Donnerstag, 11. Oktober 2018

Top Ten Thursday #122 - Auf die Seiten kommt es an....

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.


Das Thema für diese Woche lautet:
10 Bücher nach Seitenzahlen (1xx, 2xx, 3xx ... 10xx)


Eigentlich ganz ein leichtes Thema, da es zu jeder Seitenzahlkategorie ewig viele Bücher gibt.
Doch trotzdem musste ich vor allem bei den kleinen und den hohen Seitenzahlen zum Teil lange suchen, da ich mir selten merke, wie viele Seiten ein Buch genau hat (außer bei Harry Potter 5, das hab ich mir damals gemerkt und es nicht vergessen ;)). Dafür hatte ich sehr viel Auswahl für die 300 - 500 Fraktion, da war die Endwahl eher Zufall.

Falls vorhanden, sind die Titel zur jeweiligen Rezension verlinkt.


- Der himmlische Weihnachtshund - Petra Schier - 190 S.
- Smaragdjungfer - Mara Laue - 266 S.
- Herzklopfen und Hüttenzauber - Fanny Schönau - 352 S.
- Dark Palace: 10 Jahre musst du Opfern - Vic James - 448 S.
- Der dunkle Kuss der Sterne - Nina Blazon - 528 S.

- Das Seehaus - Kate Morton - 608 S.
- Das Reich der sieben Höfe 3: Sterne und Schwerter - Sarah J. Maas - 752 S.
- Wie Schnee so weiß - Marissa Meyer - 848 S.
- Eragon 3: Die Weißheit des Feuers - Christopher Paolini - 992 S.
- Harry Potter und der Orden des Phönix - J. K. Rowling - 1024 S.



Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr das ein oder andere Buch bzw. die Verfilmung davon?




Das Thema für nächste Woche lautet: 
10 deutsche Bücher mit englischen Buchtiteln


Liebe Grüße,
Steffi

Dienstag, 9. Oktober 2018

Rezension: Der Welten-Express - Anca Sturm






Titel: Der Weltenexpress
Autorin: Anka Sturm
 Seiten: 384
Verlag: Carlsen
Preis: 14,99 € 
Ersterscheinung: 31. 08. 2018 
Reihe: Teil 1 von 3







Kurzbeschreibung:
*** Eine atemlose Reise, angetrieben von Kohle, Dampf ... und Magie! Willkommen im WELTEN-EXPRESS! ***

Nacht für Nacht sitzt die schüchterne Flinn Nachtigall am stillgelegten Bahnhof von Weidenborstel, dem Ort, wo zwei Jahre zuvor ihr Bruder verschwand. Bis eines Abends ein Zug herbeirollt, mit einer gewaltigen, rauchspuckenden Lokomotive. Und Flinn ... ... stürzt als blinde Passagierin in das Abenteuer ihres Lebens! Denn der Zug ist der Welten-Express, ein fahrendes Internat voller außergewöhnlicher Kinder, angetrieben mit magischer Technologie. Ein Ort, in dem Flinn Freunde findet – und Feinde. Denn der Welten-Express birgt mehr Geheimnisse, als sie sich je hätte träumen lassen... 

Meinung:
Ich muss ja sagen, dass mich das tolle Cover, die außergewöhnliche Idee mit dem fahrenden Internat und der Klappentext sofort gefangen genommen haben. Ich war mir sicher, dass mich die Geschichte verzaubern wird, aber leider war das nur bedingt der Fall, da das große Potential bisher nicht wirklich genutzt wurde. 

In die Geschichte habe ich eigentlich recht gut gefunden und ich konnte anfangs auch die tolle Atmosphäre spüren, als Flinn zum ersten Mal in den Zug steigt und ihn durchläuft. Doch schon kurz darauf, war es irgendwie vorbei mit der Atmosphäre, bzw. kam sie für mich dann immer nur noch kurzzeitig auf. Denn irgendwie hat sich die Autorin dann etwas in Nichtigkeiten verloren. 

