Sonntag, 31. Mai 2020

Lesestatistik Mai 2020

Huhu ihr Lieben,

auch dieser Monat war super schnell rum und wieder bin ich nicht so besonders viel zum Lesen gekommen.

Ich hatte zum Glück keinen Flop dabei, aber auch kein wirkliches Highlight. 
Merle 3 und Auris sind nah dran gekommen, aber ganz gereicht hat es dann doch nicht. 
Auch privat gibt es nicht viel zu berichten, die akutelle Lage hat uns ja immer noch voll im Griff. Ich hoffe wirklich, dass sich das bald wieder etwas gibt...

Die Links führen euch wie immer zu den jeweiligen Rezensionen.

Liebe Grüße,
Steffi 



Gelesene Bücher Steffi

  1. Merle 2: Das Steinerne Licht – Kai Meyer (Hörbuch) **** 05.05.20 368 S.
  2. Die Patientin – Christine Brand **** 10.05.20 481 S.
  3. Merle 3: Das Gläserne Wort – Kai Meyer (Hörbuch) **** 14.05.20 304 S.
  4. Magisch Verschwunden – Ina Linger/ Cina Bard (ebook) *** 18.05.20 326 S.
  5. Rattenflut – Andreas Gößling *** 23.05.20 528 S.
  6. Auris 2: Die Frequenz des Todes – Vincent Kliesch **** 30.05.20 352 S.

Gelesene Seiten insgesamt: 2 359


Lesehighlight und Flop gab es diesen Monat beides nicht.


Bisher gelesene Bücher 2020: 32

Donnerstag, 28. Mai 2020

Top Ten Thursday #205 - Auf den Klappentext kommt es an

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.

Das Thema für diese Woche lautet:

10 Klappentexte, die witzig, außergewöhnlich oder einfach toll sind (gerne auch als Rätsel)

 

Auch wieder gar kein so einfaches Thema. Klappentexte kann man sich natürlich noch weniger Merken als Handlungsorte usw. 
Deshalb hab ich in den Klappentexten gestöbert und dann meine Wahl getroffen. Dabei sind viele an sich vielleicht gar nicht so besonders, aber ich finde das Szenario einfach außergewöhnlich und ansprechend. Und oft ist es leider auch so, dass ich einen Klappentext total genial fand, aber das Buch selbst leider gar nicht... 

Ich habe erstmal die Klappentexte einzeln, unten findet ihr die passenden Buchcover, aber in durchmischter Reihenfolge. So kann man auch noch etwas rätseln, falls man vorher gar keine Ahnung hat.




Klappentext 1: Einfach ein Szenario, das schon beim Klappentext Gänsehaut erzeugt...
Deine Umwandlung ist garantiert schmerzfrei. Jeder Teil deines Körpers lebt weiter. Sagen sie. Aber wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben im Körper eines anderen … Lebst du dann? Oder bist du tot.
Der 16-jährige Connor hat ständig Ärger. Risa lebt in einem überfüllten Waisenhaus. Lev ist das wohlbehütete Kind strenggläubiger Eltern. So unterschiedlich die drei auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind auf der Flucht. Vor einem Staat, in dem Eltern ihre Kinder im Alter von 13 bis 18 Jahren »umwandeln« lassen können …


Klappentext 2: Das Buch fand ich leider nur durchschnittlich, den Klappentext aber sehr besonders
Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist.
Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.


Klappentext 3: Schon der Klappentext ist lustig - schräg, genau wie das Buch.
Da liegt er nun, ganz friedlich – in der Tiefkühltruhe zwischen Erbsen und Möhrchen: Wolfgang, Annemies Gatte. Einst erfolgreicher Polizist, bekennender Macho, einfallsloser Liebhaber. Jetzt mausetot. Dass es nur ein Unfall war, dafür hat Annemie keine Zeugen. Zum Glück weiß sie als gute Hausfrau, wie man Blutflecken entfernt. Doch als sich plötzlich die anstrengende Schwiegermutter bei ihr einquartiert und Wolfgangs bester Freund beginnt herumzuschnüffeln, begreift Annemie, dass ihr Mann seinen Frieden nicht dauerhaft in der Tiefkühltruhe finden wird. Mit ihrer Schwiegermutter und ihrer besten Freundin Dörte begibt Annemie sich auf eine irrwitzige Odyssee. Vorbei an neugierigen Zöllnern, verzweifelten Ex-Geliebten und einem viel zu attraktiven Carabinieri – immer mit der Leiche im Gepäck.


