Sonntag, 5. Mai 2013

Tag - Harry Potter

Huhu ihr Lieben, 

heute gibts seit längerem mal wieder einen Tag. Und zwar gehts dieses Mal um das große Mysterium Harry Potter. Wir beide sind auch große Fans diese Reihe, sowie der Verfilmungen, weshalb uns diese Fragen auch wirklich Spaß gemacht haben und wir sehr froh sind, dass Sandrina von Johannisbeerchens Bücherblog dabei an uns gedacht hat. Herzlichen Dank nochmal :)





1, Deine Harry Potter Geschichte, deine erste Begegnung mit Harry Potter?
- Heike: Als der erste Film rauskam, die Bücher habe ich dann erst später gelesen
- Steffi: Ich bin auch erst durch den ersten Film auf die Bücher aufmerksam geworden
.
2. Hast du alle Bücher gelesen/Filme gesehen?
- Heike:  ja, ausnahmslos
- Steffi: Ja, sogar mehrmals 

3. Wenn du sie gelesen hast - bevor du den Film geguckt hast, oder dannach?
- Heike: nach den Filmen erst
- Steffi: Den ersten Film hab ich vor den Büchern gesehen, die anderen Filme dann erst nachdem ich die Bücher gelesen hatte.

4. Dein liebster HP Band/Film? Und schlechtester?
- Heike: Meine liebster Harry Potter Band ist "Der Feuerkelch" und der Schlechteste "Der Halbblutprinz"
- Steffi: Mein liebster Harry Potter Band ist "Der Gefangene von Askaban", der Schlechteste "Der Halbblutprinz". Bei der Verfilmung find ich "den Feuerkelch" am Besten, und auch "den Halbblutprinz am schlechtesten".

5. Dein Lieblingscharakter gut/böse?
- Heike: gut: Ron Weasly und schlecht: Professor Snape
- Steffi: gut: Ron Weasly und Prof. Dumbledore, der wirkt immer so geheimnisvoll; schlecht: keiner, ich mag lieber die Guten^^

6. Lieblingsschauspieler/in?
- Heike: Rupert Grint
- Steffi: Die machen ihre Sache alle gut

7. In welchem Haus würdet ihr am liebsten sein, wenn ihr Schüler/in von Hogwarts wärt?
- Heike: Griffindor
- Steffi: Griffindor, da man davon einfach am meisten erfährt. Aber auch Ravenclaw hat mich immer interessiert.

8. Welches Haustier hättet ihr gerne?
- Heike: Eule
- Steffi: Auch so eine schöne Schneeeule

9. Gefällt dir das Ende oder hättest du es dir anders gewünscht/vorgestellt?
- Heike: Ich finde das Ende ganz gut.
- Steffi: Ich finde das Ende eigentlich gut, besonders da man noch einen Ausblick in die Zukunft bekommt. Nur finde ich es übertrieben, dass Teddy beide Eltern verliert, es hätte auch ein Elternteil gereicht.

10. Wolltest du auch schon immer mal Butterbier trinken?
- Heike: nein, ich hasse Bier
- Steffi: Naja, zumindest hat mich schon mal interessiert, wie es so schmeckt. 




11. Lieblingsort? (Hogsmeade, Hogwarts, Fuchsbau, Gemeinschaftsturm...)
- Heike: Fuchsbau
- Steffi: Hogwarts selbst ist natürlich bestimmt toll anzusehen, mit den sich bewegenden Treppen usw. Aber auch der Fuchsbau hat mich immer fasziniert, da man sich den so richtig gut vorstellen konnte und es da irgendwie immer heimisch war.

12. Lieblingslehrer- und Schulfach?
- Heike: Prof. Lupin, Verteidigung gegen die dunklen Künste
- Steffi: Prof. Lupin war ein toller Leher und ein faszinierender Charakter. Es gibt viele interessante Schulfächer in Hogwarts, z. B. Verwandlungen

13. Traurigster Moment?
- Heike: als Prof. Lupin starb
- Steffi: Als Sirius starb... ich fand es so gemein, dass Harry ihn eigentlich gerade erst gefunden hat und ihn dann gleich schon wieder verlieren musste

14. Welches Fabelwesen ist dein Liebling? (z.B. Dobby..)
- Heike: Dobby
- Steffi: Dobby ist wirklich ein Sympathieträger, aber auch Seidenschnabel mochte ich immer ganz gern.

