Titel: Chroniken von Chaos und Ordung - Thorn Gandir
Autor: J. H. Praßl
ISBN: 978-3862822102
Seiten: 548
Verlag: Acabus
Ersterscheinung: 21. Oktober 2013
Teil: 1 von 3
Preis: 16,90 € broschiert
Kurzbeschreibung
Thorn Gandir, Waldläufer und Krieger, verliert während der
Sklavenaufstände im Einsatz für den Senatsvorsitzenden Antonius Virgil
Testaceus alles, was je Bedeutung für ihn hatte. Trotzdem lässt er sich dazu
hinreißen, für seinen machthungrigen Mäzen Valians Zepter zu finden, das
Gerüchten zufolge von einem mächtigen Feind des Imperiums entwendet wurde.
Begleitet von der Söldnerin Chara Viola Lukullus, dem Kriegspriester Telos
Malakin und dem Barbaren Bargh Barrowsøn macht er sich auf die gefährliche
Reise durch die aschranische Wüste. Doch Thorn kann sich nicht sicher sein, wer
Freund oder Feind ist … und welche Rolle er selbst dabei spielt, denn das Chaos
ist gerade erst dabei, aus dem Verborgenen ans Licht zu treten.
Zwerge und Elfen, Orks, Kentauren, Thanatanen, Menschen.
Götter und Dämonen beleben die fantastische Welt Amalea. Ausgehend vom
römisch-antik anmutenden Valianischen Imperium decken Thorn und seine
Mitstreiter nach und nach das verlorene Wissen um die Alte Welt auf. Während
die Mächte des Chaos und der Ordnung um die Vorherrschaft ringen, stehen die
Helden dieser Geschichte einer uralten finsteren Macht gegenüber. Um Amalea vor
dem Untergang zu bewahren, müssen sie die Grenzen der bekannten Welt überschreiten.
Dabei wandeln sie auf dem schmalen Grat zwischen Gut und Böse.
Meinung
„Thorn Gandir“ ist der ersteTeil der Chroniken von Chaos und
Ordnung – Fantasy Reihe. Der Klappentext hörte sich überaus spannend und
interessant an und ich wollte es unbedingt lesen.
Ich muss gestehen, schon der Einstieg ins Buch fiel mir
ziemlich schwer. Viele fremdländische Namen und Worte störten meinen Lesefluss
so gewaltig, dass ich fast die Lust verlor, weiter zu lesen. Ich tat mich
schwer in die Welt von Amalea einzutauchen, da mir auch die Spannung und das
Fesselnde sehr fehlte.
Dazu kam auch noch die sehr kleine Schrift. Seite um Seite
zog sich und ich musste immer sehr konzentriert lesen, sonst hätte ich gar
nichts verstanden. Es wurde auch mit der Zeit nicht besser. Die Idee gefiel mir
ja ganz gut, aber irgendetwas störte mich an diesem Reihenauftakt.
Die Charaktere wurden vom Autorenduo gut ausgearbeitet.
Einige waren mir sympathisch, andere wieder nicht. Im Großen und Ganzen aber
fügten sie sich ins Gesamtbild gut ein. Die Umgebungsbeschreibungen fand ich
toll, am bildlichen Vorstellungsvermögen mangelte es nicht.
Der Schreibstil….naja, ziemlich anspruchsvoll…..ich musste
auf jeder Seite konzentriert dabei sein (und das bei 548 Seiten) und das war mit der Zeit gar
nicht so einfach. Die Schrift war mir
persönlich zu klein und die Kapitel zu lang.
Was mir gut gefiel war das Register am Ende des Buches, in
dem Namen, Länder und Götter erklärt wurden. Im Anschluss daran gabs auch noch
ein Lexikon mit allerlei anderer Begriffserklärung.
Cover
Ein schneeweißes Cover mit einem schwarzen Symbol in der
Mitte. Die Schrift wurde auch in schwarz gehalten. Für mich aber eher in
unscheinbares Cover.
Fazit
Dieser erste Teil der Chroniken von Chaos und Ordnung „Thorn
Gandir“ konnte mich nicht wirklich überzeugen. Mir gefiel zwar die Idee
dahinter, allerdings war er mir einfach zu anstrengend und es fehlte mir
jegliche Spannung. Dafür gibt’s leider nur 2 von 5 Buchherzen und keine
Leseempfehlung.
Vielen Dank an den Acabus Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplares.
Infos zum Autorenduo: (Quelle Amazon)
Hinter dem Namen J.H. Praßl verbirgt sich das
österreichische Autorenehepaar Judith und Heinz Praßl. Zusammen schreiben sie
bereits seit Jahren an dem Fantasy-Epos "Chroniken von Chaos und
Ordnung".
Judith Praßl wurde am 25. August 1979 in Oberösterreich geboren.
Sie absolvierte das Diplomstudium der Philosophie an der
Grazer Universität und studierte nebenher Publizistik und Kunstgeschichte.
Schon im Kindesalter äußerte sich bei ihr eine besondere
Freude am Umgang mit dem geschriebenen Wort, was sie recht früh dazu
veranlasste, Gedichte und lyrische Texte zu verfassen. Daneben widmete sie sich
intensiv dem Malen und Zeichen, beschränkte diese Leidenschaft aber im Laufe
der Zeit auf das bloße Illustrieren von Textinhalten. Zusammen mit ihrem
Ehemann arbeitet sie heute den Großteil ihrer Zeit an dem Fantasy-Epos
"Chroniken von Chaos und Ordnung", widmet sich gelegentlich kurzen
philosophischen Abhandlungen und erwirbt sich als Teilzeitkraft im Service
ihren Lebensunterhalt.
Heinz Praßl wurde am 9. Oktober 1970 in Österreich geboren.
Er ist diplomierter Umweltsystemwissenschaftler mit dem
Schwerpunkt Physik und arbeitet heute als Teamleiter im Bereich Erneuerbare
Energien.
Von seinen Jugendjahren an bis zum heutigen Tag besaß und
besitzt er eine starke Neigung zur Geschichte des Mittelalters und des
Altertums, was sich auch in seinen Freizeitbeschäftigungen niederschlägt. Vor
etwa zehn Jahren gründete er zusammen mit Kollegen einen Mittelalterverein, der
sich u. a. mit historischem Fechten auseinandersetzt, und widmet sich intensiv
der Lebensform und Kriegsführung des Mittelalters.
Desgleichen stellte sich bei ihm im Alter von 16 Jahren eine
besondere Faszination für das Fantasy-Genre ein, was ihn dazu veranlasste, eine
erste Pen & Paper-Rollenspielgruppe ins Leben zu rufen und zu leiten. Diese
besondere Leidenschaft gab ihm wenige Jahre später den Impuls, eine Geschichte
auszuarbeiten, an der auch heute noch gespielt wird und die er zusammen mit
seiner Ehefrau als das Fantasy-Epos "Chroniken von Chaos und Ordnung"
in die literarische Wirklichkeit transferiert.
In knappen Worten würde man Heinz Praßl als 'mystischen
Naturalisten' bezeichnen – ein eklatanter Widerspruch, der hier aber
nichtsdestotrotz ins Schwarze trifft.
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