Freitag, 25. Oktober 2013

*Gastrezension* Mira und das Buch der Drachen - Margit Ruile

Titel: Mira und das Buch der Drachen 
Autor: Margit Ruile 
ISBN: 978-3760780771 
Seiten: 272 
Verlag: arsEdition 
Ersterscheinung: 27. Sept. 2013 
Preis: 12,99 €   Hardcover 
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Inhalt:
In den Weihnachtsferien sind Mira und ihre Mutter bei Tante Lisbeth zu Besuch. Mira hat schon seit einiger Zeit das Gefühl beobachtet zu werden. Aber sie kann am Anfang keine auffällige Person entdecken. Eines Tages steht ihre Tante Lisbeth vor der Tür und die schwarzen Zauberer, die die Tante beobachtet haben, lassen nicht lange auf sich warten. Mira versucht zu fliehen. Auf ihrer Flucht vor den schwarzen Zauberern erhält sie Hilfe von ihren Freunden, doch die werden kurze Zeit später entführt und es hängt an Mira, sie zu retten. Ein großartiges Abenteuer beginnt...

Meinung:
Die Autorin Margit Ruile hat das Buch genau so toll geschrieben wie die ersten zwei Bände. Die Einzelheiten sind wunderbar erklärt und es gibt keine Stelle, die man nicht verstehen kann. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Es ist auch sehr spannend geschrieben und man wird richtig mit in das Buch hineingezogen und fiebert mit, ob Mira ihre Freunde retten kann.

Charaktere:
Mira ist ein sehr schlaues Mädchen. Sie macht viele Sachen, die etwas gefährlich sind und vor denen sie eigentlich total Angst hat. Sie ist ein richtiges Vorbild für Jungen und Mädchen in ihren Alter, weil sie echt richtig tapfer und mutig ist. Margit Ruile hat viele interessante und vielschichtige Figuren in diesen Buch erwähnt, die alle irgendwie eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen. Sie schreibt manche Szenen wie Sachen aus den Alltag.

Cover:
Das Cover ist wunder wunder schön. Darauf zu sehen, ist Mira, die das geheimnisvolle Buch in der Hand hält und zwei Vögel, die auf sie losgehen. Die Glitzereffekte sind ein Blickfang in jedem Bücherregal. Auch der Rot-violette Hintergrund passt perfekt zu den ersten zwei Bänden.

Fazit:
Ich finde das Buch richtig spannend und aufregend. Jeder der auf Fantasy steht, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Dennoch empfehle ich, dass man erst den ersten und zweiten Teil dieser Reihe liest, da man dann die Zusammenhänge besser verstehen kann.

Vielen Dank an den Verlag, Lovelybooks und der Autorin Margit Ruile.

Infos zur Autorin (Quelle: Amazon):
Margit Ruile wurde 1967 in Augsburg geboren. Schon als Kind dachte sie sich Geschichten aus, die sie selbst gerne gelesen hätte, und schrieb sie in karierte DIN-A5-Hefte. Doch bevor sie ihr erstes eigenes Buch veröffentlichen sollte, studierte sie Regie an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film, an der sie nach ihrem Abschluss lange Zeit unterrichtete. Zugleich drehte sie Dokumentarfilme und arbeitete als Drehbuchlektorin. Margit Ruile lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in München.

Infos zur Trilogie:
1. Mira und der weiße Drache --> Rezension
2. Mira und die verwunschenen Kugeln --> Rezension
3. Mira und das Buch der Drachen

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Rezension: Percy Jackson 3: Der Fluch des Titanen - Rick Riordan

     (Bildquelle: Carlsen.de)



Titel: Percy Jackson: Der Fluch des Titanen 
Autor: Rick Riordan  
Seiten: 368
  Verlag: Carlsen
  Preis: TB 8, 99 Euro    
Ersterscheinung: Geb. Feb. 2010 
  Reihe: Teil 3 von 5 






Kurzbeschreibung:
Bei den Göttern des Olymp herrscht Untergangsstimmung, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy muss unbedingt bis zur Sonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Ein Abenteuer, das ihn und seine Freunde den gefährlichsten Kreaturen der griechischen Mythologie gegenübertreten lässt - und tödliche Gefahren birgt. Aber die Titanen haben offensichtlich vergessen, dass Percy mit allen Wassern gewaschen ist. Schließlich ist er der Sohn des Poseidon!

