Montag, 24. März 2014

*Rezension* Und die Schuld trägt deinen Namen - Jörg Böhm


Titel: Und die Schuld trägt deinen Namen
Autor: Jörg Böhm
ISBN:  978-3765088056
Seiten: 368
Verlag: G. Braun
Ersterscheinung: 3. Februar 2014
Preis: 12,95 €  Broschiert

Kurzbeschreibung
Ein ungewöhnlicher Todesfall führt Emma Hansen in das kleine Dorf Burrweiler in der Pfalz: der Winzer Alois Straubenhardt wird tot in seinem Weinberg gefunden – vom eigenen Traktor überfahren. Ein tragischer Unfall? Als ein weiterer Dorfbewohner auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, gerät die Hauptkommissarin immer stärker unter Druck, die Vorfälle aufzulösen. Immer tiefer dringt Emma in ein Dickicht aus Lügen, Missgunst und Verrat. Zu spät erkennt sie, dass eine lange verdrängte Schuld endlich gesühnt werden will …

Meinung
Der Klappentext hat mich neugierig auf diesen Kriminalroman gemacht. Auch wenn ich den Band nicht gelesen habe, kam ich ganz gut in den zweiten Fall rund um Emma Hansen rein. Schon der Prolog beginnt äußerst spannend und es passiert auch schon auf den ersten drei Seiten der erste Mord.

Mir gefielen von Anfang an die detailierten Beschreibungen der Orte und auch Personen, wodurch ich immer mehr in die Handlung fand und begeistert Seite um Seite las. Ein spannender Aufbau und eine rasante Entwicklung der Morde taten ihr restliches. Leider muß ich dann aber gestehen, das sich etwa in der Mitte des Buches das Blatt für mich wendete. Es zog sich nur noch so dahin, Befragungen der Polizei entwickelten sich zu einem Hin und Her. Außerdem ließ etwas die Spannung nach. Trotzdem verfolgte ich die Geschehnisse weiter. Es wurde zum Schluß nochmal richtig gut, unerwartete Wendungen traten ein und ich wäre im Leben nicht auf diesen Ausgang gekommen.

Die Protagonisten und vor allem Emma Hansen, wuchsen mir sofort ans Herz. Mit viel Gefühl und Charme führte sie mich durchs Buch und ich war einfach nur begeistert. Aber auch alle anderen Darsteller hatte jeder für sich etwas ansich. Manche eher schüchtern, andere egozentrisch und wieder andere einfach normal. So konnte ich mir den wahren Bezug zur Realtität gut bildlich vorstellen.

Das Buch selbst ist in zwei Perspektiven aufgeteilt, einmal die Hauptgeschichte und zum zweiten bekam ich Einblicke in die Vergangenheit einiger Dorfbewohner. Dies verwirrte mich nicht, der Autor schaffte es, alles gut miteinander zu vermischen.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig, kurz gesagt für einen Krimi einfach toll. Die Kapitel wurden kurz gehalten und die Schriftgröße ist auch ok. Ein Manko gab es für mich allerdings und zwar hat sich trotz sorgsamen Lesens der Buchrücken schon nach kurzer Zeit gerundet. Hierbei hätte wahrscheinlich die Vearbeitung des Taschenbuches etwas besser sein können.

Cover
Das Cover ist etwas Besonderes. Die Farbgestaltung ist perfekt aufeinander abgestimmt. Das Wort „Schuld“ und die Blutstropfen sind außerdem noch höher aufgedruckt.

Fazit
„Und die Schuld trägt deinen Namen“ ist ein fesselnder und spannender Krimi, der mir einige gute Lesestunden gebracht hat. Mittendrin hat er sich zwar etwas gezogen, aber im Großen und Ganzen war er ganz gut. Er erhält von mir gutgemeinte 3 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung.

 

Vielen Dank an den G. Braun Verlag und an Herrn Böhm für die Bereitstellung dieses Exemplares.

