Liebe Grüße,
Steffi
New York City. Einst brachten grausame Drachenreiter Tod und Zerstörung, und ihr König tyrannisiert nun die Welt. Die letzten freien Menschen verstecken sich in den U-Bahn-Tunneln, unter ihnen auch die Diebin Sira. Sie hasst alle Drachen, seit ihre Familie durch deren Feuer starb. Als ihr Versteck angegriffen wird, ist ausgerechnet Drachenreiter Norik, Anführer der Rebellen, ihre Rettung. Durch ihn lernt sie, dass nicht alle Drachen böse sind, und er bietet ihr einen Weg, selbst Drachenreiterin zu werden, um sich an den Reitern des Königs rächen zu können. Doch Norik ist ebenso mächtig wie unberechenbar. Ist es klug, ihm zu vertrauen? Oder wird er alles niederbrennen, was Sira wichtig ist?
Hier gibt es noch das Cover von Teil 1. Gefällt mir schon auch, und gehört optisch definitiv zusammen, aber der Drache kommt bei Teil 2 einfach viel besser zur Geltung und wirkt einfach lebendiger. Deshalb ist die Wahl knapp darauf gefallen.
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Wilbur hätte nicht gedacht, dass er Agnes Bagdale noch einmal begegnen würde. Als Kind war der Buchladen der alten Dame in Sheffield sein Zufluchtsort, nicht nur wegen seiner geliebten Bücher. Bei »Bagdale's Bookshop« konnte er die Probleme zu Hause einen Moment vergessen. Und dort begann seine eigene Laufbahn als Buchhändler.
Jetzt, Jahrzehnte später, ist Wilbur erfolgreich, einsam und am Ende seines Lebens angekommen. Doch statt dem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Und Agnes. Sie nimmt ihn mit, zurück durch die Zeit, auf eine Reise, die ihn seine bedeutsamsten Momente noch einmal durchleben lässt. Die glücklichsten Momente, wie damals in den Flitterwochen in Venedig mit seiner großen Liebe Maggie. Aber auch die schlimmsten, in denen er alles verlor.
Meinung:
Die Idee, sich mit dem „Was hätte sein können“ zu beschäftigen, mochte ich ja schon bei der Mitternachtsbibliothek. Und auch hier fand ich sie super interessant.
Generell hat mir die Geschichte gut gefallen. Man lernt Wilbur kurz vor seinem Tod kennen und es dauert ein bisschen, bis die Geschichte so richtig in Fahrt kommt. Was aber auch normal ist, denn man muss die Figuren ja erst kennenlernen und die Ereignisse aus Wilburs Kindheit waren zwar für ihn sehr bedeutsam, für den Hörer wird es aber erst später richtig spannend. Nämlich da, als der Tote Wilbur mutige Entscheidungen trifft, um seinem jüngeren "Ich" die Möglichkeit zu geben, das Leben anders zu Leben.
Ich habe Wilbur gerne dabei begleitet, wie er sich selbst nochmal klar wird, wo er im Leben falsch abgebogen ist und worauf es wirklich ankommt. Nämlich die Menschen, die uns wichtig sind.
So regt die Geschichte sehr zum Nachdenken an und macht deutlich, dass unser Leben von vielen kleinen und großen Entscheidungen abhängt und wenn man sich der Entscheidungen bewusst wird, auch immer wieder zurück kann.
Obwohl mich die Geschichte gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt hat, hätte ich mir gewünscht, dass sie mich vielleicht noch ein bisschen mehr emotional mitzieht und mich wirklich stark berührt. Das war jetzt eher selten der Fall. Aber da kann ja der Autor nichts dafür.
Und auch das Ende war mir dann ein bisschen sehr Friede-Freude-Eierkuchen, aber gut, lieber so, als das totale Drama.
Sprecher Christoph Maria Herbst hat gut zur Geschichte und zu Wilbur gepasst. Auch wenn ich ihn eher als Komiker im Kopf habe und man das seiner Vortragsart auch immer anmerkt, hat er es gut geschafft, Wilbur auch eine souveräne und authentische Art zu verleihen und die bedeutungsschwere Atmosphäre der Geschichte gut zu vermitteln.
Kurzbeschreibung:
Alles deutet auf Artefaktmagie hin – und auf einen gefährlichen Gegner. Gemeinsam mit seiner Kollegin Julia macht sich Liam auf die Jagd nach dem Mörder und gerät dabei tief in die Pariser Unterwelt. Doch je mehr Liam aufdeckt, desto klarer wird: Die Wahrheit über die Vergangenheit setzt auch seine eigene Zukunft aufs Spiel.
Meinung:
Ich habe mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut. Den Start in die neue Geschichte fand ich etwas abrupt, da man mitten in einen aktiven Fall von Liam und Julia geworfen, welcher aber auch gleich genauso abrupt beendet und abgeschlossen wird.
Somit gibt es von Beginn an gleich Action, aber mich hätte ein ruhiger Start auch nicht gestört. So hat es ein bisschen länger gedauert, bis ich gefühlsmäßig wirklich wieder in der Geschichte war, aber auch echt nicht zu lang, da durch meine lebendig gehaltene Erinnerung und die eingebauten Erinnerungsstützen an Band eins das Wissen und das passende Gefühl schnell wieder ankamen.
Dieser 2. Teil ist erneut extrem spannend und unterhaltsam. Wir lernen ein anderes Museum/ einen anderen Kurator, viele neue Artefakte und auch neue Hintergründe und Zusammenhänge kennen. Alles wird immer komplexer und tiefgründiger und wirkt dabei stimmig und noch mit viel Potential für weitere Entwicklungen versehen. Dabei ist die Spannung wirklich kontinuierlich hoch und trotzdem gibt es zwischendurch auch wieder humorvolle und emotionale Szenen.
Die Wendungen fand ich zum Teil wirklich überraschend und manche Entwicklungen haben mehr Fragen aufgeworfen, als sie beantwortet haben. Das Ende hat dieses Mal wirklich einen gemeinen Cliffhanger, weshalb ich den nächsten Teil wirklich kaum erwarten kann.
Auch Sprecher Julian Horeyseck hat wieder super zur Geschichte gepasst
und konnte mich mitten hineinziehen und mich die Geschichte fast selbst
erleben lassen.
Die bekannten Hauptfiguren festigen ihren Charakter und es wirkt alles stimmig. Einzig die Tatsache, dass zwei Figuren ähnlich heißen/gerufen werden, fand ich etwas nervig/störend. Da hätte ich mir für eine Figur vielleicht doch einen anderen Namen gewünscht.