In den ersten zwei Dritteln des Buches passiert irgendwie viel zu wenig. Besonderheiten und Hintergründe werden zwar angedeutet, aber zumeist nicht weiter vertieft. Es plätschert alles ein bisschen vor sich hin und dabei sind manche Situationen auch etwas skurril und nicht immer ganz nachvollziehbar. Im letzten Drittel wurde es deutlich besser, es kam mehr Spannung auf, es gab ein paar interessante Überraschungen auch ein paar konkretere Antworten, auch wenn natürlich noch viele, viele Fragen offen sind.   

Ich muss auch sagen, dass ich mit den Charakteren nicht zu 100 Prozent warm geworden bin. Flinn ist mir viel zu oberflächlich geblieben und manchmal konnte ich auch ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen. So war mir einfach nicht klar, weshalb sie nicht einfach sofort nach Jonte gefragt hat, das hätte viel Zeit erspart… 

Die anderen Charaktere sind definitiv besonders, auch wenn mir hier die Tiefe doch auch etwas zu kurz kam. Manche Nebencharaktere sind schon etwas sehr seltsam und ich fand es komisch, dass sie offensichtlich so nach ihrem eigenen Kopf schalten und walten durften, aber naja, im Kern haben die Besonderheiten neugierig gemacht. 

Der Schreibstil ist eigentlich flüssig zu lesen, es gibt viele tolle Details im Welten-Express zu entdecken und die Beschreibungen sind sehr anschaulich, aber er hat doch irgendwie auch noch etwas holprig an manchen Stellen gewirkt. Zumindest kam es mir manchmal so vor, da ich wie gesagt, nicht völlig in der Geschichte versinken konnte und die Emotionen auch nur zum Teil so bei mir ankamen, wie es sein sollte. 

Schön fand ich aber schon jetzt die Darstellung der Freundschaft, die sich da entwickelt hat und bestimmt noch weiter entwickeln wird. 

Fazit:
Eine Fantasygeschichte mit tollen Ideen, viel angedeuteter Magie und einigen liebenswerten und skurrilen Besonderheiten, jedoch hat die Autorin noch viel Potential ungenutzt gelassen. Auch für einen Auftaktband werden zu wenig Fragen und Hintergründe beantwortet und in den ersten zwei Dritteln passiert allgemein zu wenig. Ebenso sind die Charaktere noch etwas zu blass geblieben, aber ich konnte in allen Bereichen schon die großen Möglichkeiten dahinter entdecken und mich zum Teil auch verzaubern lassen, weshalb ich die Geschichte trotz der Kritikpunkte gerne gelesen habe und auch auf die Fortsetzung gespannt bin. Für dieses Debüt gibt’s von mir knappe 3,5 Buchherzen.
 Vielen Dank an den Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Exemplars.


Infos zur Autorin (Quelle: carlsen.de):
Anca Sturm, geboren 1991 in der Lutherstadt Eisleben, schreibt seit ihrem elften Lebensjahr. Nach dem Abitur und einer Ausbildung als Buchhändlerin entschied sie sich, ihr Leben dem Schreiben zu widmen. Heute lebt sie in der Nähe von Berlin und verreist am liebsten per Bahn. Der „Welten-Express“ ist ihr Romandebüt.



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Infos zur Reihe:
1. Der Welten-Express 1
2. Der Welten-Express 2 *soll im Herbst 2019 erscheinen*
3. Der Welten-Espress 3

Sonntag, 7. Oktober 2018

Zurück aus dem Urlaub + Neuzugänge

Huhu ihr Lieben,

ihr habt vielleicht bemerkt, dass ich in der letzten Woche zwar Beiträge hatte, selbst aber eher etwas abwesend war und die ganzen Kommentare noch unbeantwortet sind. Das liegt daran, dass ich eine Woche im Urlaub in der Türkei war. 