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Jörg Böhm ist der Geburtsname des Journalisten Jörg Henn. Der 34-Jährige arbeitet als Kommunikationsexperte für ein großes deutsches Versicherungsunternehmen. Er studierte Journalistik, Soziologie und Philosophie auf Magister und war unter anderem Chef vom Dienst der Allgemeinen Zeitung in Windhoek, Namibia, um dort über Land und Leute zu berichten und von den Geschichten des Schwarzen Kontinents zu erzählen. Jörg Henn ist verheiratet und lebt in Köln. Sein erster Krimi „Und nie sollst du vergessen sein“ erschien im Juni 2013.

Sonntag, 23. März 2014

Leipziger Buchmesse 2014 - Auch wir waren da

Huhu ihr Lieben,

nun ist die Buchmesse schon wieder eine Woche vorbei, aber trotzdem wollen wir euch noch einen kurzen Einblick in unsere Erlebnisse geben. 



Nachdem wir letztes Jahr leider verhindert waren, sind wir nun insgesamt das dritte Mal in Leipzig gewesen - doch das erste Mal als Blogger. Dennoch haben wir es ganz ruhig und locker angehen und uns ohne größere Planungen durch den Samstag treiben lassen. Denn das war leider unser einziger Messetag.

Doch nichtsdestotrotz waren wir pünktlich um 10 Uhr da und konnten uns ins Getümmel stürzen. 

Da wir uns, bis auf eine Ausnahme, keine größeren Pläne gemacht haben, sind wir einfach durch die einzelnen Hallen geschlendert und haben uns beeindrucken und überraschen lassen.

Und beeindruckend sind diese vielen Massen an Bücher immer wieder aufs Neue. So z. B. die gigantischen und stilistisch sehr anregenden Anordnungen vom Droemer Knauer Verlag.



















Außerdem haben wir einige Lesungen, Büchervorstellungen und Signierstunden erwischt. Zwar hatten wir selbst keine Bücher zum Veredeln dabei, aber dennoch sind wir dort immer gern eine Weile verblieben.
 
Zu aller erst sind wir bei der Signierstunde von Isabel Abedi vorbei gekommen. Da musste ich (Steffi) schon kurz überlegen, ob ich mir nicht noch ein Buch zum signieren kaufe. Denn die Bücher, die ich bisher von Frau Abedi gelesen habe, haben mir alle sehr gut gefallen. Aber am Ende haben wir es dann doch bei einem Foto belassen.





Vom Autor Markus Heitz haben wir bisher noch nichts gelesen, aber interessant klingen seine Werke auf jeden Fall. Und die Schlange der Menschen, die sich ein Buch signieren lassen wollte, war auch dementsprechend lang.





Vor allem bei der Lesung von Kathrin Lange aus ihrem Werk Herz aus Glas haben wir gern etwas zugehört. Das Buch hatte ich nämlich vorher schon mal in der Hand und es ist nun auf meiner Wunschliste weiter nach oben gewandert. 





Um 13 Uhr hatten wir unseren einzigen festen Messetermin, auf den wir uns sehr gefreut haben. Wir waren bei unserem ersten Bloggertreffen, welches vom Carlsen Verlag veranstaltet wurde. Dabei haben uns die Verlagsmitarbeiterinnen Katharina Gruyters, Pia Trzcinska und Sinje Kirchhofer interessante und humorvolle Einblicke in das Verlagsprogramm gegeben und immer wieder aufs neue unsere Neugier mit spannenden Hintergrundinformationen geweckt. 


Das Highlight war natürlich die Vorstellung, des Ende April erscheinenden Top-Titels, Obsidian -  Schattendunkel, aus dem uns die drei Mitarbeiterinnen auch einen kurzen, sehr spannenden und humorvollen Ausschnitt vorgetragen haben. Und das Beste daran, wir haben alle gleich ein Exemplar davon mitnehmen dürfen.

Zum Abschluss gab es auch noch die Möglichkeit mit den drei Damen interessante und persönliche Gespräche zu führen und ein Gruppenfoto zur Erinnerung wurde auch noch gemacht.(Heike und ich sind in der Mitte etwas versteckt)




Als letzten Punkt auf meiner Liste hatte ich noch ein Treffen mit der Autorin Hannah Siebern ins Auge gefasst. Diese war zusammen mit 14 anderen Autorinnen zu einem Meet & Greet zusammengekommen. 


