Dienstag, 31. März 2020

Lesestatistik März 2020

Guten Morgen ihr Lieben,

da ist er schon wieder rum, der März und was für einer das war! Wer hätte gedacht, dass sich die Welt von heute auf morgen so auf den Kopf stellt und vor allem "nur" wegen eines Virus? Also ich auf jeden Fall nicht. 

Wie wahrscheinlich jeder, bin ich gespannt, wie sich die Lage weiter entwickelt und hoffe, dass wir es bald geschafft haben, obwohl ich das irgendwie noch nicht so ganz glauben kann. Ich befürchte, dass wir die Folgen noch sehr lange spüren werden und wünsche uns allen, dass wir gesund bleiben und die Sache gut überstehen.

Ich bin nach wie vor am Arbeiten, bin ja als Sozialpädagogin tätig. Zum Teil wurde zwar auch die Notbetreuung hochgefahren, aber wir müssen uns auch bereit halten bei uns im Wohnheim für psychisch kranke Menschen auszuhelfen und das in 12 Stunden Schichten. Deshalb ist die Situation natürlich belastend, weshalb ich auch weniger zum Lesen gekommen bin, wie gedacht. 

Dabei lags aber nicht an der Leseflaute, die mich letzten Monat ja gepackt hatte, denn meine gelesenen Bücher im März waren alle gut und ich hatte keinen Flop dabei. 

Da das Quartal schon wieder vorbei ist, habe ich auch den SuB aktualisiert. Er ist minimal gestiegen, aber das ist noch ok.

Die Links führen euch wie immer zu den jeweiligen Rezensionen.

Liebe Grüße,
Steffi



Meine gelesenen Bücher:

  1. Das neunte Haus – Leigh Bardugo **** 06.03.20 528 S.
  2. Sandcastle Empire – Kayla Olson ***` 09.03.20 448 S.
  3. Merle 1: Die fließende Königin – Kai Meyer (Hörbuch) **** 13.03.20 288 S.
  4. Finsterthal - Linus Geschke ***** 19.03.20 368 S.
  5. Shadow Tales 1: Das Licht der fünf Monde - Isabell May **** 21.03.20  400 S.
  6. Vanitas 2: Grau wie Asche - Ursula Poznanski (Hörbuch) **** 27.03.20 400 S.

Gelesene Seiten insgesamt: 2 432
 


 Lesehighlight:


Bisher gelesene Bücher 2020: 21



 
SuB-Aktualisierung:
                                              SuB vom 01. 01. 2020:     104 Bücher      
                                              davon gelesen:                   21 Bücher 
                                              ungelesen aussortiert:          1 Buch
                                              neu hinzugekommen:          24 Bücher
   --------------------------------------------------
                                           Neuer SuB vom 1. 04. 2020:  106 Bücher

Sonntag, 29. März 2020

Vierter Bucheingang 2020 - Es wird blutig

Huhu ihr Lieben, 

seit dem letzten Bucheingang sind schon wieder vier Wochen vergangen. In dieser Zeit sind passender Weise genau vier neue Bücher eingezogen und zwar nur Thriller. Meistens hab ich ja ne gute Mischung, aber dieses Mal wird es einfach blutrünstig 😏. 

Dafür hatte ich bei zwei der Bücher tolle Überraschungen dabei.

Wie immer sind die Titel zu Amazon verlinkt, weshalb es hier den Hinweis gibt, dass es sich bei den Verlinkungen offiziell um WERBUNG handelt! 

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,      
Steffi 





Los gehts gleich mal mit solch einer Überraschung, denn das erste Buch kam verpackt bei mir an.



Dahinter verborgen hat sich Wie viele willst du töten von Joanna Schaffhausen.





Sterbetag von Shannon Kirk hat mich gleich angesprochen. Ich finde diese Handabdrücke auf dem Cover irgendwie total realistisch und gruselig. Hoffentlich sagt mir die Geschichte auch zu. Die Kurzbeschreibung klingt genial, aber bei Psychothrillern ist der Grad oftmals etwas schmal...




Beim nächsten Buch gabs gleich einige Besonderheiten. Anfangs kamen nämlich anonyme Emails und auch beim Buch selbst waren eine haarsträubende und blutige Nachricht und tolle Goodies dabei.


Vor allem hab ich  noch nie Socken passend zu einem Buch bekommen, das hat mich echt gefreut, also vielen Dank an den Knaur Verlag. :D Ich bin gespannt, wie mir Blutgott von Veit Etzold gefallen wird. Die letzten beiden Clara Vidalis Thriller hab ich ja auch schon gelesen und fand sie ziemlich gut.



Und zum Aschluss gabs noch ein Hörbuch, auf das ich auch schon gewartet habe, nämlich den 3. Teil der Reihe rund um Inspektor Ayala. Ich hoffe, dass Die Herren der Zeit von Eva García Sáenz wieder an den grandiosen Auftakt anknüpfen kann.


Donnerstag, 26. März 2020

Top Ten Thursday #196 - Runter vom SuB

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.
Das Thema für diese Woche lautet:

10 Bücher von deinem SuB, die du in diesem Jahr endlich lesen möchtest



Ja, der SuB, das ist immer so eine Sache. Eigentlich möchte man gern alle Bücher darauf lesen, aber kommt dann doch nicht dazu, weil so viele neue nachkommen. Aber im letzten Jahr konnte ich meinen SuB doch deutlich reduzieren. (Von um die 170 auf ca. 104)

Das Thema gab es auch letztes Jahr schon mal, siehe *hier* und ich bin eigentlich auch ganz zufrieden damit, wie es gelaufen ist.

Ich hab nämlich 7 der Bücher von der letzten Liste auch wirklich gelesen/angelesen. Nur 3 sind übrig geblieben, die habe ich heute nochmal drauf gepackt - Die Seiten der Welt, Einzig und Goldener Käfig.

Aber auch die anderen möchte ich dieses Jahr gerne noch lesen. 


Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr das ein oder andere Buch davon?





Das Thema für nächste Woche lautet: 
10 Bücher von Autoren, deren Nachname mit einem B anfängt (zur Not auch Vorname)

Liebe Grüße,
Steffi

Dienstag, 24. März 2020

Rezension: Shadow Tales: Das Licht der fünf Monde - Isabell May

Titel: Shadow Tales 1 - Das Licht der fünf Monde
 Autorin: Isabell May
 Seiten: 400   
Verlag: ONE
Preis: ebook: 4,99 €, HC: 17,00 €
Ersterscheinung: 27. 03. 20
Reihe: Teil 1 von 2





Kurzbeschreibung:
Die verträumte Lelani wächst in einem Dorf im Königreich Vael auf. Schon immer spürt sie eine starke Verbindung zu den fünf magischen Monden, die nachts über ihr erstrahlen. Als sich an ihrem 18. Geburtstag das Amulett öffnet, das ihre Eltern ihr hinterlassen haben, steht Lelanis Welt auf einmal Kopf. Zusammen mit ihrem besten Freund Haze macht sie sich auf die Reise, ihre wahre Bestimmung zu erfüllen - und gerät in einen Strudel aus Gefühlen, Selbstfindung und dunkler Magie...

Meinung:
Also das Cover ist ja wirklich ein Traum und auch die Kurzbeschreibung hat mich angesprochen. Ich mag ja Fantasyromane sehr gerne und die Geschichte mit den fünf magischen Monden fand ich irgendwie gleich interessant.

So bin ich auch gut ins Buch gestartet. Anfangs gibt es einen geheimnisvollen Prolog, der viele Fragen aufwirft, dem Leser aber doch auch schon einiges offenbart, was er aber erst mit der Zeit zuordnen kann. Im Hauptteil lernt man Protagonistin Lelani kennen, die in einem kleinen Dorf aufwächst und dieses auch noch nie verlassen hat. Dementsprechend ist sie anfangs durchaus ein bisschen verträumt und naiv, aber ich mochte ihre Art gleich richtig gern.
Auch ihren besten Freund Haze bzw. vor allem ihren Umgang miteinander, habe ich gleich ins Herz geschlossen.