Meinung:
Im dritten Teil der Percy Jackson Reihe geht es rasant weiter. Der Leser wird sofort wieder in Percy´s Welt gezogen und erfährt dabei viel Neues über die griechische Mythologie und ihre Ausläufer in die moderne Welt.

Dabei tauchen auch viele neue Charaktere auf. Wie zum Beispiel Thalia, die Tochter des Zeus,  die am Ende des zweiten Teils mithilfe des Goldenen Vlieses aus ihrer Baumgestalt wiedererweckt werden konnte. Da das Buch danach mit einem ziemlichen Cliffhanger geendet hat, hatte ich viele Fragen, auf die ich mir in diesem Teil eine Antwort erhofft hatte. Doch leider wird auf diese unerwartete Wendung kaum noch eingegangen. Zwischen dem zweiten und dritten Teil liegen einige Monate und Thalias Rückkehr wird einfach so hingenommen. Dies finde ich etwas schade, da ich mir doch mehr Informationen über ihre Rückkehr und ihren Weg ins Camp erhofft hatte. Doch nichtsdestotrotz ist Thalia ein spannender Charakter, der zusammen mit der Jägerin Zoe Nachtschatten viel Konfliktpotential und neuen Biss in die Geschichte bringt, da sie beide ziemlich zäh und dickköpfig sind.  Zusätzlich tauchen mit Bianca und Nico neue Halbblute auf, deren Rolle im Verlauf der Geschichte immer größer und tragender wird. Generell haben alle Charaktere während des gesamten Abenteuers zusätzlich auch mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Dies verbindet die einzeln Figuren noch mehr untereinander und lässt sie alle lebendig und greifbar wirken. 

Die Handlung ist wieder sehr actionreich und bietet dem Leser einige Kämpfe gegen Monster und abtrünnige Halbgötter. Diese Kämpfe sind wie gewohnt spannend gestaltet, aber zumeist doch auch etwas unkonventionell und hervorstechend. Genau wie der Schreibstil des Autors, der einen extrem trockenen Humor aufweist und durch den, zum Beispiel auch die verschiedensten Gottheiten alle auf unerwartete Art und Weise dargestellt werden. So bleibt Rick Riordan der griechischen Mythologie treu und haucht seinen Geschichten, mithilfe mal mehr oder minder gelungenen Modifizierungen, trotzdem neues Leben. Dadurch wird die Lektüre auf jeden Fall nicht langweilig und entlockt dem Leser auch ab und an mal ein größeres Grinsen. 

Die Spannung wird in diesem Teil auch perfekt durch viele, nicht leicht vorherzusehende Wendungen unterstützt. Außerdem finde ich die Vorhersage des Orakels gut gewählt, da der Leser dadurch ziemlich schnell ins Rätseln kommt, welche der liebgewonnenen Charaktere die Reise wohl nicht überleben werden. 

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, die dem Leser wieder viele Interessante Einblicke in die griechische Mythologie bietet. Viele neue Charaktere sorgen für spannende Hintergrundgeschichten und runden die Hauptgeschichte gut ab. Die Spannung kommt durch die gewohnten Kämpfe, aber auch durch einige Rätsel und unvorhersehbare Wendungen nicht zu kurz. Somit gibt’s 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung für die Reihe. 

Infos zum Autor (Quelle: Amazon):
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 32 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, »Die Kane-Chroniken« und »Helden des Olymp«, schafften auf Anhieb den Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste.

Infos zur Reihe (bereits komplett erschienen):
1. Percy Jackson - Diebe im Olymp *klick* zu meiner Rezension
2. Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen *klick* zu meiner Rezension
3. Percy Jackson - Der Fluch des Titanen

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Rezension: Rebecca - Daphne Du Maurier: Roman vs Musical

            
Titel:  Rebecca
Autorin: Daphne Du Maurier
  Seiten: 480 
Verlag: Fischer
   Preis: TB ab 7, 95 Euro    
Ersterscheinung: 1940
  Reihe: Nein  