15. Welches Buchcover gefällt dir am besten?
- Heike: Der Stein der Weisen
- Steffi: Mh, ich find die Cover alle nicht sooo überwätligend.

16. Was wäre bei dir im Raum der Wünsche?
- Heike: viele, viele Bücher
- Steffi: Eine Privatbibliothek mit allen Büchern, die ich schon immer mal Lesen wollte.^^

17. Hast du mit 11 auch auf einen Brief von Hogwarts gewartet?
- Heike: nein, da kannte ich Harry Potter noch nicht
- Steffi: Nein, da ich schon 15 war, als ich Harry Potter kennengelernt habe

18. In was würde sich ein Irrwicht bei dir verwandeln?
- Heike: in eine große, dicke Spinne
- Steffi: Mhh, schwere Frage. Ich glaube ich habe vor nichts Substanziellen so extreme Angst, dass es ein Irrwicht darstellen könnte. Meine Ängste gehen eher in Richtung Einsamkeit, sterben usw.

19. Was ist dein Lieblingsartefact? (Zeitumkehrer, Schwert von Gryffindor, Denkarium)
- Heike: der goldene Schnatz
- Steffi: So ein Zeitumkehrer wäre manchmal ziemlich praktisch. Aber auch ein Denkarium wollte ich immer haben, da kann man sich schöne Erinnerungen immer wieder ansehen, ohne dass sie verblassen. 


Da Harry Potter ja doch ziemlich beliebt ist, werden wir den Tag auch weitergeben. Aber natürlich dürfen ihn auch alle übernehmen, wenn sie wollen :)


Wir taggen:

Liebe Grüße,
Steffi und Heike

Samstag, 4. Mai 2013

Rezension: Nubila 3 Familienbande - Hannah Siebern

               (Bildquelle: Hannah Siebern)
 
Titel: Nubila - Familienbande 
Autorin: Hannah Siebern 
Seiten: 299 
Verlag: dozenda media
Preis: E-book 3,99 € 
Ersterscheinung: 13. 09. 2012 
Reihe: Teil 3 von 5
*Rezension zu Teil 1 und Teil 2 *
*Leseprobe*
 *Klick zu Amazon*






Inhalt:
Fast 15 Jahre sind seit den Dieneraufständen vergangen und Jasons Tochter Laney ist zu einer hübschen jungen Frau herangewachsen. Doch die Zeit drängt, denn bald wird die Älteste Marlene aus ihrer Schlafphase erwachen und Laney zu sich holen, um sich mit ihr zu verbinden. Um das zu verhindern, soll Laney sich vorher mit einem Mann verbinden, mit dem sie sich ein Leben auch wirklich vorstellen könnte. Doch leider ist ihr solch ein Mann noch nicht über den Weg gelaufen. Als Jasons Cousin Greg aus seiner Schlafphase erwacht, wird deutlich, dass er der perfekte Kandidat dafür wäre, doch obwohl Laney ihn sehr schätzt, fühlt sie sich bedrängt. 
In einer Nacht- und Nebelaktion beschließt sie ihre Familie zu verlassen und läuft weg. Sie schafft es sogar ein Jahr lang unentdeckt zu bleiben, doch dann wird sie von einer Gruppe Vampire entdeckt und entführt.
Einer dieser Vampire ist Darrek, der Sohn der Ältesten Akima. Er leidet an Schuldgefühlen und hat Laneys Mutter Kara ein versprechen gegeben, das er nun einlösen will.
Aber auch der Frieden zwischen den Ältesten und den Dienern wird immer bröckeliger, denn Akima plant schon lange darauf hin, die Kaltblüter endlich wieder in ihre Schranken zu weisen.

Meinung:
Nachdem in den ersten beiden Teilen der Schwerpunkt auf dem Warmblüter Jason und der Dienerin Kathleen, mitsamt ihren Problemen lag, hat sich dieser nun auf Jasons herangewachsene Tochter Laney verlagert. Dies bringt nochmal einen neuen Wind in die Geschichte und sorgt auch dafür, dass die Spannung sich noch ausweitet. 