Die Geschichte startet eigentlich schon gleich damit, dass sich Lelanis Amulett zu ihrem 18. Geburtstag öffnet und sie sich auf die Reise macht, um ihre Mutter zu finden. Dies ruft aber auch die High Lady von Vael auf den Plan, die die Entladung der Magie gespürt hat und ihre Männer schickt, angeführt von dem Sohn eines Lords - Kyran. Prinzipiell gibt es auch ein paar Anteile aus der Sicht der High Lady, die nochmal eine ganz andere Seite offenbaren und sich interessant lesen lassen.

Aber wie man sich vielleicht schon denken kann, wenn hier von zwei Männern gesprochen wird, entwickelt sich dadurch doch leider das verhasste Liebesdreieck. Dieses ist bisher weniger ausgeprägt, wie befürchtet, aber ich gehe auch davon aus, dass es noch nicht abgeschlossen ist. Ich finde es einfach schade und unnötig, dass Autoren vermehrt diesen Weg gehen. Die Freundschaft zwischen Haze und Lelani war so toll, die hätte für mich keine Liebesgeschichte mit unnötigen Eifersüchteleien gebraucht.

Die Geschichte hat aber viele Pluspunkte, allen voran einen grandiosen, märchenhaften und total atmosphärischen Schreibstil, der die tollen Umgebungsbeschreibungen, Begegnungen und vor allem auch die interessanten Fantasywesen wirklich bildhaft vor den Augen entstehen lässt und den Leser mitten rein zieht. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und in diesem Punkt konnte sich die Geschichte auch positiv von anderen Vertretern dieses Genres abheben.

Die Handlung an sich ist durchaus auch interessant, vor allem gibt es viele humorvolle Dialoge und auch spannende Szenen mit viel Gefahr. Dabei gibt es vor allem auch im Mittelteil eine recht ausführliche Nebenhandlung, die sehr tiefgründig ist und das schönste daran sind die immer mal mehr oder minder versteckten Elemente von bekannten Märchen. Das hat super in die Geschichte gepasst und mich beim Lesen immer gefreut, wenn ich etwas Neues entdecken konnte.

Jedoch hat der Plot auch noch einen Kritikpunkt zu bieten, nämlich die Vorhersehbarkeit der des Haupthandlungsstrangs. Dieser ist nämlich wirklich genauso eingetroffen, wie ich mir das von Anfang an gedacht habe. Das Liebesdreieck, die Rolle der einzelnen Figuren und das Geheimnis von Lelani und ihrer Mutter. Dadurch, dass alles so bildhaft und lebendig beschrieben ist, ist es auch nicht wirklich schlimm oder langweilig gewesen, aber es ist doch aufgefallen und dadurch hat mir irgendwie ein Aha-Effekt gefehlt und ich war einfach nicht vollkommen überwältigt. Und das ist etwas schade, da es das Buch durchaus das Potential dafür gehabt hätte.

Das Ende ist ganz zufriedenstellend, vor allem weil es keinen gemeinen Cliffhanger gibt. Es bleiben zwar Fragen offen, aber man kann gut damit leben, vor allem weil der Abschlussband bereits im Herbst diesen Jahres erscheinen soll.

Fazit:
Ein interessanter Start in eine neuen Fantasywelt, der vor allem durch die Ideen und seinen atmosphärischen und bildhaften Schreibstil überzeugen und gut unterhalten kann. Die Handlung bietet auch einiges an Spannung, interessante Nebenschauplätze und verstecke Märchenelemente, aber die Haupthandlung ist leider doch ziemlich geradlinig und zu vorhersehbar. Und auch das Liebesdreieck fällt unter die Kritikpunkte, weil es für mich einfach abgedroschen und auch überhaupt nicht nötig ist. Auch wenn es zum Glück bisher weniger raumfüllend war, wie befürchtet. Insgesamt haben aber wirklich die vielen positiven Elemente überwogen und ich habe die Geschichte gern gelesen und bin auch gespannt, wie es weitergeht, weshalb ich noch 4 Buchherzen vergebe.
 Vielen Dank an den Bastei Lübbe/ONE Verlag und Lesejury für die Bereitstellung des Leseexemplars und die unterhaltsame Leserunde.


