Kurzbeschreibung:
Obwohl erbittert Jagd auf sie gemacht wird. Als eines Tages aus einem Ei ein geheimnisvolles und einzigartiges Wesen schlüpft, ändert sich das Leben des Waisenmädchens Nelly für immer. Camou ist halb Fledermaus, halb Chamäleon, ein Hauch von Drache. Wild und verspielt und unfassbar verfressen. Er wächst rasend schnell und Nelly, die beim legendären Sternenzirkus Unterschlupf gefunden hat, soll ihn zur Unterhaltung der feinen Gesellschaft dressieren. Camou aber sehnt sich nach Freiheit. Ein scheinbar unmöglicher Wunsch. Denn in Rustgate schweben freie magische Tierwesen in ständiger Gefahr …
Meinung:
Wir lernen Protagonistin Nelly kennen, eine Waise, die in einem viktorianischen England mit Fantasy- und Steampunkelemten lebt. Durch einen Riss sind magische Wesen in ihre Welt bzw. ihre Stadt gekommen. Und diese Wesen werden unterdrückt und mit Argwohn betrachtet und können eigentlich nur im Sternenzirkus leben, da sie dort für ihr Können bewundert werden.
Nelly ist eigentlich Bedienstete in einem gehobenen Hause, muss aber hart arbeiten und sich ganz ihrer Lady hingeben. Da Nelly aber auch ihren eigenen Kopf hat, gerät sie schnell in Schwierigkeiten. Da sie nicht weiß, wo sie hin soll, landet sie beim Sternenzirkus und ihr großes Abenteuer beginnt.
Denn, auch dort ist nicht alles so, wie es scheint. Und als dann noch das geheimnisvolle Wesen Camou schlüpft, gibt Nelly alles dafür, dass es ihm gut geht.
Ich mochte das Setting, die Atmosphäre, die Charaktere und die Handlung. Die Mischung aus Abenteuer, persönlicher Entwicklung und interessanten Wesen fand ich echt stimmig und gleichzeitig mochte ich auch den Erzählstil. Sprecherin Saskia Haisch hat eine sehr junge Stimme und passt perfekt zu Nelly. Sie liest sie sehr angenehm und lebendig und sorgt mit einige Stimmvariationen auch immer für die passende Stimmung.
Nelly ist eine starke Protagonistin, die viel Mut und Tapferkeit besitzt und dabei auch empathisch ist. Aber auch die anderen Figuren konnten mich überzeugen. Das Wesen Camou kann man nur ins Herz schließen und sorgt auch immer wieder auch für emotionale oder humorvolle Szenen, die die ganze Sache super auflockern. Auch wenn ich es vielleicht besser gefunden hätte, wenn Camou wirklich sprechen/telepatisch denken könnte, anstatt, dass Nelly nur immer davon ausgeht, was er denkt. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt.
Es wurde sich kritisch mit angesprochenen Themen wie sozialer Ungleichheit, Ausgrenzung und Tierquälerei beschäftigt und diese trotzdem auch gut in die Geschichte verpackt. Ich mochte es, dass es durchaus einige Überraschungen und Wendungen gibt und die Charaktere auch zusammenhalten und nicht aufgeben.
Das Ende ist stimmig und für einen Auftakt auf angenehm abgeschlossen, aber lässt trotzdem Fragen und Raum für die Fortsetzung offen.
Fazit:


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