Montag, 26. Mai 2014

*Rezension* Küss den Wolf - Gabriella Engelmann


Titel: Küss den Wolf - Rotkäppchens zauberhafte Lovestory
Autor: Gabriella Engelmann
ISBN:  978-3401067254
Seiten: 256
Verlag: Arena
Ersterscheinung: Februar 2012
Teil: 4 von 5
Preis: 9,99 €  broschiert

Kurzbeschreibung
Pippa ist verliebt! In Leo, den attraktivsten, charmantesten Typen, den die Welt je gesehen hat. Glücklich wie noch nie, macht sie sich auf den Weg zu ihrer Großmutter, doch in deren idyllischem Waldhäuschen passiert gerade eine unerklärliche Katastrophe nach der anderen. Irgendetwas geht dort ganz und gar nicht mit rechten Dingen zu. Und Pippa fragt sich, was der mysteriöse Marc damit zu tun hat.

Meinung
Diesmal muß ich sagen, war ich nicht wirklich von dem Buch überzeugt. Ich liebe die Märchen-Reihe von Frau Engelmann, aber dieser war mir zu langweilig und es hat sich etwas in die Länge gezogen. Nichts aufregendes passierte und die Geschichte war mir zu flach.

Dies konnten auch die wirklich wundervoll ausgearbeiteten Charakteren nicht herausreissen. Liebevolle Darstellungen seitens der Autorin lockerten das Ganze etwas auf, aber für einen Wow-Effekt, wie die anderen Teile, reichte es dieses Mal leider nicht. Eine Liebesgeschichte steht wieder im Vordergrund. Meiner Meinung nach sehr lapidar und oberflächlich. Ich hätte mir noch mehr Emotionen und Gefühle gewünscht. Mein Lieblingscharakter war auf jeden Fall Holla, die Waldfee. Sie hat mich mit ihrer erfrischenden, frechen Art von Anfang an begeistert und ihre Präsenz war einfach phänomenal.

Zur Handlung selbst kann ich nur sagen, das irgendwie nichts einen Sinn ergibt und der Bezug zum Märchen ist diesmal auch nicht so ausgeprägt. Einzig und allein die Namen und die Großmutter im Wald beziehen sich darauf.

Spannung war diesmal auch angesagt und wurde zum Schluß richtig heftig. Ich fieberte so mit, das dem Ganoven (der Wolf im Schaftspelz) das Handwerk gelegt wird. Am Schluß gabs dann auch noch das gewünschte Happy-End, auch wenn ich es mir am Anfang nicht so vorgestellt hätte. Ich war aber trotzdem zufrieden damit. Jetzt bleibt mir nur noch ein Teil der Reihe, welcher schon auf meinem SuB liegt, und dann bin ich durch.

Sehr schön fand ich wieder das Personenregister am Anfang des Taschenbuches und das Rezept für die Rotkäppchentorte am Schluß. Werde ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren. Der Schreibstil ist einfach zu lesen und die Kapitel wurden wieder kurz gehalten. Genauso, wie ich es mag. Es wurde in der Ich-Perspektive aus Sicht von Pippa erzählt und mittendrin sind kurze Abschnitte in kursiv, die von einem Unbekannten erzählten. Sehr mysteriös. :-)

Cover
Das Cover passt wieder perfekt zur Märchen-Reihe. Diesmal in blau-grün gehalten, mit einer roten Schrift in der Mitte. Man sieht den Wald und Rottkäppchen, wie es zur Oma läuft. Titel und Cover passen perfekt zum Buch.

Fazit
„Küss den Wolf“ ist meines Erachtens der schwächste Teil der Märchen-Reihe. Er war zwar ganz ok, aber nicht so begeisternd wie die Anderen. Da ich aber die Bücher von Frau Engelmann einfach liebe, bekommt er von mir 3 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung, aber diesmal nicht für die ältere Generation, sondern eher ab 12 Jahren.


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Gabriella Engelmann wurde 1966 in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann veröffentlicht ebenfalls unter dem Pseudonym Rebecca Fischer.

Sonntag, 25. Mai 2014

Carlsen-Triathlon-Challenge - Zusatzaufgaben für Juni

Huhu ihr Lieben,

der Mai neigt sich schon dem Ende zu und deshalb gibts heute bereits die neuen Zusatzaufgaben für die Challenge. 


http://steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de/2014/02/es-ist-soweit-wir-starten-unsere-erste.html


Wie bereits bekannt, oder auch nochmal im Challenge-Haupt-Post nachlesbar,  könnt ich euch eine der folgenden Aufgaben aussuchen und wer sie erfüllt, bekommt 5 Extra-Punkte. Für die Erfüllung der Zusatzaufgabe zählen auch Bücher aus anderen Verlagen.