Das liegt vor allem daran, dass Laney einen ganz anderen Charakter als ihr Vater, oder auch ihre Stiefmutter aufweist. Denn obwohl ich auch gern über Jason und Kathleen gelesen habe, ist Laney einfach freier und lebenslustiger. Es macht Spaß mehr von ihr zu erfahren und mitzuerleben wie sie sich für die Menschen um sich herum einsetzt. Dabei zeigt sie auch einiges an Mut und Verantwortungsbewusstsein.  Sie ist einfach eine Protagonistin die man sofort ins Herz schließen muss. Zwar erfährt man in „Familienbande“ dadurch etwas wenig über Jason, Kathleen und die Diener, jedoch gibt es genügend Hinweise, die vermuten lassen, dass das im vierten Teil nachgeholt wird.

Auch die anderen neuen Charaktere bereichern die Geschichte und vor allem Darrek ist nicht leicht zu durchschauen und birgt viele Geheimnisse in sich. Dadurch bekommt er eine besondere Ausstrahlung und hat trotz seiner teils ruppigen und unsympathischen Seiten einen gewissen Charme. Ich freue mich schon, mehr von ihm zu lesen.

Wie auch schon in den anderen Teilen ist auch dieses Mal wieder einiges an romantischem Potential vorhanden, welches auch genutzt wird.  Aber dennoch dreht sich nicht die komplette Geschichte nur darum, sondern kann sich frei und ungehindert entfalten. Das ist wirklich sehr erfrischend.

Auch die Handlung selbst ist wieder enorm spannend aufgebaut. Der Leser befindet sich ab der ersten Seite mitten drin und erlebt eine überzeugende Geschichte, die die Seiten einfach nur so dahin fliegen lässt.

Außerdem merkt man dem Buch an, dass die Autorin mit jedem Teil immer sicherer wird. Während im ersten Teil noch manche Stellen etwas holprig daher kamen, war davon im zweiten schon kaum mehr etwas zu merken, aber dennoch konnte mich der Schreibstil nicht vollkommen packen. Doch dieses Mal ist wirklich alles perfekt. Schreibstil, Handlung, Charaktere. Ich bin schon unendlich gespannt wie es weiter geht und freue mich schon darauf, in den zwei verbliebenen Teilen noch mehr über die bewegende Welt der Warm- und Kaltblüter zu lesen.

Fazit:
Mit „Familienbande“  führt Fr. Siebern ihre interessante und außergewöhnliche Geschichte spannend und geschickt weiter. Dabei schafft sie es, mich noch mehr zu fesseln, als bei den ersten beiden Teilen. Schreibstil, Handlung und Charaktere sind bestmöglich herausgearbeitet und bieten einen enormen Lesespaß. 5 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung für diese etwas andere Vampirgeschichte. 

Ich danke Hannah Siebern ganz herzlich für das Ebook-Leseexemplar.

Infos zur Autorin: (Quelle: Amazon)
Hannah Siebern wurde 1986 in Münster (NRW) geboren und studiert an der Uni Dortmund Erziehungswissenschaften. Geschichten schrieb sie schon als Kind leidenschaftlich gerne. Ihre ersten Werke handelten von fiktiven Abenteuern, die sie mit ihren Freundinnen erlebte. Jahre später entdeckte sie dann ihre Liebe zu Fantasyromanen und schrieb mit 23 ihr erstes komplettes Buch.
Inzwischen lebt sie mit ihrem Freund, und ihrem Hund in Coesfeld (NRW), und arbeitet an ihrem Masterstudium genauso hart, wie an dem Abschlussband ihrer Vampirreihe.

Infos zur Reihe:
1. Das Erwachen *zu meiner Rezension*
2. Aufstand der Diener *zu meiner Rezension*
3. Familienbande
4. Die Entscheidung *ist am 26. März erschienen*
5. Die letzte Schlacht *erscheint demnächst*

Sonderkapitel: Nubila - Wie alles Begann 

Freitag, 3. Mai 2013

Rezension: Wer im Trüben fischt - Mechthild Lanfermann

 
Titel: Wer im Trüben fischt
Autorin: Mechthild Lanfermann
Seiten: 315
Verlag: btb
Preis: 9, 99 Euro 
Ersterscheinung: 09. 04. 2012
Reihe: Nein