Infos zur Autorin (Quelle: luebbe.de):
Isabell May, geb. 1985 in Österreich, studierte Germanistik, Bibliothekswesen und einige Semester Journalismus und PR. Es vergeht kein Tag, an dem sie nicht schreibt: Schon als Kind hat sie begonnen, Kurzgeschichten und ganze Romane zu schreiben.
Nach CLOSE TO YOU folgt nun ihr Fantasy-Debut bei ONE. Die Autorin lebt in der Nähe von Aachen.



WERBUNG
Da ich euch auch weiterhin die Gelegenheit geben möchte, mit einem Klick weitere Infos einzuholen, kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG folgende Links als Werbung: 



Infos zur Reihe:
1. Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde
2. Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne (geplanter Erscheinungstermin Herbst 2020)

Sonntag, 22. März 2020

Rezension: Finsterthal - Linus Geschke

Titel: Finsterthal
  Autor: Linus Geschke
   Seiten: 368   
Verlag: dtv
 Ersterscheinung: 21.02.20
Preis: broschiert 15, 90 €    
Reihe: Teil 2 von 3



Kurzbeschreibung:
Wenn der Dunkle kommt, verschwinden Mädchen. Eins in Berlin, eins in Bayern und eins im hessischen Königstein. Nicht alle werden lebend zu ihren Vätern zurückkehren, die durch ein dunkles Geheimnis verbunden sind.

Nur widerwillig nimmt der kriminell gewordene Ex-Polizist Alexander Born die Spur eines Mannes auf, der sich Der Dunkle nennt. Anfangs geht er noch von ganz gewöhnlichen Entführungsfällen aus. Ein Täter, drei Opfer. Doch in diesem Fall ist nichts, wie es scheint, und hinter jeder Wahrheit verbirgt sich eine weitere.

Das muss auch die Berliner Kommissarin Carla Diaz erkennen, die Born auf seiner Suche unterstützt. Als die beiden dem Dunklen näherkommen, geraten sie in einen Strudel aus Gewalt, Lügen und Verrat, in dem sie am Ende niemandem mehr trauen können – nicht den Mädchen und nicht sich selbst.

Meinung:
Der erster Teil der Reihe rund um den gefallenen Ex-Polizisten Alexander Born hat mir ja richtig gut gefallen, weshalb ich wirklich auf diese Fortsetzung gespannt war.

Auch hier beginnt die Geschichte gleich mit einer der Entführungen, weshalb man sofort wieder an die Geschichte gefesselt wird. Erneut gibt es viel Spannung, viele menschliche Abgründe und Borns eigenes, manchmal etwas verdrehtes Verständnis von Moral. So hab ich mich doch etwas schwer getan nachzuvollziehen, weshalb er gerade diese Fälle so schrecklich fand, bei dem, was er alles schon erlebt hat und weiß. Aber gut, es wurde schon gut verkauft, dadurch, dass er von einem Bekannten darum gebeten wurde.

Somit hat dieser Thriller auch wieder vieles, was der Vorgänger zu bieten hat, nur dass es dieses Mal etwas emotionaler und gediegener in den Beschreibungen zugeht. Obwohl schlimme Sachen passieren, werden sie nicht mehr so direkt und schnörkellos in allen Einzelheiten beschrieben, sondern eher andeutet und das Kopfkino aktiviert. Ist wohl für den Autor die bessere Lösung gewesen, da so auch etwas zart besaitete Leser zu der Geschichte greifen können, aber ich fand es im ersten Teil schon auch hervorstechend, dass eben alles so brutal und unverblümt beschrieben wurde. Trotzdem ist der Schreibstil auch dieses Mal wieder klar und direkt, einfach wie aus dem Leben gegriffen, was die Geschichte wieder sehr authentisch macht.