 Hier nun die Aufgaben:

1. lies ein Buch das im Jahr 2013 erschienen ist
2. lies ein Buch, das im Jahr 2014 erschienen ist


Alle anderen, die noch nicht mitmachen können gerne noch einstiegen und mit etwas Arbeit und Glück tolle Preise aus dem Carlsen-Verlag gewinnen.

Rezension: Jensetis GmbH: Lieber Tod als Teufel - Amber Benson



Titel: Jenseits GmbH: Lieber Tod als Teufel
Autorin: Amber Benson
  Seiten: 384
Verlag: Egmont Lyx
 Preis: ??
  Ersterscheinung: 15. 10. 09
  Reihe: Teil 1 von 2

*klick*  zu Amazon



 


Kurzbeschreibung:
Calliope Reaper-Jones wünscht sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben führen zu können, ihrer Vorliebe für Mode zu frönen und Dates zu haben. Doch als Tochter des Todes ist sie alles andere als normal. Und als ihr Vater entführt wird und der Protegé des Teufels das Familienunternehmen, die Jenseits GmbH, übernehmen will, sieht sich Callie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und vorübergehend die Firma zu leiten. Dazu muss sie jedoch zunächst drei äußerst schwierige Aufgaben lösen. Und dass der Gesandte des Teufels auch noch teuflisch gut aussieht, macht die Sache nicht leichter ...

Meinung:
Auch wenn ich die Kurzbeschreibung eigentlich ganz lustig klang, muss ich sagen, dass ich vorher schon nicht viel von dem Buch erwartet habe. Einfach eine kleine humorvolle Geschichte, mit einer relativ unverbrauchten Fantasie-Idee.

Und von der Idee her, ist die Geschichte auch wirklich gut, nur die Umsetzung lässt etwas zu wünschen übrig.
Calliope ist eine der drei Töchter des Todes, hat sich aber selbst einen Vergessenszauber auferlegt um normal leben zu können. Dementsprechend ist der Beginn, als Callie überall ungewöhnlichen Gestalten begegnet und sich darüber wundert, echt lustig. 

Jedoch kommen schon bald Callope´s nervigen Seiten zum Vorschein. Sie beklagt sich sehr gerne, hat manchmal doch eine eigenartige Art von Humor, ist ziemlich oberflächlich und interessiert sich nur für Klamotten und das Aussehen von Männern und wenn einer auch nur halbwegs gut aussieht, verliert sie fast die Kontrolle über sich und würde am liebsten gleich über denjenigen herfallen. Auch die ihr auferlegten Aufgaben erledigt sie kaum selbstständig, sondern nur mit Hilfe ihrer Begleiter oder durch Zufall. 

Die anderen Charaktere bleiben zumeist leider etwas blass. Die einzige die noch etwas Pepp in die Geschichte bringt ist die Göttin Kali, die immer mit viel Wortwitz und Sarkasmus zwischen Beleidigungen und Freundschaftsdiensten für Calliope hin und her wechselt. 

Auch Callies Schwester Clio kann zum Teil auffallen und Punkten, jedoch wäre das auch noch etwas ausbaufähig gewesen. Aber wen man wirklich ins Herz schließen muss, ist die kleine Zerberuswelpin Kümmerchen, einfach süß.

Der Schreibstil an sich ist ganz ok, jedoch hat die Autorin doch öfters Schwierigkeiten eine klare Linie durchzuhalten. Die Geschichte wirkt dadurch manchmal etwas konfus und verwirrend. Leider ist die Spannung auch eher nur teilweise vorhanden, so dass einige Szenen doch etwas langatmig erscheinen und man den Wunsch hat, manche Stellen etwas schneller zu überfliegen. Einige Witze sind gar nicht mal so schlecht, aber viele wirken auch etwas platt und aufgesetzt. 

Das Ende ist jetzt auch nicht soo überraschend, wie es hätte sein können. Zumindest hatte ich schon bald eine Vermutung wer da hinter stecken könnte, die sich dann auch bewahrheitet hat. 

Fazit:
Eine gute Idee, die leider nicht so gut umgesetzt wurde. Die Protagonistin ist zumeist oberflächlich und eher unsympathisch. Ein etwas konfuser Aufbau der Geschichte und die teilweise fehlende Spannung mindern oft das Lesevergnügen. Dennoch gab es einige kleine Lichtblicke, wie z. B. die Göttin Kali und manche humorvolle Stellen, die mich doch unterhalten konnten. Am Ende habe ich das Buch auch ohne Probleme lesen können, weshalb es noch gute 2 Sterne bekommt. An die Fortsetzung werde ich mich aber wohl nicht mehr wagen. 

