Liebe Grüße,
Steffi
Kurzbeschreibung:
Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …
Meinung:
Und ich kann auf jeden Fall festhalten, dass mich die Autorin erneut gut unterhalten hat. Dennoch muss ich sagen, dass ich doch mit etwas falschen/höheren Erwartungen an die Geschichte gegangen bin, da die technische/digitale Seite vom Verlag so extrem hervorgehoben wird. Und klar, die GPS-Tracker spielen eine wichtige Rolle, aber so neu und innovativ sind die in meinen Augen jetzt auch nicht mehr, als das man das so extrem betonen muss. Aber gut, zurück zur Geschichte selbst.
Die Story fand ich ganz gut und interessant. Leider fand ich die Figuren fast alle nicht besonders sympathisch und habe doch etwas gebraucht, um mit ihnen, auch mit Protagonistin Vio selbst, so wirklich mitzufühlen.
Denn Vio selbst ist von Beginn an super skeptisch, was ihren Ehemann betrifft. Es zeigt sich zwar, dass sie mit ihrem Misstrauen insgesamt recht hatte, aber ich fand, dass sie da schon etwas extrem schnell vorverurteilt hat und das hat sie, bzw. ihre ganze Ehe, nicht so unbedingt sympathisch wirken lassen. Nachdem sie aber ja ein tragisches Schicksal hat und mit der Zeit ja deutlich wird, dass mehr hinter allem steckt, ist es mir aber deutlich leichter gefallen, mit Vio mitzufühlen und ihre Taten und Entscheidungen, zumindest zum Teil, nachzuvollziehen. Aber meine Lieblingsprotagonistin wird sie trotzdem nicht werden. Von den anderen Figuren fand ich eigentlich nur noch den Nachbarsjungen Benno einfach echt und herzlich.
Der Plot an sich ist auf jeden Fall spannend, wenn auch größtenteils eher die psychologische Spannung dominiert, weil man sich fragt, ob Vio mit ihren Vermutungen wirklich recht hat, oder da einfach etwas übertreibt. Und natürlich dann die Frage, was den wirklich hinter allem steckt und wie tiefgründig und komplex das alles ist. Und da kann man sagen, dass es im Verlauf durchaus ein paar unerwartete Entwicklungen gab, wobei ich mir das ein oder andere dann doch auch selbst zusammenreimen konnte.
Das Ende fand ich recht zufriedenstellend und passend. Sprecherin Tessa Mittelstaedt hat für mich lebendig und authentisch gelesen und auch gut zur Geschichte gepasst.
Fazit:
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Den Start in die Geschichte fand ich gar nicht ganz so einfach. Da man mitten rein geworfen wird, in Protagonistin Dia´s etwas eigenartige Welt, habe ich etwas gebraucht um zu verstehen, weshalb sie eine „Oma“ ist und um was es überhaupt geht. Dia ist recht speziell und ziemlich flapsig unterwegs. Etwas, was ich eigentlich gern mag, aber hier hat es mich zu Beginn fast etwas erschlagen. Mit der Zeit wurde es aber deutlich besser und ich mochte ihre Art dann auch echt gern.
An sich fand ich den Plot ziemlich spannend und die Geschichte auch erfrischend und irgendwie anderes. Insgesamt mit vielen offenen Fragen versehen, es gibt einige Geheimnisse und Intrigen und dabei doch auch wirklich handfeste Gefahren und einige unerwartete Wendungen.
Leider bleibt dabei vieles extrem oberflächlich. So sind die anderen „Praktikanten“ wenig eingängig und mit wenig Tiefe versehen. Zwar haben sie alle mindestens eine hervorstechende Besonderheit, aber an sich hätte ich nicht so viele Mitspieler gebraucht und diese dafür dann gerne greifbarer gehabt. Einzig und allein die alte Erfinderin Louisiana Veda wird wirklich tiefgründig dargestellt. Ihre Geschichte fand ich echt tragisch, weshalb sie mich ziemlich berührt und überrascht hat.
Die Liebesgeschichte hingegen fand ich aus der Luft gegriffen und dadurch auch einfach unnötig.
Und Leider hatte ich auch ein Problem damit, überhaupt das Grundkonzept der besonderen Darkly-Spiele zu verstehen. Also, was die Spiele so besonders macht und auch ihre Umsetzung/ der Spielplan ist mir einfach nicht ganz klar geworden. Nichtmal von dem großen Walküre-Spiel, das im Verlauf gleich in mehreren Runden gespielt wird. Zwar konnte ich dann am Ende schon nachvollziehen, um was es geht, aber die Umsetzung selbst, hat bei mir einfach extrem viele Fragezeichen hinterlassen.
Das Ende fand ich stimmig, auch wenn ich die letzte Wendung doch ein bisschen dick aufgetragen fand. Aber insgesamt hat es gut zu dieser besonderen Geschichte gepasst.
Sprecherin Nina Reithmeier hat einen soliden Job gemacht und das Hörbuch gut vertont. Vor allem Protagonistin Dia wirkt sehr besonders und lebendig.
Fazit:
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Ich bin gut in die Geschichte gestartet, die in zwei Hauptperspektiven erzählt wird. Auf der einen Seite haben wir Amanda, deren Tochter ermordet wurde und deren Mann dann auch noch Suizid begangen hat. Und als wäre das noch nicht tragisch genug, ist der Täter bekannt, aber immer noch auf freiem Fuß. Auf der anderen Seite haben wir Ruth, die Opfer eines grausamen Überfalls wird und deren Leben daraufhin von Angst und Wut geprägt ist, denn auch ihr Täter wurde nicht gefasst, wobei hier auch nicht klar ist, wer der Täter ist. Dazwischen gibt es noch ab und an Kapitel aus der Sicht eines Polizisten, der in allen Fällen ermittelt und der mir auch gut gefallen hat.
Wie gesagt, fand ich schon alleine die Ausgangslage extrem interessant und emotional. Denn, man erlebt hier hautnah mit, wie die Protagonistinnen leiden und kann ihre Beweggründe zu einem gewissen Teil auch nachvollziehen, selbst als sie sich immer mehr der dunklen Seite zuwenden. Dies fand ich psychologisch wirklich höchst spannend und komplex und dabei auch realistisch erarbeitet und dargestellt. Und darauf baut dieser Thriller auch hauptsächlich, also tiefgründige, psychologische Spannung, und keine handfeste Action. Dies zu verdeutlichen, ist mir ganz wichtig, da ich in einigen Rezensionen gelesen habe, dass die Geschichte so langweilig wäre.
Wobei es durchaus ein paar Szenen gibt, in denen es dann auch wirklich gefährlich wird und vor allem am Ende gibt es ein paar wirklich interessante und teils auch unerwartete Plot-Twists, die überraschende Zusammenhänge offenbaren. Bis auf einen fand ich die auch wirklich alle gut, und selbst der, den ich mir etwas anders gewünscht hätte, hat irgendwie zur Geschichte gepasst.
Das Ende fand ich zufriedenstellend und trotzdem auch mit einem kleinen Tropfen Wehmut versehen, also genau richtig, für diesen besonderen Plot.
Und auch Sprecherin Judith Toth hat für mich super zur Geschichte gepasst und sehr lebendig und authentisch gelesen.
Fazit: