Dienstag, 15. April 2014

*Rezension* Teufelsengel - Monika Feth

 

Titel: Teufelsengel
Autor: Monika Feth
ISBN:  978-3570160459
Seiten: 416
Verlag: cbt
Ersterscheinung: 1. Dezember 2009
Preis: 17,95 €  gebunden

Kurzbeschreibung
Die achtzehnjährige Romy hat ihren Traumjob ergattert: ein Volontariat bei einer Kölner Zeitung. Als die Leiche eines jungen Mannes aus einem See geborgen wird und man wenig später ein völlig abgemagertes totes Mädchen findet, glaubt niemand an einen Zusammenhang mit drei völlig anders gelagerten Mordfällen der vergangenen Monate. Niemand außer Romy – und dem kürzlich nach Köln versetzten Kommissar Bert Melzig …
Nur eine Person spürt instinktiv, dass es einen Zusammenhang zwischen den vier Todesfällen gibt: Romy. Sie luchst ihrem Chef die Erlaubnis ab, für die Zeitung Nachforschungen anstellen zu dürfe - und kommt einer gefährlichen Bruderschaft auf die Spur...

Meinung
Da ich ja schon viele Bücher von Monika Feth gelesen habe, war ich sehr gespannt, wie „Teufelsengel“ werden würde. Und ich muß sagen, Hut ab....Spannung pur und einfach klasse zu lesen.

Die Handlung begann von der ersten Seite an sehr rasant und verlief dann auch weiterhin so. Trotzdem kam ich mit den Geschehnissen ganz gut zurecht und fand mich ganz schnell in der Geschichte rund um die vielen Ermittler ein. Durch die verständliche Schreibweise und dem leichten, flüssigen Schreibstil, hatte ich keine großen Probleme dem Ganzen zu folgen. Auch der ofte Perspektivenwechsel war nicht verwirrend, die Autorin verstand es einfach, alles sehr detailgerecht zu beschreiben.

Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive verfasst worden und Frau Feth legte großen Wert auf die liebevolle Beschreibung der einzelnen Charakteren. Diese kamen sehr sympathisch und vor allem authentisch rüber, nicht zu kitschig und oberflächlich. Es machte mir Spaß, „extern“ bei den Ermittlungen rund um die Mordfälle dabei zu sein, wobei das Thema rund um eine Sekte bestimmt nicht einfach zu verarbeiten war. Dies schaffte die Autorin jedoch sehr gut.

Ein Punkt, der mit noch ganz besonders gefiel, war die Einleitung jedes Kapitelanfangs. Die Einträge vom Romy in ihr „Schmuddelbuch“ fand ich zauberhaft und äußerst interessant. Dadurch bekam ich noch eine größe Vorstellung der ganzen Handlung und konnte mich noch besser in ihren Charekter hineinversetzen.

Das Ende war für mich sehr aufschlußreich, auch wenn ich schon ziemlich bald wußte, wer der Mörder war. Alle meine Fragen wurden beantwortet und ich freue mich schon auf den nächsten Teil dieser Reihe.

Cover
Das Cover gefällt mir gut und entspricht mit dem gelben Engel und dem gut gewählten Titel, genau dem Buchinhalt. Für mich auf jeden Fall ein absolutes Must-Have.

Fazit
„Teufelsengel“ ist für mich ein absolut fesselnder Psychothriller, mit einem Spannungsbogen, der sich bis zum Schluß hält, auch wenn ich schon ziemlich bald wusste, wer der Mörder war. Trotzdem gefiel mir dieses Buch sehr gut und für den nächsten Teil gibt es bestimmt noch etwas Luft nach oben. Es bekommt von mir 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung, aber nicht nur für junge Leser, sondern auch für die ältere Generation. 


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Ihr Berufsleben startete die 1951 in Hagen geborene Monika Feth nach dem Studium der Literaturwissenschaft zunächst als faktentreue Journalistin. Erst später wandte sie sich wieder ihrem Hobby, der Literatur, zu und begann Geschichten zu erfinden. Zunächst wurden diese als Jugendbücher veröffentlicht. Durch den Erfolg ihrer Krimis gewann sie allerdings zusehends auch erwachsene Leser, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland. In knapp 20 Sprachen werden die Bücher von Monika Feth mittlerweile übersetzt. Die Autorin ist Nordrhein-Westfalen treu geblieben und lebt in der Nähe von Köln.

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