Klappentext 4: Ich fand den Klappentext gleich total ansprechend und auch das Buch ist toll...
Seit zwei Jahren, sechs Monaten, vierzehn Tagen, elf Stunden und sechzehn Minuten bin ich von der Welt weggeschlossen. So lange versuchen sie, Informationen aus mir herauszupressen. Sie erzählen mir nicht viel. Alles ist streng vertraulich, höchste Geheimhaltungsstufe. Nur ein paar Eckdaten haben sie mir gegeben.  >>Lengard ist eine geheime Regierungseinrichtung für besondere Menschen<<, haben sie gesagt. .  >>Für Leute genau wie dich. <<
Ich habe ihnen geglaubt. Das war mein Fehler.
Ich war dumm. Naiv. Hoffnungsvoll.


Klappentext 5: Horror ist ja eigentlich gar nicht meins, aber das hat mich angesprochen, auch wenn mir bereits beim Klappentext eine Gänsehaut gekommen ist...
Als Bobbie und ihre beste Freundin Naya an Halloween den legendären Geist Bloody Mary beschwören sollen, glaubt niemand, dass wirklich etwas passieren wird. Also vollziehen sie das Ritual: Fünf Mal sagen sie Marys Namen vor einem mit Kerzen erleuchteten Spiegel … Doch etwas wird in dieser Nacht aus dem Jenseits gerufen. Etwas Dunkles, Grauenvolles. Sie ist ein böser Hauch. Sie lauert in Alpträumen. Sie versteckt sich in den Schatten des Zimmers. Sie wartet in jedem Spiegel. Sie ist überall. Und sie plant ihre Rache.


Klappentext 6: Total lustige Idee, ein Buch aus der Sicht eines Kleinkindes...
Finn ist entsetzt. In Mamas Bauch wohnt ein Baby. Und vor allem: Es ist ein Mädchen! Wie konnte das passieren? Weiß doch jeder, dass Mädchen nur Probleme machen. Gut, dass es die Opas gibt. Die wissen bestimmt, was man dagegen tun kann. Das denkt zumindest Finn. Aber Gunnar und Wilhelm sind nicht so recht bei der Sache. Ob es an der Hebamme Rosemarie liegt? Oder sind es Mamas detaillierte Beschreibungen ihrer Schwangerschaft, die sie regelmäßig zum Erröten (Gunnar) oder Verstummen (Wilhelm) bringen? Da hilft nur noch eins: Ab in den Urlaub!


Klappentext 7: Ein schreckliches Szenario, leider war auch die Umsetzung schrecklich für mich...
Was als ganz normaler Tag begann, wird zum Albtraum für die alleinerziehende Rachel, als ihre 13-jährige Tochter auf dem Weg zur Schule verschwindet. Die einzige Spur: Das Handy des Mädchens wird an der Bushaltestelle gefunden. Tatsächlich erhält Rachel kurz darauf einen Anruf von der Entführerin. Die Frau am Hörer – ebenfalls Mutter eines entführten Kindes –, gibt sich als Kylies Kidnapperin zu erkennen. Sie ist Teil des perfiden Netzwerks »The Chain«. Und sie hat Rachel auserwählt, die Kette der Kindes-Entführungen weiterzuführen: Wenn Rachel ihr Kind lebend wiedersehen will, muss sie nicht nur binnen weniger Stunden das Lösegeld auftreiben – sie muss ihrerseits ein Kind entführen und dessen Eltern dazu bringen, dasselbe zu tun. Die Kette muss weitergehen…


Klappentext 8: Eigentlich ist der Text gar nicht so besonders, aber ich persönlich finde es einfach schrecklich, wie man so abgebrüht sein kann, so mit einer Tragödie und Menschen zu spielen...
Mit vier Jahren wurde Erica Silverman entführt. Jetzt, 13 Jahre später, ist sie wieder da. So scheint es zumindest …
Denn das Mädchen, das auftaucht, heißt eigentlich Violet. Sie wurde ihr ganzes Leben darauf vorbereitet, Erica zu sein: Violets Vater ist ein hochprofessioneller Betrüger, der vor nichts zurückschreckt, um diesen Identitätsschwindel durchzuziehen.
Doch je länger Violet sich als Erica ausgibt, desto schwerer fällt es ihr, dieses skrupellose Spiel weiterzuspielen.