Aber ich muss schon sagen, dass ich dieses Mal nicht ganz mit allen 100 Prozent in der Geschichte drin war, obwohl das wirklich Kritik auf sehr hohem Niveau ist und ich mich trotzdem sehr gut unterhalten gefühlt habe. Aber es war eben etwas anders als im grandiosen Auftakt. Ich fand den Gegenspieler hier auch nicht ganz so vielschichtig, auch wenn er durchaus was besonderes ist und es viel zu entdecken gibt, aber der Autor hat im Vorgänger die Latte schon echt hoch gelegt. Prinzipiell sind die Figuren aber wieder sehr gut gelungen und vor allem haben sie alle gute und böse Seiten, die sehr gut dargestellt werden.

Erneut geht der Autor den Weg, dass er oft die Handlungsorte und Perspektiven wechselt und man somit wieder viele Einzelheiten bekommt, die man erst nach und nach zu einem Ganzen verbinden kann. Diese Vorgehensweise ist aber wieder sehr stimmig und bringt auch wieder einige unvorhergesehene und schockierende Wendungen mit sich. Vor allem am Ende muss man echt ein paar mal die Luft anhalten und auch wenn ich eine Entwicklung echt schade fand, bin ich zufrieden mit dem Abschluss und bin sehr auf den Abschlussband gespannt, der im Januar 2021 erscheinen soll. 

Fazit:
Erneut ein spannender und fesselnder Thriller, mit vielschichtigen, speziellen Figuren und eigenen Moralvorstellungen, aber doch so authentisch, dass er aus dem Leben gegriffen sein könnte. Dabei ist es wirklich eine sehr gute und bewegende Geschichte, wenn auch etwas gediegener und emotionaler, als der Vorgänger, den man übrigens nicht unbedingt gelesen haben muss. Im Vergleich zum Vorgänger hatte ich zwar ein paar kleinere Kritikpunkte und fand ihn leicht schwächer, aber im Vergleich zu anderen Vertretern dieses Genres spielt ist auch „Finsterthal“ auf sehr hohem Niveau, weshalb ich trotzdem noch knapp die vollen 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung vergebe.
Vielen Dank an den Dtv Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.


Infos zum Autor (Quelle: dtv.de):
Linus Geschke, 1970 in Köln geboren, arbeitet als freier Journalist für ›SPIEGEL ONLINE‹, die ›Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung‹ und das ›Manager Magazin‹. Für seine Reisereportagen hat er mehrere Journalistenpreise gewonnen. Mit seinem Thriller ›Tannenstein‹ gelang ihm auf Anhieb der Sprung auf die Bestsellerliste. 




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Da ich euch auch weiterhin die Gelegenheit geben möchte, mit einem Klick weitere Infos einzuholen, kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG folgende Links als Werbung:  
 

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Infos zur Reihe:
1.Tannenstein *klick zu meiner Rezension*
2. Finsterthal
3. ??  - Erscheint im Januar 2021


Donnerstag, 19. März 2020

Top Ten Thursday #195 - Buchzitate

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.

Das Thema für diese Woche lautet:

Zeige uns 10 (deiner liebsten) Buchzitate

 

Obwohl ich echt nicht sicher war, bin ich heute doch wieder dabei. Buchzitate sind eigentlich nicht wirklich ein Thema für mich. Dabei lese ich sie bei anderen echt ganz gerne, nur bin ich selbst meistens zu sehr in der Geschichte drin, um sie wirklich zu bemerken, bzw. dann auch zu faul, sie aufzuschreiben, weshalb ich sie dann schnell wieder vergesse.

Aber. da ich beim Stöbern zu diesem Thema wieder gemerkt habe, dass ich manche echt wirklich gut finde, habe ich einfach gezielt danach gesucht und Zitate aus Büchern gewählt, die ich auch gelesen habe. Dabei hat es keine Rolle gespielt, ob mir das Buch selbst gefallen hat, sondern es geht wirklich nur um die Zitate.






