Laufzeit: 9 h 54 Min - ungekürzt
Preis: ab 20,44 € - Download - Im Abo günstiger
Ersterscheinung: 10. Nov. 2025
Reihe: Nein
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Und das merkt man der Geschichte selbst auch schnell an. Denn, sie ist fast ein bisschen märchenhaft aufgebaut und erzählt. Es gibt die schwierige Ausgangslage, dann eine unglaubliche und unerwartete Möglichkeit, etwas zu erreichen, dazu einen „Prinzen“, der super lieb ist und auch das Ende ist doch fast etwas zu schön, um wahr zu sein. Wobei die Autorin doch auch immer wieder Elemente eingebaut hat, die dafür sorgen, dass die Geschichte auf dem Boden der Tatsachen bleibt. Denn, es gibt doch auch einige Rückschläge und negative Entwicklungen, womit klar verdeutlicht wird, dass alle Menschen ihr ganz persönlichen Päckchen zu tragen haben, auch wenn man es manchmal nicht auf den ersten Blick erkennen kann.
Generell hab ich die Geschichte aber gerne gehört. Lucy ist eine herzensgute Protagonistin, die alles dafür gibt, den Waisenjungen Christopher glücklich zu machen. Ihr Umgang miteinander ist wirklich süß und Christopher ist auch sehr besonders dargestellt. Aber besonders fand ich eh die meisten Figuren im Buch, allen voran den etwas liebevoll verrückt wirkenden Bestsellerautoren Jack Masterson, der sich gefühlt von heute auf morgen einen etwas ungewöhnlichen Wettbewerb ausdenkt, an dem nur bestimmte Menschen teilnehmen dürfen.
Dennoch habe ich mit Lucys manchmal etwas sturer und kopfloser Art doch auch ab und an meine Probleme gehabt. Wenn sie sich in Lebensgefahr begeben will, nur um Christopher nochmal zu sehen oder nicht über ihren Schatten springen kann, Hilfe anzunehmen, weil sie das selbst schaffen will/muss. Da konnte ich manchmal nicht anders, als die Augen zu verdrehen, aber dennoch macht sie das eben auch menschlich und realistisch, und sorgt eben auch dafür, dass es nicht zu märchenhaft wird und sie eben auch noch einiges an Entwicklungspotential während der Geschichte ausleben kann.
Die Liebesgeschichte hätte ich mal wieder nicht unbedingt gebraucht, war aber auch nicht aufdringlich und schön in die Hauptgeschichte integriert.
Gut gefallen hat mir auch, dass es zu Beginn eines jeden Abschnitts in der Geschichte eine kurze Szene aus dem ersten Clock Island Buch gibt. Das hat die Sache für mich irgendwie noch etwas rund gemacht und natürlich fand ich auch die verarbeiteten Themen, wie z. B. Dass man sich seinen Ängsten stellen muss usw. echt gut.
Hauptsprecherin Nora Schulte hat gut zur Geschichte gepasst und sehr lebendig gelesen. Richard Barenberg hat hauptsächlich die Szenen aus dem Clock Island Buch gelesen, aber auch die fand ich sehr passend und ansprechend vertont.
Fazit:
Meg Shaffer ist Teilzeit-Dozentin für kreatives Schreiben und Vollzeit-MFA-Kandidatin für Fernsehen und Drehbuchschreiben am Stephens College in Columbia, Missouri. Wenn sie sich nicht gerade Hitchcock-Filme ansieht, liest sie Star Trek-Romane oder macht ein Nickerchen.
Richard Barenberg, geboren 1976 in Surabaya (Indonesien), studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Anschließend führten ihn Engagements u. a. ans Nationaltheater Weimar, ans Maxim Gorki Theater Berlin, ans Theater Oberhausen, ans Volkstheater Rostock und an die Komödie am Ku'damm. Als Hörbuchsprecher ist er besonders durch seine Lesungen der Bestseller von Jeffrey Archer, Andy Weir, Andreas Brandhorst und Terry Brooks bekannt.
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