Dabei gabs neben vielen privaten Gesprächen und Autogrammen auch Geschenke, sowie erfrischende Getränke. 
Auch mein Eindruck von Hannah war echt toll. Sie ist einfach sympathsich und wir sind sofort ins Gespräch gekommen. Ich hoffe sie bald mal wieder zu sehen und freue mich auch schon auf ihre neue Geschichte, die wohl bald bei Carlsen Impress erscheinen wird. Für alle die ihre Nubila-Reihe noch nicht gelesen haben, hier nochmal der Appell - Es lohnt sich wirklich :) 



Natürlich haben wir auch Bücher gekauft. Wer kann denn bei so einer Menge toller Bücher schon widerstehen?

Für mich gabs Plötzlich Prinz - Das Erbe der Feen von Julie Kagawa. Nachdem mir die Plötzlich Fee Reihe schon gut gefallen hat, bin ich gespannt rund um Nimmernie weiter geht. 




Heike hat sich 2 Fortsetzungen kauft. Zum einen Hide von Jennifer Rush und den vierten Teil der Dark Village Reihe - Zurück von den Toten von Kjetl Johnsen.




Und wie bereits oben erwähnt durfte Obsidian - Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout in unser Regal einziehen.



Abschließen gibts noch ein Bild von 2 Cosplayern die uns echt gut gefallen haben. Leider ist das Bild etwas unscharf, aber ich denke man kann die anspruchsvollen und beeindruckenden Kostüme trotzdem erkennen. 


Es war ein toller, aber auch anstrengeder Tag und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Dann werden wir wohl mehrere Tage in Leipzig verbringen und uns auch mehr feste Termine suchen.

Wir hoffen wir konnten euch einen kleinen Einblick geben und wünschen euch noch einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße, 
Steffi und Heike

Samstag, 22. März 2014

*Rezension* Spurlos - Ashley Elston


Titel: Spurlos
Autor: Ashley Elston
ISBN:  978-3944572062
Seiten: 300
Verlag: Mixtvision
Ersterscheinung: 26. Februar 2014
Teil einer Reihe: nein
Preis: 16,90 €  Gebunden

Kurzbeschreibung
Zum sechsten Mal in acht Monaten wird Meg Jones mitten in der Nacht aus ihrem Leben gerissen. Ohne Vorwarnung, ohne Abschied, ohne Aussicht auf Rückkehr ... Meg Jones ist nicht ihr richtiger Name. Seit die 17-Jährige mit ihrer Familie im Zeugenschutzprogramm lebt, hat sie ihre Identität verloren, ihre Freunde, ihre Heimat. In ständiger Angst vor ihren Verfolgern trägt sie immer eine Tasche bei sich mit den wichtigsten persönlichen Dingen. Und eigentlich hat sie sich vorgenommen, keine neuen Freundschaften zu schließen. Doch dann taucht Ethan auf

Meinung
Der erste Satz im Buch lautet: „Wie möchtest du dieses Mal heißen?“. Und genau dieser Satz machte mich absolut neugierig auf dieses Buch. Auch der Klappentext versprach einen atemberaubenden Thriller und ich muß sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ab der ersten Seite an fesselte mich dieses Buch und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Mischung aus einem brisanten Thema, Zeugenschutzprogramm, Road-Trip Elementen und etwas Romantik machten das Ganze zu einem absolut tollen Buch.

Die Handlung selbst ist packend und spannend und nimmt rasant an Fahrt an. Immer wieder hat die Autorin unerwartete Wendungen und Probleme eingebaut, die Meg und ihre Familie überwinden müssen und auch tun. Am Anfang hatte ich Megs Vater im Verdacht, Schuld an der ganzen Misere der Familie zu sein. Dies wurde aber im Laufe der Geschichte aufgeklärt und meine Fragen wurden beantwortet.