Klappentext 9: Tolle Idee, interessante Umsetzung, aber nicht das ganze Potential genutzt...
Am ersten Highschooltag erwacht der 14-jährige Ethan plötzlich als junges blondes Mädchen. Seine Eltern erklären ihm, dass er ein „Changer“ ist. Wie sein Vater gehört er einer Gruppe von Menschen an, die sich während ihrer Schulzeit viermal in eine andere Person – Junge oder Mädchen – verwandeln, bevor sie eine feste Identität wählen. Seine erste Identität als „Drew“ ist für Ethan nicht leicht: Sie muss sich mit den Regeln der Changers vertraut machen, verliebt sich und muss für diese Liebe kämpfen. Was werden die Gegner der Changers unternehmen? Und ist die Organisation, die sie unterstützt, wirklich so gut? Die wichtigste Frage aber lautet: Wer wird „Drew“ am Ende sein?


Klappentext 10: Und zum Schluss noch ein tolles Kinderbuch, bei dem ich den Klappentext schon einfach herzerwärmend finde.
Ein geheimnisvolles riesiges Ei, tief im Eis am Nordpol, versetzt die Weihnachtswichtel in Aufregung. Der Weihnachtsmann selbst brütet das Ei unter seinem dicken Po aus, und es schlüpft ein freundlicher Dinosaurier – der Weihnachtosaurus. Gleichzeitig, tausende Kilometer entfernt, schickt William seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann ab. Sein einziger Wunsch: ein echter Dinosaurier. In der Weihnachtsnacht begegnen sich William und der Weihnachtosaurus. Gemeinsam erleben sie ein fantastisches, zum Brüllen komisches Abenteuer – und was es heißt, den Wünschen seines Herzens zu folgen.


Hier kommen die passenden Buchcover in durchmischter Reihenfolge:


Wie findet ihr die Klappentexte? Kennt ihr das ein oder andere Buch davon?





Das Thema für nächste Woche lautet: 
10 Bücher von Autoren, deren Nachname mit einem D anfängt (zur Not auch Vorname)

Liebe Grüße,
Steffi

Sonntag, 24. Mai 2020

Rezension: Rattenflut - Andreas Gößling

Titel: Rattenflut - True-Crime-Thriller
   Autor: Andreas Gößling
   Seiten: 528  
Verlag:  Knaur TB
    Preis: 14,99 €  
Ersterscheinung: 01. 04. 2020
 
Reihe: Teil 3 von 3




Kurzbeschreibung:
Offiziell ist Kira Hallstein nach den Ereignissen in »Drosselbrut« aus gesundheitlichen Gründen vom LKA Berlin beurlaubt worden – inoffiziell arbeitet sie unter einer neuen Identität für eine geheime Sondereinheit von Europol. Ihre Aufgabe: alles erdenklich Notwendige zu unternehmen, um endlich »Die Bruderschaft« zu Fall zu bringen, die für Verschleppung, Versklavung, Folter und Missbrauch von Kindern und Jugendlichen weltweit verantwortlich ist.

Eine renommierte Krebsklinik für Kinder in Berlin scheint zum weltweiten Netz der Bruderschaft zu gehören, und Kira ist es gelungen, Kontakt zu einem der Pfleger dort aufzunehmen. Doch bevor sie irgendetwas Nützliches von ihm erfahren kann, wird der junge Mann bei einem fingierten Raubüberfall brutal ermordet …

Meinung:
Ich muss sagen, dass mich hier einfach der Klappentext angesprochen hat. Ich finde es immer wieder erschreckend, wenn es um Gewalttaten an Kindern und Jugendlichen geht und vor allem, wenn es unter dem Deckmantel von Hilfsorganisationen geschieht. Und auch auf den True-Crime-Hintergrund war ich gespannt, da ich solche Geschichten noch nicht so oft gelesen habe.