Infos zur Autorin (Quelle: Amazon):
Amber Benson, 1977 in Alabama geboren, nahm bereits als Kind Gesangs- und Schauspielunterricht. Bekannt wurde die vielseitige Künstlerin vor allem durch ihre Rolle als Tara Maclay in der Fernsehserie „Buffy – Im Bann der Dämonen“. Neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin und Drehbuchautorin hat sich Amber Benson auch als Co-Autorin der „Albion“-Serie einen Namen gemacht. Lieber Tod als Teufel ist ihr erster eigenständig verfasster Roman. 

Infos zur Reihe:
1. Lieber Tod als Teufel

Samstag, 24. Mai 2014

*Rezension* Vollendet - Neal Shusterman


Titel: Vollendet
Autor: Neal Shusterman
ISBN: 978-3737361668
Seiten: 432
Verlag: Fischer Sauerländer 
Ersterscheinung: 1. August 2012
Teil: 1 von 4
Preis: 16,99 €  gebunden
Kurzbeschreibung
Jeder hat das Recht zu leben - bis zu seinem 13. Geburtstag ...
Der 16-jährige Connor hat ständig Ärger. Risa lebt in einem überfüllten Waisenhaus. Lev ist das wohlbehütete Kind strenggläubiger Eltern. So unterschiedlich die drei auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind auf der Flucht. Vor einem Staat, in dem Eltern ihre Kinder im Alter von 13 bis 18 Jahren „umwandeln“ lassen können. Die Umwandlung ist schmerzfrei. Jeder Teil des Körpers lebt als Organspende in einem anderen Organismus weiter. Aber … wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem ... lebst du dann, oder bist du tot?

Meinung
Naja, ich und Dystopien. Wir werden wohl nie Freunde, aber diesmal wurde ich etwas mehr wieder des Besseren belehrt. „Vollendet“ löste zwar keinen Hype in mir aus, war aber trotzdem lesenswert und interessant.

Auf jeden Fall war dieses Buch kein Einfaches. Die Thematik, das Jugendliche ab 13 Jahren angeblich umgewandelt werden und sie im Körper eines anderen weiterleben, schockierte mich an einigen Passagen in diesem Jugendbuch. Teileweise sehr krasse Szenen ließen mich schlucken, vorallem, als ich „hautnah“ dabei war, als Roland „zerlegt“ wurde. Somit würde ich die Zielgruppe ab 13 Jahren nicht bestätigen. Mein Sohn ist 13 und ich glaube nicht, das er dieses Buch verstehen würde. Gut jeder ist anders, aber meiner Meinung nach würde ich es erst ab 15 oder 16 Jahren empfehlen.

Spannung war von der ersten Seite an da, eine Dystopie, die man nicht mehr aus der Hand legen kann. Sie ist in sieben Teile aufgeteilt und diese wiederum in Unterkapitel, welche kurz gehalten wurden. Bei jedem Teilanfang wurden Zitate oder Arikel abgedruckt. Dies fand ich sehr schön und gut durchdacht.

Die Charkateren wirkten auf mich schon sehr reif und glaubwürdig. Durch ihre Vielschichtigkeit wird das Ganze noch besser dargestellt. Der Autor hat auch die Gefühle und Emotionen der Personen sehr gut rübergebracht, ich fühlte sehr mit ihnen mit. Auch die Orts- und Landschaftsbeschreibungen kommen detailgetreu rüber und ein wahres Kopfkino konnte entstehen.

Das Ende ist offen und ich bin schon ganz gespannt auf den zweiten Teil, der schon auf meinem SuB liegt. Wird Conner den Friedhof gut erhalten und viele Jugendliche retten können? Man sei gespannt.

Der Schreibstil ist gemäß eines Jugendbuches optimal angepasst, auch die Schriftgröße ist normal. Der Schreibstil ist trotz des teilweise krassen und gruseligen Themas einfach und flüssig.

Cover
Das Cover schimmert silbern mit einer dicken roten Schrift in der Mitte. Der Titel passt zum Thema und für mich ist es ein absolutes Muss in jedem Bücherregal.

Fazit
Trotz meiner „kleinen“ Abneigung zu Dystopien fand ich „Vollendet“ gut und sehr realistisch. Die düstere und gruselige Atmosphäre ließen mich ein paarmal schlucken und ich mußte danach sehr viel Nachdenken. Trotzdem finde ich, ist noch Luft nach oben und deshalb bekommt dieser erste Teil 3,5 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung von mir.


Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, schrieb seine ersten Geschichten bereits zu Schulzeiten. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften, mittlerweile widmet er sich ganz dem Schreiben von Jugendbüchern und Drehbüchern für Fernsehserien und Spielfilme. Sein Romanzyklus ›Vollendet‹ wurde vielfach ausgezeichnet.