Kurzbeschreibung:
Ein dunkles Geheimnis liegt über dem alten englischen Herrensitz Manderley. Als Maxim de Winter mit seiner jungen, zweiten Frau dorthin zurückkehrt, ist sie überwältigt von der feindseligen Atmosphäre des Gemäuers und den subtilen Grausamkeiten der Dienstboten. Manderley trägt noch immer den Stempel von Rebecca, Maxims schöner erster Frau, deren Schatten eine große Liebe zu zerstören droht. Ein dunkles Geheimnis liegt über dem alten englischen Herrensitz Manderley. Als Maxim de Winter mit seiner zweiten Frau dorthin zurückkehrt, ist die junge schüchterne Braut überwältigt von der feindseligen Atmosphäre des Gemäuers und den subtilen Grausamkeiten der Dienstboten. Allgegenwärtig auf Manderley ist noch immer Rebecca, Maxims schöne erste Frau, deren Schatten eine große Liebe zu zerstören droht.

Meinung:
Es ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her, dass ich das wunderbare Musical "Rebecca" gesehen habe. Ich muss zugeben, ich hatte davor noch nie etwas davon gehört und dementsprechend konnte ich mir auch keine Vorstellungen darüber machen.  Aber das, was mich am Ende erwartet hat, konnte mich mir als überzeugen und fesseln. 

Deshalb war ich nun auch auf die Romanvorlage ziemlich neugierig. Die Tatsache, dass ich das Musical und damit die Handlung bereits kannte, ist mir dabei sowohl positiv, wie auch negativ aufgefallen. Positiv vor allem deshalb, weil ich sonst wohl nie auf dieses Buch aufmerksam geworden wäre und ich vergleichen konnte, wie der Roman im Vergleich zum Musical abschneidet und wie viel von der Ausgangsgeschichte erhalten wurde. Negativ hingegen, war auf jeden Fall, dass die Spannung dadurch, da ich die ganzen Geheimnisse und Hintergründe schon kannte, nicht mehr ganz zum Tragen kam. Denn da das Buch bereits 1940 erschienen ist, ist die Spannung  eh nicht ganz so dicht, wie man es heute kennt. Dabei ist die Geschichte selbst, vor allem für die damalige Zeit, wirklich eine gute Mischung aus Thriller, Krimi und dramatischer Liebesgeschichte, mit einigen tollen, nicht vorhersehbaren Wendungen und einer unglaublichen Atmosphäre. Doch der Schreibstil ist zum einen unglaublich bildlich, eindrucksvoll und ziemlich leicht zu lesen, aber für Leser der heutigen Zeit ziemlich blumig und ausschweifend. Somit gelingt es der Autorin zwar zumeist die Phantasie ihrer Leser anzuregen, indem sie die Umgebungen im Roman ziemlich detailliert beschreibt, aber gleichzeitig dauert es lange, bis man wirklich ins Buch findet und von der Geschichte gefesselt wird. 

Da ich bereits die gekürzte und auf den Punkt gebrachte Version vom Musical kenne und liebe, habe ich mich mit dem ausschweifenden Erzählsteil teilweise echt schwer getan. Aber dennoch orientiert sich das Musical sehr nah an der Buchverlage, wobei wirklich die wichtigsten Szenen zumeist detailgetreu übernommen wurden. 

Die Charaktere in Rebecca sind meiner Meinung nach alles großartige Unikate. Die Protagonistin, die ihre Geschichte in der Ich-Form erzählt, ist eine namenlose Frau. Doch trotzdem hat man das Gefühl, im Laufe der Geschichte das  „Ich“ immer besser kennenzulernen. Sie ist zu Beginn und auch noch lange danach einfach eine extrem schüchterne Frau mit Minderwertigkeitskomplexen, die sich in einen reichen Mann verliebt und durch die Anfeindungen der Haushälterin, sowie die Geheimnisse der Vergangenheit wächst und sich weiterentwickelt.   Die Rolle des „Ichs“ wurde sowohl im Musical wie auch im Roman gut umgesetzt. 

Doch auch die anderen Charaktere sind durchaus erwähnenswert. So ist Maxim de Winter im Buch extrem kalt und hartherzig, diese Züge hat er zwar auch in der Musicalversion, aber es fällt im Buch viel schwerer ihn zu mögen und ihn trotz seiner Gründe hierfür zu verstehen. Auch die Rolle der Haushälterin Mrs. Danvers spielt sowohl im Musical, als auch im Buch eine tragende Rolle. Ihre kaum versteckte Feindseligkeit und bedingungslose Treue und Liebe zur verstorbenen Rebecca sind wirklich hervorstechend und überzeugend.  Doch wirklich beispiellos ist die Figur von Rebecca de Winter. Obwohl die Frau schon über ein Jahr Tod ist und kein einziges Mal in Erscheinung tritt, ist ihre Figur vor allem im zweiten Teil der Geschichte ständig präsent. 