Die Charakteren hat Frau Elston sehr stimmig und gefühlsvoll dargestellt. Es kam eine Menge Sympathie heraus und ich fühlte mich rund um Wohl, in das Leben der Familie einzutauchen. Einzig der Agent Thomas bereitete mir einiges Kopfzerbrechen. Diese Person war für mich nicht zu ergründen, als wäre er ein Geheimnis. Am Schluß stellt sich auch noch einiges andere heraus, wodurch ich dann noch verwirrter war. Wer ist dieser Agent überhaupt? Eine Frage, die wohl ungeklärt bleibt. Ansonsten fand ich das Ende gut und zufriedenstellend.

Der Schreibstil ist einfach und ganz leicht zu lesen. Die 367 Seiten hatte ich sehr schnell durch, was etwas an den kurzen Kapiteln lag. Dies mag ich persönlich am liebsten. Ganz gut hat mir auch gefallen, das über jedem Kapitelanfang eine von Megs selbst aufgelegten Regeln abgedruckt wurde. Mal ganz was Anderes. Auch würde ich dieses Buch als Jugendthriller auf jeden Fall durchgehen lassen, aber auch für Erwachsene ist es ein absolutes Lesemuß.

Regel 28 (Klappentext)
„Denke nie, dass es vorbei ist. Sogar wenn du dir sicher bist, dass es vorbei ist, ist es nicht vorüber.

Cover
Das Cover gefällt mir ganz gut. Man sieht verschwommen ein Mädchen barfuß davonlaufen und Gänseblümchenblüten liegen auf der Unterseite. Der Titel ist mittig und weiß abgedruckt.

Fazit
„Spurlos“ hat mir sehr gut gefallen. Genau die richtige Mischung aus Spannung und Gänsehautgefühl, vermixt mit etwas Romantik. Dieses Buch regte meine Fantasie an und ich war bildlich gefangen darin. Darum erhält es von mir 5 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung.


Vielen Dank an den Mixtvision Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplares.

Infos zur Autorin: (Quelle Mixtvision-Verlag)
Ashley Elston lebt mit ihrem Mann, drei Söhnen und zwei Katzen im Norden Louisianas. Sie arbeitete zehn Jahre lang als Hochzeits- und Porträtfotografin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Büchern widmete. Spurlos ist ihr erstes Jugendbuch.

Freitag, 21. März 2014

Rezension: Die letzte Stunde - Charles Sheehan-Miles




Titel: Die letzte Stunde
Autor: Charles Sheehan-Miles
Seiten: 474
Verlag:  Cincinnatus Press
Preis: ebook: 2,99 €,
 TB: 14,97 €
Ersterscheinung: 27. 02. 2014  
Reihe: Teil 2 von bisher
 

Kurzbeschreibung:
Die 28-jährige Carrie Thompson-Sherman führt das Leben, das sie sich immer gewünscht hat: Sie hat ihren Doktor gemacht, eine gute Anstellung und einen wunderbaren Ehemann.
Ihr schönes Leben beginnt aus den Fugen zu geraten, als neidische Kollegen durch Intrigen ihre Stellung gefährden und ein scheußliches Geheimnis ans Licht kommt, das Ray aus Afghanistan mit nach Hause gebracht hat. Alles hängt am seidenen Faden nachdem ihr Ehemann und ihre Schwester bei einem schrecklichen Unfall lebensgefährlich verletzt werden. Mit gebrochenem Herzen muss Carrie die schlimmste Entscheidung ihres Lebens treffen.
Eine Entscheidung, die alles verändern wird.

Meinung:
Nachdem ich ja den vorherigen Teil der Reihe erst kürzlich gelesen habe, dachte ich wirklich, ich weiß was mich in „Die letzte Stunde“ erwartet. Doch weit gefehlt, denn das Buch ist irgendwie ganz anders als "Vergiss nicht zu atmen“.

Zum einen befindet man sich sofort mitten in der Handlung. Es gibt einen schrecklichen Autounfall bei dem sowohl Ray, als auch Carries Schwester Sarah schwer verletzt werden und es für beide wenig Hoffnung gibt. Dabei beschränkt sich der Autor aber nicht auf die aktuelle Situation im Krankenhaus, sondern lässt die Protagonisten Carrie und Ray in Rückblenden, immer wieder abwechselnd aus ihrem Leben erzählen. Erst wie sie sich kennen und lieben gelernt haben und dann mit welchen schrecklichen Problemen sie in ihrer kurzen gemeinsamen Zeit zu kämpfen hatten. Und davon gibt es echt einige, die auch dem Leser sehr ans Herz gehen.