Zitat:
„Gehen ist nicht immer aufgeben, es ist auch eine Art, das Erlebte zu bewahren, wenn man geht, bevor es zu spät ist.“
 S. 118
 





Zitat:
"Jeder Tag bedeutet vierundzwanzig neue Stunden. 
Jeder Tag bedeutet, dass alles möglich ist."
S. 363 




 


 
Zitat: 
"Zu wissen, was man will und das Selbstvertrauen zu haben, es laut auszusprechen, gehört zu den schwiergisten Dingen im Leben"
S. 276
 






 Zitat:
"Während er las, verliebte ich mich in ihn, so wie man in den Schlaf gleitet: 
langsam zuerst und dann rettungslos."
S. 117
 







 
Zitat:
"Nirgendwo ist es schön, wenn es in einem selbst innen drin nicht schön ist" 
Kapitel 17








Zitat:
"Mit jedem Fehler, den man macht, erfährt man mehr über sich und die Welt"
S. 372








Zitat:
"Ich wünschte, jeder Tag wäre Halloween. Wir könnten alle immerzu Masken tragen. Dann könnten wir uns kennenlernen, bevor wir zu sehen kriegen, wie wir unter den Masken aussehen."
S. 110 






Zitat:
"Wenn du einmal nachdenkst, dann mußt du zugeben,
daß alle Geschichten der Welt
im Grunde nur aus sechsundzwanzig Buchstaben bestehen.
Die Buchstaben sind immer die Gleichen,
nur ihre Zusammenseztung wechselt."
S. 409




Zitat:
"Wenn du ein Buch auf eine Reise mitnimmst, [...] dann geschieht etwas Seltsames. Das Buch wird anfangen, deine Erinnerungen zu sammeln. Du wirst es später nur aufschlagen müssen und schon wirst du wieder dort sein, wo du zuerst darin gelesen hast.  Schon mit den ersten Wörtern wird alles zurückkommen: die Bilder, die Gerüche, das Eis, das du beim Lesen gegessen hast… Glaub mir, Bücher sind wie Fliegenpapier. An nichts haften Erinnerungen so gut wie an bedruckten Seiten.






Zitat:
"Jemanden wirklich zu lieben, heißt auch, ihn ohne Masken zu sehen, seine Schwächen zu kennen - und sie ebenfalls zu umarmen."
S. 503





Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Sammelt ihr Zitate?




Das Thema für nächste Woche lautet: 
10 Bücher von deinem SuB, die du in diesem Jahr endlich lesen möchtest

Liebe Grüße,
Steffi

Dienstag, 17. März 2020

Hörbuchrezension: Layers - Ursula Poznanski

Titel: Layers
  Autorin: Ursula Poznanski 
Sprecher: Jens Wawrczeck  
Laufzeit: 12 h 45 Min - ungekürzt     
Verlag: der Hörverlag   
Preis: ab 12,45 € - 1 MP3 - CD  
Ersterscheinung: 17. August 2015    
Reihe: Nein




Kurzbeschreibung:
Dorian lebt auf der Straße und steckt so richtig in der Klemme: Er fühlt sich von der Polizei verfolgt. Unverhofft hilft ihm ein Fremder und versteckt ihn in einer Villa, wo Dorian Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält. Doch umsonst ist nichts im Leben. Als Gegenleistung soll er geheimnisvolle, versiegelte Werbegeschenke verteilen. Als Dorian eines der Geschenke für sich behält, gerät sein Leben in Gefahr.

Meinung:
Ich habe nun ja schon einige Bücher der Autorin gelesen und gehört und eigentlich haben mir alle auf ihre Art gut bis sehr gut gefallen. Deshalb war ich natürlich auch auf Layers gespannt.

Den Einstieg in die Geschichte bzw. ungefähr das erste Drittel fand ich auch ziemlich gut. Es geht zwar alles eher langsam voran, die Autorin nimmt sich viel Zeit die Grundlagen darzustellen, die aber auch total geheimnisvoll und mysteriös sind und den Leser schon gleich vermuten lassen, dass da irgendwas einfach nicht stimmen kann. Aber das ist wirklich alles noch spannend und hat mich gefesselt, obwohl ich da auch langsam schon gern ein paar Antworten gehabt hätte.

Und das Bedürfnis hat sich dann immer mehr herauskristallisiert und obwohl man dann zumindest nach und nach erfährt, was es mit den geheimnisvollen Werbegeschenken auf sich hat, fand ich die weitere Darstellung der Handlung zäh und einfach immer das Gleiche. Dorian versucht auf immer gleichen Wegen zu Antworten zu kommen und ehrlich, er hat sich zwischenzeitlich auch einfach echt doof angestellt.