Inhalt:
Journalistin Emma hat es im Moment nicht leicht. Nach einmal Skandal musste sie ihre Heimatstadt Bremen verlassen und versucht nun bei einem Berliner Radiosender Fuß zu fassen.  Als der amerikanische Professor Tom Rosenberg ermordet wird, verschafft sie sich Zugang zur Universität und kann somit als Erste von dem Vorfall berichten. Sie findet heraus, dass der jüdische Wissenschaftler deutsche Wurzeln hatte und sich durch seine Veröffentlichungen  bei manchen Leuten nicht gerade beliebt gemacht hatte. Sie beginnt zu  recherchieren und deckt dabei eine verzwickte Geschichte um Neid, Liebe und Verrat auf, die in die Bau-Szene der Vorkriegsjahre reicht und in die selbst angesehene Berliner Kreise verstrickt sind. Doch dabei merkt sie fast zu spät, dass es der Täter auch längst auf sie abgesehen hat…

Meinung:
"Wer im Trüben fischt" ist ein Krimi, der spannend klingt und auch größtenteils hält was der Klappentext verspricht.

Dementsprechend ist Protagonistin Emma wirklich gut erarbeitet. Man lernt sie im Laufe des Romans immer besser kennen. Sie ist ziemlich mitgenommen davon, dass durch den Skandal ein Mensch ums Leben kam und auch dass ihr nun die Schuld dafür in die Schuhe geschoben werden soll. Außerdem belastet es sie, dass sie ihre Mutter und ihre behinderte Schwester zurücklassen musste, wodurch sie sich auch noch schuldig fühlt. Aber dennoch, oder gerade deswegen steckt sie sehr viel Energie in diesen aktuellen Fall und will unbedingt als Erste das Rätsel lösen, wofür sie auch Gefahren und Anfeindungen auf sich nimmt. Denn als sie ihre Hypothesen zu dem Fall vorstellt, steht keiner wirklich hinter ihr. Dennoch setzt sie sich durch und kommt dem Rätsel auf die Spur. 

Außerdem ist der Plot selbst  gut überlegt und auch wirklich interessant. Die Autorin baut immer wieder geschickt Spannungsbögen auf und veranlasst damit zum Weiterlesen. Ebenso ist die Geschichte größtenteils in sich stimmig und man weiß bis zum Ende nicht, wer nun wirklich der Mörder ist, ein Aspekt, der in einem Krimi immer von Vorteil ist. Ich schreibe größtenteils stimmig, da ich es doch etwas seltsam finde, dass die Polizei mit ihren Ermittlungen eher am Rande arbeitet und die Hauptermittlungen von Emma erbracht werden.

Aber dennoch war vor allem der Einstieg in das Buch etwas holprig, da zu Beginn einfach ziemlich viele verschiedene Sichten / Tatsachen beschrieben werden und der Leser es nicht zuordnen kann. Natürlich wird damit die Spannung erhört und im Laufe des Romans ergibt dann auch alles einen Sinn, aber zu Beginn ist es etwas verwirrend. 

Der Schreibstil ist in Ordnung, aber manchmal etwas sehr ausschweifend. So werden teils unnötige Details sehr ausführlich beschrieben, was man sich aber hätte sparen können und dafür noch etwas mehr auf Emmas Familie und den Skandal eingehen hätte können. Es werden zwar ausreichend Hinweise und Einblicke gegeben, so dass man sich am Ende wirklich ein stimmiges Bild davon machen kann, aber dennoch hätte ich es gern noch ein bisschen genauer erfahren. Aber das ist wirklich Geschmackssache. 

Zudem empfand ich die sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Emma und dem Kommissar als unnötig, denn sie wirkt eher konstruiert und unglaubwürdig, so dass sie die Geschichte nicht bereichert, sondern eher belastet hat.  Ich sehe zwar was die Autorin damit bezwecken wollte, aber ich denke, dafür hätte es auch bessere Lösungen gegeben. 