Der Zeit und den schrecklichen Erlebnissen in Afghanistan werden in diesem Roman sehr viel Raum gegeben. Man erlebt zusammen mit Ray noch einmal und sehr deutlich mit, was er in diesen schweren Monaten erleben musste und auch, wie er darunter leidet. Denn die Ereignisse sind ständig präsent und werden durch eine Gerichtsverhandlung auch immer wiederholt und erweitert. Dieser Part war mir manchmal schon fast etwas zu viel, aber dennoch ist es wichtig um alle Zusammenhänge zu verstehen.

Doch nicht nur in diesem Punkt ist „Die letzte Stunde“ viel tragischer, emotionaler und intensiver. Der Roman ist tiefgründig, die Liebe und Emotionalität fast mit Händen zu greifen und dabei vermittelt er dem Leser so viel, ohne kitschig zu wirken. Denn es geht nicht nur um die Liebe zwischen Carrie und Ray, sondern auch Familienbande werden wieder gestärkt und der Wert einer wahren Freundschaft deutlich.

Der Autor schafft den schmalen Grad, die Geschichte trotz der enormen Tragik nicht in ein düsteres und vollkommen verzweifeltes Buch zu verwandeln. Denn durch die Rückblenden wird die Verzweiflung der Gegenwart immer ein bisschen abgemildert und dafür die Spannung gesteigert, oder dem Leser sogar mal ein kleines Lächeln auf das Gesicht gezaubert.

Außerdem hat es mich völlig überrascht, dass der Autor auch Fantasyelemente mit einfließen lässt und diesem Teil auch eine vergleichsweise große Rolle gibt. Jedoch wirkt dies aber ständig passend und richtig, genau wie das endgültige Ende.

Fazit:
Eine Liebesgeschichte der anderen Art. Tragisch, emotional, intensiv und leider ohne Happy End. Jedoch wirkt alles stimmig und gibt dem Leser viel mit auf den Weg.
Wenn man den Vorgängerband kennt, erhält man nun nochmal Einblicke in genauere Zusammenhänge aus der Zeit in Afghanistan. Jedoch kann man diesen Band auch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Am Ende gibt’s von mir, wie für den Vorgänger, 4 Buchherzen und eine Leseempfehlung.
 Herzlichen Dank an die Übersetzerin Dimitra Fleissner für das Leseexmplar.


Infos zum Autor (Quelle: Amazon): 
C. Sheehan-Miles war Soldat, Computerprogrammierer, Koch in einem Schnellrestaurant und Vorsitzender von Non-Profit-Gesellschaften. Er ist der Autor von mehreren Romanen und Sachbüchern, darunter der Nr. 1 Amazon Bestseller in der Kategorie Liebesromane "Vergiss Nicht zu atmen", welcher gleichzeitig sein erster ins deutsche übersetzte Roman ist.

Infos zur Reihe (Thompson-Sisters)

- (engl.) A Song for Julia
- 1. Vergiss nicht zu atmen *klick zu meiner Rezension*
- 2. Die letzte Stunde 

Donnerstag, 20. März 2014

*Rezension* Evermore 1 Die Unsterblichen - Alyson Noel

Alyson  Noël - Evermore 1. Die Unsterblichen
(Bildquelle Goldmann)

Titel: Evermore 1 - Die Unsterblichen
Autor: Alyson Noel
ISBN:  978-3442473793
Seiten: 384
Verlag: Goldmann
Ersterscheinung: 19. September 2011
Teil: 1 von 6
Preis: 8,99 €  Taschenbuch

Kurzbeschreibung
Ever ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert – sie überlebt als Einzige. Seither hat sie sich von der Außenwelt zurückgezogen. Alles ändert sich jedoch, als sie Damen zum ersten Mal in die Augen blickt. Er hat etwas, was Ever zutiefst berührt und gleichzeitig irritiert. Seitdem sie dem Tod so nahe war, besitzt sie die Fähigkeit, die Gedanken der Menschen hören zu können. Nicht so bei Damen. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

Meinung
Die vielen guten Meinungen und der Klappentext haben mich sehr neugierig auf diesen ersten Teil gemacht. Und ich muß sagen, Hut ab, ich wurde nicht enttäuscht. Sofort wurde ich von der Geschichte in den Bann gezogen und es machte mir riesig Freude, die Geschehnisse rund um Ever und ihre Freunde mitzuerleben.