Ich kann schon verstehen, dass ihn die Sachen, die er entdeckt hat, bei den ersten paar Malen mitgenommen haben, aber ehrlich, als er auch beim 10. Mal immer noch so hysterisch reagiert, war ich einfach nur noch total genervt davon und konnte es nicht mehr nachvollziehen.Ich wollte dann nur noch, dass endlich das Ende kommt.

Dieses war dann doch wieder besser. Es gab noch ein paar Wendungen, die ich nicht alle so erwartet hatte, vor allem fand ich den Verrat einer bestimmten Figur auf der menschlichen Ebene auch echt schade, aber für die Handlung war es schon eine nette Überraschung. So war zumindest der Abschluss noch ganz zufriedenstellend, auch wenn er wohl genaueren logischen Überlegungen nicht immer standhalten würde. Aber die Mühe hab ich mir dann gar nicht mehr gemacht, da ich dann einfach froh war, dass es vorbei ist.

Prinzipiell war Protagonist Dorian einfach nicht mein Lieblingsprotagonist. Ich fand seine Geschichte zwar anfangs ganz ok, aber wirklich warm geworden bin ich nicht mit ihm und das hat sich im Verlauf der Geschichte auch immer mehr gezeigt. So war ich einfach nur noch genervt von seiner Art zu reagieren und zu denken und prinzipiell ist er mir auch immer gleichgültiger geworden. Auch die recht schnelle Liebesgeschichte zu Stella fand schon ganz gut nachvollziehbar, aber wirklich berührt hat sie mich nicht.

Ich fand es grundsätzlich einfach schade, dass aus der Idee, die hinter allem steckt, nicht mehr gemacht wurde, denn die finde ich schon echt gut und gar nicht so weit her geholt.

Fazit:
Eine interessante Idee, ein guter Start in die Geschichte und auch ein solides Ende konnten leider nicht dagegen helfen, dass ich die Handlung im Verlauf ziemlich zäh und mit sehr vielen Wiederholungen empfunden habe. Und auch Protagonist Dorian war einfach nicht mein Freund, mit der Zeit hat er mich leider nur noch genervt, vor allem in seinen Reaktionen. Deshalb sind die positiven Aspekte auch echt in den Hintergrund gerückt und ich war einfach froh, wie alles vorbei war. Somit kann ich auch nicht mehr als solide 2 Buchherzen vergeben.


Infos zur Autorin (Quelle: randomhouse):
Ursula Poznanski, 1968 in Wien geboren, veröffentlicht seit 2003 Kinderbücher. Für »Die allerbeste Prinzessin« erhielt sie den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien 2005 und stand auf der Auswahlliste für den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Ihr Cyberthriller »Erebos« wurde von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 ausgezeichnet. Ende 2011 erschien ihr zweiter Jugendroman, der Thriller »Saeculum«. Es folgten »Layers« (2015), »Elanus« (2016), »Aquila« (2017) und »Thalamus« (2018).

Info zum Sprecher (Quelle: randomhouse):
Jens Wawrczeck, in Dänemark geboren, erhielt seine Schauspielausbildung in Hamburg, Wien und New York. Seitdem ist er regelmäßig auf der Bühne zu sehen und hat seit seinen Anfängen beim NDR-Kinderfunk in unzähligen Hörspielen mitgewirkt. Seit 1979 ist er Teil des Kult-Trios "Die drei ???". In seiner eigenen Hörbuchedition AUDOBA widmet er sich außergewöhnlicher und in Vergessenheit geratener Literatur, u. a. den Romanen, die der große Sir Alfred Hitchcock verfilmt hat. Jens Wawrczeck wurde sowohl als Schauspieler als auch als Hörbuchinterpret mehrfach ausgezeichnet. 2016 erhielt er den Sonderpreis des Deutschen Hörbuchpreises. Sein gesangliches Können stellt er auf seinem Soloalbum "Lost in Filmsongs" unter Beweis.


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