Obwohl es sich hierbei um den Abschluss der Trilogie von Andreas Gößling handelt, war es kein Problem, die Geschichte ohne Vorwissen zu lesen. Wichtiges aus den Vorgängern wird eingestreut und die Geschichte ist in sich abgeschlossen.

Der Thriller beginnt schon gleich mitten im Geschehen und geizt von Beginn an auch nicht mit Grausamkeiten und Details. Es gibt unterschiedliche Perspektiven, auch aus der Sicht des durchgeknallten Täters, der Bezug nimmt auf eine wahre, genauso grausame Geschichte. Definitiv erschreckend und wütend machend, aber auch in so großen Dimensionen, dass ich echt Probleme hatte, mir das als real vorstellen zu können und auch zu wollen.

Ich fand viele Beschreibungen und Szenen auch recht wirr und nicht immer ganz nachvollziehbar. Klar, kann man solche Taten als gesunder Mensch eh nicht nachvollziehen, aber trotzdem war es mir manchmal einfach etwas zu anstrengend und auch zu düster.

Nicht nur die Taten an sich und auch nicht die schockierenden Beschreibungen und Vorstellungen, sondern auch die restlichen Charaktere. Es gab für mich etwas zu wenig Lichtblicke, auch auf der eigentlich guten Seite. Auch diesen Ansatz kann ich vom Prinzip her verstehen, um solchen Leuten auf die Spur zu kommen, muss man auch selbst an seine Grenzen und darüber hinaus gehen, aber ich konnte mich deshalb einfach irgendwie nicht ganz einfühlen und hab auch sehr lange gebraucht, um das Buch zu lesen.

Es war natürlich immer eine gewisse Grundspannung vorhanden und zwischendurch gab es auch wirklich Actionreiche Momente, vor allem am Ende auf der geheimnisvollen Insel, aber es gab dazwischen auch immer wieder viele ausschweifende Erklärungen und unnötige Wege, die ich so nicht gebraucht hätte.

Am Ende gibt’s einen langen und erklärenden Epilog und auch nochmal abschließende Worte zum Autor, die ich ganz interessant fand, aber ich finde es schon auch schade, dass die Ungeheuerlichkeiten wieder vertuscht und nicht aufgedeckt wurden. Das kommt meinem Gerechtigkeitsempfinden einfach entgegen, obwohl ich gut mit den Selbstjustizmaßnahmen leben konnte, aber es war einfach auch nicht genau das Ende, was ich mir gewünscht hätte.

Fazit:
Ein hartes Buch, das wirklich grausame Einblicke in ein krankes System gibt. Ich habe mich aber etwas schwer getan, das in diesen gewaltigen Dimensionen annehmen zu können und insgesamt war mir alles etwas zu düster, auch die eigentlich gute Seite. Es gab durchaus Spannung, aber doch auch viele Sachen, die ich unnötig fand und mir zu viel waren, und auch das Ende war zwar zufriedenstellend und zur Geschichte passend, aber nicht ganz das, was ich mir gewünscht hätte. Insgesamt vergebe ich durchschnittliche 3 Buchherzen.
Vielen Dank an den Knaur Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.


Infos zum Autor (Quelle: droemer-knaur.de):
Andreas Gößling, 1958 in Gelnhausen geboren, lebt als Schriftsteller und Verleger in Berlin. Der Germanist, Politik- und Kommunikationswissenschaftler hat zahlreiche Romane und Sachbücher für erwachsene und junge Leser publiziert. Die True-Crime-Thriller „Zerschunden", „Zersetzt" und "Zerbrochen" zusammen mit Michael Tsokos waren allesamt Top-Ten-Bestseller auf der Spiegel-Liste. "Rattenflut" ist der dritte und abschließende Teil seiner mit "Wolfswut" und "Drosselbrut" gestarteten True-Crime-Reihe.


WERBUNG
Da wir euch auch weiterhin die Gelegenheit geben möchten, mit einem Klick weitere Infos einzuholen, kennzeichnen wir gemäß § 2 Nr. 5 TMG folgende Links als Werbung: 
 
 
 Infos zur Reihe:
3. Rattenflut

Donnerstag, 21. Mai 2020

Top Ten Thursday #204 - Auf in die Großstadt!