Die Beiträge hatte ich vorbereitet und eigentlich hätte ich auch geplant gehabt, mich am Pool oder am Strand den Kommentaren zu widmen, aber ich habe schnell gemerkt, dass mich das Tippen längerer Nachrichten am Handy einfach nervt, weshalb ichs dann habe sein lassen und nun die nächsten Tage Nacharbeiten werde. 


In meiner Abwesendheit haben mich ein paar neue Bücher erreicht, die ich euch auch gleich zeigen möchte.

Los gehts mit Taurus - Die Erben der Macht von Michael Templar.



Dann gabs wieder mal ne Überraschungspost, nämlich den neuen Thriller von Veit Etzold - Schmerzmacher.




Und ich hab mir am Flughafen noch ein Buch gekauft, das mich schon ein paar mal angelacht hat, nämlich Ash Princess von Laura Sebastian.



Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
Steffi

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Top Ten Thursday #121 - Verfilmung besser als das Buch?!

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.


Das Thema für diese Woche lautet:

10 Bücher, die schlechter waren als deren Verfilmung



Das Thema find ich ja voll interessant, da es ja meistens so ist, dass das Buch bei weitem besser ist. Jedoch sind mir für die Aufgabe gleich einige eindeutige Beispiele wie Die Chroniken von Narnia und The Vampire Diaries eingefallen, bei denen ich die Verfilmungen liebe, die Buchreihe aber vorzeitig abgeborchen habe.

Bei manch anderen war es knapper, aber fand ich das Buch gut, aber die Verfilmung doch etwas besser (z. B. Mit dir an meiner Seite und Tote Mädchen lügen nicht)


- Die Chroniken von Narnia - C. S. Lewis
- Die Auserwählten - James Dashner
- The Vampire Diaries - Lisa J. Smith
- Der Vorleser - Bernhard Schlink
- Stolz und Vorurteil - Jane Austen

- Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind - J. K. Rowling
- Der Herr der Ringe - J. R. R. Tolkien
- Seelen - Stephenie Meyer
- Mit dir an meiner Seite - Nicholas Sparks
- Tote Mädchen lügen nicht - Jay Asher



Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr das ein oder andere Buch bzw. die Verfilmung davon?




Das Thema für nächste Woche lautet: 
10 Bücher nach Seitenzahlen (1xx, 2xx, 3xx … 10xx)


Liebe Grüße,
Steffi

Dienstag, 2. Oktober 2018

Rezension: Wicker King - Kayla Ancrum






Titel: Wicker King   
Autorin: Kayla Ancrum
 Seiten: 320 
Verlag: dtv 
Preis: 16,95 € 
Ersterscheinung: 21. 09. 2018 
Reihe: Nein







Kurzbeschreibung:
Ein Brand in einer alten Lagerhalle. Am Tatort zwei Siebzehnjährige, einer davon (der vermutliche Brandstifter) mit Verbrennungen, die beide in die Psychiatrie eingeliefert werden. Einige Monate zuvor: In der Schule hängen August und Jack mit völlig verschiedenen Typen rum, privat verbindet die beiden aber seit Langem eine intensive Freundschaft. Doch Jack, Vorzeigeschüler, Spitzensportler, Mädchenschwarm, entwickelt immer stärkere Halluzinationen und driftet mehr und mehr in eine Fantasiewelt ab. In dieser ist er der König, der »Wicker King«, und August ist sein Ritter. Um Jack nah zu bleiben und zu verhindern, dass dieser sich endgültig in seiner Scheinwelt verliert, lässt sich August auf das Spiel ein: Er begibt sich gemeinsam mit Jack in dessen Fantasiewelt hinein und steuert sie beide damit genau auf die Katastrophe zu, die er verhindern wollte.

Meinung:
Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch anfangs gar nicht in der näheren Auswahl hatte. Jedoch hab ich es ja als Überraschungspost erhalten und der äußere Eindruck und die Kurzbeschreibung haben mich auf jeden Fall neugierig gemacht.

