Samstag, 6. Dezember 2014

Rezension: Breathe 2: Flucht nach Sequoia - Sarah Crossan





Titel: Breathe - Flucht nach Sequoia
Autorin: Sarah Crossan

  Seiten: 368  
Verlag: dtv 
Preis: TB 8,95 €, Geb. 16,95 €
Ersterscheinung: 01. 11. 13
 
Reihe: Teil 2 von 2







Kurzbeschreibung:
Der Kampf gegen BREATHE geht weiter: Nach der Zerstörung des Rebellenhains fliehen Quinn und Bea ins Ödland – und werden erneut getrennt. Auf der Suche nach Unterstützung schlägt Quinn sich heimlich nach Sequoia durch. Aber als er erkennt, was die Rebellen dort wirklich vorhaben, weiß er, dass Bea in höchster Gefahr schwebt – und dass nur er sie retten kann.

Meinung:
Also eines kann ich auf jeden Fall sagen, Band 2 ist besser als der Vorgänger.

Die Charaktere sind in diesem Teil viel greifbarer und authentischer. Klar, da wäre immer noch Luft nach oben, vor allem bei ein paar Nebencharakteren, aber im Vergleich zum Vorgänger hat sich da schon viel getan. 

Bea entwickelt von einem verliebten jungen Ding zu einer mutigen und zielgerichteten, jungen Frau. Quinn beginnt Verantwortung zu übernehmen und auch Alinas treue Seite zeigt sich immer mehr. Zusammen sind sie ein gutes Gespann, denen man ihre Handlungen nun auch abnimmt, auch wenn sie zu Beginn an unterschiedlichen Orten und Handlungssträngen kämpfen müssen. 

In diesem Teil gibt es auch einige neue Charaktere, so wird z. B. Oscar, der Sohn des ermordeten Präsidenten aus der Kuppel ein sympathischer und durchschlagender Protagonist. 

Der vermeintliche sichere Hafen Sequoia und dessen Chefin sind hingegen noch abschreckender und Diffuser als es Petra und das Leben im Hain je waren und das müssen auch die Protagonisten bald feststellen. 

Die Geschichte selbst startet ohne Rückblenden und Erinnerungsstützen, so dass es für Leute, welchen den ersten Band vor längerer Zeit gelesen haben, etwas schwer werden könnte zurück in die Handlung zu finden. 

Aber ansonsten ist die Handlung von der Idee her eigentlich gut und spannend aufgebaut. Doch was der Vorgänger manchmal ein paar Längen zu viel hatte, wird hier einfach zu sehr durchgehetzt. Eine Wendung drängt sich an die nächste, ohne dass irgendetwas wirklich wirken kann. Dabei fand ich das im Großteil des Romans zwar etwas schade, aber so wirklich gestört hat es mich erst am Ende. Denn auch das wird gefühlt ohne Punkt und Komma durchgehetzt und am Schluss ist alles sofort und ohne weitere Erklärungen Friede, Freude, Eierkuchen. Da fehlt auf jeden Fall so einiges um eine Reihe zufriedenzustellend abzuschließen.

Am Schreibstil gibt’s es wieder nicht viel zu meckern. Die Geschichte wird wie der Vorgänger abwechselnd aus den Sichten der Protagonisten erzählt, wobei sich die verschiedenen Handlungsstränge mit der Zeit verbinden.  Die Seiten blättern sich fast von alleine um und auch aufgrund der großen Schrift hat man das Buch sehr schnell durch.

Fazit:
Eigentlich deutlich besser als der Vorgänger, aber das viel zu abgehetzte Ende und die fehlenden Erklärungen hinterlassen trotzdem ein leicht fades und unzufriedenes Gefühl. Somit gibt es von mir solide 3 Buchherzen, aber keine wirkliche Leseempfehlung für die Reihe.
Infos zur Autorin (Quelle: Amazon):
Sarah Crossan wurde in Irland geboren und verbrachte den größten Teil ihrer Kindheit und Jugend in England, wo sie u. a. an der Cambridge University unterrichtete. Mittlerweile lebt sie in den USA, hat ihren Job als Englischlehrerin aufgegeben und widmet sich ganz dem Schreiben. 

Infos zur Reihe (bereits komplett erschienen):
1. Breathe - Gefangen unter Glas *klick zu meiner Rezension*
2. Breathe - Flucht nach Sequoia

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