Fazit:
Meiner Meinung nach ist der Roman "Rebecca" etwas zu ausschweifend, um wirklich dauerhaft fesseln zu können. Das ist bei der Musicalversion schon anders. Aber dennoch ist die Handlung, vor allem für die damalige Zeit wirklich komplex, spannend und unvorhersehbar. Die Geschichte ist zudem extrem atmosphärisch und die Charaktere sind unglaublich stark gezeichnet. Am Ende gibt’s für den Roman sehr gute 3,5 und für das Musical volle 5 Buchherzen. 
Infos zur Autorin (Quelle: Fischer-Verlage):
Daphne Du Maurier (1907-1989) entstammt einer Familie von Schriftstellern und Künstlern, wuchs in London und Paris auf und begann 1928 mit Feuilletons und Kurzgeschichten ihre schriftstellerische Tätigkeit. Für ihre Verdienste als Schriftstellerin (ihre weit über 20 Romane, historischen Biographien und Novellen-Sammlungen sind in Millionenauflagen in der ganzen Welt verbreitet) verlieh die englische Königin Daphne Du Maurier 1969 den Titel »Dame«.

Montag, 21. Oktober 2013

Rezension: Ich. darf. nicht. schlafen. - S. J. Watson





Titel:  Ich. darf. nicht. schlafen
Autor: S. J. Watson
  Seiten: 400 
Verlag: Scherz 

   Preis: TB 9, 99 Euro    
Ersterscheinung: 23. 08. 11
  Reihe: Nein





Kurzbeschreibung:
Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst – alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?

Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt – sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben – und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?

Meinung:
Auch wenn ich in letzter Zeit echt viele Bücher mit dem Thema Gedächtnisverlust gelesen habe, fand ich den Klappentext einfach extrem vielversprechend und spannend. Dementsprechend gut hat mir auch der Anfang von Ich. Darf. Nicht. Schlafen gefallen. Das beklemmende Gefühl, als Christine das erste mal, in dem ihr fremden Schlafzimmer aufwacht und das Unglauben und die Angst, als sie feststellt, dass etwas ganz und gar nicht stimmt, sind sofort präsent und greifen auf den Leser über.  Ich war von der ersten Seite an von Christines schwerem Schicksal ergriffen und wollte, genau wie Christine, alles darüber erfahren.

Im ersten Viertel kann der Thriller auch wirklich fesseln und überzeugen. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, klar und flüssig, aber teilweise auch etwas ausschweifend. Ein Fakt den ich anfangs noch ganz gut fand, aber mit der Zeit eher negativ auffällt. Denn dadurch, dass Christine alles so extrem detailliert in ihr Tagebuch schreibt, hatte ich im Mittelteil (ca. Seite 100 – 300) oft das Gefühl, etwas auf der Stelle zu treten und dass sich manches zu oft wiederholt, oder aus vielen unwichtigen Details zusammensetzt. Dazwischen streut der Autor zwar immer mal wieder neue und wichtige Bruchstücke aus Christines Vergangenheit und damit des geheimnisvollen Ganzen ein, wodurch man zeitweilig schon das Gefühl hat, wieder ein neues Puzzlestück an seinen angestammten Platz einsetzten zu können, aber die konstante Spannung bleibt in diesem Mittelteil doch etwas auf der Strecke.  Man merkt, dass der Autor den Leser etwas hinhalten möchte und seine Geheimnisse unerwartet und gezielt aufdecken will. Dies ist immer eine gute Strategie, um einen Thriller spannend und mitreißend zu machen, jedoch hat die Umsetzung nicht ganz perfekt geklappt.