Anfangs kam mir der Charakter von Ever etwas eigenbrödlerisch und in sich gezogen vor, was aber bei ihrer Vorgeschichte nicht zu verachten war. Trotzdem hielt sie sich ganz gut und taute dann im Laufe der Geschichte, vorallem als sie Damen kennen gelernt hat, etwas auf. Sie wurde mir richtig sympathisch und meisterte ihre Leben wieder so einigermaßen. Mit ihrer Gabe, die Gedanken der Menschen durch Berührung lesen zu können, hat sie am Anfang etwas Schwierigkeiten, was aber mit der Zeit immer besser wird. Vorallem mußte sie lernen, mit ihren Gefühlen daraus umgehen zu können.

Über Damen kann ich gar noch nicht so viel schreiben. Er ist der geheimnisvolle Neue, mit einer Aura, die sich gewaschen hat. Teilweise etwas nervig und kitschig dargestellt, entwickelt auch er sich zum Guten und war mir am Schluß richtig ans Herz gewachsen. Was mich persönlich etwas nervte, ich weiß bis jetzt noch nicht, was er eigentlich für ein Geschöpf ist. Auf jeden Fall kein Mensch, aber auch kein Vampir. Also, nächsten Teil lesen und hoffentlich dann mehr darüber erfahren.

Emotionen und auch Spannung waren für die Autorin sehr wichtig. Gekonnt hat sie dies in diese Lektüre einfließen lassen. Ich fühlte und dachte mit den Darstellern mit. War teilweise schockiert, dann aber wieder sehr berührt. Für mich genau die perfekte Mischung aus allem. Ich kann nur sagen, mich hat dieses Buch süchtig gemacht, es ist atemberaubend schön und ich habe mir vorgenommen, den zweiten Teil möglichst bald zu lesen.

Der Schreibstil von Frau Noel ist einfach, flüssig und sehr bildlich. Ich wurde in das Buch hineingezogen und schwelgte so dahin. Die Kapitel wurden kurz gehalten und die Schriftgröße ist auch normal und gut zu lesen.

Cover
Ein wunderschönes Cover mit einer roten Tulpe im Vordergrund. Diese nimmt auch in der Geschichte eine ganz besondere Stellung ein. Die Schrift ist silbern und für mich ist dieser Roman ein absolutes Muß in meinem Bücherregal.

Fazit
„Evermore 1 – Die Unsterblichen“ ist ein wunderbarer, bezaubernder, spannender und auch magisch Reihenanfang mit sehr viel Potential noch oben. Ich war einfach nur begeistert und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Dieser Reihenauftakt erhält von mir 4 von 5 Buchherzen, da bestimmt noch Luft nach oben ist. 

 

Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Die Geschichte um das Mädchen Ever machte die Amerikanerin Alyson Noël zur weltbekannten Autorin. In dem Buch geht es um eine 16-Jährige, die übersinnliche Fähigkeiten hat, und es geht um die Liebe: Ever trifft Damen, einen Unsterblichen. Mit ihren Teen-Fiction-Romanen um Ever steht Noël immer ganz oben auf den Bestsellerlisten. Noël, die in Orange County aufwuchs und heute mit ihrem Mann in Laguna Beach, Kalifornien, lebt, hat schon als Babysitterin, Stewardess oder Rezeptionistin gearbeitet, bis sie anfing, die Romanserie "Evermore" zu schreiben. Noël hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten; ihre Werke wurden bislang in 35 Ländern veröffentlicht. 

Evermore-Reihe
1. Die Unsterblichen
2. Der blaue Mond
3. Das Schattenland
4. Das dunkle Feuer
5. Der Stern der Nacht
6. Für immer und ewig