Freitag, 23. Mai 2014

Rezension: Die unendliche Geschichte - Michael Ende




Titel: Die unendliche Geschichte
Autor: Michael Ende  
Seiten: 480
Verlag: Thienemann
 Preis: geb. 19, 99 €
  Ersterscheinung: 1979
  Reihe: Nein








Kurzbeschreibung:
Bastian Balthasar Bux gerät in einem Antiquariat an ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: Die unendliche Geschichte. Er stiehlt es und liest auf dem Schulspeicher vom grenzenlosen Reich Phantásien, in dem sich auf unheimliche Weise das Nichts immer weiter ausbreitet. Ursache dafür ist die Krankheit der "Kindlichen Kaiserin", die einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden. Den kann ihr aber nur ein Menschenkind geben. Bald merkt Bastian, dass er mehr und mehr in die Handlung um den jungen Krieger Atréju und dessen Aufgabe, ein solches Menschenkind zu finden, hineingerät. Sollte er selbst jenes Menschenkind sein?

Meinung:
Ich gehöre ja schon eher zu der Generation, die nicht mehr mit der unendlichen Geschichte aufgewachsen ist. Ich habe zwar als Kind irgendwann mal den Film gesehen, aber mehr als ein paar einzelne Erinnerungsstücke und die Grundgeschichte waren da nicht mehr übrig, dachte ich zumindest. Doch mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich doch noch relativ viel aus der ersten Hälfte des Buches wusste.  Denn die zweite Hälfte wurde in die Verfilmung gar nicht mit aufgenommen.

Eigentlich habe ich gut und schnell ins Buch hineingefunden. Man kann sich zu Beginn sehr gut mit Protagonist Bastian identifizieren und wird sofort von der einzigartigen Welt mit ihren vielen Ideen und phantastischen Wesen gefangen genommen. Im ersten Teil gab es für mich eine gute Mischung aus mystischen Beschreibungen, neuen Geschichten und Abenteuern. 

Danach begibt sich der Leser aber in unbekannte Gefilde. Denn nachdem Bastian Phantasien gerettet hat, erlebt er selbst eine abenteuerliche Reise, auf der er sich immer mehr verändert und dabei seine Erinnerungen an die Menschenwelt verliert. Ich muss sagen, dass mir dieser Teil beim Lesen schon selbst ein bisschen unendlich vorkam. Zum einen lag es daran, dass ich das Buch zu einer stressigen Zeit gelesen habe, und deshalb vergleichsweise immer nur wenig am Stück lesen konnte, aber zum anderen lag es für mich doch ein bisschen am Aufbau der Geschichte.

Denn in diesem zweiten Teil werden noch mehr einzelne und noch speziellere Geschichten erzählt, als bisher. Dabei waren es mir dann teilweise auch etwas zu viele neue Wesen und Beschreibungen, die viel Raum eingenommen haben und weshalb sich diese Abschnitte dann doch etwas zäh lesen ließen. Außerdem waren Bastians Entwicklungen negativ, weswegen man ihn bald nicht mehr wirklich sympathisch findet. Zusätzlich verliert der Autor etwas von seiner Natürlichkeit aus dem ersten Teil und die einzelnen Geschichten und Entwicklungen wirken oft entweder zu undurchsichtig oder dann auch wieder zu offensichtlich, um die Spannung vom ersten Teil zu halten.

Doch auch wenn die Geschichte in der zweiten Hälfte ein bisschen zäher wirkt, die Geschichte selbst immer noch geheimnisvoll und lesenswert. Besonders werden hier natürlich pädagogischen Hintergründe, z. B. dass man mit dem Zufrieden sein sollte, das man ist und hat, und auch, dass man sich auf wahre Freunde immer verlassen kann, deutlich. 

Fazit:
Die unendliche Geschichte ist ohne Frage zu Recht ein großer Klassiker. Vor allem die erste Hälfte ist wahrlich atemberaubend, fesselnd und überzeugend.  Leider sind viele Entwicklungen und Szenen aus dem zweiten Teil eher etwas zäh und zu überladen. Doch trotzdem bleibt die Geschichte lesenswert und unterhaltsam. Am Ende vergebe ich gute 3,5 Bucherherzen für ein charismatisches Buch, das vor tollen Ideen nur so strotzt. 


Infos zum Autor (Quelle: Amazon):
Zunächst versucht er sich als Schauspieler, Filmkritiker und Sketchautor zu etablieren. Als diese Versuche scheitern, schreibt der 27-Jährige sein erstes Buch. Keiner will es drucken - es ist Michael Endes späterer Welterfolg "Jim Knopf". Am 12. November 1929 kam Michael Ende in Garmisch-Partenkirchen zur Welt. Sein Vater war Kunstmaler, die Mutter Preziosenhändlerin. Der Junge wächst im Atelier des Vaters in München-Schwabing auf; und so gehörten Kunst, Kultur und Politik von früh an zu seinem Leben. "Die Geschichte von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer" (1960), "Momo" (1972) und "Die unendliche Geschichte" (1979) waren seine größten Erfolge. Michael Ende starb 1995.