unterhalten will, andererseits möchte er auf die Gefahren aufmerksam machen, die die medizinische Forschung, aber auch die Praxis täglich mit sich bringen. Er lebt heute als freier Schriftsteller mit seiner Frau in Florida.

Dienstag, 8. April 2014

Rezension: Vampire Academy 1: Blutschwestern - Richelle Mead



Titel: Vampire Academy - Blutschwestern 
Autorin: Richelle Mead 
  Seiten: 304
  Verlag: Egmont Lyx
Preis: TB: 12, 95 € 
Ersterscheinung: 12. 01. 09
 
Reihe: Teil 1 von 6






Kurzbeschreibung:
Die Vampire Academy ist eine Schule für junge Vampire und ihre Beschützer. Auch die siebzehnjährige Rose – halb Mensch, halb Vampir – wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite stehen zu können, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Seit Lissas Eltern bei einem Autounfall den Tod fanden, besteht zwischen Rose und Lissa eine besondere Verbindung. Kurz darauf kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der gut aussehende Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll ...

Meinung:
Allerspätestens durch die Verfilmung ist die Vampire Academy Reihe ja nun in aller Munde. Und da ich auch gerade die Dark Swan Reihe der Autorin lese, war ich doch ziemlich neugierig was mich hier erwartet.

Umso enttäuschter war ich, als mich in der ersten Hälfte des Buches fast nur unsympathische Charaktere und eine langweilige Handlung mit undurchschaubaren und nur angedeuteten Hintergründen erwarteten. 

Denn Protagonistin Rose ist ziemlich speziell. Sie hat eine freche und unerschrockene Art an sich, die bei anderen Charakteren unterhaltsam sein kann, bei ihr aber hochnäsig und unsympathisch wirkt. Da hilft es leider auch nicht viel, dass sie eine bedingungslose Freundin ist und alles für Lissa tun würde. 

Auch Lissa ist nicht das Gelbe vom Ei. Erst ist sie total verängstigt und verschüchtert und später wird sie zum berechnenden Biest. Doch zum Glück werden ab der Hälfte immer mehr Hintergründe deutlich, so dass man die einzelnen Charaktere auch verstehen und sich mit ihren Eigenschaften und Handlungen anfreunden kann.

Das Buch beginnt gleich mitten in der Handlung und der Leser hat eigentlich noch keine Anhaltspunkte über die Regeln dieser Welt. Und diese kommen auch erst nach und nach, weshalb ich lange nichts mit Rose und Lissas Flucht usw. anfangen konnte. Doch als man sich dann in der zweiten Hälfte endlich mit ein paar Details auseinander setzten kann und viele Situationen einen Sinn ergeben, wird auch die Handlung um einiges spannender. Plötzlich gibt es viele unerwartete Wendungen und der Leser erlebt immer wieder erfreuliche Aha-Momente. So muss ich echt sagen, dass mich das letzte Drittel wirklich fesseln und überzeugen konnte. 

Der Schreibstil an sich ist relativ flüssig und schnell lesbar. Nur hat die Autorin, für mich, irgendwie etwas zu viel Wert auf dieses ganze belanglose Teenager-Getue gelegt. So wirken die Figuren eben lange Zeit unnahbar und so kam auch viel des vorhandenen Humors nicht wirklich bei mir an, weil es durch die Umstände und meine Abneigungen einfach zu Platt gewirkt hat. 

Das Ende hat mir gut gefallen, da es viele Antworten gibt und auch keinen Cliffhanger hat.  Und auch wenn natürlich kleinere Fragen offen bleiben, hat man nun nicht den Zwang unbedingt weiter lesen zu müssen.

Fazit:
Ein Buch, dessen erste Hälfte mich überhaupt nicht überzeugen konnte, weshalb ich wirklich überlegt habe, es abzubrechen. Doch die zweite Hälfte war um längen besser, die Handlung plötzlich spannend, wendungsreich und logisch. So würde ich der ersten Hälfte knappe 2 Buchherzen und dem Rest sehr gute 4 Buchherzen geben. In der Gesamtberechnung reichts daher leider nur für 3 Buchherzen, jedoch mit einer Tendenz nach oben und den Überlegungen, ob ich nicht bald den nächsten Teil der Reihe lese.  

Infos zur Autorin (Quelle Amazon): 
Bevor sie zum Shootingstar der Fantasy-Szene wurde, hatte Richelle Mead (geboren 1976 in Michigan) schon einige Karriereansätze hinter sich: Kunst und Religion hatte sie studiert, und auch eine Ausbildung als Lehrerin genossen. Mythologisches und Geheimnisvolles hatte sie aber schon immer fasziniert, und irgendwann wagte sie dann den Schritt in ein Genre, zu dessen Topautorinnen sie heute gehört: Urban Fantasy. Teenager und junge Erwachsene verschlingen ihre Werke, seien es die Bände der Romanserie "Vampire Acadamy", die "Georgina Kincaid"-Reihe oder die Folgen der "Dark Swan Novels".  

Infos zur Reihe (bereits komplett erschienen):
1. Blutschwestern