Fazit:
Ein spannender und gut durchdachter Roman, der einige kleinere Schwächen aufweist, welche aber den Lesegenuss nur minimal stören. Am Ende habe ich „Wer im Trüben fischt“ wirklich gern gelesen und mich auch gut unterhalten gefühlt. Deshalb gibt es gute 3,5 Buchherzen und eine Leseempfehlung. 
Ich danke Fr. Mechler von der Literaturagentur Lesen & Hören ganz herzlich für das Leseexemplar.

Infos zur Autorin: (Quelle: Amazon)
Mechthild Lanfermann ist 1969 in Niedersachsen geboren. Sie studierte Theater, Film- und Fernsehwissenschaften und später Journalistik an verschiedenen deutschen Hochschulen und an der Sorbonne in Paris. Nach dem Studium arbeitete sie als Reporterin und Redakteurin beim WDR, bei Radio Bremen, beim RBB und bei Deutschlandradio Kultur. Als Dozentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover lehrt sie seit kurzem Hörfunk. Mechthild Lanfermann lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin.

Donnerstag, 2. Mai 2013

*Rezension* Ein Mann von Welt - Antoine Wilson


Titel: Ein Mann von Welt
Autor: Antoine Wilson
ISBN:  978-3458175643
Seiten: 324
Verlag: Insel
Preis: 19,95 €

Inhalt
Der 27 jährige Oppen Porter, ein liebenswerter, etwas langsamer Sonderling, meint im sterben zu liegen. Im Krankenhaus beschließt er deshalb, seine Lebensgeschichte und was er alles in seinen 27 Jahren erlebt hat, auf Kassette aufzunehmen, um sie seinem noch ungeborenen Sohn Juan-George zu vermachen.....

Meinung
Laut Klappentext fand ich dieses Buch ganz interessant und freute mich schon aufs Lesen. Naja, dann hatte ich einige Startschwierigkeiten. Ich brauchte etwas, um in die verworrene Welt des Oppen einzusteigen. Teils liebevoll, teils aber auch zu kitschig, wird die Lebensgeschichte dieses Mannes beschrieben. Er ist herzengut, ziemlich naiv und hat vom eigentlichen Leben keine richtigen Vorstellungen. Mit fiel Charme und Witz macht er sich auf den Weg, aus seinem alten, langweiligen Leben zu entkommen, und ein neues zu beginnen. Leider merkt er dabei nicht sofort, das er eigentlich nur ausgenutzt wird. Sein angeblich bester Freund entpuppt sich als Hochstapler und Betrüger. Der Hauptprotagonist Porter wurde vom Autor sehr gut, emotional und sehr real beschrieben. Man kann sich in in hineinversetzen und mit ihm mitfühlen.

Leider waren mir manche Szenen im Buch zu verwunderlich. Es gibt nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen und die kleinen Wunder bleiben meistens auch aus. Aber gab es auch einige erste Passagen im Buch, welche aber durch den erzählerischen Humor und die Ironie sehr untergingen.

Der Schreibstil des Autors war mir manchmal etwas zu melancholisch und sogar verrückt, trotzdem war das Buch für mich humorvoll und hat mir einige unterhaltsame Stunden gebracht. Die Seiten ließen sich ziemlich schnell lesen, ich hatte es in einem Tag durch. Die Kapitel waren mir zu lang, was bei mir dadurch den Lesefluß etwas störte.

Cover
Das Cover finde ich schön, es passt zum Thema und die Farben wurden sehr stimmig aufeinander abgestimmt. Ob ich mir das Buch in der Buchhandlung gekauft hätte, weiß ich nicht.

Fazit
Mit „Ein Mann von Welt“ hat der Autor einen Roman geschrieben, der voller Humor, Sarkasmus und auch manchmal herzzereißend war. Er hat mir ein paar schöne Lesestunden bescheert, ich muß ihn aber nicht noch einmal lesen. Er erhält von mir 3 von 5 Buchherzen und eine bedingte Leseempfehlung.

 

Vielen Dank dem Insel Verlag und dem Autor Herrn Wilson für die Bereitstellung dieses Leseexemplares.