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.
Das Thema für diese Woche lautet:

10 Bücher, die in einer Großstadt spielen


 

Nachdem das Thema letzte Woche ja etwas schwerer war, war das heutige wieder easy. Ich lese viele Bücher, die in Großstädten spielen, das Problem daran ist nur, dass ich mir zumeist nicht lange merke, wo ein Buch spielt :D.

Somit ist mein eigentlicher Plan, 10 Bücher mit Handlungen in unterschiedlichen Großstädten zu finden, daran gescheitert, dass ich den TTT mal wieder etwas kurzfristig erstellt habe und deshalb nicht lange suchen konnte.

Naja, so habe ich mich auf 2 Großstädte beschränkt. Die Bücher der oberen Reihe spielen alle in London, die in der zweiten Reihe alle in Berlin.


Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr das ein oder andere Buch davon?



Das Thema für nächste Woche lautet: 
10 Klappentexte, die witzig, außergewöhnlich oder einfach toll sind (gerne auch als Rätsel, zu welchem Buch sie gehören)

Liebe Grüße,
Steffi

Dienstag, 19. Mai 2020

Rezension: Magisch Verschwunden - Ina Linger & Cina Bard

Titel: Magisch Verschwunden
   Autorinnen: Ina Linger & Cina Bard
   Seiten: 326  
 
Verlag: Erschienen im Selbstverlag
     Preis:  Ebook: 3,99 €, TB: 12,90 € 
 Ersterscheinung: 21. 02. 2020
  Reihe: Teil 3 von (bisher)  3 -  
Alle für sich abgeschlossen und mit eigenen Protagonisten und Handlungen



Kurzbeschreibung:
Ist die Welt, in der wir leben, tatsächlich die einzige, die existiert? Und wie weit würdest du gehen, um jemanden zu retten, den du liebst?

Robin kann es kaum glauben. Auf einer Studienexkursion ist Will, der Bruder ihrer besten Freundin Emely und Robins heimliche Liebe, spurlos verschwunden. Alles deutet auf eine Entführung hin. Trotz polizeilicher Ermittlungen reist Robin eigenständig nach St. Mary s, den Ort des Geschehens, um selbst nach ihrem Freund zu suchen. In Hugh Town stößt sie in einem mittelalterlich gestalteten Gasthaus auf Spuren, die vermuten lassen, dass die seltsame Wirtin etwas mit Wills Verschwinden zu tun hat. Robin heftet sich an deren Fersen und kann es kaum glauben, als die Frau nachts in einem der Gemälde im Gasthaus zu verschwinden scheint. Ohne viel nachzudenken, folgt sie dieser und findet sich bald schon in dem verrücktesten und aufregendsten Abenteuer ihres Lebens wieder.

Meinung:
Das Cover finde ich sehr ansprechend, da das Magische gleich deutlich wird und es somit auch perfekt zur Geschichte passt und auch die Kurzbeschreibung liest sich ganz gut.

Die Geschichte startet mit einem mystischen Prolog, den man aber wieder mal erst versteht, wenn die Handlung weit fortgeschritten ist.

Den Start in die Haupthandlung fand ich persönlich eher etwas holprig. Das lag vor allem daran, dass ich mit Protagonistin Robin nicht gleich so wirklich warm geworden bin. Sie ist sehr ungeduldig und unbedacht und ich habe über ihr Verhalten öfters nur den Kopf schütteln können. Es wird aber bald deutlich, dass sie ihr Herz am rechten Fleck hat und sie für die Personen, die ihr wichtig sind, einfach alles tun würde.
Auch bei Will hatte ich erst einen schweren Start. Bei ihm fand ich seine anfängliche Begriffsstutzigkeit leider nicht charmant lustig, sondern einfach nur nervig, weshalb ich im Mittelteil schon etwas dazu übergegangen bin, nicht mehr jedes Wort ganz so genau zu lesen.

Aber zum Glück hat sich in der zweiten Hälfte das Blatt deutlich gewendet. Die Figuren haben sich für mich besser eingespielt und ich konnte dann auch bald mit ihnen mitfiebern. Vor allem Robins Cousine Manja bringt auch nochmal viel Witz rein und ist mir irgendwie gleich ans Herz gewachsen.