Die Aufmachung des Buches finde ich echt total toll. Nicht nur das gold-schwarze Cover mit den vielen Schnörkeln, sondern vor allem das Innenleben ist mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Zum einen weisen die Buchseiten einen Farbverlauf auf. Sind sie anfangs noch weiß, werden sie mit der Zeit immer dunkler, bis sie am Ende tiefschwarz sind. Diese Veränderung spiegelt den Inhalt der Geschichte gut wieder, denn je dunkler die Seiten sind, desto schlechter steht es um Jack. Zusätzlich gibt es auch während der Geschichte viele Bilder, Kritzeleien, Briefe und ähnliches, die das Buch sehr plastisch und lebendig machen.  

Und auch das Thema an sich finde ich sehr wichtig und spannend. Ich arbeite selbst mit psychisch kranken Erwachsenen und habe schon einige akute Psychosen erlebt, deshalb war ich sehr gespannt, wie die Autorin dieses Thema umsetzten würde und vor allem, wie sie dieses schwierige Verhalten für den Leser greifbar machen würde.

Und genau daran ist „Wicker King“ für mich persönlich leider gescheitert. 

Ich verstehe, wieso die Autorin diesen Weg gewählt hat, ihre Geschichte zu erzählen. Mit extrem kurzen und lange Zeit unzusammenhängenden Kapiteln, in denen oft überhaupt nichts passiert und die völlig aus den Kontext gerissen wirken und damit einfach verwirren. Diese Art der Darstellung stellt nämlich das abstrakte einer Psychose dar, aber dennoch bin ich damit überhaupt nicht warm geworden. 

Ich fand es einfach nichtssagend, ja sogar lange Zeit einfach langweilig, weshalb ich auch mal ein paar Seiten übersprungen und gefühlt nichts verpasst habe. Wenn sich mal etwas anbahnen würde, dann ist das Kapitel vorbei und man bleibt seinen eigenen Gedanken oder Andeutungen dazu überlassen. Die verwendete Jugendsprache fand ich hier schon passend, aber der Schreibstil konnte mich einfach nicht einfangen. 

Das gleiche gilt für die Charaktere. Sie bleiben einfach total flach und unnahbar. Ich konnte Jacks Veränderung zwar mit dem Kopf verstehen, aber nicht im Geringsten nachfühlen. Bei Augusts Umgang mit Jacks Erkrankung war es eher das Gegenteil. Ich konnte es zu einem gewissen Teil nachfühlen, aber finde es doch schlimm, wie weit er es hat laufen lassen, auch trotz ihrer großen Freundschaft. Die Co-Abhängigkeit, auf die Autorin hinaus will und die sie im Nachwort extra nochmal hervorhebt, ist definitiv deutlich geworden, aber zum Großteil schon echt auf eine sehr gefährliche Art beschrieben, die ich von der Massage her nicht ganz gut finde, vor allem eben für die Zielgruppe der Jugendlichen.

Fazit:
Ein interessantes und wichtiges Thema und eine tolle und detailreiche Aufmachung des Buches, aber leider war die Umsetzung der Geschichte nicht meins. Ich kann die Intention der Autorin verstehen, bin aber mit der besonderen, so verworrenen und langweiligen Erzählweise überhaupt nicht klar gekommen, konnte keine Verbindung zu den Figuren aufbauen und finde es teilweise nicht gut, wie in „Wicker King“ mit dem Thema der Psychosen umgegangen wird. Deshalb kann ich am Ende nicht mehr als solide 2 Buchherzen vergeben. 
 Vielen Dank an den dtv Verlag für die Bereitstellung des Exemplars.


Infos zur Autorin (Quelle: dtv.de):
Kayla Ancrum wuchs in Chicago unter der rigiden Aufsicht des dortigen öffentlichen Schulsystems auf. Sie studierte Mode-Merchandising, doch nachdem sie zu viele Nächte mit zwielichtigen Literaturstudenten rumgehangen hatte, lockte sie ein Englischstudium. Derzeit lebt sie in Andersonville, und wenn gerade keiner aufpasst, schreibt sie während der Arbeit Bücher.



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