Doch nichtsdestotrotz schafft es das letzte Viertel gut über den schwächeren Mittelteil hinwegzutrösten. Denn die Auflösung der Geschichte ist wirklich extrem nervenaufreibend, für mich doch eher unerwartet und trotzdem logisch. So bin ich dem Autor gut auf den Leim gegangen und habe seine gezielt falschen Hinweise alle aufgenommen und für mich weiter gesponnen, nur um dann festzustellen, dass doch alles ganz anders ist. Der Schluss ist für mich zwar etwas zu offen gehalten, dennoch kann ich mir aber auch gut vorstellen kann, dass dieses Finale für manche einen besonderen Reiz hat.  

Über die Charaktere will ich gar nicht so viele Worte verlieren. Die einzige, die man wirklich etwas kennenlernt, ist Protagonistin Christine und dabei weiß sie selbst ja nicht einmal mehr wer sie ist. Dennoch entwickelt sie sich im Laufe des Romans stetig weiter und lernt mithilfe ihres Tagebuchs auch selbst Entscheidungen zu treffen und die Dinge zu hinterfragen und ich konnte mich eigentlich ganz gut in sie hineinversetzten. Den Nebencharakteren hätte etwas mehr tiefe nicht geschadet, aber dennoch haben sie genügend Präsenz, um in ihrer Rolle im Roman zu überzeugen. 

Fazit:
Ein Thriller mit einem wirklich fesselndem Anfang und einem faszinierendem letzten Viertel. Der Zwischenteil hat gute Ansätze, wirkt durch zu viele Wiederholungen und unnötige Details manchmal etwas sehr langatmig, weswegen es am Ende leider „nur“ für 3 von 5 Buchherzen reicht. 


Infos zum Autor (Quelle: Fischerverlage):
S. J. Watson wurde in den Midlands geboren, lebt in London und hat viele Jahre für den staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS) gearbeitet. Sein erster Roman ›Ich. Darf. Nicht. Schlafen.‹ wurde aus dem Stand zu einem internationalen Mega-Bestseller, der in über 40 Ländern erscheint und in Hollywood verfilmt wird.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Bucheingang

Hallo Ihr Lieben,

auch diese Woche haben wir wieder einige super tolle Bücher bekommen, die wir Euch gerne vorstellen möchten.

Wie immer sind sie auf Amazon verlinkt.




Steffi hat überraschender Weise bei einem Gewinnspiel von She's got the Book auf Facebook ein Exemplar von Tanz auf Glas von Ka Hancock gewonnen und freut sich total darüber. :)



Vom Acacabus Verlag haben wir Hanseatenmord von Stella Michels bekommen. Vielen Dank dafür.



 Vom Literaturtest haben wir Die rote Lene von Renate Habets bekommen. Auch hierfür herzlichen Dank.




Bei Tauschticket gabs für mich (Heike) Weil ich euch liebte von Linwood Barclay und für Steffi Lucian von Isabel Abedi, (welches schon ewig lange auf Steffis Wunschliste stand) und Nachricht von dir von Guillaume Musso.






Meine ersten Punkte bei Was liest du? habe ich auch eingelöst und habe mir Der Hypnotiseur von Lars Kepler ausgesucht.



Von meinen Kindern habe ich zum Geburtstag Lockwood & Co. - Die seufzende Wendeltreppe  von Jonathan Stroud bekommen.



Vom Art Skript Phantastik Verlag erreichte und das Leseexemplar Dämonenbraut von Christina M. Fischer. Vielen Dank dafür.



Vom Autor Bernd Niklas haben wir eine Anfrage über ein Rezensionsexemplar zu seinem neuen Werk Durch Tod Heilbar erhalten, welches wir natürlich gerne angenommen haben. Das ist mal etwas ganz anderes und wir sind schon sehr gespannt. 



Außerdem kam ein lang ersehntes Wanderbuch, nämlich Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes an. Über dieses Buch hat man ja fast nur gutes gehört und gelesen, weshalb wir echt neugierig drauf sind.

Und zu guter letzt haben wir in der Bücherei auch noch Wunder von Raquel J. Palacio entdeckt. Da wir von diesem Buch auch schon so viel gutes gehört haben, konnten wir einfach nicht widerstehen und mussten es sofort mitnehmen.

So, das waren sie wieder unsere wunderbaren neuen Bücher. Dieses Mal sind ja viele bekanntere Bücher dabei, weshalb wir auf viele Kommentare hoffen, welche ihr schon gelesen habt, oder welche ihr besonders interessant findet. :)

Wir wünschen euch noch einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße,
Steffi und Heike