Die Handlung fand ich ganz solide und glaubhaft konstruiert. Es gibt auch ein paar Wendungen und interessante Verwirrungen, die ich gerne gelesen habe, aber so wirkliche Spannung ist bei mir leider zu selten aufgekommen. Die Handlung ist trotz Gefahren meistens irgendwie etwas vor sich hingeplätschert. Da wäre für mich noch etwas mehr möglich gewesen. Jedoch gab es am Ende doch noch einen recht spannenden Showdown und auch einen zufriedenstellenden Abschluss, auch wenn ich finde, dass hier prinzipiell einfach nicht das ganze Potential genutzt wurde.

Den Schreibstil fand ich gut lesbar, ist mir aber jetzt auch nicht besonders aufgefallen. Positiv aufgefallen ist mir aber, dass die Liebesgeschichte trotz des Romantasy-Genres nicht zu viel Platz einnimmt. Sie ist zwar immer präsent, aber auf eine gute Art und Weise.

Fazit:
Eine gut konstruierte Romantasy-Geschichte, bei der ich aber etwas gebraucht habe, bis ich mit den Protagonisten warm geworden bin. Sie sind sehr speziell, haben aber das Herz am rechten Fleck und vor allem in der zweiten Hälfte haben sich mich auch für sich einnehmen können. Die Handlung ist interessant und auch mit einigen Wendungen versehen, hätte aber manchmal noch etwas spannender sein dürfen. Sie ist für mich oft nett vor sich hingeplätschert, aber wirklich ans Buch gefesselt war ich bis aufs den Showdown leider etwas zu selten. Insgesamt habe ich die Geschichte gern gelesen, finde aber, dass nicht das ganze Potential genutzt wurde. Positiv hervorheben möchte ich noch, dass die Liebesgeschichte zwar immer irgendwie präsent ist, aber nie zu viel Raum einnimmt. Somit vergebe ich insgesamt solide 3 Buchherzen.
Vielen Dank an die beiden Autorinnen für die Bereitstellung dieses Exemplares.


Infos zu den Autorinnen (Quelle: Amazon.de):  
Ina Linger wurde 1975 in Berlin geboren und hatte schon als Kind eine immense Fantasie. Aus diesem Grund fing sie auch schon im Kindesalter an, ihre ersten kleinen Geschichten zu schreiben und hat bis heute nicht damit aufgehört. Sie arbeitete nach einem Germanistik- und Grundschulpädagogik-Studium in der Funktion einer Sozialpädagogin in Berlin Neukölln und ist erst seit Anfang 2015 hauptberuflich freischaffende Autorin.

Im Dezember 2011 veröffentlichte sie zusammen mit Cina Bard ihren ersten Roman mit dem Titel 'Three-Night-Stand - Liebe ist simpel'. Im Sommer 2012 folgte der erste Band ihrer Fantasyreihe 'Falaysia - Fremde Welt', der im Oktober sogar mit dem dnbp (derneuebuchpreis) für Selbstverleger ausgezeichnet wurde. Die Reihe wurde mit sieben Bänden abgeschlossen, die Charaktere müssen jedoch mit der neuen Fantasy-Reihe 'Lyamar - Vergessene Welt' neue Abenteuer in Falaysia bestreiten.

Obwohl die Autorin das Genre Fantasy bevorzugt, bewegt sich auch gern in anderen Genres. So sind bisher drei Romantische Komodien und eine Geistergeschichte für junge Leute in Zusammenarbeit mit Cina Bard entstanden und veröffentlicht worden. Weitere Gemeinschaftsarbeiten sind in Planung.

 
WERBUNG
Da wir euch auch weiterhin die Gelegenheit geben möchten, mit einem Klick weitere Infos einzuholen, kennzeichnen wir gemäß § 2 Nr. 5 TMG folgende Links als Werbung:
 

*Klick zu Amazon* 
*Klick zur Autorenseite* 



Infos zur Magisch Reihe - Alle für sich abgeschlossen und mit eigenen Protagonisten und Handlungen:
1. Magisch Verflucht
2. Magisch Verschneit
3. Magisch Verschwunden