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Antoine Wilson, geboren 1971, wuchs in Südkalifornien auf. Er besuchte die berühmte literarische Nachwuchsschmiede University of Iowa Writers’ Workshop und lehrte Creative Writing an verschiedenen Hochschulen und ist seit einigen Jahren freier Redakteur bei der Literaturzeitschrift A Public Space. Eine Tätigkeit, die ihm durch das fortwährende Weglesen der Manuskriptberge eine Menge für sein eigenes Schreiben beigebracht habe, wie er selbst sagt. 2007 erschien sein Debüt-Roman The Interloper bei Other Press, über den T.C. Boyle damals schrieb: »So sicher und prächtig geschrieben wie kein anderes Debüt, das ich kenne – Antoine Wilsons Prosa trifft einen ganz speziellen Ton und erzählt eine Geschichte, die clever und fesselnd ist. Das ist vollendetes Schreiben.«
Auf dem amerikanischen Markt erscheint Ein Mann von Welt bei Houghton Mifflin Harcourt. Die Geschichte von Oppen Porter, der seinem Sohn seine Erfahrungen und Begegnungen auf Kassette spricht, hat für Antoine Wilson einen ganz persönlichen Hintergrund: In der Zeit, in der Antoine Wilson an Ein Mann von Welt schrieb, verstarb sein Vater und kurze Zeit später wurde sein Sohn geboren. Antoine Wilson lebt und surft in Los Angeles.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Lesestatistik April

Hallo ihr Lieben,

wir wünschen euch einen schönen 1. Mai-Feiertag. Wie auch die bisherigen Monate in diesem Jahr, ist der April richtig schnell vergangen, deshalb wird es heute wieder Zeit euch unsere Lesestatistik zu zeigen. :)

Ein Klick auf die verlinkten Titel öffnet die jeweilige Rezension und die Links bei den Highlights bringen euch zu Amazon. 

Nun viel Spaß beim stöbern!

Liebe Grüße, 
Steffi und Heike   

 
Gelesene Bücher Heike:

1.    Die Vampirheilerin 1: Für Elise - Nina Melchior 01.04.2013                   171 S.       
2.    Die Königskinder - Juliet Marillier 05.04.2013                                        766 S.       
3.    Auracle - Gina Rosati 06.04.2013                                                          365 S.    
4.    Die Bestimmung 2: Tödliche Wahrheit - Veronica Roth 08.04.2013       509 S.       
5.    Buchland - Markus Walther 12.04.2013                                                 239 S.    
6.    Engelsnacht - Lauren Kate 18.04.2013                                                 459 S.       
7.    Das kleine Gespenst - Otfried Preußler 20.04.2013                              135 S.       
8.    Die Landkarte der Zeit - Felix J. Palma 24.04.2013                                767 S.       
9.    Höllenqualen - Juliane Göttinger 27.04.2013                                          329 S.       
10.  Ein Mann von Welt - Antoine Wilson 28.04.2013                                    324 S.      
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                                                                                                              4064 S.
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Lesehighlights:
Es gab in diesem Monat einige sehr gute Bücher, aber am Ende fiel die Wahl auf:


Bisher 2013 gelesen: 55 Bücher



Gelesene Bücher Steffi: 

 1.    Schulsachen - Elfriedes erster Fall - V. Aydin / K. Klamroth 03.04.2013      216 S.   
 2.    Das Geheimnis der Flamingofrau - Laura Lay 06.04.2013                            50 S.   
 3.    Plötzlich Fee: Winternacht - Julie Kagawa 08.04.2013                                 495 S.       
 4.    Der Mondscheingarten - Corina Bomann 11.04.2013                                  521 S.       
 5.    Plötzlilch Fee: Herbstnacht - Julie Kagawa 16.04.2013                                509 S.    
 6.    Vollstrecker der Königin 1 - Angelika Diem 17.04.2013                                116 S.       
 7.    Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green 20.04.2013                   284 S.       
 8.    Die Stadt der verschwundenen Kinder - Caragh O`Brien 22.04.2013          462 S.       
 9.    Plötzliche Fee: Frühlingsnacht - Julie Kagawa 27.04.2013                           512 S.
10.   Wer im Trüben fischt - Mechthild Lanfermann 29.04.2013                            315 S.
11.   Nubila 3: Familienbande - Hannah Siebern 30.04.2013                                299 S.
                                                                                                                      ---------
                                                                                                                      3779 S.
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 Lesehighlight:
Auch hier waren diesen Monat sehr viele gute Bücher dabei, aber das absolute Highlight war:

 Bisher 2013 gelesen: 37 Bücher